Unser HERR ist wahrhaft auferstanden!

Von Jörgen Bauer

Bei Licht besehen ist Ostern das größte Fest der Christenheit, weil dies den Beginn der Neuschöpfung Gottes andeutet und anzeigt, dass nichts so bleiben wird, wie wir es von unserer vergänglichen Welt her gewohnt sind. Seit Ostern ist alles ganz anders geworden.

Ich kam einmal mit einem Griechen ins Gespräch, der dem orthodoxen Glauben angehört und der mir auf Nachfrage bestätigte, dass er „selbstverständlich an die Auferstehung Christi glaube“, weshalb Ostern in seinem Kulturkreis auch das größte Fest sei, bei dem – ähnlich wie bei uns zu Weihnachten  – die ganze Familie zusammenkomme.

Die Auferstehung Christi bereitet aber nach wie vor „intellektuelle Schwierigkeiten“. Man merkt dies an den Osterpredigten, den Kommentaren und geistlichen Gedanken, die zu Ostern geäußert werden.

Das fängt damit an, dass über das Neuwerden in der Natur, über das Sterben im Herbst und das Wiedererwachen im Frühling gesprochen wird oder man meint, den Bericht von der Auferstehung „entmythologisieren“ zu müssen, weil die Sache mit der Auferstehung dem „modernen Menschen“ nicht mehr zumutbar sei  –  oder dass die Auferstehung symbolisch zu verstehen ist und das Grab nicht leer war, weil es Jesu Ideen waren, die weiterleben usw.

Sollte man ihn aber trotzdem leibhaftig gesehen haben, wird dies teils psychologisierend als eine Art „Massenwahn“ oder „Übertreibung“ erklärt, sofern man nicht gleich behauptet, dass die Evangelisten diese Berichte „dazugedichtet“ haben, um damit die Bedeutung Jesu und seines irdischen Wirkens zu unterstreichen.

Die Auferstehung Christi ist aber eines der am besten bezeugten Ereignisse der Antike.

All diesen hier angeführte Versuchen, die Auferstehung Christi wegzudiskutieren, ist eigentlich nur eines gemeinsam: Nämlich der Unglaube.  

Und wenn Christus nicht wirklich handgreiflich auferstanden ist, dann wäre der christliche Glaube, der ein Auferstehungsglaube und kein bloßer Glaube an ein Leben nach dem Tod ist, völlig wertlos und die Christen die größten Narren.

Die Jünger haben nach der Auferstehung Jesu Aktivitäten und eine Überzeugungskraft entwickelt, wozu sie nur in der Lage waren, weil sie etwas völlig Neues erlebt hatten.

Die Briefe der Apostel und auch die Offenbarung des Johannes lassen absolut keinen Zweifel daran, dass der Auferstanden lebt und auch der wiederkommende HERR ist. Erst nach seiner Auferstehung gab ER den Missionsbefehl, den die Christenheit bis heute befolgt.

Deshalb danken wir Gott an Ostern für sein Heilswerk, durch das auch wir zur Auferstehung und in das ewige Leben gelangen.

Unser Gast-Autor Jörgen Bauer ist evangelischer Christ und wohnt in Heidenheim

 


7 Kommentare on “Unser HERR ist wahrhaft auferstanden!”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Mythos Osterhase: Schuldner zahlten am Gründonnerstag mit Eiern und Hasen Mythen um den Osterhasen gibt es viele. Einerseits gilt der Hase genauso wie das Ei als Fruchtbarkeitssymbol, andererseits soll man früher am Gründonnerstag seine Schulden mit Eiern und Hasen… Mehr»

    https://www.epochtimes.de/genial/wissen-genial/mythos-osterhase-schuldner-zahlten-am-gruendonnerstag-mit-eiern-und-hasen-a1067417.html

    https://www.epochtimes.de/ .

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Mythos Osterhase: Schuldner zahlten am Gründonnerstag mit Eiern und Hasen Mythen um den Osterhasen gibt es viele. Einerseits gilt der Hase genauso wie das Ei als Fruchtbarkeitssymbol, andererseits soll man früher am Gründonnerstag seine Schulden mit Eiern und Hasen… Mehr»

    https://www.epochtimes.de/genial/wissen-genial/mythos-osterhase-schuldner-zahlten-am-gruendonnerstag-mit-eiern-und-hasen-a1067417.html

    https://www.epochtimes.de/

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  3. Holger Jahndel sagt:

    Auferstehung721. April 2019
    Nach Osten ausgerichtet
    Die katholische Kirche vergleicht die Auferstehung Christi seit jeher mit der aufgehenden Sonne. Ein Symbol für die Hoffnung auf ewiges Leben. Eine Besinnung darauf tut gerade in unserer Zeit wieder dringend not. Dafür ist auch die Ausrichtung während des Gottesdienstes nicht unbedeutend. mehr »

    https://jungefreiheit.de/kultur/2019/nach-osten-ausgerichtet/

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  4. juetz sagt:

    Entschuldigung, aber es ist der Papst und die katholische Kirche, die niemals den Bann gegen die Protestanten aufgehoben haben.
    Und bei allem Respekt: Die Bibel ist absolut klar, was das Thema Homosexualität und Ehe für alle betrifft.

    Die Mßbrauchsfälle, die Opfer brauchen nicht instrumentalisiert zu werden – um dieser Kirche zu schaden, das besorgt sie selbst.
    Und viele der sogenannten Protestanten, siehe Bedford-Strohm sind noch schlimmer.
    Auch da gibt es MIßbrauch grad genugm wie auch bei den Evangelikalen.

    Wer den Herrn Jesus nicht im Herzen hat, wirklich und wahrhaftig .. der ist zu allem fähig.

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  5. Anna sagt:

    In letzter Zeit gibt es sehr wenig Hoffnung auf irdische/überirdische Auferstehung. Eine negative Schlagzeile jagt die nächste.

    Deshalb hat mich ein Artikel von David Berger zur Missbrauchs-Krise ganz besonders gefreut. Ich bringe hier nur die zweite Hälfte. Zuerst kommentiert er den jüngsten Aufsatz von Papst Benedikt und veröffentlicht dann ein Interview mit dem Print-Magazin Compact (rechtsliberal), das Berger während dem Gipfel in Vatikan gab.
    Ich steige bei der Gretchenfrage Zölibat ein.
    „Demnach müsste ja der Zölibat als erstes auf den Prüfstand…

    In erster Linie muss man genau schauen, wen man zum Priester weiht. Und denen muss deutlich gemacht werden, was dies für ihr Leben bedeutet. Dazu gehört auch, dass man die Themen Sexualität und Sexualverbot ganz offen anspricht. Der Abschaffung des Zölibats stehe ich hingegen eher skeptisch gegenüber. Wer Priester werden möchte, soll sich das gut überlegen und muss sich darüber im Klaren sein, welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Die katholische Kirche wird nicht dadurch wieder attraktiver, dass man sie zu einer protestantischen Untergruppe macht.

    Aber besteht hier nicht die Gefahr, dass die Probleme fortexistieren?

    Laut Freud gibt es die Möglichkeit, seine Triebe zu sublimieren. Genau das steht ja auch hinter der Idee des Zölibats: Der Sexualtrieb soll durch Frömmigkeit sublimiert werden. Wenn Sie einmal das Thema Homosexualität nehmen, so finden Sie im Katechismus die Aussage, dass die Veranlagung von Schwulen und Lesben völlig in Ordnung ist und dass man ihnen mit Takt und Respekt begegnen soll. Aber: Sie dürfen ihre Sexualität nicht ausleben. Sie unterliegen also im Grunde auch einer Art «Zölibat», ohne Priester zu sein. Im einen wie im anderen Fall wird erwartet, dass man dies durch besondere Loyalität zum Glauben ausgleicht.

    Glauben Sie, dass die Missbrauchsfälle von bestimmter Seite instrumentalisiert werden, um die Kirche insgesamt zu schädigen?

    Natürlich gibt es solche Bestrebungen. Ich habe das selbst erlebt, als ich 2010 mein Buch „Der heilige Schein“ veröffentlicht und darin die Kirche wegen ihrer Haltung zur Homosexualität kritisiert habe. Dieses Buch war noch keine fünf Stunden auf dem Markt, da bin ich zur ersten Talkshow eingeladen worden. Und das ging dann mehrere Wochen so weiter. Wenn ich etwas Kritisches über den Homo-Hass im Islam geschrieben hätte, wäre das ganz anders gewesen.

    Das Schlimme aber ist, dass eine solche Instrumentalisierung auch in der Kirche selbst stattfindet – und zwar von beiden Seiten: Die Konservativen instrumentalisieren den Missbrauch, indem sie diesen mit Homosexualität komplett gleichsetzen, um dann zu erreichen, dass die Kirche in ihrer Haltung zu dieser Frage noch extremer wird. Die weitaus größere Gruppe der Liberalen, die Franziskus auf ihrer Seite haben, wollen die Sache auf andere Weise instrumentalisieren, indem sie – vereinfacht – sagen: Wir müssen im Bereich der einvernehmlichen Sexualität alles freigeben. Beide Seiten versuchen also, einfach nur ihre Agenda durchzusetzen. Ich habe leider den Eindruck, dass man an den Opfern des Missbrauchs und an der Verhinderung neuer Opfer kaum interessiert ist.

    Sie haben vorhin gesagt, die katholische Kirche dürfe nicht zu einer Untergruppe des Protestantismus werden. Wie kann sie wieder attraktiver werden für die Gläubigen?

    Indem sie wieder ihr Label belegt, das sie schon seit 2.000 Jahren hat. Je mehr die Kirche das nach außen präsentiert, was sie gar nicht ist, desto mehr macht sie sich überflüssig. Genau das passiert, wenn man sich der Moderne und dem Zeitgeist anpasst.

    Wenn eine Religionsgemeinschaft relevant sein will, muss sie eine Gegenwelt zum Profanen bieten, muss die Welt des Sakralen repräsentieren. Und das bedeutet auch, Gegenentwürfe anzubieten und Stachel im Fleisch zu sein.“

    Der gesamte Text:philosophia-perennis.com/2019/04/19/missbrauch-in-der-kirche-die-opfer-werden-instrumentalisiert-um-der-kirche-zu-schaden/

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