Niederlande: Personenstatus für totgeborene und abgetriebene Kinder jetzt amtlich

Im Februar 2019 wurde das niederländische Gesetz formal so geändert, dass es inzwischen weitaus bedeutender ist, als viele ursprünglich erwartet hatten.

Als Reaktion auf eine von 82.000 Menschen unterschriebene Petition erlaubt die Regierung nun den Bürgern, ihre totgeborenen Kinder als juristische Personen in die Personal Records Database (amtliches Personenregister) einzutragen, was zuvor nicht erlaubt war.

Der Vorstoß für diese Veränderung war von Müttern angeführt worden, die wünschten, dass ihre totgeborenen Söhne und Töchter vollständig als Personen anerkannt würden.

Was die Regierung nicht erwartet hatte, war nun folgendes Geschehnis:

Eine junge Frau, die ihre Abtreibung zutiefst bedauerte, ließ ihr Baby jetzt als juristische Person registrieren, da es vor seiner Geburt gestorben war. Yaras winziges Kind starb nach 14 Wochen in einer Abtreibungsklinik in Amsterdam.

Jede Mutter (oder Vater) kann ein in der Schwangerschaft verstorbenes Kind unabhängig von dessen Alter melden. Es wird dann neben den Informationen des Elternteils in die niederländische Personenliste aufgenommen. Dies bedeutet, dass der Name des Kindes auch auf der offiziellen Regierungswebsite sowie im Bevölkerungsregister für Personen erscheint.

Quelle und FORTSETZUNG der Meldung hier: https://www.lifesitenews.com/blogs/dutch-mothers-can-now-register-their-aborted-babies-as-persons-helping-the-grieving-process


3 Kommentare on “Niederlande: Personenstatus für totgeborene und abgetriebene Kinder jetzt amtlich”

  1. Holger Jahndel sagt:

    USA: Demokraten verhindern Schutz von Abtreibungsüberlebenden

    https://www.kath.net/news/67886

    10 Mai 2019, 10:00 Hier wird der se­xu­el­le Miss­brauch in­strumentalisiert

    https://www.kath.net/news/67876

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  2. Dorrotee sagt:

    Das ist ja erstmal sehr interessant auch in Bezug auf ungeborene Erben.
    Ich finde es eine gute Entscheidung, da die Mütter, die zutiefst ihre Abtreibung bereuen, oftmals den Wunsch haben, dem Kind einen Namen zu geben.

    Jedoch würde ich mich auch sehr schämen, wenn ich ein abgetriebenes Baby im Personenregister eintragen wollte. Diese Behördengänge sind schon so manchmal nervig.

    In den Seminaren nach Abtreibung von Rahels Weinberg e.V. kann getöteten Babys auch ein Name gegeben werden (falls noch nicht geschehen).
    Namensgebung ist für den Menschen doch sehr wichtig. Man hat endlich einen Bezug zu dem abgetriebenen Kind. Dem Schattenkind, wie es Dr. Prokopp-Hippen so trefflich formulierte.

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  3. odyssios65 sagt:

    Diese neue Regelung wird mit Sicherheit nicht lange bestehen bleiben !! :/

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