Unser Beistand beim Vater: Jesus Christus – ER ist die Sühne für unsere Sünden

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 1,5-10.2,1-2:

Brüder! Das ist die Botschaft, die wir von Jesus Christus gehört haben und euch verkünden: Gott ist Licht, und keine Finsternis ist in ihm.
Wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit IHM haben und doch in der Finsternis leben, lügen wir und sind nicht in der Wahrheit.
Wenn wir aber im Licht leben, wie ER im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut seines Sohnes Jesus reinigt uns von aller Sünde.
Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, führen wir uns selbst in die Irre, und die Wahrheit ist nicht in uns.
Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist ER treu und gerecht; er vergibt uns die Sünden und reinigt uns von allem Unrecht.
Wenn wir sagen, dass wir nicht gesündigt haben, machen wir ihn zum Lügner, und sein Wort ist nicht in uns.
Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt.
Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten.
ER ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt.

2 Kommentare on “Unser Beistand beim Vater: Jesus Christus – ER ist die Sühne für unsere Sünden”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Das Geschenk des Judentums an unsere Kultur Dennis Prager

    https://www.dijg.de/anthropologie/judentum-sexualitaet-kultur/

    Kinseys pädophile und pansexuelle Daten – ein Einblick Judith A. Reismann Der folgende Aufsatz ist ein längerer Abschnitt aus dem Forschungsbericht von Judith Reisman „Crafting Bi/Homosexual Youth“, in dem sie sich mit verschiedenen Aspekten der Sexualisierung des Lebens von Jugendlichen befasst. Unter anderem setzt sie sich mit dem Problem der Päderastie und der Pädophilie auseinander. Reismans Forschungen über Alfred Kinsey (1894-1956) sind als Bücher erschienen: Kinsey, Sex and Fraud – The Indoctrination of a People (1990), Kinsey Crimes and Consequences (1998, 2000). Der etwa dreißig Seiten lange Originalbericht, dem der folgende Abschnitt entnommen ist, kann auf der Website von Dr. Judith Reisman eingesehen werden: http://www.drjudithreisman.org.

    https://www.dijg.de/paedophilie-kindesmissbrauch/reisman-paedophil-pansexuell-kinsey/

    https://www.dijg.de/

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  2. odyssios65 sagt:

    ER ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt.

    Unkommentiert könnte man bei diesem Satz schon leicht auf „den Ohrenkitzel Luthers“ kommen, den schon der Protestant I. Kant zurechtrückt: “ Die Behauptung Luthers, daß mit Christi Tod schon all unsere Sünden, sogar die zukünftigen, die wir noch gar nicht begangen haben, getilgt seien ohne unser Zutun, ohne gute Werke, ist ein rechter Ohrenkitzel, der niemals von Gott kommt. … Gott ist kein Willkürgott, sondern ein gerechter Richter!“
    Luther mußte ja, wollte er nicht alle Hinweise in der Hl. Schrift auf die notwendigen Folgen der Sünde, nämlich Tod und ewige Gottferne, die Hölle, leugnen, behaupten: „Den einen verwirft Gott grundlos, den anderen erwählt Gott grundlos. Du darfst seine Majestät nicht fragen, warum er so tut!“
    Der o.a. Satz aus dem Tagesevangelium verleitete ihn sogar zu der Behauptung zu Melanchton, „…Sei ein Sünder und sündige munter drauf los, aber glaube noch tapferer und freue dich in Christo, welcher der Sieger ist über die Sünde, Tod und Welt. Man muß sündigen, solange man lebt!… von Ihm kann man keine Seele trennen, und wenn man an einem Tag hundertausendmal töten oder Unzucht triebe (De Wette II, 37) Willst Du nicht gegen das Evangelium fehlen, so hüte Dich vor guten Werken! Dies soll Dir eine sichere Regel sein, nach welcher du dich zu richten hast: Wenn die heilige Schrift befiehlt und gebietet, gute Werke zu tun, du dies also verstehst: Daß die heilige Schrift verbietet, gute Werke zu tun!“ (Luthers Werke, Witt II, 171) Die menschliche Natur sei die „perseität des Bösen“
    (WA 31,1..) „Gott muß erst Teufel werden, bevor er Gott werden kann“ Gott sagt von sich selbst“ego sum qui creo bonum et malum!“ behauptet Luther (Schöpfer des Guten und des Bösen!)
    (WA 40 II ) „Der Mensch ist Sklave seines mit unwiderstehbarer Macht herrschenden Naturtriebes! So wenig ich Berge versetzen kann oder mit den Vögeln fliegen, so wenig kann ich die Unzucht lassen! Narren sinds, die sich mit Beten und Fasten und anderen Kasteiungen wider die böse Lust wehren, denn den Versuchungen ist leicht abzuhelfen, wenn nur genug Männer und Weiber vorhanden sind.“ (Briefe aus Hamburg, 230)
    Herzog Georg von Sachsen schreibt an Luther: Wann sind mehr Ehebrüche geschehen, als seit dem Du geschrieben: Die Frau möge sich je nach Umständen auch an einen andern halten, nicht minder der Mann. ..
    Luther bekennt, er könne die Unzucht nicht lassen. “ … und will die Frouwe nicht, so komme die Magd!“
    Er schreibt an Erasmus von Rotterdam: „Du allein hast mich richtig verstanden! Es geht mir gar nicht um Ablaßhandel, Fegefeuer, Papsttum, sondern allein und in der Hauptsache um den geknechteten Willen! Nicht der arme Mensch ist schuldig, sondern der ungerechte Gott ! (De servo arbitrio 1525, WA 18, 786) Ich muß Gott zürnen, ihn hassen und beten: Gott, erlöse uns von DEINEM Übel!“ „Gott hat Adam lassen fallen, Gott hat Judas zum Verräter vorherbestimmt. Gott hat sogar Christus getötet, zum ersten Mal im Himmel, und dann vor unser aller Augen auf Golgotha. Gott hat seine eigene Bosheit auf Christus abgewälzt und auch uns zum Juventum seiner Bosheit gemacht. ER ist nicht unser Vater, er ist Gegner! Ein solcher lebendiger und wahrer Gott aber legt in seiner Freiheit uns Notwendigkeit auf!“
    (WA 18, 785) Das Vorauswissen Gottes und seine Allmacht erschlage den Freien Willen wie mit einem Blitz an anderer Stelle.
    Dies alles aus o.g. Bibelstelle abzuleiten ist in der Tat ein „rechter Ohrenkitzel“ für alle damaligen und heutigen Zeitgenossen, erst recht nach dem erfolgreichen „Marsch durch die Institutionen“ der sog. `68er sexuellen Befreiung nach Adorno/Horckheimer“ „Frankfurter Schule“.

    Literatur:
    — Gesammelte Lutherwerke der Weimarer Ausgabe (WA)
    — Luthers Auseinandersetzung mit Erasmus v. R. „Vom unfreien Willen, Neuauflage 2015,
    Gerhard Hess Vlg oder Brockhaus/Commission
    — Theobald Beer: „Der Fröhliche Wechsel und Streit“ , Johannes Vlg.
    eine Auseinandersetzung mit Luthers „Gigantenkampf vom guten Gott und dem bösen Gott auf dem Rücken des armen Lasttier Mensch, der eben dahin reiten muß, wohin ihn der jeweilige Reiter lenkt.
    — Alma v. Stockhausen: “ Der Glaube allein – Luthers Theologie – eine Autobiographie“

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