Tag der Pressefreiheit: ROG erinnern an inhaftierte Journalisten in der Türkei

Anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit am 3. Mai erinnert Reporter ohne Grenzen (ROG) insbesondere an das Schicksal der Journalisten in der Türkei.

Immer noch sitzen dort mehr als 100 Medienschaffende im Gefängnis, zahlreiche Reporterinnen und Reporter stehen wegen absurder Terrorvorwürfe vor Gericht. Dem langjährigen ROG-Türkei-Korrespondenten Erol Önderoglu etwa drohen wegen angeblicher Terrorpropaganda bis zu vierzehneinhalb Jahre Haft. 

Vergangene Woche mussten sechs ehem. Mitarbeiter der Zeitung Cumhuriyet zurück ins Gefängnis, nachdem sie im Berufungsverfahren gescheitert sind. Sie saßen bereits monatelang in Untersuchungshaft.

BILD: Demonstration in Berlin gegen Erdogans Diktatur (Foto: Michael Leh)

ROG-Geschäftsführer Christian Mihr erklärt: „An der Situation für Journalistinnen und Journalisten in der Türkei hat sich auch seit der Freilassung von Deniz Yücel und Mesale Tolu nichts verbessert. Wir dürfen nicht aufhören, das schamlose Vorgehen der türkischen Willkürjustiz gegen kritischen Stimmen im Land anzuprangern.

Wir fordern die sofortige Freilassung der wegen ihrer Arbeit inhaftierten Medienschaffenden und den Freispruch unseres Korrespondenten Erol Önderoglu. Anstatt sie zu bestrafen, sollten Journalist/innen sowie Menschenrechtsverteidiger/innen für ihre mutige Arbeit ausgezeichnet werden.“

Seit dem Putschversuch im Juli 2016 liegt die Pressefreiheit in der Türkei noch mehr am Boden. Das Land gehört neben China, Ägypten, Iran und Saudi-Arabien zu den Ländern, in denen weltweit die meisten Medienschaffenden wegen ihrer Arbeit im Gefängnis sitzen. Insbesondere durch den Missbrauch vage formulierter Terror-Gesetze versucht die türkische Justiz, kritische Reporter/innen zum Schweigen zu bringen. 


2 Kommentare on “Tag der Pressefreiheit: ROG erinnern an inhaftierte Journalisten in der Türkei”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Weber: Christentum ist die am meisten verfolgte Religion der WeltCC0
    RELIGION

    Der EVP-Spitzenkandidat für die Europawahlen Ende Mai, Manfred Weber, hat einen besseren Schutz von Christen angemahnt.

    „Christen sind die am meisten verfolgte Religion der Welt”, sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstag).

    >>>Weitere Sputnik-Artikel: Totaler Bruch: Christentum steht vor dritter Spaltung<<<

    „Wir müssen uns mehr zu ihrem Schutz engagieren. Wir Europäer müssen in den Gesprächen in aller Welt immer wieder darauf drängen, dass christliche Minderheiten geschützt werden”, zitiert die DPA Weber am Sonntag.

    https://de.sputniknews.com/religion/20190505324881348-weber-christentum-am-meisten-verfolgte-religion/

    https://www.epochtimes.de/

    Totaler Bruch: Christentum steht vor dritter Spaltung © Sputnik / Pressedienst des Patriarchats der Russisch-orthodoxen Kirche

    Der 15. Oktober wird in die Geschichte des orthodoxen Glaubens als einer der traurigsten Tage eingehen. In der Sitzung der Heiligen Synode der Russisch-Orthodoxen Kirche in Minsk am Montag wurde beschlossen, alle Kontakte mit dem Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel einzustellen.

    Damit wurde der Bruch zwischen den beiden orthodoxen Kirchen vollzogen – der mit dem höchsten Status (Konstantinopel) und der größten (der Russisch-Orthodoxen).

    In der Geschichte gab es schon zwei große Spaltungen: 1054, als der Papst den Bruch mit Konstantinopel und allen anderen Patriarchaten verkündete. Am Ende zerfiel die christliche Kirche in den westlichen (katholischen) und östlichen (orthodoxen) Zweig. 1517 spaltete sich das westliche Christentum in Katholiken und Protestanten. Wie sich jetzt die Beziehungen zwischen den autokephalen orthodoxen Kirchen entwickeln werden, wird sich in der nächsten Zeit zeigen. Jede von ihnen muss sich entscheiden, auf wessen Seite sie steht: der von Konstantinopel oder der der Russisch-Orthodoxen Kirche.

    https://de.sputniknews.com/zeitungen/20181016322656159-christentum-kirchenspaltung-folgen/

    https://de.sputniknews.com

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Gatestone Institut

    https://de.gatestoneinstitute.org

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