Pakistan: Verfolgte Asia Bibi jetzt in Kanada

Die gläubige Katholikin Asia Bibi war in ihrer Heimat Pakistan wegen angeblicher Islamkritik („Gotteslästerung“) vor über acht Jahren zum Tode verurteilt worden.

Nachdem im Oktober 2018 das Oberste Gericht Pakistans das Urteil gegen die Christin (siehe Foto) aufgehoben hatte, kam es zu Protesten radikaler Islamisten im Land. Ein Gericht in Islamabad ordnete nach der Ablehnung eines Berufungsantrages gegen den Freispruch Bibis im Januar ihre sofortige Freilassung an.

Jetzt konnte sie Pakistan verlassen und ist bei ihrer Familie in Kanada eingetroffen.

Dazu erklärt der menschenrechtspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Brand:

„Asia Bibi ist endlich in Sicherheit und mit ihrer Familie in Kanada vereint. Die CDU/CSU-Fraktion, die sich während deren langjähriger Haftzeit intensiv für die verfolgte Christin eingesetzt hat, ist darüber sehr erfreut. 

Gleichzeitig ist diese Nachricht Mahnung an die Staatengemeinschaft, den Einsatz für verfolgte Christen und für alle wegen ihres Glaubens bedrängte religiöse Minderheiten zu verstärken.

Weltweit betrachtet ist Religionsfreiheit vielfach und vor allem für Christen nicht gewährleistet.“


5 Kommentare on “Pakistan: Verfolgte Asia Bibi jetzt in Kanada”

  1. Holger Jahndel sagt:

    „Falsche Toleranz“ in Deutschland und „verordnete Fremdenliebe

    https://www.kath.net/news/67872

    Weltweite Christenverfolgung erreicht schon fast „Völkermord“-Level

    https://www.kath.net/news/67834

    Liken

  2. Holger Jahndel sagt:

    Gatestone Institut

    https://de.gatestoneinstitute.org/

    Philosophia Perennis: Startseite

    https://philosophia-perennis.com/

    Vernichtung christlichen Lebens und christlicher Menschen
    Wo ist die Empörung im Westen?
    von Giulio Meotti • 6. Mai 2019
    Islamische Extremisten haben festgestellt, dass der Westen nicht mobilisiert, um sie daran zu hindern, Christen zu unterdrücken, als ob unbewusst eine seltsame Konvergenz zwischen unserem Schweigen und dem Projekt der ethnischen Säuberung durch den islamischen Staat, das auf die Auslöschung von Christen abzielt, stattgefunden hätte.
    „Die Religionsfreiheit, der Kernwert der westlichen Zivilisation, wird in weiten Teilen der Welt zerstört. Doch der Westen, der diesen Religionskrieg kurzsichtigerweise leugnet, wendet seinen Blick ab…“ – Melanie Phillips, britische Journalistin, The Times, 17. November 2014.
    Der Herzog von Cambridge, Prince William, besuchte gerade die muslimischen Überlebenden des Angriffs auf die Moschee in Christchurch, Neuseeland. Warum spornt das gleiche Mitgefühl die britische Königsfamilie nicht dazu an, in Sri Lanka, ihrer ehemaligen Kolonie, vorbeizuschauen, um die christlichen Überlebenden zu treffen, bevor sie nach England zurückkehrt?
    Der Appell der Töchter von Asia Bibi, man möge ihrer Mutter helfen, traf im Westen auf taube Ohren. Großbritannien weigerte sich, dieser verfolgten pakistanischen christlichen Familie Asyl zu gewähren.
    Sri Lanka nach dem dschihadistischen Massaker an Christen ist nicht nur eine schreckliche Abfolge von weinenden Müttern und kleinen Särgen. Leider sagt es auch viel über den entmutigenden Zustand des Westens aus. Abgebildet: Die Beerdigung eines der Opfer des Anschlags vom 21. April am Ostersonntag in Sri Lanka. (Foto von Carl Court/Getty Images)
    „Wo ist die Solidarität mit den Christen in Sri Lanka?“, fragte der britische Gelehrte Rakib Ehsan, ein Moslem.
    „Die Unterschiede in Ton und Art zwischen den Verurteilungen der Terroranschläge von Christchurch und Sri Lanka sind auffallend. Nach Christchurch zögerte man nicht, die religiösen Hintergründe der Opfer anzugeben und Emotionen und Zuneigung zu muslimischen Gemeinschaften zu zeigen. Die Politiker haben die Ereignisse in Christchurch ohne weiteres als Terrorismus eingestuft.
    „Im Kontrast dazu fehlen die Worte ‚Terrorismus‘ und ‚Christentum‘ und die damit verbundenen Begriffe bisher in einem Großteil der Reaktion auf die Anschläge in Sri Lanka auf auffallende Weise.
    Artikel weiterlesen

    https://de.gatestoneinstitute.org/14187/vernichtung-christlichen-lebens .

    Gefällt 1 Person

  3. shylock99310 sagt:

    Gott sei Dank gebracht. Liebe Pauline G. Ihrem Kommentar kann ich 100% zustimmen. Sie haben es ganz und gut auf dem Punkt gebracht.

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  4. Pauline G sagt:

    Wie scheinheilig, diese CDU – mir ist nicht bekannt, dass diese Partei sich für verfolgte Christen eingesetzt hat! Lord Weidenfeld, der als 18jähriger Wien wegen des deutschen Einmarsches verlassen musste, hat, obwohl selbst Jude, verfolgten Christen geholfen. In einem Interview mit der WamS wenige Jahre vor seinem Tod, sagte er 2015/16, „die westlichen Regierungen zeigten kein Interesse, wenn er sie um Hilfe bitte u. auf die Notlage verfolgter Christen in islam. Ländern hinweise“.

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  5. dorrotee sagt:

    Das ist ja mal eine schöne Meldung.
    Nun ist Asia Bibi endlich mit ihrer Familie wieder zusammen. Muss die Freude groß sein.
    Möge sie das Leid, was ihr zugefügt wurde, schnell durch Gottes Hilfe verarbeiten.
    Gott segne diese Familie!

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