Koran und Christi Botschaft sind unvereinbar

Margret von Falck

Über den Islam wird in der Kirche, auch in der kirchlichen Presse, meist einseitig „informiert“ und aus Unkenntnis die Gefahr des Islam bagatellisiert. Es fehlt eine sachliche Auseinandersetzung über die Frage: Was ist der Islam wirklich?

Dieser Artikel möchte dazu einen kleinen Beitrag leisten:

Seit über 70 Jahren leben wir in Westdeutschland in Freiheit und (wachsendem) Wohlstand, aber auch in der Gefahr, unsere christliche Freiheit und damit uns selbst zu verlieren.

Wer den Allah der Muslime mit dem Gott der Juden und Christen gleichsetzt, wer für sog. Offenheit und Toleranz und Dialoge eintritt, kann in der Menge baden. Alle anderen, die nicht dem Mainstream entsprechen, stehen in der Gefahr, abgestraft zu werden.

Folglich schwindet das Bewusstsein dafür, wofür Kirche überhaupt steht: für die Botschaft von unserer Erlösung durch Jesus Christus und für die Verkündigung seines Leidens und Sterbens und seiner Auferstehung. Gott wurde Mensch um unsertwillen, für jeden und jede von uns, auch für Behinderte, Kranke und Gesunde. Er will, dass wir leben und uns mit Wort und Tat zu ihm bekennen.

Hier hat unser Gespräch mit den Muslimen anzusetzen. 

Heute sind alle Grenzen verschwommen. Hauptsache, man ist nicht „rechts“, sondern „offen“ für alles Neue, auch für den Islam.

Viele wissen nicht, dass das Wort „Islam“ nicht, wie es viele Moslems uns glauben machen möchten, Frieden bedeutet, sondern Unterwerfung (unter Allah).  Dass sich der Islam auf den Koran, die Scharia, das Leben Mohammeds und die Hadithen gründet, schiebt man möglichst beiseite bzw. befasst sich erst gar nicht damit.

Wer bei uns in der Kirche hat wirklich den Koran mit seinen ca. zweihundertmaligen Aufforderungen „Tötet die Ungläubigen“ gelesen? Wen kümmert es, dass Mohammed den Muslimen als größter Feldherr aller Zeiten gilt, der die ersten Judenpogrome und in acht Jahren fast achthundert Kriegszüge durchgeführt hat?

Wen interessiert es, dass Juden im Koran als Schweine, Hunde und Affen bezeichnet werden, die man umbringen muss? (Das ist aus islamischer Sicht „Gottes Wort!“ –  Jedes Wort des Koran gilt als eine Abschrift des unveränderlichen Urkoran, der im Himmel ist.)

Wen lässt das tausendfache Sterben derer, die sich in der weiten Welt zu Christus als dem Sohn Gottes bekennen, nicht zur Ruhe kommen?

Es gilt im Islam als Shirk = Beigesellung, nämlich als die größte, unvergebbare Sünde, Gott etwas „beizugesellen“, sich also zu Jesus als dem Sohn Gottes zu bekennen.

Um vermeintlicher Toleranz willen verleugnet man ihn lieber und nimmt sein Kreuz ab, um den Dialogpartner nicht vor den Kopf zu stoßen. Stattdessen versucht man, gut Freund mit Islamverbänden und Moscheevereinen zu sein und sie zu unterstützen.

Wenn man aber den Islam anerkennt, dann verleugnet man Jesus Christus. Wollen wir das? Das hat nichts mit einer Verurteilung von Muslimen zu tun: Die Menschen sind uns wertvoll, nicht aber ihre Ideologie. Auch Jesus liebt uns sündige Menschen, aber nicht die Sünde, von der wir uns beherrschen lassen.

Seit über 70 Jahren gibt es in Westdeutschland und seit dem Fall der Mauer vor 29 Jahren in ganz Deutschland – Gott sei’s gedankt! – Meinungs- und Pressefreiheit. Trotzdem wird selten über die Wahrheit im Islam berichtet, geschweige denn klar gesagt, dass er antichristlich ist, weil er die Gottessohnschaft Jesu Christi sowie sein Leiden, Sterben und Auferstehen leugnet.

Auch dass es Juden gibt, die sich zu Jesus Christus bekennen, obwohl sie Juden bleiben – die sog. Messianischen Juden – möchte man bei uns in der Kirche nicht wahrhaben und schließt sie vom Deutschen Evangelischen Kirchentag aus, weil sie „den Dialog stören“. Und dabei waren die Apostel Jesu und die erste Gemeinde in Jerusalem Judenchristen!

Unsere Gast-Autorin Margret von Falck ist evangelische Religionslehrerin und Theologin; sie wohnt in Bielefeld


13 Kommentare on “Koran und Christi Botschaft sind unvereinbar”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Genozid an Christen erreicht Alarmierende Ausmasse von Raymond Ibrahim 3. Juni 2019 Englischer Originaltext: Genocide of Christians Reaches „Alarming Stage“ Übersetzung: Daniel Heiniger

    https://de.gatestoneinstitute.org/14334/genozid-christen

    https://de.gatestoneinstitute.org/

    Meinung » Gastkommentar Thilo Sarrazin: „Wenn ich SPD-Parteivorsitzender wäre …“ Von Thilo Sarrazin / Gastautor4. Juni 2019 Aktualisiert: 5. Juni 2019 13:22 Gerade die typische Klientel der SPD ist jene Gruppe, die unter ungesteuerter oder fehlgesteuerter Migration am meisten leidet. Die SPD lässt ihre ehemaligen Stammwähler dort alleine, wo sie am nötigsten gebraucht würde.

    https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/thilo-sarrazin-wenn-ich-spd-parteivorsitzender-waere-a2905878.html?meistgelesen=1

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  2. Jürg Rückert sagt:

    Der Koran ist schwer verständlich. Er ist auch für muslimische Gelehrte mit reichlich dunklen Stellen behaftet. Die Sunna und die Sira (Handlungsweisen und Biografie Mohammeds) zeigen hingegen unmissverständlich die Taten des Propheten der Muslime auf, wozu auch Mord und eigenhändig vorgenommene Folter gehören. Da alle seine Handlungen als vorbildlich und untadelig und jede Kritik an ihm als ein todeswürdiges Verbrechen gelten, ist der Islam nicht reformierbar. Er trägt eine schwere Last an seiner Vergangenheit und ist eine Bedrohung unserer Zukunft.
    Die zerstörerische Selbstkritik des Westens prallt auf eine Woge von Neubürgern mit militantem Überlegenheitsbewusstsein und Verachtung unserer Welt.
    Das in islamischen Ländern über die Jahrhunderte vergossene Christenblut versickert fruchtlos in der Erde: Die Christen dort werden immer seltener! Von 25 bis 30% in der Türkei vor 120 Jahren sind nur noch unter einem Prozent übrig. Wer spricht über diese Entwicklung? Warum sollte es uns besser ergehen?

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  3. Gunther sagt:

    Eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Islam waere notwendig, gar keine Frage.
    Komischerweise haben die bezahlten Christen anderes zu tun, eine Aufzaehlung der Suendenregister der Berufschristen erspare ich den Lesern.

    Den Wahabismus koennte jeder Berufschrist sehr einfach attackieren:
    Kopftuchtragen steht nicht im original-Koran, sondern ist spaeter dazugedichtet.
    Dazu gibt es einen Vortrag von Vera Birkenbihl “Was Wir unbedingt ueber die Islamische Welt Wissen muessen” auf Youtube oder nur auf das Koptuch bezogen
    Samina Ali TEDx (englisch) auch auf youtube.
    Die Suren und entsprechende Uebersetzungen koennte mal jemand nachsehen; anscheinend will kein Offizieller die Debatte anstossen.

    Vielleicht haben die gut bezahlten Christen Angst vor der Gegenfrage: Wie Uebersetzt Ihr denn Jehova?
    Mauro Biglino hat fuer den Vatikan einige Buecher des Alten Testamentes moeglichst originalgetreu uebersetzt, die in “San Paolo Edizioni” publiziert wurden, fue die Uebersetzung des ersten Buche Mose ist er gekuendigt worden, weil er standfest erklaert, dass “Jehova” nicht als Gott zu uebersetzen ist. Nach seiner Aussage wuessten alle Rabbiner das. Einige seiner Buecher sind auf Deutsch uebersetzt; auf Youtube gibt es Vortraege, auf Italienisch teilweise mit englischen Untertiteln.

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  4. Adolf Breitmeier sagt:

    Wolf: Aus der Sicht eines Agnostikers: Jesus predigte Liebe und friedliches Verhalten (siehe Bergpredigt). Er predigte und praktizierte Toleranz (das kann allerdings brandgefährlich werden, wenn die Toleranz zur Selbstauflösung führt). Sein Spruch: Gehet hin in alle Welt und lehret alle Völker !!
    Mohammed setzte den Mondgötzen Allah, Herr des Sirius, zu seinem Hauptgott ein (Halbmond und Stern auf Staatsflaggen islamischer Staaten) (und warf alle anderen über 360 Gottheiten in Mekka aus dem Tempel – in Anlehnung an die Vertreibung der Händler durch Jesus aus dem Tempel in Jerusalem). Er gründete eine Religion, die sich durch Gewalt, Mord und Eroberung verbreitete und im Laufe der Zeit zwischen 300 und 500 Millionen Menschen das Leben kostete. Mohammeds Anordnungen im Namen seines Gottes sind an Bösartigkeit nicht zu überbieten. Und dass der Mondgott und Jesus eins sein sollen, ist doch wohl absurd. Das ist eine grobe Kurzfasssung.

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  5. bellajosefina sagt:

    Ein sehr guter Artikel, dem ich voll und ganz zustimme. In diesem Zusammenhang frage ich mich allerdings immer wieder, warum auch der Vatikan so islamfreundlich ist und warum um alles in der Welt der heilige Papst Johannes Paul II einst den Koran sogar geküsst hat! Wie kann ein Papst so etwas tun? Ich bin immer wieder fassungslos, wenn ich daran denke.

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    • Jürg Rückert sagt:

      Tja, warum macht das der Hl. Stuhl? Ein Rätsel der Vorsehung!

      Klein Matten der Has, der macht sich den Spaß
      er will mal probieren den Tanz zu studieren
      und tanzt ganz allein auf dem hinteren Bein.
      Ein Fuchs kam entlang und dachte: oh Fang!
      Und sagte: Klein Matten so früh auf den Patten?
      Wie gut dass ich kann, ich tanze als Dam´
      Klein Matten gab Pfot, der Fuchs biss ihn tot…

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  6. Wolf aus westfalen sagt:

    Alles richtig und theol.fundiert. Ändert aber nichts daran, daß Juden, Christen und Mohammedaner an den selben Gott glauben: es gibt nur einen Gott, also muß er für alle 3 monotheistischen Weltreligionen dieselbe Person sein. Nur die von Menschen gemachte Vorstellung darüber, wie diese Person aussieht, sind grundverschieden. Und mit Verlaub: keine der 3 Gemeinschaften hat bislang bewiesen, daß ihre Sicht die objektiv einzig richtige ist. Deshalb haben alle 3 Religionen die gleiche Existenzberechtigung und ist keine von ihnen befugt, sich über die anderen 2 zu erheben

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    • Falsch. Ihre Argumentation ist nicht überdacht. Der Gott der Moslems befiehlt ganz andere Sachen und allein das Wort „Person“ würde sie zu einem Ungläubigen machen. Im Islam hat Gott keine menschlichen Eigenschaften. Weil die Wahabiten aber sagen, dass Allah auf einem Tron sitzt, sind sie bei den anderen Sunniten verhasst, mit ihrer Strenge hat das nichts zu tun.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Nun ja, wie der vorherige Papst Benedikt (Kardinal Ratzinger ehemals) in seiner berühmten Regensburger Rede über die Unterschiede Christentum und Islam ausführte, gibt es in der christlichen Bibel und in der christlichen Theologie die Verschwisterung mit der griechischen Philosophie. Siehe etwa die Logos-Theologie. Und diese Verschwisterung fehlt dem Islam einfach von der Wurzel her und vom Ursprung an (im Koran fehlt etwa der griechische Logos-Begriff komplett) und ebenso auch dem babylonischen Talmud des Judentums, siehe dazu etwa auch den jüdisch-israelischen Prof. Israel Shahak zum Talmudismus und so weiter. Siehe etwa auch den Orientalisten Hans-Peter Raddatz und sein Buch „Von Gott zu Allah?“ über das unterschiedliche Gottesbild im Koran und im Christentum mit der Bibel.
      Siehe auch den Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger und seinen Blog. Vom Logos haben die griechischen Philosophen ihre LOGIK und ETHIK abgeleitet, und die römische Hochkultur und ihre Philosophen ihre Ratio-nalität. Vernunft. In China da TAO bzw. DAO, welches in der Tat dem Logos als „Weltseele“ und „Weltvernunft“ entspricht. In Indien das „Brahman“, in der hermetischen Philosophie der Hermetik als ganzheitliche mystische Natur- und Religionsphilosophie der Makrokosmos, in der Kabbalah Adam Kadmon, bei den Kelten und Germanen das „Orloeg“ oder auch „Wyrd“ als das universelle Weltgesetz und die natürliche allgemeine vernünftige göttliche Schöpfungsordnung des Kosmos.

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  7. Stefan Kunz sagt:

    Toller Artikel, bis auf die Aussage zur Meinungsfreiheit

    Gefällt 2 Personen


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