„Mobil in Deutschland“ kritisiert Fahrverbote

Pressemitteilung des Autofahrer-Clubs MOBIL IN DEUTSCHLAND:

Das Auto ist Verkehrsmittel Nummer 1 in Deutschland und das wird es auch auf absehbare Zeit bleiben. Aktuelle Zulassungszahlen zeigen diese Entwicklung ganz deutlich. Dennoch bekennen sich weite Teile der Politik nicht mehr so zur Mobilität von heute.

Stattdessen wird zugelassen, dass zahllose Städte in Deutschland von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) auf Fahrverbote verklagt werden. Dabei fußen diese Klagen auf sehr fraglichen Annahmen.

Neben den fragwürdig festgelegten Grenzwerten gibt es auch große Zweifel an der korrekten Aufstellung der Messstationen in den Städten.

In Oldenburg wurden an einem Tag sogar die höchsten Grenzwerte gemessen, an dem aber keine Autos fuhren, weil ein Marathon in der Stadt stattfand. Oder in Hamburg, wo man bereits auf einigen Straßenzügen ein Fahrverbot durchgesetzt hat: Hier ist die Stickstoffdioxidbelastung jetzt sogar noch gestiegen.

Zudem war die Luft in unseren Städten noch nie besser als heute. Das sagt sogar das Umweltbundesamt. Doch in Deutschland werden Fahrverbote auferlegt und damit ein enormer Schaden für Autofahrer, die Umwelt, Wirtschaft und Industrie in Kauf genommen.

Es wird höchste Zeit, dass sich in Deutschland etwas bewegt. Daher haben wir eine neue Petition gestartet, die sich klar gegen Fahrverbote und für die Anpassung der Grenzwerte ausspricht: openpetition.de/!keinfahrverbot.

Wir wollen uns dieses Absurdum in Deutschland nicht länger gefallen lassen und kämpfen weiter FÜR MOBILITÄT und GEGEN FAHRVERBOTE in Deutschland.

 


7 Kommentare on “„Mobil in Deutschland“ kritisiert Fahrverbote”

  1. Bernhard sagt:

    Ich bin der Ansicht, mit dem Individualverkehr, wie wir in heutzutage haben, leben wir einfach über unsere Verhältnisse. Das ist auf Dauer nicht aufrecht zu erhalten (aus Umwelt- und Ressourcengründen).

    Dennoch sehe ich Fahrverbote mittlerweile auch kritisch. Denn erstens erscheint es mir als Chemiker wirklich ein bisschen komisch, wie die Werte gemessen werden (muss mich aber noch genauer damit beschäftigen). Zweitens ist die Luft in den letzten Jahrzehnten eher besser geworden. Mit dem geregelten Katalysator wurde die Emission von Kohlenwasserstoffen und Stickoxiden massiv reduziert (allerdings nur bei Benzinmotoren), mit der Einführung von Feinstaubfiltern wurde auch dieses Problem weitgehend gelöst. Und jetzt führen die Stickoxide aus Dieselmotoren angeblich eine nicht haltbare Situation herbei. Für mich irgendwie nicht ganz logisch.

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  2. Dorrotee sagt:

    Gestern hat Anna Lena B. von den Grünen die Katze aus dem Sack gelassen. In einer Sendung zur Europawahl vertrat sie die Meinung von der Bewegung Fridays for Future.
    Man müsse jetzt handeln. Man habe keine Zeit mehr. Der Verbrennungsmotor müsste in Kürze nicht mehr hergestellt werden. Nur noch Elektroautos. Sie nannte eine Zahl und verornete, nur mit so einer Zahl könne man eine Faktenlage schafffen. Ich meine, sie sagte 2021.

    Es ist und bleibt die Anti-Verbrennungsmotor und Anti-Automobil-Partei. Nur alles durch die Hintertür, was in den Anfängen der Grünen viel klarer war. Sie sind eben salonfähig geworden.
    Das Elektoauto ist überhaupt noch nicht ausgereift.
    Sonst passiert es wie bei den Atomkraftwerken. Damals, als die Atomkraftwerke angeschlossen wurden ohne die Lösung der Endlagerung. Schon damals gab es eine andere Möglichkeit. Aber nein, die schnelle erfolgversprechende Lösung muss her und das Problem der Endlagerung wird sich schon irgendwie auf Dauer lösen.
    Damals gab es schon eine andere Kernkraftalternative ohne Endlösungsproblem.

    Dann erinnern wir uns noch an den sauren Regen, der alles kaputt macht, und wir bald mit Sauerstoffmasken rumlaufen. Nichts davon ist eingetreten. Dem Wald ging es gar nicht schlecht.

    Und viele andere Beispiele könnte man aufzählen.

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    • Bernhard sagt:

      Psst! Die Nutzung der Atomenergie ist gut und ohne Gefahren, und das Problem der Endlagerung wird sich schon irgendwie lösen! Als Konservative müssten Sie das eigentlich wissen…

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      • Dorrotee sagt:

        @Bernhard
        ich bin nicht gegen Atomkraftwerke.
        Jedoch bin ich für die saubere Lösung, die es damals schon gab. Jetzt gibt es die schon richtig ausgereift und man könnte evtl. die alten Atomkraftwerke umrüsten.

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      • Bernhard sagt:

        Aha. Was ist denn „die saubere Lösung“?

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    • Bernhard sagt:

      Jetzt einmal etwas ernsthafter:
      Ich glaube auch nicht, dass der Elektromotor den Verbrennungsmotor ersetzen kann. Zwar gibt es Einsatzmöglichkeiten für Elektroautos, die momentan brach liegen. Andere Länder, zum Beispiel China, sind ja schon viel weiter.

      Jedoch muss die Energie für die Elektroautos auch erst einmal produziert werden. Und bei der Übertragung von mechanischer in elektrische Energie geht auch wiederum Energie verloren. Solange nicht ein großer Teil der elektrischen Energie aus erneuerbaren Energiequellen kommt (und die massive Einführung von Elektroautos würde zu einer Erhöhung des Elektrizitätsbedarfs führen!), hat das Elektroauto meines Erachtens keine Zukunft. In manchen Städten oder Ländern (z.B. Norwegen) vielleicht schon, nicht aber europa- oder gar weltweit.

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  3. truckeropa66 sagt:

    Es geht hier nur um das Erschaffen von Einnahmequellen! Umwelt usw. interessiert niemanden in Politik und Verwaltung.
    Ich hatte eine Diskussion, ungeplant an einer Raststätte mit einem Stuttgarter Abgeordneten der Grünen.
    Hatte nur gesagt, wenn diese Stadt etwas für gute Luft tun wolle, sollten Sie überall am Stadtrand Parkflächen schaffen, wo jeder sein Fahrzeug abstellen kann und dann wie auch immer Umwelt-Neutral in die Stadt gelangen könne.
    Auch der innerstädtische Warenbedarf könne so durch Warenumschlag auf E-Transportmittel durchgeführt werden.
    Besagte Person lehnte diese Vorschläge ab, und sagte, dass die Stadt dringendst auf die Einnahme von Bussgeldern angewiesen sei, um die Kosten der städtischen Verwaltung zu decken. Hier zeigen sich bei mir riesige Fragezeichen….

    Im nachhinein erklärte mir dann ein Zuhörer dieses Gesprächs, dass es sich bei besagter Person um einen Stadtverordneten der Stadt Stuttgart handeln würde und dieser für die Grüne dort tätig sei.

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