Hamburg: Keine AfD-Mitglieder als Lehrer

Lehrer von 54 Hamburger Schulen müssen im Einstellungsverfahren vertraglich versichern, kein Mitglied der AfD zu sein. Das gehe aus Vertragsunterlagen hervor, die der Partei über ihr Online-Portal „Neutrale Schulen Hamburg“ zugespielt worden seien, teilte die AfD-Fraktion mit. 

Verantwortlich für die Verträge ist demnach die Personalagentur „Lernzeit Schulpersonal-Service GmbH“, die mit 54 Schulen der Hansestadt Kooperationsverträge abgeschlossen hat. Die Schulbehörde reagierte auf eine Anfrage der AfD und kündigte an, die Verträge der Pädagogen mit der Agentur zu überprüfen und ggf. die Zusammenarbeit zu beenden.

Der Vorsitzende der Hamburger AfD-Fraktion, Alexander Wolf, sprach von einem Skandal. Im vergangenen Schuljahr erhielt die Agentur rund 550.000 Euro an Steuergeldern.

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2019/ueber-50-schulen-betroffen-lehrer-duerfen-keine-afd-mitglieder-sein/


6 Kommentare on “Hamburg: Keine AfD-Mitglieder als Lehrer”

  1. Interessant, dass die Repression meist im diffusen Zwielicht der „private-public-partnership“ erledigt wird, Private handeln hier mit öffentlichen Auswirkungen. So betrieben private Stiftungen Internet-Pranger, erstellen Übersichten über dissidente Strömungen, stigmatisieren Vereinigungen und Privatpersonen als „rechts“, eine private Firma siebt AfD-Mitglieder als Anwärter für den Schuldienst aus – die Behörden behalten immer „saubere Hände“. Kommt etwas raus, gibt man sich staatlicherseits überrascht und beendet halt die Zusammenarbeit.

    Apropos: Ein Monitoring, wer überhaupt mit welchem konkreten persönlichen Hintergrund und Finanzmitteln diese Firmen gründet, durch welche Vermittlung diese an öffentliche Verträge kommen und ob die Akteure nach einem Skandal wie diesem flugs woanders wieder als Firmengründer auftauchen, könnte ebenso interessant sein…

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  2. Horst sagt:

    Demokratie in Deutschland ade! Eine Schande.
    Es ist das Ergebnis jahrelanger Hetze und Verleumdung von seitens der etablierten linken Parteien gegen eine demokratisch gewählte Partei. Man kann sich nur noch schämen für diese Bananenrepublik. Pfui Teufel!

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  3. Stefan Kunz sagt:

    Für was braucht ein Bundesland wie HH eine FÄ, die Lehrer vermittelt. Eine Fa., die unnötige Steuergelder schluckt?
    Unabhängig von der AFD-Tatsache, die gegen den Himmel stinkt, stinkt das hier nach Vetternwirtschaft der besonderen Art!

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  4. Bernd L. Mueller sagt:

    Das ist Berufsverbot für demokratisch legitimierte Pädagogen.

    Allein mit dieser Ankündigung gibt es die Schere im Kopf und Artikel 5 Grundgesetz bzgl. Meinungsfreiheit in Deutschland können wir vergessen.

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  5. Heinrich Blezinger sagt:

    Sehr wahrscheinlich gesetzwidrig

    H.Blezinger MSc

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  6. Pauline G sagt:

    Natürlich, AfD gilt als aussätzig. Nur links-grün ist „richtig“ und „demokratisch“. In einer Demokratie kann es nur EINE richtige Meinung geben, das ist die Meinung in Deutschland.

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