Abtreibungsärztin Hänel erhält am 9. Juli die Auszeichnung „Marburger Leuchtfeuer“

Die Gießener Abtreibungsärztin Kristina Hänel wird mit dem „Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte“ ausgezeichnet. Das berichtet der „Gießener Anzeiger“. Der Bericht beruft sich auf eine Pressemitteilung der Stadt Marburg. Ihr zufolge findet die offizielle Preisverleihung am 9. Juli im Marburger Rathaus statt.

Wie es dort weiter heißt, erhalte Hänel die undotierte Auszeichnung „für ihren Einsatz für den freien Zugang zu Informationen über Schwangerschaftsabbrüche.“

Neben Hänel erhält auch die Ärztin Ruby Hartbrich für ihren ehrenamtlichen Einsatz auf dem Rettungsschiff „Sea Watch“ im Mittelmeer das „Marburger Leuchtfeuer“.

Wie Oberbürgermeister Dr. Thomas Spies (SPD) erklärt, zeichne die Stadt Marburg „zwei mutige Frauen aus, zwei Medizinerinnen, die ihren Dienst an der Gesundheit richtungsweisend und beispielgebend an moralischen und ethischen Grundsätzen ausrichten“.

Kristina Hänel verteidige „das Recht von Frauen auf Selbstbestimmung über ihren Körper. Mit ihrer Haltung und ihrem konsequenten Handeln hat sie das Thema zurück in die breite gesellschaftliche Diskussion und rechtliche und gesellschaftliche Fortschritte entscheidend mit vorangebracht“, so Spies weiter.

Hänel wurde im November 2017 vom Amtsgericht Gießen zu einer Geldstrafe von 6.000 Euro verurteilt, weil sie auf ihrer Webseite fortgesetzt und hartnäckig gegen das Werbeverbot für Abtreibungen verstieß. Im Oktober vergangenen Jahres scheiterte die Ärztin, die bis vor das Bundesverfassungsgericht ziehen will, auch beim Gießener Landgericht mit ihrer Berufungsklage.

Quelle: ALfA-Newsletter


5 Kommentare on “Abtreibungsärztin Hänel erhält am 9. Juli die Auszeichnung „Marburger Leuchtfeuer“”

  1. Horst sagt:

    Ein weiteres Beispiel dafür wie verkommen diese Republik inzwischen geworden ist: Ein Volk von Babykillern; denn jede schön geredete „Abtreibung“ ist nun mal definitiv ein Mord an einem ungeborenen Menschen. Man kann sich für diese Gesellschaft nur noch schämen.

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  2. Medea sagt:

    Abtreibung ist für betroffene Frauen, auch für vergewaltigte Kinder dank Welcome Refuges immer ein heißes Thema gewesen und in der seelischen Not dieser Menschen möchte ich nicht stecken, denn das sind bisher Extremfälle gewesen, aber die Grünen gieren schon danach, sich von der Abtreibungsindustrie Mäuse in die Tasche zu stecken und Frau Ditfuhrt Ex-Grüne hat ja Abo-Erfahrung in Sachen Abtreibung, denn sie sind in ihrer Unfähigkeit zu lieben und Verantwortung für Kinder zu tragen unfähig und machen aus einer Gewissensentscheidung betroffener Frauen ein Geschäftsmodell, pfui Teufel. Man sieht, ich bin nicht erzkatholisch und wäge für Extremfälle in einer blühenden Vergewaltigungsepidemie das für und wider noch ab, wo selbst 8jährige Kinder missbraucht werden, aber so viel Menschen- und Frauenverachtung ist schier unerträglich und der Feminismus-Wahn steigert diese Menschenverachtung noch. Pfui Teufel! Ich verstehe es nicht, dass betroffene Mädchen und Frauen sich weigern, zu begreifen, dass sie körperlich missbraucht werden, damit Grüne und die gesamte Abtreibungslobby an ihrem Elend verdienen. Diese Marburger Auszeichnung ist eine Auszeichnung für Verbrechen an der Menschlichkeit.

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  3. Ronny Funk sagt:

    Aha, ein Preis für 2 Personen, die gegen geltendes Recht verstoßen haben?
    Und nächstes Jahr bekommen dann Bankräuber dieses Feuerchen?

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  4. Holger Jahndel sagt:

    Abtreibung + katholische Ärzte – kurz Sehr geehrter Besucher, liebe Arztkollegen und Medizinstudenten, Geistliche und Prolifer, Sie erwarten von einer katholischen Ärztevereinigung ein klares Wort zum Thema Abtreibung? Gerne, die Vereinigung Katholischer Ärzte, BKÄ, aus München ist gegen jegliche Abtreibung und tritt für das Recht auf Leben und Menschenwürde in jeder Phase menschlichen Lebens ein. Basisinformationen „Was ist Abtreibug?“ mehr Bitte informieren Sie sich auf den folgenden Seiten als Übersicht zum Thema:

    https://www.bkae.org/index.php?id=427

    Lebensschutz

    https://www.bkae.org/index.php?id=300

    https://www.bkae.org/

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  5. Zeigt beispielhaft die personelle Verquickung des politisch-medialen Komplexes mit sog. „zivilgesellschaftlichen Akteur*inn*en“. Rechtsbrüche der einen werden von Zeitungen, Radio und Fernsehen verbrämt und von der politischen Kaste gelobt – da hat die Masse gleich das Signal, welches Handeln von den Herrschenden honoriert wird und wonach man sich künftig auszurichten hat, wenn man „was werden will“……

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