Kirchentag – die Intoleranz der „Toleranten“

Vertreter der AfD wurden im Gegensatz zu Repräsentanten anderer Parteien nicht zu Podiumsdiskussionen an dem am Mittwoch beginnenden Evangelischen Kirchentag in Dortmund eingeladen.

Kirchentagspräsident Leyendecker will damit verhindern, „dass eine Veranstaltung des Kirchentags ein Podium für Propaganda für Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Islamophobie bietet.“

Auch EKD-Ratspräsident Bedford-Strom rechtfertigt dies damit, dass „Radikale … kein Podium bekommen sollten“.

Volker Münz (siehe Foto), der kirchenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, kritisiert die Aussagen beider Kirchentagsverantwortlichen:

„Die Erfahrungen, die mit AfD-Politikern auf bisherigen Kirchentagen zu machen waren, widersprechen den vorgeblichen Befürchtungen Leyendeckers und Bedford-Strohms. Weder konnte man der früheren Vorsitzenden der Bundesvereinigung ‚Christen in der AfD‘, Anette Schultner, auf dem Evangelischen Kirchentag 2017 noch mir auf dem Katholikentag im letzten Jahr vorwerfen, die jeweiligen Podien für Hetze oder Propaganda genutzt zu haben.

Diese Erfahrungen und Diskussionen mit anderen AfD-Vertretern zeigen vielmehr: Diese diskutieren kontrovers, aber fair.   

Die Unterstellungen Leyendeckers und Bedford-Strohms grenzen an Verleumdungen und verstoßen gegen das Gebot, nicht falsch Zeugnis wider seinen Nächsten zu reden.

Die Haltung des Kirchentagspräsidiums ist außerdem scheinheilig. Auf der einen Seite wird der Kirchentag von den Veranstaltern als Ort der Vielfalt und Toleranz, wo verschiedene Meinungen aufeinandertreffen sollen, bezeichnet. Auf der anderen Seite wird der Dialog mit Mitgliedern der größten Oppositionsfraktion im Deutschen Bundestag verweigert.

Hingegen bestehen zu Repräsentanten umstrittener Organisation wie dem türkisch-islamischen Moscheeverband DITIB, die in Comics für Kinder sogenannte Märtyrer verherrlicht hat, offenbar keine Berührungsängste.

Leyendecker, Bedford-Strohm und andere Verantwortliche missbrauchen den Kirchentag als Instrument im parteipolitischen Wettbewerb und entwerten ihn damit. Statt der gebetsmühlenartig geforderten Offenheit verweigert der Kirchentag selbst den Dialog, verschließt sich vor Kritik und macht aus dem Kirchentag eine Wagenburg zur Verteidigung der politischen Interessen der etablierten Parteien.

Der Kirchentag hat mit Kirche leider nicht mehr viel zu tun. Hier wird mehr der Zeitgeist als der Heilige Geist verherrlicht. Veranstaltungen wie ‚Vulven malen‘ und ‚Gottes Segen in der Transition (Geschlechtsumwandlung) spürbar erleben‘ sind einfach skandalös.“

Volker Münz, der auch Kirchengemeinderat und Bezirkssynodaler in der Evangelischen Landeskirche ist, lädt zusammen mit anderen AfD-Abgeordneten aus dem Bundestag, dem Europa- und den Landesparlamenten am Donnerstag und Freitag (20. – 21. Juni) außerhalb des Kirchentagsgeländes zu Gesprächen ein. Dazu ist auf dem Sonnenplatz am Rande der Dortmunder Innenstadt ein Informationspavillon der „Christen in der AfD“ eingerichtet.

„Alle interessierten Menschen laden wir herzlich ein, sich über die AfD-Fraktion zu informieren und mit Christen in der AfD zu diskutieren“, bekräftigt Volker Münz. 

 


28 Kommentare on “Kirchentag – die Intoleranz der „Toleranten“”

  1. Zum pfingstlerischen Wohlstandsevangelium:
    23. Juni 2019 Bibel, Mammon & Regime Change – Der evangelikale Feldzug in Lateinamerika Teil 2: Nelson Rockefeller und die Anfänge Wie in Teil I dieser Artikelserie dargestellt, dient die sogenannte „Theologie der Prosperität“ weltweit als pseudo-religiöse Heilslehre und Tatort der Bereicherung selbsternannter, betrügerischer Bischöfe wie dem Brasilianer Edir Macedo. Ein Bericht von Frederico Füllgraf.
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=52707

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Nun, die Rechten sind zu beschränkt – und die Linken sind nicht ganz dicht!
    Denn wer für alles offen ist, der ist nicht ganz dicht. Auch Grenzen haben ihren Wert und ihren Nutzen und ihre Notwendigkeit.
    Die Postmoderne ist entwurzelnd und entgrenzend und auflösend und manipulativ verdrehend und destruktiv und Werte-Relativistisch. Sie bedient sich der NLP-Manipulation in den Medien und der Sophistik und Rabulistik und sie ist die Ideologie und der Zeitgeist der neoliberalen Globalisierung seit den 80er Jahren mit ihrer Medien-Privatisierung. Siehe aber auch Ayn Rands neoliberalen und ordo-liberalen sogenannte „Objektivismus“ und die Gender Ideologie samt Gender Mainstreaming der Judith Butler – und Judith Reismans Kritik an ihr und an den beiden Pädophilen und unseriösen Wissenschaftlern Alfred Kinsey und John Money als Ideologen der Pädophilie mit ihren gefälschten Daten.

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  3. Drachenherz sagt:

    Morgen soll ja im Dortmunder Schauspielhaus der Wettbewerb um das Vulven-Malen stattfinden, wo eine naive Theologin mit Halsband nackt über die Bühne hüpft. Wer sich so etwas ausdenkt, ist ein Ferkel, der Deutschland als Ort für Vergewaltigungen proklamiert, ob bewusst oder unbewusst. Die nächste Sauerei der rotgrünen Themenagenda ist der sexuelle Höhepunkt, als wäre Deutschland ein Puff, um Sexologen wie Sand am Meer ABM zu verschaffen, würg.
    Ich hoffe für dieses Menschen verachtende Irrwege werden die Veranstalter zur Rechenschaft gezogen, man hat nichts versäumt, den Gott verhöhnenden Kirchentag unter Federführung der Grünen zu meiden! Meine Sprachlosigkeit kann ich nicht in Worte fassen und auch nicht darüber, dass die Luther-Jubiläumsbibel still und leise aus dem Angebot genommen wird, um uns die Welteinheitsbibel unter zu schieben. Pfui Teufel, die Bücherverbrennung lässt grüßen.

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    • Bavaria sagt:

      Also irgendwie haben die Grünen Kurzschluss mit der Vulven-Mal-Aktion, weil sie ja Männer und die zig-anderen sozialen Geschlechter diskriminieren und übrigens es handelt sich um eine Theologiestudentin, die den Bezug zur Vulva in der Bibel gefunden haben will. Wahrscheinlich hat sie auch nur eine Leseschwäche oder Schwäche, Begriffe zu erfassen. Die Grüne Kinder Schänder Partei protzt eben gerne genital, weil oft geistiges Niveau fehlt und ja erst für das Unisex-WC, das Einheitstreff WC für alle sozialen Geschlechter werben und unserer Buntstift Claudia ist wohl der muslimische Brauch der qualvollen Beschneidung entgangen und laut Gendersprech hätte man sämtliche anatomischen Genitalien als Vulven deklarieren können, weil beim Einheitsmenschen die anatomischen Unterschiede wegfallen sollen. Also die Sexkinderbuchaufklärerin, ohne derzeit pornografischen Inhalt noch Olivia Jones hätte doch nach Neusprech-Gender ihre Vulva als Solidarität malen lassen können. Der EKD Kirchentag ist zum antichristlichen Huren-Tag verkommen, der die Würde des Menschen aushebelt. würg

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  4. Holger Jahndel sagt:

    Video: Roger Beckamp liest Kirchenoberen die Leviten 19. Juni 2019 101 Vom 19. bis 23. Juni tagt der evangelische Kirchentag in Dortmund. Bis einschließlich Sonntag wird sich die versammelte Nomenklatura der evangelischen Amtskirche “überparteilich” – aber mit zahlreichen Politikern der Altparteien – und “tolerant” -… Weiterlesen

    http://www.pi-news.net/2019/06/video-roger-beckamp-liest-kirchenoberen-die-leviten/

    http://www.pi-news.net/

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  5. Kleopatra sagt:

    Es ist doch wieder einmal erstaunlich, wie billigend pastorale Schwätzer vor dem fundamentalen Islam buckeln und sich nicht darüber aufregen, dass der Account von Hamed Abdel Samad, der Aufklärung für Muslime betreibt und Menschenrechte niemals durch eine Steinzeitreligion das Licht der Welt erblicken können und die Menschen versklaven.
    Warum bekämpft man die Minderheit der Muslime, die den Islam zu einer Aufklärung als Religion führen wollen, findet es normal, dass diese unter Polizeischutz leben müssen, während importierte Steinzeitideologen aus Afrika offen ihren antisemitischen Hass ausleben dürfen, Frauenrechte in die Tonne treten und Frauen als Gebärsklaven und Lustobjekte missbrauchen, die Gastgeber beleidigen und mit Gewaltorgien überziehen und bejubelt das auch nicht auf einem antichristlichen Kirchentag.
    Wer sich nicht integriert in die Kultur und Menschenrechte des Gastlandes, der fliegt und nicht, dass wir unsere eigene Versklavung in Kauf nehmen. Welch eine Heuchelei, wenn sich Gendertante KGE nicht in ihren Multi-Kulti-Vierteln ansiedelt, sondern sich ein idyllisches Anwesen in Brandenburg kauft oder Käßmann als Zweitwohnsitz auf der Insel Usedom. Sie haben uns die Suppe eingebrockt, nun sollen sie auch mit den Konsequenzen leben, die sie anderen zumuten.

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  6. Holger Jahndel sagt:

    Ostkircheninstitut der Diözese Regensburg – Startseite https://ostkircheninstitut-dioezese-regensburg.de/ Das Ostkircheninstitut der Diözese Regensburg leistet Beiträge zur besseren wechselseitigen Kenntnis östlicher und westlicher Tradition sowie zur …

    Ostkircheninstitut der Diözese Regensburg – Bistum Regensburg https://www.bistum-regensburg.de/bistum/einrichtungen-a-z/ostkircheninstitut/ Das neu konzipierte Ostkircheninstitut der Diözese Regensburg wurde im September 2016 von Bischof Rudolf Voderholzer errichtet. Es bemüht sich um …

    Direktor ist der Dominikanerpater Dietmar Schon Diözese Regensburg gründet Ostkircheninstitut Das Institut soll zu einem besseren Verständnis der östlichen und westlichen Tradition beitragen. Leiter ist der Pater Dietmar Schon. Er hat bereits genaue Vorstellungen, wie er die Ökumene voranbringen will.

    https://www.katholisch.de/aktuelles/aktuelle-artikel/diozese-regensburg-grundet-ostkircheninstitut

    Diözese Regensburg gründet Ostkircheninstitut – katholisch.de

    Ostkirchliches Institut Regensburg – Wikipedia

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ostkirchliches_Institut_Regensburg

    Das Ostkirchliche Institut Regensburg (OKI) wurde als Einrichtung der Deutschen … Daher wurde 2016 das Ostkircheninstitut der Diözese Regensburg als …

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  7. Adolf Breitmeier sagt:

    Lieber Anomymus, der evangelische Kirchentag hat sich zu einem ,,politischen“ Tag entwickelt, wobei ich nichts dagegen habe, wenn sich die Kirchen im christlichen Sinne politisch einsetzen, denn das Christentum ist die Grundlage unserer heutigen Gesellschaft, auch wenn das oft vergessen oder bestritten wird. Und wenn eine ,,Organisation“ wie die evangelische Kirche so nach ,,links“ rückt, ist das für den Glauben schlecht – so empfinde ich das >> und schreibe halt, wie mir der Schnabel gewachsen ist.

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    • Anonymous sagt:

      Herr Breitmeier,

      Sie sollen ja schreiben „wie Ihnen der Schnabel gewachsen ist“ (na ja, jedenfalls im Rahmen der Gesetze, aber das haben Sie ja auch gemacht). Das Gleiche nehme ich für mich halt auch in Anspruch und schreibe meine Meinung. Nur dass das dann bei mir dann angeblich „überflüssige und zudem unfaire Seitenhiebe gegenüber Andersdenkenden“ sein sollen. Aber das kam ja auch nicht von Ihnen. Mein Fokus lag nur darauf, dass ich nicht verstehe, weshalb die AfD meint, man müsse sie unbedingt auf dem Kirchentag auftreten lassen.

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  8. Medea sagt:

    Die EKD-Kirchentage haben noch lange nicht ihre tiefste antichristliche und widerlichste Form der Christus-Verhöhnung erreicht – oder doch? Sei es in Stuttgart mit der Werbung der Grünen für den WC Einheitstreffpunkt für alle sozialen Geschlechter, sei es der in Berlin, Umgebung und Wittenberg mit Gendervorträgen und politischer Ideologisierung, sei es die Uminterpretation der Weihnachtsmesse zur marxistischen Lehre, sei es das Bonzen-Fest in Wittenberg, wo das einfache Volk vom reservierten Abschlussgottesdienst ausgeschlossen war, verpasst hat es nix, was da an Luther-Verhöhnung und SPD Parteitagswünschen verbreitet wurde (es war sehr schwer, dem geistigen Müll unserer Oberpfaffen zuhören zu müssen und es blutete das christliche Herz, aber ich hab mich durch die Fernsehübertragungen des ÖR doch gequält), sei es der Dortmunder Kirchentag, wo man mit Vulven-Malen erstmalig Menschenverachtend den Bürgern an die intime Wäsche geht, alles Hirngespinste der Grünen, welche nach und nach umgesetzt werden, die ihre Profitgier und GenussSucht befriedigen, wobei auch DITIB beim Kirchentag vertreten sein wird und warum nicht gleich IS Terroristen, die Christen und Juden im Koran als zu bekämpfende Affen und Schweine bezeichnen, jetzt überspitzt gesagt – und natürlich bewahre Gott die Christen vor einem IS-Anschlag, auch beim antichristlichen Kirchentag. Einfach nur noch widerlich, wie das Christentum ausradiert werden soll, um ideologisch sich vor der eingeschleppten Christenverfolgung zu rechtfertigen und die Angriffe auf Christen, die Kreuz tragen, nehmen zu und die Kirchenschändungen auch.
    Bedford Strohm führt die Christen als Mitglied des Moscheebauvereins, wo er die Einweihung einer Moschee mit dem Namen eines Christenschlächters bejubelte (fand damals Cicero heraus), zur neuen Welteinheitsreligion. Christen werden immer mehr bei den Christusverrätern bei Kirchentagen ausgegrenzt und man kann den Besuchern nur raten, denkt nach, bevor ihr sprecht, denn die Denunzianten der Heinrich Böll Stiftung, die unstudierte KGE ist auch da, könnten Euch wegen unkorrekter Meinung in das Visier nehmen!
    Zwar könnte ich mir als Nicht-AFD-Mitglied diesen Gottesfrevel antun, ich verzichte dankend darauf, weil mir sonst Tage lang wieder mein Herz blutet, wenn ich sehe, wie das Christentum geschändet wird.
    Ich habe mir einmal das Programm durch gelesen, das ist kein Kirchentag, sondern eine politisch ideologische Partei-Veranstaltung, die mit Christentum nichts mehr am Hut hat.
    Zu einem Kirchentag gehören Bibeltexte, gemeinsame Überlegungen und keine grünen Weltrettungsphantasien, damit die Grünen profitieren und reicher werden. Sicher werden auch die Linken Interesse haben an Dortmund, immerhin schreibt Katja Kipping schon für das Propaganda-Käseblatt Chrismon. Die Angst, dass der Skandal der geistigen Manipulation und Missbrauch des christlichen Glaubens aufgedeckt wird, ist sehr, sehr groß, umsonst reagieren die hohen kirchlichen Würdenträger nicht so bissig, auch noch zu blöde, durch PR-Rummel das gesunde Misstrauen der Bürger an zu heizen.
    Der Umgang mit der AFD ist die beste Bestätigung dafür, dass der Kirchentag kein Kirchentag mehr ist, wo Christen ausgesperrt werden und wer etwas denken kann, da riecht etwas gewaltig angebrannt, was ohne diesen Medienzirkus um die AFD hätte eventuell noch vertuscht werden können.

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  9. Intellektueller sagt:

    Islamisierung in London
    500 Kirchen schließen, 423 Moscheen entstehen
    https://www.freiewelt.net/nachricht/500-kirchen-schliessen-423-moscheen-entstehen-10074096/

    Christenverfolgung ‚auf fast völkermörderischer Stufe‘ weltweit.
    Papst küsst küsst und wäscht lieber die Füße von Flüchtlingen
    https://de.gatestoneinstitute.org/14334/genozid-christen
    https://www.bbc.com/news/uk-48146305

    Muslime in Großbritannien fordern ein Blasphemie-Gesetz durch die Hintertür
    https://de.gatestoneinstitute.org/14369/grossbritannien-blasphemie-gesetz

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  10. Ronny Funk sagt:

    Der Kirchentag ist eine Veranstaltung, von der Jesus gesagt hätte „ihr habt eine Räuberhöhle daraus gemacht“.
    No Limit e.V. tut das, was beim Kirchentag zu kurz kommt OHNE sich mit diesem eins zu machen. Nämlich Missionseinsätze bei denen Jesus verkündet wird.
    Übrigens, das sind die von Ihnen so gehassten Charismatiker, die sich vom Kirchentag abgrenzen und das sind die Ihrer Meinung nach „normalen“ Christen, die den Kirchentag zu einer Veranstaltung machen, bei der Jesus ausgeladen wird.

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    • Anonymous sagt:

      Hallo Ronny Funk,

      Sie müssen verstehen, dass Charismatiker in diesem Blog so etwas wie „der böse schwarze Mann“ sind, vor dem die arglosen kleinen Katholiken immer wieder gewarnt werden müssen. So ein Feindbild will gepflegt werden. Da stört es nur, wenn man mit Tatsachen kommt.

      Dabei war und ist Jesus auch ein Charismatiker. Und was für einer! Heilungen, Totenerweckungen, Dämonenaustreibungen, Naturwunder, Speisewunder usw. am laufenden Band und dazu vergab er manchen Menschen auch noch ihre Sünden, bevor die überhaupt darum gebeten hatten.

      Und seinen Jüngern trug er auf, so weiterzumachen. Und meinte noch dazu, Sie würden größere Werke (nicht mehr Werke) tun als er, weil er zum Vater gehe und den Heiligen Geist sende. Und jetzt strecken sich diese unverbesserlichen Charismatiker danach aus, dass es so geschieht, wie Jesus es gesagt hat.

      Weil jetzt wenige unter denen dabei Fehler machen oder das Ganze zum Vorwand für das Fleisch nehmen und sich selbst produzieren und andere Menschen negativ beeinflussen, ist damit gleich die ganze Bewegung falsch.

      Wenn jetzt aber wenige nicht charismatische Priester ebenfalls Missbrauch treiben; sei es sexuell, körperlich, seelisch oder geistlich, dann ist es natürlich nur individuelles Versagen und hat mit der diesbezüglichen Lehre oder den klerikalen Strukturen selbstverständlich rein gar nichts zu tun.

      Man nennt das, etwas mit zweierlei Maß zu messen. Das passiert immer dann, wenn man ein irrationales Vorurteil versucht im Nachhinein rational zu begründen.

      Und, Frau Küble, das ist kein Seitenhieb, sondern eine Zusammenfassung dessen, was ich in Ihrem Blog vorfinde.

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      • Guten Tag,
        die „Tatsachen“ stören mich nicht im geringsten – oder warum konnte der Leser seinen Kommentar ausbreiten?
        Was soll daran schon aufregend sein, wenn Charismatiker auf dem Kirchentag missionieren?
        Habe ich jemals bestritten, daß sich die Charismatiker bzw. Pfingstler fromm betätigen?
        Das weiß doch jeder mit ein bißchen Grundwissen, daß die Charismatik fast überall zum theologisch konservativen Lager zählt.
        Ihre üblichen ironischen Bemerkungen tun übrigens nichts zur Sache.
        Christus wollte gerade nicht als der große Wundertäter durch die Gegend ziehen, weshalb er vielen Geheilten aufgetragen hat, nichts davon zu erzählen.
        Als Satan von Christus bei der Versuchung in der Wüste zwei Wunder wünschte (Steine in Brot verwandeln, von der Zinne des Tempels springen), hat Christus das verweigert.
        Mehrfach hat ER es kritisiert, daß „dieses Volk (von ihm) Zeichen fordert“.
        Immer noch gilt sein Wort: „Selig sind jene, die nicht sehen und doch glauben!“
        Ebenso Paulus: „Wir leben im Glauben, nicht im Schauen!“
        Und jetzt etwas, das bei den Evangelischen doch sonst hoch im Kurs steht: „Der Glaube kommt vom Hören“ – eben: und nicht vom (Wunder-)Schauen.
        Natürlich hat Christus Wunder gewirkt, um seine Gottheit zu bestätigen, aber er wünschte keine Sensationsgier und keine Wundersucht.
        Vielleicht ist Ihnen entgangen, daß wir das Thema „sexueller Missbrauch“ bei der Charismatik nur am Rande thematisieren, es geht uns hauptsächlich um den Geistlichen Missbrauch.
        Darüber weiß ich von Betroffenen sehr genau Bescheid.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  11. Adolf Breitmeier sagt:

    Es gibt im Odenwald einen alten Spruch: Wer viel mit dem Pfarramt zu tun hat, muss stark im Glauben sein. – Ich fürchte, das trifft auch auf die ,,Kirchenfürsten“ zu – nur ist deren Wirkungsgrad viel größer. Wer ,,Islmophobie“ befürchtet, wo eine kritische (vielleicht sogar nur rein kulturelle) Auseinandersetzung mit dem (mörderischen und eroberungswütigen) Islam stattfindet, der muss wohl selbst an einer Phobie leiden. Aber wer wie Herr Bedford – Strohm sein christliches Emblem verleugnet, der nicht mutig für seinen Glauben eintritt, sondern vor dem Vertreter eines anderen, diametral entgegengesetzten Glaubens devot und feige kuscht, der sollte eigentlich ins Pfefferland abgeschoben werden. Jedoch dafür fehlt den zuständigen Christen wohl der Mut. Einfach nur lahmarschig.
    Gut, mich geht es eigentlich nichts an, aber da der Ausschluss der AfD politisch motiviert ist, darf/muss ein jeder Bürger Stellung beziehen. Bedford-Strohm und seine Handlanger sind somit Totengräber des Christentums in Deutschland; und das Gefühl für Toleranz scheint doch sehr unterentwickelt zu sein. Dabei ist die AfD die einzige Partei, die die Gefahren des Islams aufzeigt und wenigstens versucht, die galoppierende Islamisierung aufzuhalten. Allein wird sie es nicht schaffen – oder es müsst ein Umdenken in der Bevölkerung stattfinden, was die (linksgrünen) Medien verhindern.

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  12. Anonymous sagt:

    Wieso drängt sich die AfD überhaupt auf, dort zu sprechen?

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    • Adolf Breitmeier sagt:

      Ganz einfach, lieber Anonymus, um als Multiplikator und als Gegengewicht zu agieren. Nur wenn eine Partei im Gespräch bleibt, ist sie sichtbar. Und so ein Kirchentag ist ein wichtiges Instrument, um Menschen mit einer Botschaft zu erreichen. Das Ausschalten der AfD geschieht nach meiner Meinung mit voller Absicht. Die AfD wäre dort ein Stachel im Mainstream – und ich denke auch, die ,,Kirchenfürsten“ sind gar nicht am Erhalt ihrer Kirche und Deutschlands interessiert, Fakten und andere Meinungen stören da nur.

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      • Holger Jahndel sagt:

        JIhad Watch by Robert Spencer, siehe auch die Artikel des Gatestone Institutes Online und den Weblog des Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger

        http://www.jihadwatch.org Und natürlich den Politically Incorrect Weblog (PI) im Netz

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      • Anonymous sagt:

        Warum sollte dann der Kirchentag der AfD die Möglichkeit geben, „als Multiplikator und als Gegengewicht zu agieren“ oder „im Gespräch zu bleiben“? Das dürfte nun weder Aufgabe noch Anliegen des Kirchentags sein. Und zwar zu Recht. Dort geht es ja nicht um die AfD. Wenn die AfD eine Bühne haben will, dann muss sie sich diese schon selbst aufbauen, um im Sprachbild zu bleiben.

        Von der Frage der Teilnahme der AfD am Kirchentag unberührt ist die Frage, inwieweit der Kirchentag noch mit dem Evangelium konform ist. Denn es geht ja gerade nicht um eine Glaubensfrage, sondern um eine politische Gelegenheit für die AfD, sich zu präsentieren. Wie gesagt, ich kann nicht erkennen, dass der Kirchentag dazu verpflichtet wäre, ihr diese Gelegenheit zu geben.

        Begriffe wie „Stachel im Mainstream“ finde ich übrigens abgedroschen, nichtssagend und unseriös.

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      • Guten Tag,
        verzichten Sie bitte auf überflüssige und zudem unfaire Seitenhiebe gegenüber Andersdenkenden wie dem letzten Satz. Das erwähnte Wort ist auf keinen Fall „unseriös“ (ich finde es auch nicht abgedroschen, zumal ich es noch nie gehört/gelesen habe, aber egal).
        Sodann hat auch keiner behauptet, der Kirchentag sei im rechtlichen Sinne verpflichtet, die AfD einzuladen. Natürlich können die Verantwortlichen holen, wen sie wollen. Ach, es geht allen Ernstes darum, die vielgepriesene „Vielfalt“ und „Toleranz“ nicht auf links zu beschränken. Oder warum wird das Spektrum nach links (z.B. Grüne, Linkspartei) ganz großzügig gehandhabt?
        Dabei treten diese beiden Parteien für die totale Abtreibungsfreiheit bis zum 9. Monat ein, aber das stört ja diesen linksdralligen Kirchentag nicht.
        Zudem kennt man doch sonst keinerlei Grenzen, sogar „Vulven malen“ ist im Programm inklusive: https://www.kirchentag.de/index.php?id=17007&#session/370435101/V.GEN-015
        Nur bei der AfD wird man plötzlich pingelig.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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