Kritik an der Burka-Ausstellung in Köln

Der Zentralrat der Ex-Muslime hat eine Ausstellung über verhüllte Frauen kritisiert. Die Veranstaltung mit dem Namen „Munaqabba − über Frauen mit Vollverschleierung in Deutschland“ findet vom 21. Juni bis 30. Juni im Atelier Ehrenfeld in Köln statt. Finanziert wird sie auch mit öffentlichen Geldern.

„Es wird dem Publikum sogar die Möglichkeit geboten, diese islamische Vollverschleierung selbst anzuprobieren“, beklagt der Zentralrat in einem Offenen Brief.

Die Initiatorin der Veranstaltung, Selina Pfrüner, verteidigte sich gegen die Kritik. Es gehe es ihr nicht um Werbung für die Vollverschleierung. Die Anprobe des Niqab „mit Hilfe der Protagonistinnen“ schaffe eine „besondere Art der Begegnung“; die es ermögliche, „Ängste, Vorurteile oder Mitleid vor dem reinen Erscheinungsbild der Vollverschleierung zu hinterfragen“.

Die Kulturamtschefin der Stadt Köln, Barbara Foerster, unterstützt Pfrüners Position. Die Ausstellung solle eine Diskussion auslösen und der Auseinandersetzung mit einer fundamentalistischen Weltanschauung dienen. 

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/kultur/2019/scharfe-kritik-an-ausstellung-ueber-vollverschleierung/


11 Kommentare on “Kritik an der Burka-Ausstellung in Köln”

  1. Bernhard sagt:

    Dann dürfen sie in keinem Kleidergeschäft die Kleider anprobieren.

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  2. idiotxxl sagt:

    Die Idee, die Burka selber anzulegen, ist schon eine besondere Schnapsidee. An Hygiene denkt Frau Pfrüner dabei wohl auch nicht? Jeder, der sie anlegt, hinterlässt Hautpartikel im Gewebe,
    für mich nicht die prickelnde Vorstellung!

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  3. Holger Jahndel sagt:

    Ohnmächtig gegen arabische Clans

    https://www.geolitico.de/2019/06/18/ohnmaechtig-gegen-arabische-clans/

    Seit Jahrzehnten breiten sie ihren kriminellen Herrschaftsraum in Deutschland aus: So zerstören arabische Clans die freiheitliche Gesellschaft von innen.

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  4. Bernhard sagt:

    Die gleiche Weite/Offenheit wünsche ich mir gegenüber der eigenen angestammten Religion und Tradition.

    Wenn aber einer aus christlicher Motivation Abtreibung und Homo-Ehe ablehnt oder seine Kinder zu Hause unterrichten will ( oder auch nur der Ansicht ist, dass eine Mutter von kleinen Kindern nicht außer Haus arbeiten soll), dann ist schnell Schluss mit lustig.

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  5. Dominik sagt:

    Ich sehe jetzt nicht, wo da das große Problem sein soll. Vielleicht kann die Ausstellung ja helfen, dass man erkennt, welche Belastung so eine Verschleierung ist und dass sie die Freiheit massiv einschränkt.

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    • Das „Problem“ dürfte bereits die Aussage sein, „mögliche Ängste, Vorurteile oder Mitleid vor dem reinen Erscheinungsbild der Vollverschleierung zu hinterfragen“. Vorbehalte gegen Vollverschleierung können demzufolge nach Ansicht der Veranstalter nicht auf rationalen Überlegungen rechtlicher oder kultureller Art gründen, sondern nur auf „Ängsten“ (d.h.: irrationale Neurosen), „Vorurteilen“ (d.h. „rassistischem Fremdenhaß“) oder „Mitleid“ (gefühlige, schwammige Empfindung), die es zu „hinterfragen“ (d.h.: zu überwinden) gilt. Nicht der menschenverachtende Umgang des Ehemannes mit „seinem Eigentum“ ist also „schuld“, sondern der ressentimentbelastete Mitteleuropäer. Wenn der seine Sicht auf den Islam (Frauenbild, Kinderehe, Steinigung etc.) ändert, ist anscheinend alles gut.

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  6. gerd sagt:

    Wenn eine Kulturamtschefin so einen Blödsinn unterstützt, dann bitte weg mit dieser Art von Kultur. Sich eine Burka anzuschauen, um Vorurteile zu hinterfragen, ist ein Fall für die Klapse.

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  7. Ein lobenswerter Schritt, zweifellos. Leider war man nicht „mutig“ genug, noch einen Schritt weiter zu gehen und auch Steinigung bzw. Auspeitschen auszuprobieren. Hätte dies doch sicherlich für die Besucher auch eine „besondere Art der Begegnung“ dargestellt, spätestens nach den ersten Hieben/Steinwürfen wären auch „Ängste und Vorurteile“ gegen diese Formen der islamischen „Justiz“ ganz gewiß „hinterfragt“ worden…

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