Werden laut Bibel alle Gläubigen geheilt?

Von Felizitas Küble

Am 24. Juni 2019 veröffentlichte das charismatisch orientierte Nachrichtenportal „Kath.net“ ein Interview mit dem evangelischen Heilungsprediger Chris Gore; er ist leitender Pastor der pfingstlerischen Bethel-Gemeinde in Kalifornien: http://www.kath.net/news/68336

In dem Gespräch geht es  – typisch für dieses schwarmgeistige Spektrum – natürlich darum, daß es angeblich eine göttliche Verheißung sei, alle Kranken zu heilen.

Prediger Gore versteigt sich dabei zu der Behauptung, fehlende Heilungen lägen u.a. an einer „schlechten Theologie“ – und er schildert dann, was er damit meint:

„Wir beten als Christen Gebete wie „Gott, wenn es dein Wille ist, dass sie geheilt wird…“

Schlechte Theologie?

Im Vaterunser hören wir es aber anders  – und das Gebet des HERRN ist mit Sicherheit eine gute Theologie: „Dein Wille geschehe!“

Als Christus auf dem Ölberg vor seinem Leidensweg stand, betete er: „Vater, laß diesen Kelch an mir vorübergehen, aber nicht mein, sondern Dein Wille geschehe!“

Doch Bethel-Pastor Gore pflegt seine eigene Bibelkunde und kontert wie folgt: „In Jakobus 5,15 heißt es, dass das gläubige Gebet den Kranken retten und der Herr ihn aufrichten wird.“

Mit dieser Stelle aus dem NT begründet übrigens die katholische Kirche das Sakrament der Krankensalbung.

Allerdings bedeutet „aufrichten“ keineswegs automatisch eine körperliche Heilung, vielmehr geht es vor allem um das Heil der Seele, um die helfende Gnade Gottes für den Leidenden, damit er seine Krankheit im Hinblick auf das Kreuz Christi besser ertragen kann.

Bei dem Wort „retten“ steht  aus biblischer Sicht erst recht nicht die äußere Genesung im Mittelpunkt, sondern die Rettung der Seele.

Sodann erzählt der euphorische Pfingstprediger den Kath.net-Lesern folgendes: „Ich glaube also nicht, dass Gott im Himmel sitzt und entscheidet, wen er heilen wird und wen nicht. Im Wort Gottes heißt es, dass Jesus alle unsere Sünden und unsere Krankheiten auf sich genommen hat.“

Die alttestamentliche Messiasverheißung aus Jesaja 53 derart verstiegen auszulegen, als ob Gott damit die Heilung aller Krankheiten versprochen hätte, ist völlig unhaltbar.

Das wußten auch die Apostel sowie der Völkermissionar Paulus, die viele Menschen in der Kraft und Vollmacht Christi geheilt haben, aber beileibe nicht alle.

Paulus empfiehlt jedenfalls seinem Mitarbeiter Timotheus, er möge nicht nur Wasser, sondern auch „ein wenig Wein trinken um deines Magens willen und weil Du oft krank bist“ (1 Tim 5,23). Es handelt sich hier um einen vernünftigen Ratschlag, nicht um eine Wunderheilung.
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In 2 Tim 4,20 heißt es: „Erastus blieb in Korinth, Trophimus aber ließ ich in Milet krank zurück.
Paulus hat also einen Gläubigen krank zurückgelassen, ihn somit gerade nicht geheilt.
Als der Völkermissionar einst selber vom Leiden gezeichnet war (es wurde ihm, wie er schrieb, „ein Stachel ins Fleisch gestoßen“), flehte er den HERRN dreimal um Heilung an (2 Kor 12,1 ff):
.„ER aber antwortete mir: Laß Dir an meiner Gnade genügen; denn sie erweist ihre Kraft in der Schwachheit.“
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DAS ist die wahrhaft christliche Haltung, wie sie uns das Vaterunser und Christi eigenes Beispiel lehrt: DEIN WILLE geschehe! – Laß Dir an meiner Gnade genügen!
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Mit anderen Worten: Natürlich kann der Allmächtige die Kranken heilen, aber wichtiger als „Heilung“ ist das HEIL und die Rettung, die uns in Christus geschenkt wurde.
 

9 Kommentare on “Werden laut Bibel alle Gläubigen geheilt?”

  1. Anonymous sagt:

    Hallo Bernhard,

    Sie schreiben:

    „Wichtig ist mir zu betonen, dass manche Menschen eben krank sind und nach Gottes Ratschluss nicht geheilt werden. Ich würde sogar sagen, das ist die Mehrheit.“

    Dafür, dass Menschen „nach Gottes Ratschluss nicht geheilt werden“, sehe ich keine biblische Grundlage. Wir dürfen unsere Erfahrung nicht über Gottes Wort stellen. Warum sollte Gott nicht alle heilen wollen, obwohl Jesus genau das vorgelebt hat?

    Sie schreiben weiter:

    „Das zeigt auch die Anweisung an die ersten Christen, im Fall einer Krankheit die Ältesten zusammen zurufen und den Kranken mit Öl zu salben (woraus sich in der katholischen Kirche das Sakrament der Krankensalbung entwickelt hatte). Dort ist von Stärkung und von Vergebung der Sünden die Rede, nicht aber von der physischen Heilung.“

    Das ist nicht ganz richtig. Prüfen wir das doch mal anhand des Bibeltextes:

    „Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen. Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden. Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist. Elia war ein schwacher Mensch wie wir; und er betete ein Gebet, dass es nicht regnen sollte, und es regnete nicht auf Erden drei Jahre und sechs Monate. Und er betete abermals, und der Himmel gab den Regen, und die Erde brachte ihre Frucht.“ (Jakobus 5, 13-18)

    Aus den Worten „das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen“, „… dass ihr gesund werdet“, und vor allem aus dem Beispiel des Elia, dessen Gebete vollständig erhört wurden, kann man doch nicht ableiten, es gehe nicht um psychische Heilung. Denn zweifelsfrei hilft es dem Kranken doch, wenn er gesund wird. Es richtet ihn auch auf. Und der Aufruf lautet ja: „Betet füreinander, dass ihr gesund werdet.“ Denken Sie wir sollen füreinander beten, dass wir gesund werden, wenn Gott das meistens gar nicht will? Ich halte Gott nicht für so schizophren, dass er mich auffordern lässt für etwas zu beten, was er meistens gar nicht will. Und ich halte auch Jakobus nicht für jemanden, der seine Geschwister zu etwas auffordert, was keine Verheißung in sich trägt. Jakobus ist übrigens auch der, der an anderer Stelle sagt: „Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet.“ Es liegt also offensichtlich nicht an Gott, wenn wir fast keine übernatürlichen Heilungen erleben.

    Es geht im Kontext nicht nur um physische Heilung. Das ist wahr. Wenn Sie die Heilungswunder Jesu sehen, dann finden Sie dort das gleiche Muster. Oft wird dem physisch Geheilten gleichzeitig die Vergebung der Sünden zugesprochen. Und es ist eine Tatsache, dass Leben in Sünde ziemlich ungesund ist. Für die Seele sowieso, aber manchmal auch für den Leib. Erst neulich las ich in einer Studie, dass während des konkreten Ehebruchs, also beim Geschlechtsverkehr mit einer anderen Partnerin als der Ehefrau statistisch auffällig viele Männer einen Herzinfarkt erleiden. Nicht bei jedem ist das so. Aber die Wahrscheinlichkeit ist signifikant höher als im Ehebett.

    Sie schreiben weiter:

    „… aber wenn man zu viel erwartet, kommt man leicht in ein Fahrwasser von „der wurde nicht geheilt, der glaubt nicht richtig“ oder „Er ist offensichtlich verworfen, sonst wäre er ja geheilt worden“.

    Das sind drei Fragen, nämlich a) kann man zu viel von Gott erwarten?, b) der Zusammenhang zwischen Glaube und Heilung und c) die Frage inwieweit der Kranke durch Sünde selbst schuld daran ist, wenn er nicht geheilt wird.

    Auch hier hilft biblische Differenzierung weiter. Zur Erwartung an Gott:

    Ich soll von Gott alles das erwarten, was er uns geben will. Also werde ich nicht erwarten, dass er mich finanziell reich macht, denn er will nicht, dass wir dem Mammon dienen und uns zerstören. Ich werde grundsätzlich nicht erwarten, dass er mich mit Dingen „segnet“, die in sich sündig sind usw. usf. Daneben gibt es aber viele Dinge, die Gott uns schenken will und die wir deshalb erwarten dürfen. Dazu gehören insbesondere die Dinge, zu denen er uns auffordert. Und eines dieser Dinge ist, für Kranke zu beten.

    Zum Zusammenhang zwischen Glaube und Heilung:

    Wiederholt spricht Jesus denen, die er geheilt hat, zu: „Dein Glaube hat Dich geheilt/gerettet“ Oft im Doppelzusammenhang körperliche Heilung und Erlösung. Zu beachten ist, dass das griechische Wort für Heilung und Erlösung oft das Gleiche ist bzw. die gleiche Wurzel hat. Es ist aber keineswegs immer der Glaube des Geheilten ausschlaggebend. Vielmehr geht es um den Glauben der Jünger, die den Heilungsauftrag Jesu für Andere wahrnehmen. Das ist übrigens auch die gleiche Situation wie bei Jakobus.

    In Markus 9, 14 -29 finden wir die Begebenheit, dass die Jünger es nicht fertig brachten, einen jungen Mann zu heilen, der immer wieder mal umfiel mit Schaum vor dem Mund. Vielleicht würden wir heute von Epilepsie sprechen. Vielleicht handelte es sich auch um eine Dämonisierung. Das bleibt offen. Worauf ich hinaus will, ist die Reaktion von Jesu auf folgende Aussage des Vaters des Betroffenen:

    „Und ich habe mit deinen Jüngern geredet, dass sie ihn austreiben sollen, und sie konnten’s nicht. “ (Markus 9,18 b) Darauf erwidert Jesus in Vers 19: „O du ungläubiges Geschlecht, wie lange soll ich bei euch sein? Wie lange soll ich euch ertragen?“ Danach entwickelt sich folgender Dialog mit dem Vater des Jungen: Der Vater sagt zu Jesus: „Wenn du aber etwas kannst, so erbarme dich unser und hilf uns!“ Darauf erwidert Jesus: „Du sagst: Wenn du kannst! Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt. Sogleich schrie der Vater des Kindes: Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Danach geschieht die Heilung bzw. Austreibung durch Jesus.

    Hier geht es also primär nicht um den Glauben des jungen Mannes, sondern um den Glauben derer, die sich an Jesus wenden, damit er geheilt/befreit wird. Dabei wird Jesus sehr deutlich: Es hängt alles am Glauben der Jünger bzw. des Vaters.

    Es ist daher pauschal falsch, zu sagen, der Kranke werde nicht geheilt, weil er nicht glaube. Es dürfte aber sehr richtig sein, fehlende Heilungen darauf zurück zu führen, dass diejenigen, die Jesus nachfolgen, den erforderlichen Glauben vermissen lassen. Das zeigt sich schon daran, dass wir überhaupt selten für andere Menschen für Heilung beten.

    Zur Frage c) inwieweit der Kranke selbst durch Sünde schuld daran ist, wenn er nicht geheilt wird, finde ich keine Bibelstelle, die belegen würde, dass Jesus einem Kranken diesen Vorwurf macht. In der damaligen Zeit kursierten ja auch Ideen, wonach die Vorfahren des Kranken an dessen Krankheit schuld seien:

    „Und Jesus ging vorüber und sah einen Menschen, der blind geboren war. Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist? Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm.“ (Joh. 9, 1-3)

    Das beantwortet die Frage recht eindeutig. Dieser Befund zieht sich durch das gesamte NT:

    Wo Sünde ist, wo Menschen gekennzeichnet sind durch die Herrschaft Satans, ist das Augenmerk nie auf Schuldzuweisungen gerichtet, sondern auf Gott, der das Verlorene sucht und findet, der heilt, wiederherstellt und zurecht bringt. Oder um es mit Jesu eigenen Worten zu sagen:

    „Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und volle Genüge.“ Johannes 10,10

    „Der Sohn Gottes ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören.“
    1. Johannesbrief 3, 8

    Krankheit ist nicht von Gott. Sie ist ein Werk des Bösen. Jesus demonstrierte mit seinen Heilungen das Reich Gottes, das frei von Krankheit und Tod sein wird. dazu braucht es den Glauben, der nicht auf das Sichtbare starrt und sagt: „Aber es werden ja die Meisten nicht geheilt.“ Man muss sich entscheiden, ob man sein Vertrauen den sichtbaren Umständen schenken will oder den Heilszusagen Gottes.

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  2. Anonymous sagt:

    Gibt es eine Bibelstelle, die besagt, es sei im Einzelfall nicht Gottes Wille, zu heilen? Würde demnach die Bitte, dass Gottes Wille geschehe, bedeuten, dass es manchmal oder oft oder in der Regel Gottes Wille sei, nicht zu heilen?

    Sind Krankheit und Tod Gottes Wille oder sind sind sie Folge des Falls? Weshalb benennt Jesus immer wieder Satan und seine Geister als Urheber von Krankheiten?

    Die Beziehung zwischen Jesaja 53 und dem Heilungs- und Erlösungsdienst Jesu findet man hier:

    Matthäus 8,16.17
    „Am Abend brachte man viele Besessene zu ihm. Er trieb mit seinem Wort die Geister aus und heilte ALLE Kranken, DAMIT sich erfüllen sollte, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: Er hat unsere Leiden auf sich genommen und unsere Krankheiten getragen.“

    Ist das auch verstiegen?

    Was bedeuten diese weiteren Bibelstellen?

    Matthäus 4,23.24
    Und Jesus durchzog ganz Galiläa, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium von dem Reich und heilte alle Krankheiten und alle Gebrechen im Volk. Und sein Ruf verbreitete sich in ganz Syrien; und sie brachten ALLE Kranken zu ihm, die mit mancherlei Krankheiten und Schmerzen behaftet waren, Besessene und Mondsüchtige und Lahme; und er heilte sie.

    Matthäus 9,35
    Und Jesus durchzog alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen, predigte das Evangelium von dem Reich und heilte JEDE Krankheit und JEDES Gebrechen.

    Matthäus 12,15
    Jesus aber, da er es merkte, zog sich von dort zurück; und es folgten ihm viele nach, und er heilte sie ALLE.

    Matthäus 14,14
    Als nun Jesus hervorkam, sah er eine große Menge und erbarmte sich über sie und heilte ihre Kranken.

    Matthäus 14,35-36
    Und da ihn die Männer dieser Gegend erkannten, sandten sie in die ganze Umgegend und brachten alle Kranken zu ihm. Und sie baten ihn, daß sie nur den Saum seines Kleides anrühren dürften; und so viele ihn anrührten, die wurden ganz gesund.

    Matthäus 15,30
    Und es kamen zu ihm große Volksmengen, die hatten Lahme, Blinde, Stumme, Krüppel und viele andere bei sich; und sie legten sie zu seinen Füßen, und er heilte sie.

    Matthäus 19,2
    Und es folgte ihm eine große Volksmenge nach, und er heilte sie daselbst.

    Matthäus 21,14
    Und es kamen Blinde und Lahme im Tempel zu ihm, und er heilte sie.

    Lukas 5,15
    Aber die Kunde von ihm breitete sich desto mehr aus; und große Mengen kamen zusammen, um ihn zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden.

    Lukas 6,18-19
    Und er stieg mit ihnen hinab und stellte sich auf einen ebenen Platz mit einer großen Schar seiner Jünger und einer großen Menge Volkes aus ganz Judäa und von Jerusalem und von der Meeresküste, von Tyrus und Zidon, die gekommen waren, um ihn zu hören und geheilt zu werden von ihren Krankheiten; und die, welche von unreinen Geistern geplagt waren, wurden geheilt. Und alles Volk suchte ihn anzurühren, denn Kraft ging von ihm aus und heilte ALLE.

    Lukas 9,11
    Als aber das Volk es erfuhr, folgten sie ihm nach; und er nahm sie auf und redete zu ihnen vom Reiche Gottes, und die der Heilung bedurften, machte er gesund.

    Und als Zusammenfassung im Rahmen der Verkündung des Evangeliums:

    Apostelgeschichte 10,38
    Jesus von Nazareth, wie Gott ihn mit heiligem Geist und Kraft gesalbt hat, welcher umherzog, indem er wohltat und ALLE heilte, die vom Teufel überwältigt waren; denn Gott war mit ihm.

    Hat sich Jesus in Bezug auf Heilung geändert?

    „Jesus Christus ist gestern und heute derselbe und in Ewigkeit!“, (Hebräer 13:8)

    Jesus hat keinen einzigen menschen, der krank zu ihm kam, weggeschickt und erklärt, er wolle ihn nicht heilen. Keinen Einzigen.

    Das sind die FAKTEN.

    Ob der Stachel im Fleisch des Paulus eine Krankheit war, wissen wir nicht. Und die Tatsache, dass Paulus jemanden nicht geheilt hat, besagt nichts über Gottes Wille zur Heilung. Derartige Schlüsse sind logisch verfehlt.

    Richtig ist:

    Es geht im Evangelium nicht nur um körperliche Heilung. Das ist ganz eindeutig. Aber Zeichen und Wunder sind Beleg für die Echtheit der Verkündigung. Sie sind Ausdruck für Gottes Erbarmen und Liebe und sie beglaubigen Jesus und seine Jünger als Träger von Gottes Kraft, die Macht des Teufels zu brechen.

    Vor allem aber belegen Sie, dass „Christus in uns“ eine erfahrbare Realität ist. Und so kommt Gott allein die Ehre zu, wenn er durch seine Kinder den Heilungsdienst Jesu fortsetzt.

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  3. Jürg Rückert sagt:

    Vergoss Christus Sein Blut für alle oder (nur) für viele?
    Er vergoss es für alle, aber fruchtbar ist es nur für viele.

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    • Bernhard sagt:

      Das ist eine Binsenweisheit. In diesem Artikel geht es aber nicht um das ewige Heil, sondern um eine reale Befreiung von Krankheiten in diesem Leben.

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      • Anonymous sagt:

        Hallo Bernhard,

        das „Heil“ ist neutestamentlich irgendwie „unteilbar“. Übrigens auch begrifflich. Wo sich Reich Gottes ereignet, umfasst das Heil alle Bereiche des Menschen, Geist, Seele und Leib. Richtig ist, dass durch die Geburt von oben zuerst der Geist erneuert wird. So ist der Christ eine neue Schöpfung. „Heil“igung bedeutet, dass der Christ lernt durch den neuen Geist, der er ist, auch seine Seele und seinen Leib der erlösenden Gegenwart Gottes zu öffnen. Dabei ist unser Leib sogar der Tempel Gottes. Er ist Gott so wichtig, dass wir nach der Auferstehung einen neuen, verherrlichten Leib bekommen, wenn wir Jesus angehören.

        Die eigentliche Grenze von Gottes Heilswillen in diesem Leben vor Jesu Wiederkehr ist der biologische Tod. Totenauferweckungen beweisen zwar schon jetzt, dass auch seine Macht dereinst völlig gebrochen wird. Da aber auch die irgendwann körperlich starben, die Jesus vom Tod auferweckt hat, ist klar, dass der biologische Tod erst in dem Neuen Jerusalem besiegt ist. Freilich hat er für den Christen schon jetzt seinen Schrecken verloren.

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      • Bernhard sagt:

        Das ist sicherlich alles richtig. Wichtig ist mir zu betonen, dass manche Menschen eben krank sind und nach Gottes Ratschluss nicht geheilt werden. Ich würde sogar sagen, das ist die Mehrheit. Das zeigt auch die Anweisung an die ersten Christen, im Fall einer Krankheit die ältesten zusammen zurufen und den Kranken mit Öl zu salben (woraus sich in der katholischen Kirche das Sakrament der Krankensalbung entwickelt hatte). Dort ist von Stärkung und von Vergebung der Sünden die Rede, nicht aber von der physischen Heilung. Natürlich kommen physische Heilungen auch vor, aber wenn man zu viel erwartet, kommt man leicht in ein Fahrwasser von „der wurde nicht geheilt, der glaubt nicht richtig“ oder „Er ist offensichtlich verworfen, sonst wäre er ja geheilt worden“.

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    • Anonymous sagt:

      Ja, weil nicht alle darauf vertrauen. Es ist also nicht Gottes Problem oder gar sein Wille, dass jemand nicht erlöst wird.

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  4. Vier-Elementen-Lehre – Kathpedia

    http://www.kathpedia.com/index.php?title=Vier-Elementen-Lehre

    30.04.2019 – Die Vier-Elementen-Lehre bedeutet, dass alles Sein aus den vier Grundelementen Feuer, Wasser, Luft und Erde besteht. Sie findet sich vor …
    ‎Die Kräfte der Elemente · ‎Die Elemente und der … · ‎… · ‎Segnungen der Elemente

    Haben wir den sechsten Sinn? 12. Juni 2019 Konrad Lehmann Viele Tiere können das Magnetfeld der Erde wahrnehmen. Ob Menschen dazugehören, bleibt unsicher

    https://www.heise.de/tp/features/Haben-wir-den-sechsten-Sinn-4424626.html

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  5. Cornelia Vogt sagt:

    Die Heilung der Bibel ….
    Es geschehe nach GOTTVATERS WORT.
    SEIN Wille geschah, geschieht und wird ewig geschehen.
    Sein Leid BESSER zu ertragen, indem man betet um HILFE.
    Es geschehen dann oft Dinge, die als ZUFÄLLE AUSGELEGT WERDEN.
    Daß GOTT ES WAR, KOMMT SELTEN IN DEN SINN.
    EIN DANKE DAFÜR ENTFÄLLT SODANN.
    WENN ALLES WIEDER GUT IST, VERMEINT MAN, DIES SELBER GESCHAFFT ZU HABEN.

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