Internationaler Strafgerichtshof klagt Massenmörder Bosco Ntaganda an

Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hat den sog. „Terminator“, wie der frühere ruandische Rebellenführer Bosco Ntaganda genannt wird, zur Rechenschaft gezogen.

Ihm werden 18 Anklagepunkte vorgeworfen, darunter 13 Kriegsverbrechen und fünf Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die zwischen 2002 und 2003 in Ituri im Nordosten des Kongo begangen wurden.

Zu den Anklagen, für die Ntaganda als schuldig befunden wurde, gehören sexuelle Sklaverei, Massenvergewaltigung und Massaker an Zivilisten. In Mongbwalu wurden während der Belagerung über 200 Zivilisten getötet.

Mit diesem Prozess wird nur einen kleinen Teil der 25-jährigen Karriere des Milizführers verhandelt, während derer er zunächst die Kongolesische Patriotische Union (UPC) anführte. Später gründete Ntaganda andere bewaffnete Gruppen, die im Osten Kongos agierten, darunter der Nationaler Kongress zur Verteidigung des Volkes (CNDP) und die M23-Miliz.

In dem von dem Prozess berücksichtigten Zeitraum (2002 – 2003) hält die Staatsanwaltschaft Ntaganda für schuldig, fast 800 Todesfälle und 140.000 Vertriebene verursacht zu haben. Bürgerrechtsvereinigungen sprechen von über 60.000 Opfern, die nach dem Ausbruch der Gewalt in Ituri 1999 starben.

Das Urteil wird im Rahmen einer Anhörung in einigen Wochen gesprochen.

Quelle: Fidesdienst


5 Kommentare on “Internationaler Strafgerichtshof klagt Massenmörder Bosco Ntaganda an”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Saudi-Arabien rekrutiert Kindersoldaten für Jemen-Konflikt Die Kinderhilfsorganisation SOS-Kinderdörfer weltweit wirft Saudi-Arabien vor, im Jemen sudanesische Kindersoldaten kämpfen zu lassen. Die Kinder werden, so die Organisation, von der paramilitärischen sudanesischen Gruppierung RSF im Auftrag Saudi-Arabiens rekrutiert und müssen anschließend an vorderster Front im Jemen kämpfen. 0 Kommentare » Global News

    https://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/saudi-arabien-rekrutiert-kindersoldaten-fuer-jemen-konflikt

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  2. Cornelia Vogt sagt:

    Die sogenannten MEDIEN können längst nicht ALLES BERICHTEN.
    Dazu fehlt der Platz wohlweislich.
    Soviel Mist passiert AKTUELL.
    Auch Menschenrechtler erreichen nichts.

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    • Intellektueller sagt:

      Ja ich weiß, der Papst kann da auch nichts bewirken, denn er ist eher damit beschäftigt, den Flüchtlingen die Füße zu waschen. Was angeblich sehr wichtig sein soll, anstatt sich um das Problem der Christenverfolgung zu kümmern…

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  3. Intellektueller sagt:

    Und warum läuft Omar Al-Bashir noch frei herum? Der sollte doch auch einmal ausgeliefert werden an Den Haag, wenn ich mich nicht irre.
    In Sudan wurden immerhin zwischen 1986-2005 über 1,2 Millionen Christen ermordet.
    Omar Al-Bashir ist einer der Hauptinitiatoren und Mittäter dieses Massenmordes von Christen in Sudan!

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  4. Holger Jahndel sagt:

    Gatestone Institute – Deutsch

    https://de.gatestoneinstitute.org/

    Gatestone Institute – Deutsch.

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