Hinweise auf Kooperation zwischen Schleppern und nichtstaatlichen „Seenotrettern“

In der Talkshow „Quarta Repubblica“ (Vierte Republik) im Sender Rete 4 hatte Innenminister Matteo Salvini (Lega) angekündigt, es existierten Hinweise für Absprachen zwischen Schleppern und Nichtregierungsorganisationen (NGO).

Kürzlich lief in derselben Sendung ein fünfminütiger Film. Darin: Migranten an Bord eines Schlepperboots, die vor ihrer Rettung die Reise mit Rufen und Musik untermalen oder zu Hause anriefen, daß sie bald in Europa seien.

Ein Migrant erzählt: Zwei solcher Videos seien üblich, eines bei der Abfahrt aus Zuwara in Libyen, das andere bei der Ankunft in Italien, um zu verdeutlichen, daß alles gut gegangen sei: „Die (libysche) Mafia besticht die libysche Polizei, so daß sie die Boote nicht aufhalten.“(…)

Die Zusammenarbeit zwischen Schleppern und NGOs kann zwar nicht vollständig nachgewiesen werden, auch wenn bereits die EU-Grenzschutzagentur Frontex vor kurzem Hinweise darauf veröffentlicht hatte.

Aber daß das Schlepperwesen stark von der Arbeit der NGOs abhängt und deren per GPS aufgezeichnete Aufenthaltsorte ausnutzt, ist nach dieser Exklusiv-Reportage nicht mehr zu bezweifeln.

Daß dabei Sea-Watch eine besondere Popularität genießt, wäre vielleicht eine eigene Reportage wert. 

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2019/schlepper-ja-wir-sind-in-kontakt-mit-sea-watch/


29 Kommentare on “Hinweise auf Kooperation zwischen Schleppern und nichtstaatlichen „Seenotrettern“”

  1. Anonymous sagt:

    Seenotrettung am Rande der Legalität

    Mitleid ist keine Lösung

    von Richard Schröder Professor em. für Systematische Theologie

    In der Debatte um die Seenotretter auf dem Mittelmeer zeigt sich: Das Gegenteil von ‚Gut‘ ist häufig ‚Gut gemeint‘. Die Rettungsaktionen bewegen sich am Rand der Legalität und verschärfen – unabsichtlich – das Problem von Migration und Schlepperwesen eher noch.

    https://causa.tagesspiegel.de/migration%20und%20integration/streit-um-fluechtlingsretter/mitleid-ist-keine-loesung.html

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  2. Anonymous sagt:

    Herr Jahndel,

    dass die Kreuzzüge ein Akt der Selbstverteidigung waren, habe ich gar nicht bestritten. Nur ist Selbstverteidigung nicht kompatibel mit dem Evangelium nach Jesus Christus. Das ist der Punkt, um den es geht. Wer auf Gewalt mit Gewalt reagiert, macht sich die Logik des Feindes zu eigen. Deshalb wird der, der zum Schwert greift, durch das Schwert umkommen. Wie viele von denen, die in den Kreuzzügen gekämpft haben, sind lebend zurückgekommen?

    Wie haben sich die Kreuzzüge auf die Glaubwürdigkeit des Evangeliums ausgewirkt? Insbesondere: Wie haben sie die Botschaft vom Kreuz als dem Ort, an dem sich der Erlöser vom Bösen schlachten ließ, bestätigt?

    Ich könnte noch mehr solche Fragen stellen.

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  3. Anonymous sagt:

    „GsJC“,

    ein paar abschließende Worte:

    1. Weshalb sollten der Autor, den Sie zitieren und ich identisch sein?
    2. Unabhängig davon ist nichts, was der Autor schreibt, geeignet, diesen Schluss daraus zu ziehen:

    „Bei dieser Evangelisierungsveranstaltung ist es geschehen und der Geist der Erkenntnis muss über Sie gekommen sein.“

    Oder noch doofer aus einem ihrer vorherigen Beiträge:

    „Wer sich so sicher ist, der muss ein „besonderes Licht“ empfangen haben.“

    „Anonymous meint, da er vor Jahren ein besonderes Licht empfangen hat, dass er bedingungslos den Pfad der Liebe gehen muss.“

    Was Sie machen, ist rabulistische Spötterei ad hominem. Sie vermuten etwas und unterschieben dem Autor dann diese Vermutung als etwas, was er gesagt hätte, um sich über ihn lustig zu machen. Würden Sie auch so behandelt werden wollen? Der damalige Autor wird schon gewusst haben, warum er das Heilige nicht – wie sage ich es freundlich – jedermann zum Fraß gibt. Ihr Verhalten bestätigt jedenfalls eine entsprechende Vorsicht.

    Dass Christen aufgerufen sind, „bedingungslos den Pfad der Liebe (zu) gehen“, ergibt sich unmittelbar aus dem Neuen Testament. Einer Sonderoffenbarung bedarf es dazu nicht. Ich hoffe, dass Sie dieses Ziel ebenfalls verfolgen.

    Es ist, unabhängig davon, zu respektieren, unter welchem Nick hier Beiträge verfasst werden. Auch von Ihnen. Sie offenbaren ja auch nicht Ihren echten Namen. Vielleicht haben Sie schon mitbekommen, dass in rechtsradikalen Kreisen Todeslisten angefertigt wurden. Wer sich wie ich dezidiert gegen den Rechtsradikalismus ausspricht, handelt daher weise, wenn er die Anonymität wählt. Das haben Sie zu respektieren, wenngleich ich aufgrund Ihrer zahlreichen Beiträge davon ausgehen muss, das Respekt bei Ihnen kein vorherrschendes Wesensmerkmal ist. Sonst hätten Sie eine Blogunterhaltung zwischen dem Autor und der damaligen Teilnehmerin zeitschnur nicht aus dem Zusammenhang gerissen, um Ihre Spielchen damit zu spielen.

    Diese Sache werde ich nicht weiter erörtern. Er ist hier auch nicht das Thema. Es geht nämlich weder um mich, noch um Sie.

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    • "GsJC" sagt:

      @ Anonymous schrieb:

      „Der damalige Autor wird schon gewusst haben, warum er das Heilige nicht – wie sage ich es freundlich – jedermann zum Fraß gibt. Ihr Verhalten bestätigt jedenfalls eine entsprechende Vorsicht.“

      Aha – der damalige Autor! 🙂

      Die von Ihnen gepredigte radikale Nachfolge findet aber nicht in der Anonymität statt. Etwas mehr sollte Ihnen die bedingungslose Nachfolge schon wert sein. Ich erinnere Sie gern an die ersten Christen, die lächelnd im Kolloseum gestorben sind. Sie erwähnten dies jüngst in einem Ihrer Beiträge.

      Ansonsten entnehme ich Ihrem Beitrag, dass Sie sich intensiv mit meinen Ausführungen zu Ihrer Person beschäftigt haben. Im Gegenzug nehme ich Ihre Ausführugnen zu meiner Person ebenfalls zur Kenntnis. Gute Nacht! 🙂

      MfG

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  4. Holger Jahndel sagt:

    @Anonymous:

    Es ist Zeit zu sagen: Jetzt reicht’s

    Die Wahrheit über die Kreuzzüge
    Robert Spencer über die Folgen der historischen Irrtümer.

    15. April 2006 Washington D.C.

    Es könnte sein, dass „die Kreuzzüge der Vergangenheit heute mehr Verwüstung anrichten, als sie es in den drei Jahrhunderten, als die meisten von ihnen geführt wurden, getan haben“. Das ist die These eines Mannes, der sich in der Geschichte der Kreuzzüge auskennt.

    Robert Spencer ist Autor des Buches „Politically Incorrect Guide to Islam (and the Crusades)“ („Politisch nicht-korrekter Führer zum Islam [und zu den Kreuzzügen]“). Darin betont Spencer, dass es bei jenem Kreuzzug, der gegenwärtig geführt werde, nicht um den Verlust von Menschenleben noch um die Verwüstung von materiellem Eigentum handle, sondern um eine viel subtilere Form der Zerstörung.

    Im Gespräch mit ZENIT erklärte der Fachmann, warum irrige Vorstellungen über die Kreuzzüge von Extremisten dafür genutzt werden, Feindseligkeit gegen die westliche Welt zu schüren.

    https://kath-zdw.ch/maria/texte/kreuzzuege.htm

    Die Kreuzzüge

    Von Michael Hesemann

    Michael Hesemann hat im Sankt Ulrich Verlag, Augsburg sein Buch “Die Dunkelmänner. Mythen, Lügen und Legenden um die Kirchengeschichte” veröffentlicht. In 20 Kapiteln, vom “leeren Grab” über den “ersten Papst” und die “Päpstin Johanna” bis zu “Giordano Bruno” und die Gerüchte um die Ermordung Papst Johannes Pauls I. untersucht der Historiker und Fachjournalist in spannender Weise heute noch kursierende Legenden und trennt kompetent Fakten von Fiktionen. Das zehnte Kapitel beschäftigt sich mit den Kreuzzügen. Daraus bringen wir einen Ausschnitt.

    http://www.kath-info.de/kreuzzuege.html

    Robert Spencer – The Crusades, Fact & Truth (Part 1/5)

    Robert Spencer in the Danish free press society, Copenhagen, talking about the Crusades, Islam, Christendom and the politically correct myths surrounding the medieval clashes between the biggest world religions.

    https://en.wikipedia.org/wiki/The_Politically_Incorrect_Guide_to_Islam_(And_the_Crusades)

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  5. Holger Jahndel sagt:

    Ohnmächtig gegen arabische Clans https://www.geolitico.de/2019/06/18/ohnmaechtig-gegen-arabische-clans/ Seit Jahrzehnten breiten sie ihren kriminellen Herrschaftsraum in Deutschland aus: So zerstören arabische Clans die freiheitliche Gesellschaft von innen.

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  6. Anonymous sagt:

    „GSJC“

    In aller Bescheidenheit weise ich Sie darauf hin, dass Sie bewusst ein falsches Zeugnis über mich geben. Ich habe nie behauptet, ich habe irgendwann „ein besonderes Licht empfangen“ und was Sie sich sonst so aus den Fingern über mich saugen bzw. verdrehen, was ich angeblich geschrieben habe. Sie versuchen, über mich zu richten und mich in irgend eine esoterische Ecke zu stecken. Das ist alles Unsinn.

    Ich habe mich lediglich entschieden, Jesus Christus und seinem Evangelium mehr zu glauben als allem Anderen.

    Ob Sie darüber spotten, ist mir egal, was mich selbst betrifft. Für Sie hingegen ist es nur von Nachteil. Darauf weise ich Sie hin. Was Sie mit diesem Hinweis machen, ist Ihr Problem.

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    • "GsJC" sagt:

      @ Anonymous M.

      Ich müsste die Stelle in Ruhe heraussuchen. Sie haben seinerzeit geschrieben, dass es ein besonderes Erlebnis gab, über das Sie nicht schreiben wollen. Sie fürchteten, dass das Erlebnis zerpflückt werden könnte. Das gilt es selbstverständlich zu respektieren – weckt auf der anderen Seite aber auch Interesse. Ein Erweckungserlebnis geht mit einem die Seele und den Verstand erhellenden Prozess einher, führt zu neuen Einsichten und Erkenntnissen. Diesen Vorgang bezeichnete ich mit einem „besonderen Licht“, das Sie empfangen haben müssen.

      Es liegt mir ebenfalls fern, Sie in irgendeine „esoterische Ecke“ zu stellen. Nur – aus Ihrer Begeisterung für Heidi Baker, die ich für ein albernes Wesen mit christlichem Anstrich halte, haben Sie hier öffentlich keinen Hehl gemacht. Das Video ist Ihnen bekannt, in dem „Heidi“ wie ein Huhn gackert, auf dem Boden robbt und Kontakt mit irgendeinem „Geist“ sucht.

      Weiterhin, wer bin ich, dass ich es mir anmaßen könnte, über Sie zu richten? Sie, der Sie doch so genau wissen (!), dass mir dieses Verhalten nur zum „Nachteil“ gereichen kann. Von Ihrer geistigen Warte sind Sie sogar in der Lage, dem Kommentator „Philolaos“ zu versprechen (!), dass er am Ende mit „leeren Händen“ dastehen wird.

      So sicher wie Sie könnte ich nicht schreiben, dass Ihnen Ihre Ansichten derart zum „Nachteil“ gereichen, dass Sie nachher mit „leeren Händen“ dastehen werden.
      Wer sich so sicher ist, der muss ein „besonderes Licht“ empfangen haben. Unverdient, versteht sich – nur aus Gnade! Dafür sollten Sie dankbar sein und das Unverständnis, das Ihnen hier gelegentlich entgegenschlägt, als kleines Opfer für die empfangenen Erkenntnisgnaden darbringen.

      MfG

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  7. Anonymous sagt:

    Herr Stefan Kunz,

    Ihr Versuch, den Begriff „Seenotrettung“ umzudefinieren, ist nur hilflose Rabulistik. Sie können Ihre eigenartige Definition auch nicht begründen. Richtig ist vielmehr folgendes:

    „Seenotrettung ist die Hilfe für in Seenot geratene Menschen. Zu den Tätigkeiten gehören die Rettung von Schiffbrüchigen, die Brandbekämpfung auf See und die Suche nach Vermissten. Gemäß internationalem Seerecht, unter anderem festgehalten im Seerechtsübereinkommen, den SOLAS-Abkommen und dem Internationalen Übereinkommen von 1979 zur Seenotrettung sind alle Küstenstaaten verpflichtet, in ihrem Seegebiet die Rettung Schiffbrüchiger durch geeignete Mittel sicherzustellen, wobei die Rettung hilfsbedürftiger Menschen auf See eine Verpflichtung an alle Schiffe und Besatzungen darstellt.“

    und

    „Die Pflicht eines jeden Schiffsführers zur Seenotrettung wurde 1910 auf der Seerechtskonferenz in Brüssel in dem Übereinkommen zur einheitlichen Feststellung von Regeln über die Hilfeleistung und Bergung in Seenot in Artikel 11 multilateral kodifiziert:

    Jeder Kapitän ist verpflichtet, allen Personen, selbst feindlichen, die auf See in Lebensgefahr angetroffen werden, Beistand zu leisten, soweit er dazu ohne ernste Gefahr für sein Schiff und für dessen Besatzung und Reisende imstande ist.“

    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Seenotrettung

    Es spielt dabei keine Rolle, wie der in Seenot befindliche Mensch dorthin geraten ist.

    Ihre Behauptung „Diese Personen zählen Geld dafür, das sie in Küstennähe ausgesetzt werden und dann von sogenanten Rettungsorganisationen pressewirksam eingesammelt werden.“ ist

    a) für die Frage, ob eine rechtliche Verpflichtung zur Rettung dieser Menschen vorliegt, unerheblich und
    b) eine reine Unterstellung. Würden Sie einer Flucht zustimmen, wenn Sie vorher wüssten, dass Sie in seeuntüchtigen Booten ausgesetzt werden, die ihr sicherer Tod sind, wenn nicht zufällig ein anderes Schiff vorbei kommt und sie rettet? Das ist einfach komplett unsinnig, Ihre weiteren Ausführungen mit Vergleichen zur Deutschen Bahn sind unerträglich zynisch.

    Denn das Mittelmeer ist sehr groß und die Rettung ist reine Glücksache. Deswegen ertrinken ja dort viele Flüchtlinge, weil der angebliche reibungslose Weitertransfer nicht vorliegt.

    Die Rückführung nach Libyen ist keine Pflicht eines Rettungsschiffes. In Libyen werden zurückgeschickte Flüchtlinge gefoltert und ermordet. Diesem Schicksal darf man sie nicht aussetzen. Jedenfalls dann nicht, wenn man noch einen Funken Menschlichkeit und Rechtsbewußtsein hat.

    „Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.“
    Matthäus 24, Vers 12

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    • Philolaos sagt:

      Sie gehören zu denen, die künftigen Spannungen, Konflikten und Bürgerkriegen ungewollt den Roten Teppich ausrollen. Ein Paradebeispiel für Hypermoralismus.
      Allein seit 2015 hat Deutschland 2015 zwei Millionen sogenannte Flüchtlinge aufgenommen. Afrika ist viel reicher als Europa. Afrika wird aber nicht vorankommen, weil die dortige Mentalität auf Schlendrian, Blendertum, Korruption und das schnelle Geld setzt.
      Wer dies mit der sentimentalen Leier von den bejammernswerten Flüchtlingen fördert, schadet all denen, die hier in Deutschland ein Leben lang geschuftet haben.

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      • Anonymous sagt:

        Ihre Etiketten sind falsch. Bei mir haften die nicht. Sie propagieren egoistisches Festhalten an vergänglichen Dingen, Fronten aufbauen zwischen „denen“ und uns. Das ist gespeist von Angst, sonst gar nichts. Sie wollen ihr Leben, das hauptsächlich aus Wohlstand besteht (den wir AUCH auf dem Rücken der Drittweltländer erworben haben) festhalten. Es wird nicht gelingen:

        „Wer sein Leben liebt, verliert es; wer aber sein Leben in dieser Welt gering achtet, wird es bewahren bis ins ewige Leben.“ (Johannes 12, 25)

        „Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, der wird es retten. Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sich selbst verliert und Schaden nimmt? Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt, dessen wird sich der Menschensohn schämen, wenn er in seiner Herrlichkeit kommt und in der des Vaters und der heiligen Engel. (Lukas 9, 24-26)

        „Darauf sagte Jesus zu seinen Jüngern: Wenn einer hinter mir hergehen will, verleugne er sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach. Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren; wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es finden. Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sein Leben einbüßt? Um welchen Preis kann ein Mensch sein Leben zurückkaufen? Der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Herrlichkeit seines Vaters kommen und dann wird er jedem nach seinen Taten vergelten.“ (Matthäus 16, 24-27)

        Wenn Sie die Worte Jesu für „hypermoralistisch“ und „sentimental“ halten und versuchen, diese Worte gegen einen „pragmatischen“ Daseinskampf auf Kosten Anderer einzutauschen, werden Sie am Ende mit leeren Händen dastehen. Das kann ich Ihnen versprechen.

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      • Zuhörer sagt:

        Afrika hatte nach Angaben der UN 2017 etwa 1,2 Milliarden Einwohner. Die Mehrheit davon lebt südlich der Sahara. In Nordafrika gibt es rund 210 Millionen Einwohner. Bis 2050 wird sich die Bevölkerung Afrikas von einer auf zwei Milliarden Menschen verdoppeln. Ein Viertel der weltweiten Erwerbsbevölkerung wird dann afrikanisch sein.

        In Afrika liegen laut Weltbank die zehn ärmsten Länder der Erde. Während jemand in Singapur, dem reichsten Land auf der Erde, ein Einkommen von durchschnittlich 216 US-Dollar am Tag hat, hat ein Mensch in der Zentralafrikanischen Republik täglich nur 1,80 US-Dollar zur Verfügung.

        https://www.zdf.de/nachrichten/heute/afrika-arm-und-reich-zugleich-100.html

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      • "GsJC" sagt:

        @Philolaos
        Ich muss Anonymous gegen Ihre – aus meiner Sicht berechtigte – Kritik ein klein wenig in Schutz nehmen.

        Anonymous meint, da er vor Jahren ein besonderes Licht empfangen hat, dass er bedingungslos den Pfad der Liebe gehen muss.

        Dieses Verhalten kann als naiv oder konsequent bezeichnet werden. Bedauerlich ist, dass er damit hinter dem Berg zurückhält, bei welcher Gelegenheit und durch wen (Hand auflegen?) er dieses besondere Licht der Erkenntnis empfangen hat. Er verließ daraufhin den römisch katholischen Pfad, um sich der Stimme zuzuwenden, deren Ruf er so lautstark vernommen hatte.
        Da Anonymous von diesem Ereignis kein öffentliches Zeugnis ablegt, Interessierten die Möglichkeit verwehrt, diesen Pfad der Liebe und radikalen Nachfolge ebenfalls zu beschreiten, halte ich ihn eher für naiv und trunken vor blind machender Liebe.
        Gerne versucht er mit Zitaten aus der Bibel – in aller Bescheidenheit, versteht sich – denen ein schlechtes Gewissen einzureden, die noch nicht bereit sind, ihm auf seinem Liebespfad zu folgen. So zitiert er:

        „Und weil die Ungerechtigkeit überhand nehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.“
        Matthäus 24, Vers 12

        Es versteht sich von selbst, dass die Liebe in Anonymous besonders am Brennen und er ein Gerechter ist. Auch wenn er das bescheiden von sich weisen wird, ist er zumindest vielen Lesern hier einen guten Schritt voraus und im Glauben gewachsen – nach dem erhellenden Ereignis, über das er sich ausschweigt!

        MfG

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  8. Jürg Rückert sagt:

    Kamen früher Landnehmer mit dem Schwert, so kommen sie heute mit der Bettelschale.
    Der Papst hat 2013 auf Lampedusa die Europäer als Soldaten des Herodes beschimpft, so diese keine gesicherten Verbindungen von Afrika nach Europa einrichten wollten. Damit hat er die Schlepperei gesegnet. Es gibt klare Verantwortlichkeiten.

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    • Zuhörer sagt:

      Papst Franziskus hat auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa der auf der Überfahrt von Afrika gestorbenen Migranten gedacht. „Wir haben uns an die Leiden anderer gewöhnt“, sagte der oberste Katholik bei einem Gottesdienst. „Es betrifft uns nicht, es interessiert uns nicht, es geht uns nichts an.“ Franziskus bat um „Verzeihung“ für die Tausenden Toten.

      Der Trip nach Lampedusa war der erste offizielle Besuch des Papstes außerhalb Roms. Dass die Wahl auf die kleine Insel fiel, hat Symbolkraft: Der aus Argentinien stammende Franziskus hat die Leiden der Armen in den Mittelpunkt seines Pontifikates gerückt und seine Kirche aufgefordert, ihnen wieder mehr zu helfen.

      Vor dem Gottesdienst hatte der Papst von Bord eines Bootes der Küstenwache aus einen Kranz aus weißen und gelben Chrysanthemen – die Farben des Vatikans – ins Meer geworfen. Umgeben von Dutzenden Fischerbooten und Jachten machte der Papst das Kreuzzeichen über einer Stelle, wo viele Flüchtlinge ertranken.

      https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-07/fluechtline-lampedusa-papst-franziskus

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    • Anonymous sagt:

      Hat der Papst das getan? Nein, nicht wirklich.

      https://iwm.sankt-georgen.de/papst-franziskus-auf-lampedusa/

      Aber Sie können sich unter päpstlichen Aussagen ja aus vielen Jahrhunderten bedienen. Z.B. bei Papst Urban II. das „Deus lo vult“ mit dem das Töten Andersgläubiger „in Notwehr“ zur heiligen Pflicht gemacht wurde – übrigens im krassen Gegensatz zu dem, was Jesus lehrte.

      Dagegen liegt das, was Franziskus 2013 gesagt hat, eindeutig nahe am Herzen Gottes. Es beweist auch die Lernfähigkeit der katholischen Kirche. Na ja, jedenfalls derzeit. Man weiß ja nicht, was noch für Päpste folgen werden.

      Ja. es gibt klare Verantwortlichkeiten. Mörder durch Tun sind die Schlepper, die Flüchtlinge bewusst der Todesgefahr in seeuntüchtigen Booten aussetzen, die nicht mal die Bezeichnung „Boot“ verdienen. Andere Mörder durch Tun sind solche, die in Libyen befindliche oder dorthin zurück gebrachte Flüchtlinge umbringen. Solche sind „nur“ Körperverletzer, wenn sie diese Menschen foltern und verstümmeln, um von deren Angehörigen Geld zu erpressen. Mörder durch Unterlassen sind die, die aus niedrigen Beweggründen wegschauen und Hilfe verweigern bzw. erschweren oder Menschen zurück in den Tod nach Libyen schicken und so den Tod dieser Menschen billigend in Kauf nehmen, obwohl sie helfen könnten. Das sollte in der Tat nicht verwischt werden.

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      • Guten Tag,
        es hat sich wohl nicht bis zu Ihnen herumgesprochen, daß sich damals der byzantinische (!) Kaiser hilfesuchend an den Papst gewandt hat, weil der Kaiser sein Reich vom Islam bedroht fühlte (und das zu Recht). Papst Urban kam also mit seinem Aufruf zum Kreuzzug einer BITTE der orthodoxen „Konkurrenz“ nach (die sich nicht lange vorher noch von der kath. Kirche getrennt hatte).
        Hätte er diesen Hilferuf verweigert aufgrund des orthodoxen „Schismas“, dann wären gerade Sie doch der erste, der dies kritisieren würde: Man habe die bedrohten Orthodoxen im Stich gelassen, weil die Erinnerung an deren Abspaltung noch frisch im Gedächtnis war.
        Nun hat aber der Papst das gemeinsame christliche Anliegen gesehen und daher der Aufforderung des oströmischen Kaisers Folge geleistet.
        Das war der Ausgangspunkt bitteschön – es ging von der Zielsetzung her nicht um das „Töten Andersgläubiger“, sondern um eine – als solche empfundene – Beistandsverpflichtung für die orthodoxe Christenheit.
        Daß damit die infolge des Kreuzzugs eingetretenen Massaker (die auch ein Papst nicht vorhersehen konnte) nicht zu rechtfertigen sind, versteht sich am Rande.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Anonymous sagt:

        Liebe Frau Küble,

        auch bei mir hat sich einiges herum gesprochen. Ich bin nicht so schlecht informiert, wie Sie vielleicht meinen. Was hat das byzantinische Kaiserreich mit dem Reich Gottes zu tun? Eben, gar nichts. Es war und ist kein „christliches“ Anliegen, mit Waffengewalt ein menschliches Kaiserreich zu verteidigen. Ihr ganzer Ansatz ist evangeliumsfern.

        Das Problem begann schon mit Konstantin und „in hoc signo vinces.“ Denn das Kreuz Christi kann NIEMALS Beistand zur Nutzung militärischer Mittel sein. Deshalb war es auch immer pervers, Waffen zu segnen. Die ersten Christen waren gewaltlos und erlitten für ihren Herrn, seinem Beispiel folgend, das Martyrium.

        In dem Augenblick, als sich Christen dazu hergaben, weltliche Macht zu unterstützen, verloren sie die Kraft des Kreuzes. Und das sollte sich auch bei Ihnen herum gesprochen haben.

        Natürlich waren die Massaker vorher zu sehen. Denn derartige Dinge sind IMMER mit Kriegsführung verbunden, bis zum heutigen Tag. Vielleicht lebte Urban aber in einer Blase, die das nicht mitbekam. Und natürlich ging es faktisch darum, Andersgläubige umzubringen. Oder waren die mitgeführten Waffen nur Dekoration?

        Natürlich hätte ich daher NIEMALS die Verweigerung des „Hilferufs“ kritisiert. Das Schisma war Frucht des unbiblischen römischen Papsttums. Das war mit der Maßnahme auch nicht mehr zu kitten.

        Der Islam war damals nicht militärisch zu besiegen und er ist es heute auch nicht:

        „Denn wir haben NICHT gegen Menschen aus Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern gegen Mächte und Gewalten, gegen die Weltherrscher dieser Finsternis, gegen die bösen Geister in den himmlischen Bereichen.“ (Eph. 6,12)

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      • Guten Tag,
        natürlich hat Kriegsführung logischerweise stets mit Gewalt zu tun, nicht vorherzusehen waren aber die Massaker (über die bloße Kriegsführung hinausgehend), also Exzesse. Das schrieb ich doch klar genug,
        Das byzantinische Kaiserreich war der Lebensraum der orthodoxen Christenheit – schon klar?
        Was mit diesen MIT-Christen in der Bedrohung durch den Islam geschah, war Papst Urban eben n i c h t egal, obwohl es gar nicht s e i n e Kirche betraf.
        Es gab nie einen amtlichen katholischen Waffensegen (dieser findet sich nicht im Benediktionale – weder früher noch heute).
        Im Ersten Weltkrieg – ebenso übrigens im Zweiten – war die protestantische Seite in Deutschland mit ihrer Obrigkeitsmentalität weitaus kriegslustiger als die katholische.
        Papst Benedikt XV. in Rom versuchte vergeblich, zwischen den verfeindeten Mächten zu vermitteln.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  9. Anonymous sagt:

    Der Beitrag hält keiner Nachprüfung stand:

    1. Aus der angeblichen Quelle https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2019/im-schlepptau-richtung-europa/

    „Der Vorgang zeigt beispielhaft, wie Schleuser im Mittelmeer operieren. Die Menschenschmuggler bringen illegale Einwanderer auf das offene Meer in die Nähe der europäischen Gewässer, wo sie oft auf sich gestellt in seeuntauglichen Nußschalen ausgesetzt und sich überlassen werden.“

    Wieso soll das ein Hinweis auf eine angebliche Zusammenarbeit zwischen Schleppern und NGO sein? Haben NGO mit den Schleppern „vereinbart“ die Flüchtlinge auszusetzen und sie später zu übernehmen? Befinden sich diese Flüchtlinge nach dem Aussetzen ins Mittelmeer nicht in Lebensgefahr? Sind sie es nicht wert, gerettet zu werden? Soll man sie besser ertrinken lassen, um ein Exempel zu statuieren? Falls ja, dann bitte ich darum, nie mehr ein Wort gegen Abtreibung zu schreiben.

    2. „Zwei solcher Videos seien üblich, eines bei der Abfahrt aus Zuwara in Libyen, das andere bei der Ankunft in Italien, um zu verdeutlichen, dass alles gut gegangen sei:“ Und dann ist die Rede von einer angeblichen Bestechung libyscher Polizei.

    Wieso soll das ein Hinweis auf eine angebliche Zusammenarbeit zwischen Schleppern und NGO sein? Haben NGO mit der libyschen Polizei „vereinbart“ die Flüchtlinge zu übernehmen?

    Ist Sea Watch Schuld an dem eiskalten Kalkül von Schleppern? Würden die Schlepper ohne die NGO´s keine Flüchtlinmge mehr mit seeuntüchtigen Booten übers Mittelmeer schicken?

    Natürlich tun die das so oder so. Dann ertrinken halt mehr Flüchtlinge. Den Schleppern ist das egal.

    Und wer Herrn Salvini nur ein Wort glaubt, dem ist sowieso nicht zu helfen.

    Was ist daran falsch bzw. was beweist es, dass per Video die fraglichen Vorfälle aufgezeichnet werden?

    Das Problem ist aber ein ganz Anderes:

    Helfer, deren Augenmerk einfach nur auf der Rettung Schiffbrüchiger gerichtet ist, zu kriminalisieren, ist böse und herzlos. Es ist auch KEIN Verbrechen, unerträglichen Zuständen entfliehen zu wollen.

    „Was ihr den Geringsten meiner Brüder getan oder nicht getan habt, habt ihr mir getan oder nicht getan.“ Davon hängt unser ewiges Schicksal ab. Denn daran werden wir dereinst gemessen werden. Jeder von uns. Das ist wesentlich bedeutender als diesseitige Probleme mit Migration es je sein können.

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    • Stefan Kunz sagt:

      Sie können noch soviel argumentieren, hier liegt keine Seenotrettung im wahren Sinn des Wortes vor!
      Eine Seenotrettung ist dann der Fall, wenn Seereisende aufgrund von äußeren Einwirkungen (Wetter) oder technischer Probleme ihres Seefahrzeugs in Schwierigkeiten geraten und sich nicht mehr selbst helfen können!
      Hier liegt dieser Fall nicht vor! Diese Personen zählen Geld dafür, das sie in Küstennähe ausgesetzt werden und dann von sogenanten Rettungsorganisationen pressewirksam eingesammelt werden. Eine echte Notlage liegt nicht vor! Die genutzten Kleinschiffe sind im übertragenen Sinn mobile Buswartehäuser. Die Zeitspanne zwischen „AUSSETZEN“ und Einsammeln könnten die deutsche Bahn oftmals neidisch machen, wenn es um Wartezeiten in Bahnhöfen geht!
      Das einzig Richtige an Ihrer Aussage ist, dass diese Personen nicht absaufen zu lassen sind. Aber in der Regel wäre ein einfacher Rücktransport zum nächsten Strand durchzuführen – im letztlich bekannt gewordenen Racketenwitz sollen es sich um 20 km gehandelt haben – was auch auf See keine Entfernung darstellt.

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    • Anonymous sagt:

      Es ist auch KEIN Verbrechen, unerträglichen Zuständen entfliehen zu wollen.

      SPIEGEL ONLINE: Wer schafft es in der Regel von Afrika nach Europa?

      Klingholz: Diese Menschen sind überwiegend zwischen 20 und 30 Jahre alt, meist männlich, vergleichsweise gut gebildet – und nicht arm. Die Leute in den meisten armen Ländern Afrikas, die gern auswandern würden, können sich das nämlich gar nicht leisten. Man muss erst mal zum Mittelstand gehören, um das Wissen anzuhäufen, die Netzwerke zu knüpfen und das nötige Geld zu beschaffen. Die vielbeschworene Armutsmigration nach Europa ist also ein Mythos.

      https://www.spiegel.de/politik/ausland/fluechtlinge-aus-afrika-armutsmigration-nach-europa-ist-ein-mythos-a-1276011.html

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    • Anonymous sagt:

      Wer sich in Gefahr begibt, kann darin auch umkommen. Schon gewußt?

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      • Anonymous sagt:

        Ja, das kann er. Deswegen bleiben wir verpflichtet, ihm in dieser Gefahr beizustehen und nicht achselzuckend zuzuschauen. Aber mir ist schon klar, welche Haltung durch Ihre Worte durchscheint.

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      • Anonymous sagt:

        Ja, weiß ich. Nur rechtfertigt das nicht unterlassene Hilfe.

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  10. Pauline G sagt:

    Absolut! Dass diese NGO-Schiffe mit den Schleusern zusammenarbeiten, ist bekannt. Es gibt inzwischen etliche Belege – die aber von den „Gutmenschen“ u. den entsprechenden Politikern etc. weiterhin als nicht existent abgetan werden! Das Asylrecht wird MISSBRAUCHT! Das hat sogar Angela Merkel vor ca. 15 Jahren öffentlich gesagt, damals war sie noch in der Opposition!
    Siehe dazu publicomag von Alexander Wendt: „Ein Tusch zum 65“. Merkel-Originalzitate mit Zeit- u.Ortsangaben! Empfehlenswert!

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  11. Stefan Kunz sagt:

    Das müsste jedem klar sein, der über logischen Menschenvrstand verfügt! Ebenso die Verbindungen hierher, die sich an den Flüchtilanten eine goldene Nase verdienen.

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