Israel hilft jesidischen IS-Opfern therapeutisch

Von den 500.000 Jesidinnen, die im Norden Iraks nahe der syrischen Grenze in der Stadt Sinjar und anliegenden Dörfern lebten, flüchteten die meisten, nachdem die Region vom Islamischen Staat im August 2014 übernommen wurde. Sie wurden in improvisierten Lagern mit Zelten und keiner Infrastruktur untergebracht.

Über 6.500 Frauen und Kinder wurden vom IS gefangen genommen. Einige konnten flüchten oder wurden befreit, als die Region im Jahre 2018 wieder von der Organisation genommen wurde. Aber ungefähr 3.000 Menschen sind noch verschwunden.

Israelische Experten haben einen speziellen Kurs zur Bewältigung komplexer posttraumatischer Belastungsstörungen vor allem für Jesidinnen entwickelt, welche die Gefangenschaft des Islamischen Staats überlebt haben.

Die Frauen  – es gehören auch einige Christinnen dazu  –  werden aus dem Irak zur Ausbildung nach Israel gebracht und kehren anschließend in den Irak zurück, um anderen dabei zu helfen, die tiefen emotionalen Wunden zu lindern, die durch die Besetzung des Nordiraks durch den Islamischen Staat entstanden sind. 

Quelle und vollständige Meldung hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Israel-hilft-Jesidinnen,-Traumata-zu-%C3%BCberwinden.aspx

 


6 Kommentare on “Israel hilft jesidischen IS-Opfern therapeutisch”

  1. Pauline G sagt:

    Seltsamerweise hört man dazu von unseren linksgrünen, ach so guten und soooo demokratischen Aktivisten u. Politikverantwortlichen, unserer „Qualitätspresse“ wie SZ, TAZ, Der Spiegel etc. nichts.

    Gefällt 2 Personen

    • Bernhard sagt:

      Wie kommen Sie darauf? Selbstverständlich wurde lang und breit davon berichtet, wie der IS Jesiden getötet, vergewaltigt und versklavt hat.

      Dass jetzt nichts mehr über die Opfer berichtet wird, liegt eher daran, dass die Medien generell nur aktuelle Nachrichten bringen und Vergangenes schnell vergessen ist. Das ist aber bei anderen Krisenherden nicht anders.

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      • Stefan Kunz sagt:

        Belegen Sie doch bitte mal die Behauptung über Berichterstattung durch die öffentlich rechtlichen, aber bitte mit Berichten darüber ab wenigstens 30 Sekunden, und nur zu diesem Thema. Nicht der halbe Satz, der so etwas am Rande andeutet.

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      • ruedigerengelhardt sagt:

        Ach. Lang und breit wurde nicht berichtet! Es hat hier und da Erwähnung gefunden, das war es dann.
        Über Israel zu hetzen, wenn sich Israel mal wieder gegen die Palästinenser zur Wehr setzen muß, ja, das wird in der Tat gemacht. Dafür ist zusätzlich auch kein Müllhaufen der Vergangenheit zu dreckig, um den nochmals auszuschlachten. Soviel zum Thema Aktuell.
        Es ist und bleibt eine Tatsache, daß Israel die einzige Demokratie im Nahen Osten ist, daß in Israel Religionsfreiheit herrscht und daß unsere Medien es mit der Geschichtsschreibung wahrlich nicht genau nehmen.

        Gefällt 1 Person

      • Pauline G sagt:

        Ich habe geschrieben, dass unsere „Qualitätspresse“ m.W. nichts über diese Therapiemaßnahmen Israels berichtet. Ich habe NICHT geschrieben, dass unsere Presse nicht über die Verbrechen an den Jesiden berichtet hat! Wenn man eine Aussage nicht versteht, sollte man sie nicht kommentieren!

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      • Bernhard sagt:

        @Pauline
        Danke für Ihre spitze Bemerkung!

        Wenn es darum geht: Es wird generell nicht oft über solche Dinge berichtet. Meines Wissens hat auch Deutschland jesidischen Frauen geholfen (und andere Länder sicher auch). Ich erwarte aber nicht, dass das in der internationalen Presse groß berichtet wird.

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