Christus ist gekommen, um sein Leben als Lösegeld für viele hinzugeben

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mt 20,20-28:

In jener Zeit kam die Frau des Zebedäus mit ihren Söhnen zu Jesus und fiel vor ihm nieder, weil sie ihn um etwas bitten wollte.
ER fragte sie: Was willst du?  – Sie antwortete: Versprich, dass meine beiden Söhne in deinem Reich rechts und links neben dir sitzen dürfen.
Jesus erwiderte: Ihr wisst nicht, um was ihr bittet. Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde? –  Sie sagten zu ihm: Wir können es.
Da antwortete er ihnen:
Ihr werdet meinen Kelch trinken; doch den Platz zu meiner Rechten und zu meiner Linken habe nicht ich zu vergeben; dort werden die sitzen, für die mein Vater diese Plätze bestimmt hat.
Als die zehn anderen Jünger das hörten, wurden sie sehr ärgerlich über die beiden Brüder.
Da rief Jesus sie zu sich und sprach:
Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die Mächtigen ihre Macht über die Menschen missbrauchen. Bei euch soll es nicht so sein, sondern wer bei euch groß sein will, der soll euer Diener sein, und wer bei euch der Erste sein will, soll euer Sklave sein.
Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.

One Comment on “Christus ist gekommen, um sein Leben als Lösegeld für viele hinzugeben”

  1. Jürg Rückert sagt:

    Es ist ein Kampf um die Macht von Anfang an …

    Im Roman „1984“ lässt Big Brother die Geschichte umschreiben, damit er immer recht behält. Es gibt auch einen anderen Weg, beständig im Recht zu sein.Die Entwicklung des Papsttums beruft sich in einer langen Kette immer neuer Inspirationen auf das Wirken des Hl. Geistes. „Auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen“ wurde (göttlich inspiriert) diskret geändert in den Plural „auf diese Felsen …“. Der Ort des Begräbnisses des Petrus wurde zum göttlichen Fingerzeig, wo der oberste Bischof fortan zu wirken haben sollte. Das göttliche Reich wurde spätestens mit der betrügerischen „Konstantinischen Schenkung“ um das irdische Reich ergänzt. Mit Innozenz III hieße es dann: „Kikeriki, ich und nur ich bin der Haupthahn allhie! Alles hört auf mein Kommando! Unter den Wassern, auf der Erde, in der Luft und auch ein bisschen im Himmel.“
    Die Kirche erhöbe sich in einem herrlichen Spiralflug in immer klarere göttlich Sphären. So gerechtfertigt wird die Macht unangreifbar, wird Widerspruch zu Apostasie.

    Liken


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s