Offener Brief an die CDU-Vorsitzende AKK

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Sehr geehrte Frau Kramp-Karrenbauer,
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der Endkampf hat begonnen und nimmt immer mehr an Fahrt auf, gerade wenn es um Sachsen geht. Nachdem die SPD im Erdboden verschwand, ist nun die CDU dran, auf der nun zurecht die alleinige Verantwortung für die 180-Grad-Wende unter Frau Merkel von rechts-konservativ nach links ruht.
Sie werden es also doch nicht „schaffen“, denn das Volk hat dazugelernt und tut es Tag für Tag mehr. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Ihnen, Frau Kramp-Karrenbauer, anders ergehen wird als Frau Nahles von der SPD. Deutschland erneuert sich rasant  – und wie ich meine: in die richtige Richtung.
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Ihre böse Attacke gegenüber Herrn Dr. Maaßen, verbunden mit der Anspielung bzw. Drohung, ihn aus der Partei ausschließen zu wollen, ist unerträglich und diffamierend. Ihre anschließende Relativierung wird nichts daran ändern.
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Der Vorgang macht deutlich, wie allgemein intolerant und undemokratisch diese CDU mit ihren Kritikern umgeht, insbesondere aber mit jenen aus den eigenen Reihen. Genau so begann es auch mit der SPD, was die pure Verzweiflung innerhalb dieser Partei belegt.
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Herr Dr. Maaßen ist ein nobler Mann, der es nicht verdient, von Ihnen und seiner Partei so behandelt zu werden, nur weil er die Wahrheit offen ausspricht und sich dem Diktat der Kanzlerin nicht beugt. Im übrigen sieht das auch Alexander Mitsch von der CDU-WerteUnion so. Der rechte Flügel bricht Ihnen mit jedem weiteren Tag weg – und Frau Merkel schaut zu und zittert bestenfalls.
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Die Kirchen machen es Ihnen übrigens nach und stecken den Kopf nur noch in den Sand, mit dem Ergebnis, dass im vergangen Jahr rd. 430.000 (!) Gläubige ihren Austritt erklärten.
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Auch dass Sie als neue Verteidigungsministerin gleich zu Antrittsbeginn Soldaten spontan die kostenlose Fahrt in Zügen der Dt. Bundesbahn anbieten, beruht vermutlich in erster Linie auf dem Gedanken, Bahnkunden vor Belästigungen jeglicher Art durch Ihre vielen „Goldstücke“ besser zu schützen und den Kunden ein falsches Gefühl der Sicherheit zu vermitteln.
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Was ist das nur für eine Politik, die Sie in Berlin betreiben? Wenn Sie so weitermachen, wird die illegale Grenzöffnung unser Land ruinieren, was man Ihnen nie verzeihen wird. Warum sind Sie nicht im Saarland geblieben, wo Sie doch erfolgreiche Politik betrieben?
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Frau Merkel hält sich bedeckt und lässt andere für sie die schmutzige Arbeit machen. Durchschauen Sie dieses Spiel eigentlich nicht oder vertreten Sie vielleicht sogar die gleiche Politik wie die Kanzlerin?
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Mit freundlichen Grüßen
Klaus Hildebrandt

9 Kommentare on “Offener Brief an die CDU-Vorsitzende AKK”

  1. Holger Jahndel sagt:

    „Ist die CDU mehr U als C?“Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Sylvia Pantel (CDU) sprach Michael Hesemann am 17. September 2014 vor dem CDU Ortsverband Düsseldorf Süd/Eller:

    http://www.michaelhesemann.info/23.html

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  2. francomacorisano sagt:

    Liebe Annegret, bitte versuche doch, Hans-Georg Maassen aus der CDU auszuschließen! Ein schöneres Geschenk kannst Du uns von der AfD gar nicht machen!

    Und wenn Du ihn nicht ausschließen lässt, wird er Merkel und Dich weiter provozieren. Ihr habt ihn unötig gedemütigt, jetzt rächt er sich. Den Geist, den man aus der Flasche lässt und dann nicht mehr los wird…

    Einfach Klasse! Ich gönne Dir und Eurer FdJ-Sekretärin diese endlose Baustelle so sehr….!!!

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  3. Marienzweig sagt:

    Ach, wenn doch AKK den offenen Brief auch lesen und darüber nachdenken würde!
    Es stimmt doch – nicht Herr Maaßen ist abtrünnig geworden, sondern die CDU hat sich massiv und nicht unbedingt zum Guten verändert.
    Ich hoffe nur, dass Klaus Hildebrandt Recht hat mit seiner Aussage, dass das Volk tatsächlich dazugelernt hat.
    Ob es so ist, werden wir nach den Landtagswahlen in den ostdeutschen Bundesländern sehen. Allerdings traue ich den dortigen Wählern aufgrund ihrer Erfahrungen mit dem DDR-Regime mehr Kritikfähigkeit zu.

    Über die zwar nicht ausgesprochenen, aber wahrscheinlich wirklich zugrundeliegenden Motive, Soldaten künftig kostenlos im Zug mitfahren zu lassen, hatte ich noch gar nicht nachgedacht. Dass diese Entscheidung im Zusammenhang mit bestimmten „Mitreisenden“ gesehen werden kann, damit könnte Klaus Hildbrandt richtig liegen.

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  4. Horst sagt:

    Eine grandiose Abbildung der uns Bürgern zugemuteten miserabelsten Politik seit 1945 von unfähigen Politiker(innen), die es in der freien Wirtschaft zu nichts gebracht hätten, weswegen sie den Weg in die Politik gewählt haben und unser Land in den Abgrund führen werden.
    Für mich ist eine linksgrüne Partei wie die derzeitige CDU, die solcher Art unfähige Politiker als Protagonisten den Bürgern präsentiert, nicht mehr wählbar.

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  5. Kassandra sagt:

    Man kann der Merkel-Union nur noch einen totalen Niedergang wünschen, damit einer Werte-Union wie Phönix aus der Asche ein Neustart gelingen kann und Merkel endlich mit ihren Volk
    verachtenden Gesellen in der Versenkung verschwindet. Besser hätte AKK im Kampf um die Macht nicht agieren können, um zu zeigen, welche Mittel ihr Recht sind, auch die Union für das neue SED-Einheitsbündnis abzuschaffen. Hoffentlich bekommt sie die Quittung und ja, momentan ist keine andere Partei mit konservativen Wurzeln vorhanden als die AFD – und die Werteunion noch in Geiselhaft von Merkel.

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  6. idiotxxl sagt:

    Es ist auch rechtmäßig zu hinterfragen, ob die Mehrheit im normalen Leben – ohne Parteimitgliedschaft – den Arbeits-Wettbewerb überstanden und ähnliche Positionen erworben
    hätte? Ich bezweifle es.

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    • Stefan Kunz sagt:

      Und wie viele, weil sie an eine Demokratie geglaubt haben, dann sehr geschnitten wurden. Und schlimm mit Steigerungen wurde das von Mitte der neunziger Jahre an.

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  7. idiotxxl sagt:

    Wir schimpfen uns zwar eine Demokratie zu sein, dennoch, werden mehr Duckmäuser erzogen und Maulkörbe verteilt. Ist alles stets aus der Warte des Betrachters zu werten!

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  8. Stefan Kunz sagt:

    Das Streben nach Macht macht blind vor der Realität. Wünsche einen schmerzhaften Absturz und dass Nachfolgende endlich dafür Sorgen, dass solche Leute anschließend nicht noch den A…… gepudert bekommen. Es sei denn aus Parteikassen, denn dann ist es ja intern und muss nur noch den Restmitglieder gegenüber vertreten werden.

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