Warum keine Priesterweihe für Frauen?

Von Felizitas Küble

Gerade deshalb, weil die Kirche Christi keine Willkürherrschaft ausüben will und darf, eben weil sie nicht nach eigener Lust und Laune und Machtvollkommenheit agiert und reagiert, sondern sich dem Willen Gottes verpflichtet fühlt, muß die Kirche das Priestertum auch weiterhin den Männern vorbehalten.

Für die Kirche ist nicht der Zeitgeist verbindlich, sondern der Heilige Geist, nicht weltliche Wünsche, sondern die göttliche Offenbarung, die Selbstmitteilung Gottes in der Bibel und in der Heilsgeschichte.

Nun wird oft der Einwand vorgebracht, daß sich der Standpunkt des Alten und Neuen Testamentes insoweit aus einer verständlichen Anpassung an damalige Zeitumstände ergibt, die sich aber mittlerweile im Laufe der Frauenemanzipation geändert hätten.

BILD: Kardinal Gerhard Müller  – damals Bischof von Regensburg  – weiht einen jungen Diakon zum Priester

Doch eben dieses Gegenargument einer damaligen Anpassung an die Umwelt trifft nicht zu, genau das Gegenteil ist wahr:

Israel kannte keine Priesterinnen, obwohl diese bei den heidnischen Völkern weit verbreitet waren, oft im Zusammenhang mit Fruchtbarkeitskulten oder der Verehrung angeblich hellseherisch begabter „weiser“ Frauen usw.  –  Hätte sich also das von Gott erwählte Volk den Zeitumständen angepaßt, dann hätte es dort ebenfalls Priesterinnen gegeben.

Das zweite Argument, die Hebräer bzw das Volk Israel seien eben frauenfeindlich gewesen, ist noch unsinniger, auch hier stimmt exakt das Gegenteil:

Im  –  vielfach  kulturell durchaus hochstehenden  –  römischen Recht (das damals weltweit bewundert wurde)  besaßen die Frauen keinen Personen-Status; dieser kam allein dem männlichen römischen Bürger zu, nicht jedoch den Sklaven, Kindern und Frauen (!); diesen wurde lediglich ein „Sachwert“ als „Eigentum“ des römischen Hausherrn zugestanden. Dieser durfte übrigens auch entscheiden, ob er Neugeborene behält, aussetzt oder gleich ermordet.

Ein derartiges, uns heute mit Recht unverständlich erscheinendes, tatsächlich frauenfeindliches Rechtssystem war in Israel undenkbar. Der Einwand, im Alten Bund seien Ehebrecherinnen gesteinigt worden, zieht nicht, weil es männlichen Ehebrechern genauso erging (im Unterschied zum später entstandenen Islam).

Die sicherlich äußerst harte Todesstrafe sollte die Unantastbarkeit der Ehe schützen, doch enthielt sie keine Benachteiligung der Frau. Vielmehr dient die Ein-Ehe eindeutig dem Schutz der Frau vor Verstoßung durch männliche Willkür.

Zudem standen homosexuelle Handlungen von Männern im Alten Israel grundsätzlich unter Todesstrafe, nicht jedoch lesbisches Verhalten von Frauen; dieses wurde zwar abgelehnt, aber nicht mit der Todesstrafe geahndet. Es gab also auch Rechtsfälle einer Quasi-Benachteiligung der Männer.

 

Die Frau im Alten Israel besaß  –  verglichen mit der weiblichen Situation im damaligen Heidentum  –  eine recht hohe Stellung:

Es gab eine Reihe Prophetinnen, darunter Mirjam, Hulda oder Hanna; es gab die Volksführerin und „Richterin“ Deborah (bevor Könige eingesetzt wurden, bezeichnete man die Führer Israels als „Richter“), es gab Retterinnen und Volksheldinnen wie Esther und Judith. Also wurde das weibliche Geschlecht im Alten Bund beileibe nicht ins stille Kämmerlein verbannt.

Aber aufschlußreicherweise gab es bei den Hebräern keine Priesterinnen, auch keine Levitinnen (Altardienerinnen)  – obwohl dergleichen in der damaligen heidnischen Völkerwelt gang und gäbe war. Mit aller Selbstverständlichkeit hat sich das von Gott erwählte Volk hier von seiner Umgebung deutlich abgegrenzt, also gerade nicht angepaßt.

Daher ist es logisch, davon auszugehen, daß es sich hier um den Wunsch und Willen Gottes handelt, der dies dem Volk seines Bundes geoffenbart hat. Frauen als Staatschefin („Richterin“)? Kein Problem  – aber Frauen als Priesterin?  – Nein!

Diese heilsgeschichtlich klar erkennbare Linie wurde im Neuen Testament fortgeführt  – und zwar von Christus selbst, der seinem Menschsein nach ein Jude war und der von sich sagte, er sei nicht gekommen, um das Gesetz Gottes aufzulösen, sondern zu erfüllen. Er hatte in seiner Nachfolge zwar auch Jüngerinnen, aber zu seinen 12 Aposteln hat er ausschließlich Männer erwählt, wobei die Zwölferzahl symbolisch für die zwölf Stämme Israels steht – und damit erneut die Brücke zum Alten Bund herstellt.

Hierbei zieht der Einwand, Christus habe sich diesbezüglich lediglich seiner Umwelt angepaßt, erst recht nicht, denn unser Erlöser hat durch Wort und Tat seine herausragende Frauenfreundlichkeit unter Beweis gestellt und war damit seiner Zeit  – sowohl der heidnischen wie der jüdischen –  weit voraus. Folglich hat seine Wahl der männlichen Apostel nichts mit einer Verachtung von Frauen zu tun, sondern mit dem heilsgeschichtlichen Plan des Höchsten.

An diesen im AT und NT erkennbaren Willen Gottes ist die katholische Kirche als Stiftung Christi gebunden  – wenn sie hiervon abweicht, würde sie ihren göttlichen Erlöser verraten und den Weg der Wahrheit verlassen.


28 Kommentare on “Warum keine Priesterweihe für Frauen?”

  1. Anonymous sagt:

    Noch was zu dieser Aussage von Frau Küble:

    „… bei den heutigen Juden gibt es Rabbinerinnen nur im Reformjudentum, aber nicht im „amtlichen“, dem orthodoxen Judentum, wie es z.B. in Israel dominiert.“

    Fakten dazu:

    „Im Jahr 2010 lebten weltweit etwa 13,5 bis 15 Millionen Juden, die meisten in Israel und in den Vereinigten Staaten von Amerika. 10 bis 15 Prozent von ihnen werden der jüdischen Orthodoxie zugerechnet.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Judentum

    Die israelische Bevölkerung wird auf 9 Millionen Menschen geschätzt (Stand 2019), darunter sind etwa 6,7 Millionen Juden (74,2 %) und 1,9 Millionen nichtjüdische Araber (20,9 %).

    https://de.wikipedia.org/wiki/Israel

    „Das orthodoxe Judentum (von altgriechisch ὀρθός orthós, „richtig“ und δόξα dóxa, „Lehre“ – das heißt „der rechten Lehre angehörend“) ist eine der Hauptströmungen des heutigen Judentums neben dem konservativen Judentum, dem liberalen Judentum (bekannt auch als Reformjudentum) und dem Rekonstruktionismus. Das heutige orthodoxe Judentum wird meist in die beiden Hauptrichtungen modern-orthodoxes Judentum und ultraorthodoxes Judentum unterteilt; inwieweit bestimmte historische Gruppen Vorläufer bestimmter heutiger Gruppen sind, ist teilweise umstritten.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Orthodoxes_Judentum

    Zwischenergebnis:

    Ausgehend von den jeweils höheren Zahlen sind etwa 15 % der gesamt 15 Millionen Juden orthodoxe Juden. Das wären dann folglich 2,25 Millionen Juden. In Israel leben ca. 6,7 Millionen Juden. Würden alle orthodoxen Juden in Israel leben, dann wäre ihr Anteil aufgerundet ca. (6,7 : 2,25 =) 30 Prozent. Tatsächlich sind es natürlich weniger, da viele davon im Ausland leben. Nur ein Teil von diesen wiederum sind ultraorthodox. Von einem „Dominieren“ kann jedenfalls zahlenmäßig daher nicht die Rede sein.

    Es war eine politische Entscheidung, die dem ultraorthodoxen Judentum in Israel einen – gemessen an ihrer Zahl – weit überproportionalen Einfluss in Israel, aber nicht weltweit – gewährt hat:

    „David Ben-Gurion, Israels Staatsgründer und erster Ministerpräsident, selber ein säkularer Jude, verlieh dem orthodoxen Judentum und seinen Rabbinern ein Monopol über alle Fragen, in denen das jüdische Gesetz, die Halacha, eine Rolle spielt.“

    https://www.nzz.ch/meinung/kolumnen/das-erdrueckende-monopol-der-orthodoxen-juden-spaltet-die-israelische-gesellschaft-ld.1317373

    Diese führende Rolle wird dem (ultra)orthodoxen Judentum daher NICHT unter den Juden aller Strömungen zuerkannt.

    Das (ultra-) orthodoxe Judentum knüpft theologisch zwar an das Alte Testament an, hat dieses aber an vielen Punkten hinter sich gelassen:

    Nicht nur die schriftliche Torah gilt, sondern auch eine mündliche Torah und insbesondere der Talmud und die Halacha. Der Talmud ist gänzlich, die Halacha teilweise nach dem Ende des jüdischen Staates 70 nach Christus entstanden und zwar in ausdrücklicher Abgrenzung zum Christentum. Das Neue Testament bezeichnet ausdrücklich die jüdischen Gebote neben der Bibel als nichtgöttlichen, menschlichen Ursprungs. ES gibt mangels Tempel keine Tieropfer mehr. Das Hauptaugenmerk richtet sich auf die Befolgung religiöser Vorschriften.

    Auch im orthodoxen Judentum bedarf – anders als im Christentum – der Mensch keiner Erlösung aus der Erbsünde. Zwar sündigt jeder Mensch im Laufe seines Lebens, doch bringt aufrichtige Reue die Versöhnung mit Gott mit sich.

    Juden sind daher aus christlicher Sicht zu missionieren. Durch den Einfluss der Ultraorthodoxen ist in Israel die christliche Mission massiv erschwert.

    Eine wichtige Anmerkung, damit ich ja nicht falsch verstanden werde:

    Nichts von dem, was ich hier geschrieben habe, darf in irgend einer Weise antisemitisch verstanden oder missbraucht werden. Jesus Christus ist für jeden Menschen gestorben und hat damit gezeigt, wie unendlich viel ihm jeder einzelne Mensch wert ist, egal, welchen Glauben oder welche Weltanschauung dieser Mensch hat. Juden sind daher nicht „minderwertiger“ als irgend ein anderer Mensch. Sie dürfen auch ihres Glaubens wegen nicht verfolgt werden. Ihnen ist mit Achtung und Respekt zu begegnen wie jedem anderen Menschen auch.

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    • Guten Tag,
      ich hatte nicht behauptet, daß die orthodoxen Juden weltweit, sondern in ISRAEl dominieren – und zwar nicht zahlenmäßig (auch darum ging es nicht), sondern um den Punkt „amtliches“ Judentum.
      Genau das ist der Fall – in Israel bis hin zum Standesrecht, teils Zivlrecht, Eheschließungen usw.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  2. Anonymous sagt:

    Es gibt keine einzige Aussage Jesus oder der ersten Apostel, dass Frauen nicht in gleicher Weise berufen werden können wie Männer. Keine Einzige! Mir hat auch noch niemand erklärt, was jetzt genau am rein biologischen männlichen Geschlecht dazu qualifiziert und was am weiblichen Geschlecht dazu disqualifiziert.

    Das einzig dünne Argument ist, weil Jesus Christus Männer zu Aposteln berufen habe, dürfe man jetzt nur Männer zu Priester weihen. Er hat übrigens auch nur Juden dazu berufen. Dürfen also auch nur Juden Priester werden? Allerdings gab es auch die Apostelin Junia.

    Selbst was die Zwölfzahl der Apostel betrifft, hielt das ja nicht lange vor. Schon Paulus war der dreizehnte Apostel. Und da ja angeblich jeder Bischof in der apostolischen Sukzession steht, dürften das auch nur zwölf sein.

    Und dass der Forist „wolfsattacke“, der mal soeben das Heilsopfer Jesu am Kreuz leugnet, hier als Fürsprecher der römisch-katholischen Tradition auftritt, spricht auch Bände. Natürlich kann wolfsattacke glauben oder nicht glauben, was ihm beliebt. Nur, wer die Kernbotschaft des Evangeliums leugnet, macht sich nicht gut als Fürsprecher einer christlichen Kirche.

    Aber das ist exemplarisch für ganz viele Diskussionen in diesem Forum: Es geht gar nicht um das Wesentliche des christlichen Glaubens wie es uns im Neuen Testament überliefert wurde. Dort standen Fragen wie „Priesterweihe“, rechte „Marienvereehrung“ und was noch alles überhaupt nicht im Focus und waren auch unbekannt. Da ging es noch ausschließlich um Jesus Christus und wie man ihm nachfolgt.

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    • Guten Tag,
      es geht nicht allein um die Worte, sondern auch um die Taten Christi. Da Christus eindeutig handelte, indem er 12 Männer zu Aposteln erwähnte, war hierzu doch kein Kommentar nötig, zumal sich Christus damit in der jüdisch-alttestamentlichen Tradition befand, die er mit der Zwölferzahl auch verdeutlicht hat.
      Auch als Judas entfallen ist und ein Apostel als Ersatz für ihn gesucht wurde, damit die Zwölferzahl (!) wieder vorhanden war, kamen für die Apostel wiederum nur Männer zur Auswahl in Betracht.
      Zum Zwölferkreis gehörte die „Apostelin Junia“ nicht – es ist doch klar: Apostel heißt Botschafter, Bote – und in diesem allgemeinen Sinne kann auch eine Frau dazugehören, es gab ja auch etliche Frauen im Jüngerkreis Christi – das wurde in diesem Artikel doch bereits erwähnt.
      Ihr Gegenargument ist uralt, aber wenig überzeugend, wenn Sie schreiben, bei dieser unserer Logik düften dann auch nur Juden zu Priestern geweiht werden. Christus war es doch selbst, der nach seiner Auferstehung den Missionsbefehl gab und damit den Auftakt zur „Weltreligion“, zur Missionierung nichtjüdischer Völker.
      ER hat aber nie einen Auftrag zur Frauenweihe gegeben, hier also nichts verändert, weder vor noch nach seiner Auferstehung.
      Zu dem, „wie man Christus nachfolgt“, gehört auch, sich an seinem Handeln zu orientieren, statt dem jeweiligen Zeitgeist nachzurennen, heute dem feministischenh.
      Und wenn Sie doch angeblich die Bibel so ernst nehmen, dann nehmen Sie bittschön auch zur Kenntnis, was der Apostel Paulus zur Frauenpredigt schrieb. Oder hört hier die Bibeltreue mal wieder auf?!
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Anonymous sagt:

        Liebe Frau Küble,

        nur zwei Punkte, sonst ufert es zu stark aus:

        1. „Und wenn Sie doch angeblich die Bibel so ernst nehmen, dann nehmen Sie bittschön auch zur Kenntnis, was der Apostel Paulus zur Frauenpredigt schrieb. Oder hört hier die Bibeltreue mal wieder auf?!“

        Schön, dass Sie mir hier schon mal unterstellen, meine Bibeltreue sei unvollständig. Nun, das Gegenteil ist der Fall. „Bibeltreu“ ist zwar kein Begriff, den ich verwende, aber sei´s drum. Zu einer hohen Achtung vor dem Zeugnis der Schrift gehört es zuallererst, den KONTEXT zu beachten und nicht wie in einem Steinbruch einzelne Verse herauszubrechen und daraus eine Theologie zu formen. Ich nehme an, Sie beziehen sich auf 1. Kor. 14, 33b-36. Das ist zweifelsohne eine der wenigen „schwierigen“ Aussagen von Paulus dem ersten Anschein nach. Das Problem besteht schlicht darin, dass ein absolutes Schweigegebot an Frauen in der Gemeinde im Widerspruch zur sonstigen Theologie von Paulus bezogen auf Mann und Frau stünde; und zwar insbesondere, weil er noch im gleichen Brief in Kap. 11, 2-16 davon ausgeht, dass Frauen in der Gemeinde prophetisch reden und beten. Damit ist ein absolutes Schweigegebot unvereinbar.

        In meiner Achtung vor der Schrift und vor Paulus kann ich daraus nur den Schluss ziehen, dass schon mal ein absolutes Schweigegebot nicht gemeint sein kann. Auch Sie machen aus dem Text durch Auslegung nur ein „Predigtverbot“. Und das, obwohl die Textstelle nicht über das Predigen spricht. Gerade aus Vers 35 wäre doch eher zu schlussfolgern, dass Frauen die Versammlung mit nicht in den Rahmen passenden Fragen gestört haben. Also steht auch Ihre Auslegung auf sehr wackligen Füssen.

        Tatsächlich gibt es eine Fülle von theologischen Ansichten zu diesem Bibelabschnitt. So geht der katholischen Neutestamentler Dr. Norbert Baumert davon aus, dass in V. 35 nicht Lehre, sondern beschlussfassende Versammlung, Klärung einer Entscheidung und ihres Hintergrundes gemeint seien. Das hätte also rein gar nichts mit „Predigt“ zu tun. Das Buch „Mann und Frau bei Paulus“ von Baumert habe ich übrigens mit Gewinn oft durchstudiert, auch wenn ich nicht bei allen Schlussfolgerungen mitgehe.

        Da ich den Text hier so gering wie möglich halten möchte, gebe ich nur ein paar „Fundstücke“ zur Frage der Auslegung von 1. Kor. 14, 33b-36 an:

        https://www.welt-der-bibel.de/bibliographie.1.2.erste_Brief_Paulus_Korinther.55.html
        https://www.erf.de/erf-plus/audiothek/bibel-heute/die-frauen-sollen-schweigen/5222-2585
        http://www.armin-baum.de/wp-content/uploads/2017/09/M%C3%BCssen-die-Frauen-heute-immer-noch-schweigen-EiNS-3-2017-19-21.pdf

        Ich persönlich habe durchaus Zweifel, ob dieser Text so überhaupt von Paulus ist. Aber selbst wenn das der Fall ist, geht es hier um „störendes“ Reden und Fragen, nicht um ein absolutes Schweigegebot. Da es auch nicht theologisch, sondern kulturell begründet wird, habe ich kein Problem damit, in einer anderen Kultur, die den Frauen eben nicht mehr den Mund verbietet, ein generelles Rederecht für Frauen anzunehmen, so lange es in guter Ordnung und verantwortet geschieht. Gleiches gilt auch für Männer übrigens. Und das ist meines Erachtens in Treue zum gesamten Evangelium und zur paulinischen Theologie so richtig.

        2. „Zu dem, „wie man Christus nachfolgt“, gehört auch, sich an seinem Handeln zu orientieren, statt dem jeweiligen Zeitgeist nachzurennen, heute dem feministischen.“

        Damit umschiffen Sie die Frage, inwieweit das Handeln Jesu normativ sein soll und unterstellen jedem, der sich Ihrer Auffassung nicht anschließt, pauschal, dem „feministischen Zeitgeist“ nachzurennen, obwohl sie die persönlichen Motive gar nicht kennen können.

        Es ist Ihrer Meinung nach nicht normativ und geboten, dass die Apostel und ihre Nachfolger jüdische Männer sein sollen, sondern nur, dass es Männer sind. Es ist Ihrer Meinung nach wahrscheinlich auch nicht normativ und geboten, Bäume zu verfluchen. Und ganz offensichtlich ist es für Sie nicht normativ und geboten, Kranke zu heilen, Dämonen auszutreiben, Brot zu vermehren, Unwetter zum Schweigen zu bringen, Wasser in Wein zu verwandeln u.a. Ob sie es befürworten, dass sich ein Zwölfjähriger unerlaubt von seinen Eltern entfernt und erst gesucht werden muss, würde ich auch bezweifeln. Das sind alles Dinge, die Jesus getan hat.

        Ganz offensichtlich gilt auch für Sie nicht pauschal, dass wir uns IN ALLEN DINGEN an Jesu Handeln orientieren sollen und es nachahmen sollen. Sondern Sie legen aus und bewerten das Handeln Jesu und entscheiden aufgrund dessen, was wir nachahmen sollen und was nicht.

        Etwas Anderes ist es, wenn uns ausdrücklich etwas GEBOTEN wird. Aber das ist eben bei der Auswahl von Aposteln nicht der Fall.

        Ihre Argumentation vermag mich daher nicht zu überzeugen. Noch immer haben Sie mir keinen Umstand genannt, der eine Disqualifikation von Frauen für das Priesteramt nach sich zieht.

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    • Bernhard sagt:

      Betreffs ihrer Bemerkung über „wolfsattacke“: alle Kommentare sind die Privatmeinungen der Kommentatoren. Keiner hier ist offizieller Sprecher von irgendeiner Organisation.

      Frau Küble lässt praktisch alle Kommentare durch, sofern sie keine grobe Beleidigung oder Verleumdung darstellen. Von der privaten Meinung eines Kommentators auf die Rechtgläubigkeit von Frau Küble oder gar den Zustand der katholischen Kirche zu schließen, ist unlogisch, und ich würde auch sagen: ziemlich dreist.

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      • Anonymous sagt:

        Hallo Bernhard,

        Sie schreiben: „Von der privaten Meinung eines Kommentators auf die Rechtgläubigkeit von Frau Küble oder gar den Zustand der katholischen Kirche zu schließen, ist unlogisch, und ich würde auch sagen: ziemlich dreist.“

        Das habe ich auch nicht gemacht. Ich habe auf folgendes hingewiesen:

        „Nur, wer die Kernbotschaft des Evangeliums leugnet, macht sich nicht gut als Fürsprecher einer christlichen Kirche.“

        Dazu stehe ich.

        Und das betrifft woilfsattacke und niemand sonst. Ich habe dann angemerkt, dass dies schon oft exemplarisch für die Diskussion hier ist („Diskussion“ meint die Kommentare), dass sich viele über ein christliches Randthema auslassen, aber nicht argumentativ mit dem Kern des Evangeliums auseinandersetzen. Solche Leute sind, wenn sie nicht das Heilsopfer Jesu ausdrücklich ablehnen, deswegen nicht automatisch „nicht rechtgläubig“. Sie befassen sich nur meiner bescheidenen Meinung nach nicht mit dem, was zählt.

        Das kann man natürlich auch anders sehen. Ich äussere hier ja auch „nur“ meine Meinung. 🙂

        Vom Zustand der katholischen Kirche habe ich auch nicht geschrieben. Dass der grundsätzlich beklagenswert ist, wird auch hier nicht wirklich bestritten.

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    • Holger Jahndel sagt:

      @Anonymous:

      Ich bezweifle ehrlich gesagt den gesamten protestantischen Ansatz. Ganz zu schweigen davon, dass es auch Priester-Weihen im Alten Testament der Bibel gibt. Ich stimme eher den orthodoxen und orientalischen Kirchen des Ostens bzw. slawischen Kirchen zu. So etwa auch der syrischen bzw. assyrischen Kirche von Antiochia, welcher sich in einer Kirchenunion mit Teilen der Thomas-Christen und Thomas-Kirchen Indiens befindet und auch u.a. in der Nachfolge des Apostels Petrus sieht und ebenfalls in apostolischer Tradition steht. Übrigens ist die christliche Gemeinde von Antiochia einer der ältesten christlichen Gemeinden der Welt, die zweitälteste urchristliche Gemeinde nach der christlichen Ur-Gemeinde in Jerusalem sogar.

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  3. Holger Jahndel sagt:

    So wird die Kirche zur Gefahr für die Demokratie Die evangelische Kirche gibt vor, genau zu wissen, wo Gott in der Politik wirkt. Kurzum: Sie will die kritische Debatte und damit die Demokratie aushebeln.

    https://www.geolitico.de/2019/08/20/so-wird-die-kirche-zur-gefahr-fuer-die-demokratie/

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  4. Jutta sagt:

    Selbstverständlich haben sich die Religionen weiter entwickelt.
    Zum Glück! So gab es im Alten Testament noch Tieropfer. Davon sind wir
    schon lange abgekommen.
    In der Bibel steht auch:
    „Ihr sollt nach Gerechtigkeit streben.“ Das heißt, sie ist ja noch nicht da.
    Auch das sagt vieles aus und muss nicht länger interpretiert werden, glaube ich.

    Über das Frauenpriestertum habe ich zum ersten Mal nachgedacht, als ich in eine
    Kirche kam, in der ein Schwarzer die hl. Messe zelebrierte!
    Ich bin doch nicht weniger wert als dieser Schwarze!
    Zum Glück will ich weder Priester noch Papst werden.

    Im Judentum gibt es Rabbinerinnen.
    Und Priester darf es eigentlich nicht geben. So will es das Judentum.
    Priester soll es erst geben wenn Jesus wieder kommt, oder der Messias kommt.
    Darum nennen sich die Juden auch nicht Priester sonder Rabbi.
    Und darum nenne ich auch niemals einen Pfarrer Priester.

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    • Guten Tag,
      bei den heutigen Juden gibt es Rabbinerinnen nur im Reformjudentum, aber nicht im „amtlichen“, dem orthodoxen Judentum, wie es z.B. in Israel dominiert.
      Das Reformjudentum wird vom orthodoxen Judentum nicht anerkannt.
      Es geht bei der Frauenpriesterweihe nicht um die Frage, wer wieviel „wert“ ist, sondern allein um den Willen Gottes in seinem Heilswirken.
      Wir können ja auch nicht behaupten, Männer seien weniger „wert“, weil sie keine Kinder bekommen können – auch dies hat Gottes Schöpfungsordnung so festgelegt.
      Gleichwertigkeit muß keineswegs eine Gleichartigkeit zur Folge haben.
      Gleiche Würde bedeutet nicht unbedingt gleiche Aufgaben.
      Natürlich sind die heutigen Rabbiner keine Priester, sondern Gemeindeleiter. Das hat mit der Zerstörung des Tempels und damit des Opferdienstes im Jahre 70 zu tun.
      Die Tieropfer sind natürlich durch den Neuen Bund überflüssig geworden, sie waren eine Art Vorzeichen, Vorschatten für das Zukünftige.
      Christus selbst ist das vollkommene Opfer-Lamm, das sich zum Heil der Welt hingegeben hat.
      Das AT und das NT stimmen darin überein, daß es kein Priestertum für Frauen gibt.
      Das ist eine geschichtliche Tatsache.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  5. Holger Jahndel sagt:

    Nun ja, es gab Deborah im Alten Testament der Bibel als Richterin, diese waren vor der Einführung des weltlichen Königtums quasi prophetische Priester-Könige. Siehe dann später auch die Makkabäer als Priester-Könige und Hierokraten.
    Es ist aber in der Tat wahr, dass das Neue Testament ein Frauen-Priestertum an sich klar und deutlich ausschließt und verbietet, dass Frauen predigen. Auch wenn es sowohl im Alten als auch im Neuen Testament der Bibel Prophetinnen gibt und im Neuen Testament der Bibel auch Diakoninnen. Es mag in der Kirchengeschichte aber etwa in der iro-keltischen bzw. iro-schottischen Johannes-Kirche als koptisch-pelagianisches Christentum auf den britischen Inseln und in der Bretagne in Frankreich und in Galizien in Spanien usw. gewisse Sonderfälle gegeben haben, so etwa die Ausnahme bzw. den Ausnahme-Status einer Äbtissin eines Klosters wie die Heilige St. Brigida von Kildare.

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  6. Marienzweig sagt:

    Hätte Jesus Priesterinnen gewollt, wäre er gewiss innerlich so unabhängig gewesen, sie auch für dieses Amt einzusetzen.
    Warum macht es denn manchen Frauen so große Schwierigkeiten, die Entscheidung und den Willen unseres Herrn anzunehmen, einfach so und ohne aufzubegehren?
    Hängt mein Selbstwertgefühl als Frau wirklich davon ab, dass ich den -zweifellos ungemein wichtigen- priesterlichen Dienst am Altar ausüben darf?
    Wie armselig wäre das!

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  7. […] Den Beitrag in vollem Wortlaut finden Sie im Blog Christliches Forum […]

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  8. Stefan Kunz sagt:

    Leider bleibe ich bei meiner Meinu g, das dieses angebliche Gottesgebot mit Sicherheit nicht von Gott stammen kann. Hier liegt die selbe Frauenverarsche vor, wie Sie im Islam an der Tagesordnung ist!

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    • Bernhard sagt:

      Verarsche (Sorry für den Ausdruck) ist, wenn man den Frauen sagt: „eigentlich ist das Nicht-Priester-werden-dürfen ja ein Zeichen der Wertschätzung“, oder Ähnliches. Wenn man ihnen hingegen sagt: „Sorry, aber es geht leider nicht“, dann ist das keine Beschwichtigung oder Suggestion, sondern ein Festhalten an dem, was man als richtig erkannt hat.

      Woher wissen Sie so genau, dass das nicht von Gott stammen kann? Zwar gab es in der frühen Christenheit Gemeindeleiterinnen (gemäß den Paulusbriefen), aber Jesus hat keine Frauen zu Aposteln berufen, obwohl einige Frauen ihm ziemlich nahe standen (Maria von Magdala, Martha von Bethanien und ihre Schwester Maria).

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      • Holger Jahndel sagt:

        Angeblich soll es ja eine weise Apostelin namens Junia gegeben haben. Und eine Diakonin namens Phoebe, laut dem Neuen Testament der Bibel. Und Prophetinnen im AT und NT.
        Es ist allerdings richtig, dass mit dem paulinischen Predigt-Verbot im NT eine Priester-Weihe für Frauen an sich generell ausgeschlossen wird und damit auch ausgeschlossen bleibt usw.

        https://www.heiligenlexikon.de/BiographienD/Debora.htm

        Im Alten Testament gibt es auch eine Richterin als prophetische Anführerin und Propheten-Herrschaft des alten Israel vor den späteren weltlichen Königen. Diese Richterin im Alten Testament der Bibel hieß Deborah, Priester-Könige gab es auch bei den Makkabäern usw.

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    • Wolfsattacke sagt:

      Die „Handhabe“ diesbezüglich in der römisch katholischen Kirche, wie auch bei der Priesterbruderschaft St.Pius X., kann man nicht mit der auch gesellschaftlich frauenfeindlichen Verhaltensweise im Islam vergleichen, bin ich der Meinung. Die Frau wird nicht wie im Islam generell unter den Wert des Mannes gestellt.

      Es ist freilich ein Diskussionsthema, ob unsere Gesellschaft in der Vergangenheit vor 1970 überhaupt als Frauenfeindlich bezeichnet werden kann, zumal den Menschen, Mann wie Frau früher ohne das anzuzweifeln, zu hinterfragen bewusst und ein Selbstverständnis war, daß Mann wie frau eben ihre besonderen Rollen in der Gemeinschaft innehatten, welche aber keineswegs eine mehr oder minder geartete Bewertung erfuhr. Die kam erst mit der nicht immer sinnvollen Emanzipationsbewegung der 70er Jahre auf, wobei ganz normale, für die funktionierende Gesellschaft am im familiären Bereich notwendige Aufteilung infrage gestellt wurde, was letztlich im Extremfall zur Ablehnung der Familie als kleinster, aber bedeutendster teil einer intakten Gesellschaft führte.

      Das ist meine Sichtweise, aus welcher heraus ich die Vorgehensweise in der katholischen Kirche in der Sache auch nicht in die Kategorie der Benachteiligung von Frauen einordne.

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      • Bernhard sagt:

        In der Gesellschaft gab es früher durchaus Benachteiligungen der Frau. So durfte bis in die Sechzigerjahre hinein eine Frau nicht arbeiten gehen oder ein Bankkonto eröffnen ohne Zustimmung des Ehemannes. Der Mann braucht diese Zustimmung der Frau hingegen nicht. Kleinigkeiten, mögen manche sagen, aber es drückt durch aus die Haltung der Gesellschaft aus.

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  9. Wolfsattacke sagt:

    Korrekt, die Kirche darf sich keinem Zeitgeist, keinem „Trend der Zeit“ unterwerfen, sich diesem anpassen, dann nämlich gibt sie den Gläubigen keine Stabilität, keinen Halt mehr. Das gilt für alle Anbiederungen, ob es um die Priesterweihe, oder kirchliche Rituale, sowie Liedgut geht. Eins muß Bestand haben und das sind die Kirchen, ganz gleich in welche Richtung die Gesellschaft driftet.

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    • Stefan Kunz sagt:

      Gnade uns Gott vor Fanatikern, egal welcher Religion sie sich angehörig fühlen!

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      • Wolfsattacke sagt:

        Meine Aussage, daß sich die Kirche keinem Zeitgeist unterwerfen darf, hat weniger mit Fanatismus als mit dem Wunsch nach Beständigkeit der Kirche in einer allzusehr vom Wandel gezeichneten Zeit und Gesellschaft zu tun. Der schnelllebige Wandel, die Trends derzeit sind es kaum Wert, daß sie die Kirche, welche den Gläubigen ein Hort des Vertrauens im Glauben und der Beständigkeit sein sollte, mit in seinen Bann zieht. Grundsätzlich geht der Trend in der Gesellschaft weg vom Glauben, hin zu einer selbstherrlichen Arroganz der Menschen gegenüber Glaubensfragen, daher ist es mehr als fragwürdig, sich dem anzupassen. Je mehr seltsame Früchte unsere Gesellschaft zeigt, desto beständiger in ihrer Urform muß demgegenüber die Kirche sein, sonst stellt sie sich selbst in Frage, entzieht sich ihrer Glaubwürdigkeit.

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    • Bernhard sagt:

      Die Kirche muss das Werk Jesu weiterführen, das ist entscheidend. Es ist nicht so, dass die Kirche keine Äußerlichkeiten ändern dürfte, weil ihr (von wem überhaupt?) die Aufgabe zugewiesen worden wäre, starr zu sein.

      Das Liedgut ist im Laufe der Jahrhunderte ständig ergänzt/erweitert worden.

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      • Wolfsattacke sagt:

        Ich will auch nicht unbedingt alle neuen kirchlichen Liedschöpfungen ablehnend beurteilen, allerdings sollte das alte Liedgut, aus welchem eine große Energie kommt, nicht abgelöst werden. Genauso verhält es sich mit Glaubensbekenntnis und Vaterunser. Neulich habe ich mit Entsetzen einem Konfirmationsgottesdienst beigewohnt und musste eine eigenwillige Form des Glaubensbekenntnisses über mich ergehen lassen, das war für mich sehr unangenehm und ich empfand es als Entweihung des Glaubensbekenntnisses, denn welchen Sinn macht es, für junge Menschen, die Konfirmanden das Glaubensbekenntnis, welches für alle Gläubigen Christen verbindlich einheitlich ist, abzuändern? Auch solche „Anpassungen“, Veränderungen an den Zeitgeist meine ich mit meiner Kritik diesbezüglich.

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    • Bernhard sagt:

      @Stefan Kunz
      Es ist allgemein notwendig, Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden. Das Glaubensbekenntnis ist wesentlich. Irgendwelche Riten oder Lieder sind menschengemacht und können bei Bedarf verändert werden (natürlich nur, solange sie nicht dem Wesentlichen, dem Glauben entgegenstehen).

      Wie schon vorher gesagt: Die Aufgabe der Kirche ist, den Weg Jesu weiterzugehen und Seinen Auftrag zu erfüllen. Ihre Aufgabe ist nicht, den Menschen einen „heimeligen Hafen“ in einer sich schnell ändern Welt zu bieten. Wenn sich so ein Effekt einstellt, kann der Gläubige das dankend annehmen; einen Anspruch darauf hat er aber nicht.

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      • wolfsattacke sagt:

        Zitat: “ Ihre Aufgabe ist nicht, den Menschen einen „heimeligen Hafen“ in einer sich schnell ändern Welt zu bieten. Wenn sich so ein Effekt einstellt, kann der Gläubige das dankend annehmen; einen Anspruch darauf hat er aber nicht.“

        Ein Anspruch besteht freilich nicht darauf von seiten der Gläubigen, es ist aber auch gerade in unsicheren, schnellebigen Zeiten kein Nachteil und der „Kirchentreue der Gläubigen“ sogar dienlich, um es mal von dieser Seite zu betrachten. 😉

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