Migrationskrise: Warum der bayerische Innenminister Herrmann recht hat

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Unliebsame Nachrichten sollen offfenbar verhindert werden. Ein Beispiel hierfür zeigt sich auf den Hinweis des bayrischen Innenministers Joachim Herrmann (CSU), der als „schwarzer Sherriff tituliert, auf ein erhöhtes Gewaltrisiko bei Migranten hingewiesen hatte“ (Augsburger Allgemeine Zeitung, 6.8.2019, S. 4).

Seine Aussage geschah in einem Interview mit der „Passauer Neuen Presse“ im Zusammenhang mit der „Attacke am Frankfurter Hauptbahnhof und dem Schwertangriff in Stuttgart“.

BILD: Prof. Gindert leitet den Dachverband „Forum Deutscher Katholiken“ und die Monatszeitschrift FELS

Dies sagte der CSU-Mann tatsächlich: „Jetzt kommen unübersehbar Menschen aus anderen Kulturkreisen zu uns, in deren Heimat die Gewaltlosigkeit, wie wir sie pflegen, noch nicht so selbstverständlich ist“ – und weiter:

„Man muss das ganz deutlich aussprechen: Da kommen Leute zu uns, die sehr viel schneller Konflikte mit Gewalt austragen. Die folglich auch selbst ein deutlich höheres Niveau an Gewalt erlebt haben als wir. Wir haben hier ein erhöhtes Risiko, das zeigen die Kriminalstatistiken ganz deutlich“.

Der bayrische Innenminister ist ein erfahrener Politiker. Er weiß, dass er bei seiner Aussage heftig attackiert wird, wenn er nicht jedes Wort belegen kann.

Die Aussage Herrmanns quittierte der SPD-Politiker Mahmut Özedemir wie folgt: „Den grausamen Vorfall in Frankfurt zu benutzen, um das eigene verquere Weltbild zu untermauern, ist schändlich“, für Herrn Herrmann sei anscheinend „an allem der Ausländer schuld“ – was der Innenminister nicht behauptet hat.

Dies ist der Versuch, die Meinungs- und Redefreiheit einzuschränken und zudem nicht geeignet, eine konstruktive Auseinandersetzung in der Sache herbeizuführen.

Ähnliches versucht der Grünen Fraktion-Vize Konstantin von Notz: „Derart pauschalierende Vorwürfe… erschweren Integration unnötig und spalten unsere Gesellschaft“.

Sie seien eines Landesinnenministers „schlicht unwürdig“ – und weiter: Es würde ihn freuen, „wenn auch der bayrische Innenminister einmal substantielle Vorschläge zur Verbesserung der Sicherheit in unserem Land machen würde, statt wiederholt Wasser auf die Mühlen der Hetzer der AfD zu kippen“.

Das sind Ausweichmanöver, die von einer sachlichen Auseinandersetzung wegführen und Kritiker mundtot machen sollen.

Es muss auch weiterhin möglich sein, die Wahrheit auszusprechen, auch wenn sie bei manchen aneckt. Die Konsequenz wäre ansonsten eine Einschränkung der Grundrechte, gegen die wir uns wehren müssen.

Eine Demokratie hat die Sorgen der Bürger aufzugreifen. Nach einer Umfrage der EU-Kommission machen sich die Menschen in Europa mehr Sorgen über Zuwanderung als über den Klimawandel:

„34% der Europäer zählten die Einwanderung zu den größten Problemen, denen die EU gegenüber stehe. Der Klimawandel werde nur von 22% der Bürger genannt“ (vgl. AZ, 6.8.2019, S. 1)


12 Kommentare on “Migrationskrise: Warum der bayerische Innenminister Herrmann recht hat”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Gatestone Institute – Deutsch

    https://de.gatestoneinstitute.org

    Gatestone Institute – Deutsch. … Mahmood Amiry-Moghaddam, ein Neurowissenschaftler, der aus dem Iran nach Norwegen floh, zu Gatestone Institute.
    ‎Über Uns · ‎Archiv · ‎Terroristen gefördert, Opfer …

    Jihad Watch by Robert Spencer

    http://www.jihadwatch.org

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  2. Wolf sagt:

    Es kann doch wohl nicht sein, das Afrikaner ohne Asylanspruch sich wegen der guten Sozialleistungen als Wirtschaftsmigranten breit machen, ohne Pflichten wie diese einheimische Bürger kennen und denen Strom und Wasser abgestellt wird, weil sie auch in Hartz IV die Rechnung nicht zahlen können, während Afrikaner weder mit Pflichten an die Kandare genommen werden, alles aus dem Füllhorn bezahlt bekommen, selbst komplette Wohnungseinrichtungen, nicht kontrolliert und überprüft werden und rotzfrech in ihrer Heimat Urlaub machen. Spätestens dann, wenn sie sich integrieren müssen und keine Sonderbehandlung gegenüber der einheimischen Bevölkerung bekommen, wird Deutschland für sie nicht mehr attraktiv sein. Habecks afrikanische Perle sagte doch rotzfrech, Deutschland braucht eine afrikanische Frauenbewegung, nee, wenn es diesen Herrschaften, die in ihren Ursprungsländer zu feige sind, für ihre Rechte zu kämpfen und hier die große Klappe haben, nicht passt, ich habe sie nicht eingeladen und deshalb raus. Sie plündern unsere Sozialsysteme, die Generationen vor uns aufgebaut haben. Wie bescheuert ist Deutschland, sich so auf der Nase herum tanzen zu lassen, die eigene Bevölkerung zu diskriminieren, damit diese Afrikaner ja zufrieden sind?

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    • Holger Jahndel sagt:

      Politically Incorrect (PI)

      http://www.pi-news.net

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    • Kleopatra sagt:

      Je mehr Migranten von unseren Altparteien in die Sozialsysteme gelockt werden, ohne einen Beitrag zur Realwirtschaft zu leisten, desto mehr schwindet der Wert des künstlich geschaffenen Geldes, das Geld der Bürger wird durch unsere Politiker, die gerne Geld von Unten nach oben verteilen, für ihre ideologische Umverteilung entwertet. Staat und Finanzoligarchen machen Schulden auf Kosten der Bürger.

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  3. Jürg Rückert sagt:

    Warum will ein Özedemir uns „Eingeborenen“ den Mund stopfen? Lässt seine nahezu kriegerische Wortwahl den Willen erkennen, das Land der Deutschen zu erobern?
    Grüne Hetze gegen die Deutschen ist wahrlich nichts Neues, Herr von Notz.
    Die Spaltung der Gesellschaft erfolgt durch neue Ideologien wie Gender und durch den massiven Zuzug Kulturfremder.
    Einschüchterung zielt regelmäßig auf Unterdrückung. Und im Sich-einschüchtern-lassen haben die Deutschen eine unselige Tradition.
    Frage an den Innenminister von Bayern: Werden Sie nach den nächsten Wahlen immer noch diese Meinung laut vertreten, oder wollten sie nur der AfD etwas Butter vom Brot nehmen? Was hat Herr Seehofer nicht mit gespannten Backenmuskeln und knirschenden Zähnen alles gefordert! Und er versank still unter Muttis Röcken.

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  4. Was nutzt das isolierte Betrachten einzelner Aussagen von Politikern? Herr Herrmann ist seit 2007 Innenminister und Mitglied der Bayerischen Staatsregierung, trug als stoischer Parteisoldat alle Aktionen solidarisch (oder karriereorientiert) mit, sei es, die CSU müsse „jünger, weiblicher, ökologischer“ werden, sei offen für „alle Familienformen“. Sei es die Gender-Propaganda in bayerischen Schulen (https://www.sueddeutsche.de/bayern/schulen-in-bayern-hetero-ist-nicht-alles-1.3299651), sei es die Teilnahme von CSU-Funktionären an der Homo-Parade „Christopher-Street-Day“ teil (www.sueddeutsche.de/muenchen/csd-die-muenchner-csu-ist-ein-bisschen-schwul-1.3026853) – die „Strategie des Gender Mainstreamings“ wurde im Ministerrat übrigens bereits im Juli des Jahres 2002 (!) beschlossen (https://www.stmuv.bayern.de/ministerium/karriere/gender_mainstreaming/index.htm). Von Herrmann war zur ausgebliebenen Klage des Freistaats gegen die sog. „Ehe für alle“ (https://www.n-tv.de/politik/Bayern-zieht-Klage-gegen-Ehe-fuer-alle-zurueck-article20321559.html) nichts zu hören und zur jüngsten Volte Söders bezüglich der Aufnahme der Verhinderung des sog. „Klimawandels“ ins Grundgesetz auch nichts.

    Schweigen im Walde.

    Der Lohn dafür u.a der Bayerische Verdienstorden, die Bayerische Verfassungsmedaille in Silber und in Gold, das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, Ehrensenator der Deutschen Universität in Sibiu.

    Nun kleidet er in Worte, was in diesem Land bereits jeder mit einem IQ über 20 seit Jahren wahrgenommen hat, da muß man wirklich nicht vor Freude in Ekstase geraten.

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    • Holger Jahndel sagt:

      @Kirchfahrter Archangelus: Ja, die CSU verspricht viel, und hält wenig. Siehe Horst Seehofer. Die Leute lachen ihn schon aus, wenn sie seine leeren Versprechungen hören.

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      • Holger Jahndel sagt:

        Ich selbst bin Mitglied in der Ökologisch Demokratischen Partei ÖDP als seriöse christliche Humanisten und Querdenker und Wertkonservative und sozial-ökologische Alternative usw.

        http.//www.oedp.de

        Jihad Watch by Robert Spencer, BLOG – siehe auch Artikel des Gatestone Institutes usw.

        http://www.jihadwatch.org

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      • Pauline G sagt:

        So ist es, Holger Jahndel. Volle Zustimmung. Ja, die CSU versprach viel, Seehofer hat früher, vor 2/3 Jahren noch, GANZ anders gesprochen. In meinen Augen ist er UNGLAUBWÜRDIG geworden. Kann man so jemanden achten? Ich glaube nicht! Und das gilt für viele Schwätzer in der Politik!

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