Gottes Segen gilt der EHE von Mann und Frau

Von Felizitas Küble

Die „Westfälischen Nachrichten“ veröffentlichten am 17. August 2019 eine Nachricht auf Seite 3, wonach der Ruhestands-Weihbischof Geerlings aus Münster die kirchliche Segnung  von homosexuellen Verpartnerungen fordert.

Unter dem Titel „Gottes Segen gilt der Ehe von Mann und Frau“ schrieb ich einen kritischen Leserbrief dazu, der von der Zeitung nicht abgedruckt wurde. Hier folgt der volle Wortlaut meines Schreibens:

 „In der Münsteraner Bistumsleitung geht es theologisch weiter drunter und drüber. Oder wie soll man es sich sonst erklären, dass die Bischöfliche (!) Pressestelle laut Ihrem Zeitungsartikel über Aussagen des Weihbischofs em. Dieter Geerlings auf einer „Queer“-Veranstaltung berichtet, wonach die Kirche homosexuelle Partnerschaften segnen solle.

Seine Begründung ist ebenso abwegig wie die Forderung selbst, wenn er erkärt, die Kirche könne sich nicht „zwischen Gott und sich liebende Menschen stellen“.

Es ist nicht die Kirche allein, die sich bei „queeren“ Verhältnissen querstellt, sondern Gott selbst, denn seine Schöpfungsordnung beruht auf der Ehe von Mann und Frau  –  und sie ist es, die den Segen des Höchsten erhält: „Und Gott segnete sie (Adam und Eva) und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch…“ (Gen 1,28).

Homosexuelle Beziehungen entsprechen nicht der Schöpfungsordnung Gottes und sie dienen auch nicht der Weitergabe des Lebens, daher kann die Kirche sie nicht segnen.

Anderslautende Ansichten von kirchlichen Hierarchen sind nichts weiter als Amtsmissbrauch, denn die Kirche steht nicht über dem Wort Gottes, sondern sie hat ihm zu dienen. Alles andere läuft auf eine Willkürherrschaft hinaus, in welcher nicht mehr der Wille Gottes zählt, sondern subjektive Wünsche von Menschen.

Die Kirche ist aber dem Heiligen Geist verpflichtet, nicht dem Zeitgeist – und wer sich hieran nicht hält, betreibt eine modernistische Variante jenes „Klerikalismus“, den der Bischof von Münster doch sonst so gerne kritisch kommentiert.“

Foto: Dr. Edith Breburda

 


6 Kommentare on “Gottes Segen gilt der EHE von Mann und Frau”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Gastkommentar
    Ist die sexuelle Revolution am Ende?
    Die sexuelle Revolution hat jegliche Grenzen der traditionellen Moralvorstellung überschritten und oftmals völlig gesprengt. Obwohl die von Befürwortern versprochene sexuelle Befreiung weitgehend erreicht wurde, herrscht größere Unzufriedenheit als jemals zuvor. Ist die Idee der sexuellen Revolution an ihrem Ende angelangt? Mehr»

    https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/ist-die-sexuelle-revolution-am-ende-a2985381.html

    Kommunistische Ideen heute und gestern

    https://www.epochtimes.de/themen/kommunistische-idee-heute-und-gestern

    Wissen » Gesellschaft » Meinung » Kommentar
    „Gebt den Kindern ihre Mutter zurück“: Die ersten Lebensjahre sind prägend für die ganze Nation
    Epoch Times
    31. August 2019
    Die ersten Lebensjahre sind nachweislich bedeutsam für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung des Kindes. Christa Meves, eine Bestsellerautorin sowie Kinder- und Jugendpsychologin ist dafür, mehr in Frauen zu investieren statt in Krippen- oder Kindergartenplätze

    https://www.epochtimes.de/meinung/kommentar/gebt-den-kindern-ihre-mutter-zurueck-die-ersten-lebensjahre-sind-praegend-fuer-die-ganze-nation-a2973385.html?meistgelesen=1

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  2. cherusciano sagt:

    Mit dem Kommentar von Felizitas Küble ist im Grunde alles gesagt, was es aus Sicht des christlichen Glaubens zu sagen gibt. Und was in allen anderen Religionen genauso gilt. Und selbst für den Atheisten und Kirchenhasser Sigmund Freud: „Die Abkehr von der reproduktiven Funktion ist das gemeinsame Merkmal aller Perversionen.“ Und solche hat die Kirche zu dulden, aber nicht zu segnen!

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    • Holger Jahndel sagt:

      „Die Schicksalsfrage der Menschenart scheint mir zu sein, ob und in welchem Maße es ihrer Kulturentwicklung gelingen wird, der Störung des Zusammenlebens durch den menschlichen Aggressions- und Selbstvernichtungstrieb Herr zu werden. In diesem Bezug verdient vielleicht gerade die gegenwärtige Zeit ein besonderes Interesse. Die Menschen haben es jetzt in der Beherrschung der Naturkräfte so weit gebracht, daß(!) sie es mit deren Hilfe leicht haben, einander bis auf den letzten Mann auszurotten. Sie wissen das, daher ein gut Stück ihrer gegenwärtigen Unruhe, ihres Unglücks, ihrer Angststimmung.“

      Sigmund Freud, Das Unbehagen in der Kultur

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  3. Cornelia Vogt sagt:

    Super, liebe Frau Kueble.
    Daß Ihr Brief zurückgehalten wird, liegt DARAN, DAß SIE NICHT MIT DEN WÖLFEN HEULEN, NICHT ZEITGEISTIG ANGEPAßT TEXTETEN.
    Das macht GAR NICHTS, DIE WAHRHEIT WILL NIEMAND HÖREN ODER AUCH LESEN.
    IHR BRIEF WIRD DENNOCH GEWISSE MENSCHEN ERREICHEN IN DER REDAKTION.

    Gefällt 2 Personen

  4. Sig Retterer sagt:

    Sehr wohl geschrieben! Tut mir leid daß die Zeitung zu wenig Toleranz hat, Ihren Brief zu veröffentlichen. So geht’s heutzutage überall.

    Gefällt 2 Personen


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