JF-Chef Dieter Stein über die riesigen AfD-Erfolge in östlichen Bundesländern

Dieter Stein, seit Jahrzehnten Chefredakteur der freiheitlich-konservativen Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT, hat gestern online einen Leitartikel über die Ergebnisse der Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg veröffentlicht: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2019/die-afd-erobert-den-osten/

Er schreibt:

„Das ist ein sensationeller Erfolg für die AfD und eine schallende Ohrfeige für die regierenden Politiker. Mit über 27 Prozent in Sachsen und 24 Prozent in Brandenburg holte die AfD die historisch größten Wahlerfolge für die junge Partei überhaupt. Sie ist damit in den östlichen Bundesländern endgültig zur Volkspartei geworden.“

Stein gibt zu bedenken, daß die  AfD erst seit sechs Jahre existiert: „Noch nie hat es eine Partei in der deutschen Nachkriegsgeschichte und nach der Wiedervereinigung geschafft, in solchem Tempo solche Wahlerfolge zu erreichen.“

Der Chefredakteur trifft ins Schwarze bzw. Blaue, indem er folgendermaßen fortfährt: 

„Der Erfolg der AfD ist auch deshalb so bemerkenswert, weil er gegen eine fast geschlossene gesellschaftliche Abwehrfront errungen wurde…Es ist diese unfaire Einheitsfront, dieses unappetitliche Zusammenrotten, das Schwingen der Nazi-Keule, das Kollektiv-Mobbing, die Nötigung von Gastronomen, der AfD fast überall keine Räume mehr zu vermieten, die flächendeckenden gewaltsamen Attacken der linksextremen Antifa, das vielleicht gerade in den östlichen Bundesländern Bürger erst recht dazu getrieben hat, ihr Kreuz bei der AfD zu machen.“

Zudem beanstandet der Autor, mit welcher Selbstverständlichkeit die „SED-Erben“ – also die Linkspartei – zu den „demokratischen Parteien“ gezählt werden, nicht jedoch die AfD.

Als inhaltlich entscheidend für das Wahlergebnis sieht Stein folgende Probleme, die vielen Bürgern auf den Nägeln brennen, die aber von den Altparteien nicht oder in einer falscher Weise angegangen werden:

Stopp der illegalen Masseneinwanderung, Rückkehr zu regulärer Grenzsicherung, Durchsetzung von Recht und Ordnung und keine schleichende Enteignung durch Null-Zinspolitik und Euro-Rettung.“


8 Kommentare on “JF-Chef Dieter Stein über die riesigen AfD-Erfolge in östlichen Bundesländern”

  1. Anonymous sagt:

    AfD und CDU bilden Fraktion in Frankenstein

    Im Gemeinderat von Frankenstein im Kreis Kaiserslautern arbeiten ab heute Vertreter von AfD und CDU offiziell zusammen. Diese Fraktionsbildung hat bundesweit für Schlagzeilen gesorgt.

    https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/kaiserslautern/Im-Gemeinderat-von-Frankenstein-im-Kreis-Kaiserslautern-arbeiten-Vertreter-von-AfD-und-CDU-offiziell,frankenstein-kooperation-cdu-afd-100.html

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  2. Kassandra sagt:

    Jedes Land hat ein Recht auf seine Souveränität, um seinen Bürgern Sicherheit zu gewähren, und es waren die Altparteien, speziell Frau Merkel, die 2015 eine unkontrollierte illegale Einwanderung losgetreten hat und die Gewalt blüht, Bahnhöfe sind zu Nahkampfzonen geworden, die ohne Sicherheitspersonal und Polizei nicht mehr auskommen, unsere Sozialkassen leiden an Schwindsucht, weil unsere Weltretterin alle einlädt, und gerade die Generationen, die sie aufgebaut haben, auch Migranten, benachteiligt werden, und Asylforderer belohnt, die auf die Integration pfeifen und als Bessermenschen mit dem Füllhorn übergossen werden, während die hier schon länger Lebenden gerupft werden, Idealismus hat seinen Preis. Das ist nämlich der springende Punkt, dass Asyltouristen Sozialsysteme plündern und das Gastvolk verhöhnen wollen für Mohammed.
    Das Vertrauen in die Altparteien, die unsere Werte verraten haben für ihren persönlichen Profit, ist weg und die AFD für die verzweifelten Bürger zum Hoffnungsträger geworden, wobei die Bürger genau hinsehen werden, ob ihre Interessen ernst genommen werden. Was soll also dieses Gejammer nach all der Propagandahetze gegen die AFD, wo selbst Mitglieder der Werte-Union in ihrer Existenz bedroht werden? Der Osten, ob er nun mit voller Überzeugung AFD gewählt hat oder nicht, der will kein „Weiter so“ dieser den Bürger verachtenden Politik !

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  3. Rabauke sagt:

    Die Bürger im Osten merken, wie ihre Infrastruktur zerstört wird, wie der Mittelstand zu Gunsten der Konzerne und dem Konzerndiktat durch andienende Politiker in den Altparteien, die in den Konzernvorständen rumlümmeln und die sozialistische Planwirtschaft wieder einführen und die soziale Marktwirtschaft abschaffen wollen, und nicht zu vergessen, wie sie heimlich unsere Ressourcen verscherbeln. DER NEUESTE CLOU IST DOCH; DASS DIE GIERIGE EU IN BRÜSSEL; DIE KLAMMHEIMLICH UMGEBAUT WURDE; DEN RACHEN NICHT VOLL BEKOMMT UND DIE STRAFZAHLUNGEN DER BETRIEBE MIT IMMISSIONEN DEN UMVERTEILERN IN IHTEM GRÖßENWAHN NICHT REICHEN UND SIE MIT NEUEN GESETZEN DIE BÜRGER ENTEIGNEN WOLLEN!
    Der Osten schläft nicht, er informiert sich nach den Ursachen, warum unsere Wirtschaft ruinös dasteht, unser Bildungssystem geschrottet wird auf dem Niveau von Hilfsschulen, damit die arglosen Kinderchen Greta hinterher hüpfen und sich selbst in der Zukunft schaden.
    Nach aufwendiger Recherche weiß ich auch, dass selbst jene, die AFD nicht so als ihre Partei sehen, sie trotzdem wählen, weil die Altparteien die Interessen der Bürger voll verraten haben und es keine andere Alternative als erhofften Rettungsanker mehr gibt!!! Wo bleibt die ÖDP, die wird sich sputen müssen, um den Anschluss an eine Bürgernahe neue Politiklandschaft nicht zu verpassen Die Werte-Union wird wohl bitter einsehen müssen, dass die linksgedrallte Union nicht mehr zu retten ist und den Sprung in das kalte Wasser wagen müssen.

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  4. Bernhard sagt:

    Die Linke und die AfD kann man nach meiner Einschätzung sehr wohl vergleichen. Beide haben formal ein demokratisches Wahlprogramm, es gibt in ihnen aber antidemokratische Kräfte, vor allem in Ostdeutschland. Und es ist nicht klar, ob und wann diese sich durchsetzen werden.

    Deswegen ist – auch und vor allem bei der AfD – größte Vorsicht geboten. Und meiner Meinung nach ist es unverantwortlich, sie zu wählen. Nicht weil sie so schön „patriotisch“ ist, nicht, weil sie gegen die EU ist, sondern weil in ihr sehr wohl Rechtsextreme sitzen.

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    • Anonymous sagt:

      Und in den anderen Parteien sitzen Kinderfeinde, was die Wahl auch nicht leichter macht.

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    • Was sind denn „Rechtsextreme“? Das ist doch inzwischen ein Wort wie „Löffelstiel“ geworden, genauso wie der undefinierbare „Populismus“ oder – schlimmer noch „Rassismus“ in der völlig unsinnigen Verknüpfung „antiislamischer Rassismus“, so als ob der Islam eine „Rasse“ wäre, der man schicksalhaft angehört.

      Unverantwortlich ist es, diesen Parteiensumpf, der sich selber „die demokratischen Parteien“ nennt, aber einen Dreck auf das Grundgesetz und den ordre publik gibt, an der Macht zu behalten.

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      • Bernhard sagt:

        Wenn Sie wissen wollen, was rechtsextrem ist, dann schauen Sie sich bitte die deutsche Geschichte zwischen 1933 und 1945 an.

        Oder würden Sie guten Gewissens die NPD wählen?

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