Wie Naturwissenschaft, Philosophie und Glaube zur Gotteserkenntnis führen können

Von Christa Meves

Diesmal möchte ich Sie über ein beachtliches Hoffnungszeichen informieren; denn bei der heutigen Verführung der Bevölkerung in unserer Republik ist es nicht mehr so wie 1933-1945, dass die überwiegende Mehrheit wie Schafe auf dem gleichen Ton blökt.

Die digitale Welt macht es möglich, dass sich Widerstand hervorwagt und verantwortungsbewusste Menschen sich durch den Austausch kritischer Informationen miteinander verbinden. Das ist eine starke Schwächung unserer Scheindemokratie.

Besonders erfreulich ist es, dass sich selbst gelehrte Fachleute, Persönlichkeiten mit echter Kompetenz, nicht mehr alle in ihre Elfenbeintürme zurückziehen, sondern ihre Gelehrsamkeit zu erstaunlicher Kulturkritik freigeben.

In diesem Sinne machte ich Sie schon aufmerksam auf Gabriele Kuby als Soziologin, Professor Gerdsen als Physiker, Pastor Stückelberger als Theologe.

Heute lässt sich der Fachmann für Regelungstechnik, Professor Wolfgang Leisenberg, mit einem bedeutsamen, brandneuen Buch hinzufügen.

Bereits der Titel beweist eine besonders originelle Nachdenklichkeit; er lautet: „Die verbo(r)gene Wirklichkeit“ mit dem Untertitel: „Was Menschen davon abhält, die naturwissenschaftliche und biblische Wirklichkeit zu erkennen.“

Das gilt es also jetzt neu zu durchschauen: Die in diesem Werk beschriebene Wirklichkeit hat zwei ähnliche, fast auswechselbare Attribute. Sie ist verborgen und gleichzeitig verbogen. Es macht neugierig, was der Autor dann also unter Wirklichkeit versteht.

Die Antwort befindet sich im Schlusskapitel: „Wohin und wie weit wir blicken mögen, zwischen Religion und Naturwissenschaft finden wir nirgends einen Widerspruch, wohl aber gerade in den entscheidenden Punkten Übereinstimmung.“

Und daraus ergibt sich ein Schlussappell: Wir haben seit Adam und Eva die Wahl, unsere eigentliche Wirklichkeit anzunehmen oder – wie leider viele Menschen heute – unseren eigenen Lebensweg ohne Gott zu gehen.

Und der Autor drängt: „Diese Entscheidung muss (von jedermann) getroffen werden!“

Dieses Bekenntnis wird auf den 292 Seiten dieses Buches Stück für Stück mit der Logik und mit dem philosophischen Niveau der gesamten Geistesgeschichte im Zentrum Europas dargelegt als ein mühsames Ringen hin zur Einheit dieser Wirklichkeit.

Das geschieht mithilfe einer in mehrere Einzelheiten aufgefächerten Aufteilung einzelner Kapitel und schließt ein daraus hervorgehendes Resümee an. Der Verfasser dringt bis an die bisherige scheinbare Unauffindbarkeit der Einheit des geistigen Untergrundes unserer Wirklichkeit vor.

Damit wir Leser das genau verstehen, schließt der Autor seinem Werk in sieben Kapiteln Glossare an, in denen er in je zuständigen Einzelheiten diese Wahrheit unterstreicht.

Viele Größen der Geistesgeschichte werden in diesem reich gefächerten Werk zu Hilfe genommen, die den steilen Weg zur letztgültigen Einsicht in die Einheit der Grundstruktur von Gottes Werk, des gesamten Kosmos, erforschten. Natürlich unter vielen anderen vorab Einstein, besonders dann Blaise Pascal, Karl Heim und der Atomphysiker Bernhard Philbert.

Deshalb endet das 7. Glossar mit einer Gottesbegegnung dieses Gelehrten nach einem bedeutsamen Schritt physikalischer Erkenntnis.

Auf der Suche nach der Entschleierung des Geheimnisses unseres Lebenssinns mithilfe von Philosophie und Naturwissenschaft ist nun endlich beschrieben worden, dass sich letztlich auch der Glaube als unsere sogar denkerisch erfassbare Wirklichkeit ergibt, und zwar sowohl als mystisches Erleben einzelner Wissenschaftler wie auch deren logischer Nachweis.

Diese Schrift taugt allerdings nur für Menschen, die wirklich bereit sind, zu Ende zu denken und damit atheistische Systeme als Ideologien zu entlarven. Damit aber erfüllt dieses Werk das Hauptmerkmal höchster geistiger Qualität, aus der die vielen Bemühungen in der Geschichte des Denkens im Zentrum Europas bestanden und bestehen.

Leisenberg reiht sich hier – immer wieder genau nachfragend – in die Reihe der genialen, hartnäckigen Forscher ein, überschreitet dabei aber kühn jede methodische Eingeengtheit. Er führt uns mit einer Unterscheidung der Geister zur Basis, zur endgültigen Wahrheit.

Das ist in der Tat ein Fortschritt in all unseren derzeitigen Verbiegungen jeglicher Wirklichkeit.

BUCH-Daten: Wolfgang Leisenberg: Die verbo(r)gene Wirklichkeit, Freimund-Verlag, Neuendettelsau 2019, 292 Seiten, 16,80 €

 


7 Kommentare on “Wie Naturwissenschaft, Philosophie und Glaube zur Gotteserkenntnis führen können”

  1. Holger Jahndel sagt:

    CATHOLICA
    „Blumen der Wildnis“ – Die Catholica als Hüterin des Sinnlichen und Erbin der Naturreligionen
    Von
    David Berger

    18. August 2019
    0

    (David Berger) Auch wenn der eine oder andere mir vielleicht einen etwas minder bemittelten Kunstgeschmack oder Freude am „Sakralkitsch“ vorwerfen wird, muss ich doch hier eines gestehen: Ich fühle mich in den katholischen Gotteshäusern Südeuropas immer besonders heimisch und wohl.

    Fast immer leuchten sie in einem tiefen Gold, ergänzt durch die kräftigen Farben des Südens.

    https://philosophia-perennis.com/2019/08/18/catholica-naturreligionen/

    DER HEILIGE STUHL, DER ISLAM UND DIE UN-MENSCHENRECHTSCHARTA
    ETHIK 2. August 2017
    13
    (Franz Deckenbrock) Die Menschenrechte stellen jene Rechte dar, die einzelne Personen vom Staat einfordern können. Der Heilige Stuhl ist einer der wenigen Staaten, die diese Rechtsforderungen der Vereinten Nationen nach wie vor ablehnen. Auch die Europäische Menschenrechtskonvention wurde bisher vom Heiligen Stuhl nicht unterzeichnet.

    https://philosophia-perennis.com/2017/08/02/der-heilige-stuhl-der-islam-und-die-un-menschenrechtscharta/

    https://philosophia-perennis.com

    https://philosophia-perennis.com/philosophia-perennis/

    ALLGEMEIN
    Warum wir in der neuen Völkerwanderung die Idee der philosophia perennis brauchen
    Von
    David Berger

    12. November 2017
    12

    https://philosophia-perennis.com/2017/11/12/philosophia-perennis/

    Liken

    • Holger Jahndel sagt:

      Siehe auch vom Theologen Hans Hübner „Goethes Faust und das Neue Testament“ und das internationale Schiller-Institut und den Weblog „Philosophia Perennis“ des Theologen und Journalisten und Philosophen David Berger und auch Gerhoch Reiseggers und Prof. Binswangers und Litaers Bücher und Klagemauer.TV aus der Schweiz und das Zeit-Fragen Magazin aus der Schweiz. http://www.zeit-fragen.ch siehe auch Prof. Binswanger usw.

      Liken

  2. Holger Jahndel sagt:

    Wer ist der Mensch? Seit dem 19. Jahrhundert hat sich ein Menschenbild verbreitet, das den Menschen allein von materiellen Prozessen bestimmt sieht. Es wird ihm nicht gerecht.

    https://www.geolitico.de/2019/09/12/wer-ist-der-mensch/

    Liken

  3. Cornelia Vogt sagt:

    Naturwissenschaft und Philosphie haben nichts mit dem Glauben ZU TUN.
    ATHEISTEN suchen zu beweisen, daß da nichts existiert außer dem menschlichen Verstand.
    Doch WOHER kommt DIESER DENN …
    Unsichtbare Mächte nennen es Theologen sogar.
    Aus Gründen, die ich hier nicht weiter auszuführen befugt bin, BEZEUGE ICH die Existenz Gottes.
    JESUS analysierte man regelrecht, wie einen NORMALEN MENSCHEN, DER ER JA NICHT GEWESEN IST!!!
    ALS GOTTES S O H N VEFÜGTE ER ÜBER GEISTESKRAFT EINER MIT NICHTS VERGLEICHBAREN WEISE.
    SEIN VERHALTEN SOWIE SEIN WESEN WURDE IHM IN DIE WIEGE GELEGT SOZUSAGEN.
    SEINE ENTSTEHUNG IST ES, WELCHE WIDERLEGT WERDEN SOLLTE, ALS MYTHOS.

    Ich glaube OHNE BÜCHER AN GOTT.
    ES IST EINE EINSTELLUNGSSACHE, DIE MAN IN SICH TRÄGT EINFACH.
    ICH RATE DAZU, SICH NICHT DURCHEINANDER BRINGEN ZU LASSEN.
    WUNDER GIBT ES IMMER WIEDER.
    AUCH SOLCHE, DIE SICH N I C H T ERKLÄREN LASSEN AUF ART UND WEISE IRDISCHER ERKLÄRUNGEN.
    AUCH NICHT DURCH GUTGEMEINTE BÜCHER.
    THEOLOGEN VON HEUTE SIND GEFORDERT.
    SIE WOLLEN DER KIRCHE ZU NEUEM GLANZ VERHELFEN DURCH ANPASSEN AN DIESE VERRÜCKTE ZEIT.
    JESU LEHRE JEDOCH IST GOTTES W O R T.
    ES IST EIN ABSOLUTES NO GO GEWESEN, AUCH NUR DAS GERINGSTE ZU VERÄNDERN.
    JEDE EPOCHE HATTE IHRE PROBLEME.
    KIRCHENFÜRSTEN MISCHTEN KRÄFTIG M I T.
    VERWÄSSERT IST ES GEWORDEN BIS HIN ZUM A U S AKTUELL.
    DA HILFT EINZIG GOTT SELBST HERAUS JETZT.
    WIE HEIßT ES IN DER OFFENBARUNG SO SCHÖN….
    WENN DAS EVANGELIUM IN ALLE WELT HINAUS GETRAGEN WIRD…..
    SO IST ES JETZT, WENN MAN SEHEN W I L L.
    VATER UNSER
    WIE IM HIMMEL
    S O AUF DER ERDE…
    DIE WIEDERKUNFT BRINGT LICHT INS DUNKEL JETZT .

    Liken

  4. Es ist eine verbreitete Meinung, dass die moderne Naturwissenschaft „Wunder“, also wunderbare Außerkraftsetzungen der gewöhnlichen Naturgesetze, schlicht ausschließe. Nicht wenige Theologen eiern um die Frage der Wunder CHRISTI im Evangelium herum. Dabei ist die Sache so einfach, dass man sich – gerade als gelernter theoretischer Physiker – schämen muss, nicht selbst auf den Gedanken gekommen zu sein, den EUGEN WIGNER, Nobelpreisträger für Physik, eine Jude aus Budapest, klar und unwiderleglich ausgesprochen hat: Gegenstand der Naturwissenschaft ist nicht die Natur, sondern das Regelmäßige der Natur. So ist es! Physik und Chemie stützen sich bekanntlich auf die ständige Wiederholbarkeit des Experiments als Quelle der Erkenntnis. Die Naturwissenschaft kann logischerweise nichts darüber aussagen, ob nicht außerhalb des Regelmäßigen auch das Unregelmäßige in der Natur möglich ist.

    Liken

  5. Dr. Albrecht Kellner sagt:

    Ein ähnliches Buch gibt es von dem Physiker und Raumfahrtmanager i.R. Dr. Albrecht Kellner:
    „Christsein ist keine Religion. Ein Physiker entdeckt die Antwort“ (SCM Brockhaus)

    Liken

  6. jrgrckert sagt:

    Leben wir in einem Hologramm? Astrophysiker schließen das nicht aus. In einem zweidimensionalen „Saum“ läge die gesamte Information. Mit „Information“ ließe sich auch Darwins Lücke füllen.
    Ein einziges Quantenbit könne soviel Informationszustände enthalten, wie es Atome in der Galaxie (oder mehr?) gibt. Wenn eine Milliarde Menschen gleichzeitig zu Jesus betet hat dieser somit immer noch den Überblick, sofern Er Herr der Quantenmechanik ist.
    Die Arroganz einer jeden Zeit hat der Leiter des US-Patenamtes Anfang 1900 sehr schön formuliert: Jetzt und mit ihm gäbe es nichts mehr zu erfinden, da alles Denkbare erfunden sei! Die Auswirkungen eines nach oben offenen Quantencomputers können wir uns heute noch gar nicht vorstellen.
    Ich habe das Buch von Leisenberg bisher nicht gelesen. Mal sehen, ob so was Kluges auch drin steht?

    Liken


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s