Papst Franziskus meint, Kardinal Müller sei gut, aber „wie ein Kind“

Wie von verschiedenen Medien berichtet wird, habe Papst Franziskus kürzlich geäußert, Kardinal Gerhard Müller sei zwar gut, aber „wie ein Kind“. 

So meldet z.B. PAZ-Online folgendes:

„Franziskus hat sich in der päpstlichen Maschine auf dem Weg nach Maputo (Mosambik) über sein Verhältnis zu dem im Jahr 2017 aus dem Amt entlassenen Chef der Glaubenskongregation Kardinal Gerhard L. Müller geäußert. Der ehem. Regensburger Bischof hatte den Papst zwischen 2012 und 2017 häufiger kritisiert.

“Kardinal Müller ist wie ein Kind. Er hat gute Absichten, der Papst mag ihn, er ist gut, aber er ist wie ein Kind“, sagte er dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) auf die Frage, was er davon halte, dass Kardinal Müller wiederholt geäußert hatte, dass er theologisch das Pontifikat von Papst Franziskus zu retten versucht habe.“

Ob der Pontifex den früheren Glaubenspräfekten wirklich „mag“, sei dahingestellt, wenn er ihm gleichzeitig unterstellt, wie ein Kind zu sein, was immer das heißen mag.

Foto: Bistum Regensburg

 

 


11 Kommentare on “Papst Franziskus meint, Kardinal Müller sei gut, aber „wie ein Kind“”

  1. […] Papst Franziskus meint, Kardinal Müller sei gut, aber „wie ein Kind“ […]

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  2. Anonymous sagt:

    Gut gesagt, MARK WATERINCKX, wir müssen sein wie Kinder, hat Jesus nicht auch gesagt: Wehe dem, wer einem dieser Kleinen (Kind), die an mich glauben, zum Aergernis wird…. Mühlstein tiefe des Meeres……. denn ihre Engel schauen allzeit das Angesicht meines Vaters?

    Und er hat dieses „Kind“ entlassen. Er hat ja schon ein neues Kind GRETA. Mit der Politik von Papst Franziskus kann ich nichts anfangen ….musste schon Angriffe von Armen Flüchtlingen ertragen…. Lisa, Gruss aus der Schweiz

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  3. Jürg Rückert sagt:

    Von Kardinal Müller wurde gesagt, er habe mit seiner Stimme und gegen seiner Überzeugung den Papst in der Causa Familiensynode vor einer Abstimmungsniederlage bewahrt. Gedankt hat es ihm der Papst jedenfalls nicht. Nicht wenigen sind inzwischen die Augen aufgegangen: Wer nicht kämpft wird auf diesem Turnierplatz aus dem Sattel gestoßen.
    Das Interview des Kardinals mit kath.net vom 05.09. („Wölfe im Schafspelz“) zeigt mit welchen Bandagen die Auseinandersetzungen jetzt ausgetragen werden.
    „Sie war ja ein gutes Mädchen. Schade, dass sie sich hat erwischen lassen.“ Dieser Spruch als Beispiel für ein vergiftetes Kompliment, um jemanden um seinen guten Ruf zu bringen, blieb mir in Erinnerung. Den Kardinal loben, um ihm dann den Vogel zu zeigen, ist eines Papstes unwürdig.

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  4. "GsJC" sagt:

    Ein Zeichen von Führungsstärke und Qualität sind solche Äußerungen nicht. – Ich glaube, dass das auch jeder merkt, der nicht schlafwandelnd durch die katholische Welt spaziert.

    MfG

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  5. „was immer das heißen mag“.

    Was wird dies schon heißen mögen? Ein Kind plappert arglos daher, so wie es eben eine Sache versteht. Es meint es ehrlich, aber übersieht den Kontext nicht, kann mangels Erfahrungen keine validen Einschätzungen treffen und komplexe Angelegenheiten nicht beurteilen. Ein Kind schnattert altklug daher und mischt sich unpassend in Gespräche der Erwachsenen.

    Kardinal Müller derart überheblich abzuqualifizieren, ist eine bodenlose öffentliche Demütigung, die allerdings mehr über den Papst aussagt als über den Kardinal. Dieser Papst liebt es anscheinend, Menschen „vorzuführen“, er lebt seine Aggression „passiv“ aus, camoufliert als pseudo-„lustige“ spitze Bemerkungen über „untätige“ kontemplative Nonnen, engherzige Frömmler oder Katholiken, die angeblich „wie die Karnickel“ Kinder in die Welt setzen. Aufgesetzt „lustig“ und mit gekünsteltem Lachen kann er – ohne Sanktionen zu fürchten – seine Aggressionen abreagieren, da er ja bloß als „harmloser Spaßmacher“ agiert.

    Wie der Clown im Zirkus führt er zum Gaudium des Publikums andere vor und macht diese „zum Deppen“, denen bleibt nur, trotz der immensen Verletzung wegen des Respekts vor dem Amt „gute Miene zum bösen Spiel“ zu machen.

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  6. Kempe Ursula sagt:

    Kardinal Müller ist Papst Franziskus hoch überlegen.
    Er kann keinen Widerspruch ertragen.
    Das ist sein Problem und er ist eigentlich nicht für dieses Amt geeignet.

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    • Thomas May sagt:

      Umso schlimmer, dass auch noch eine Clique von Karrieristen und Umstürzlern unter Missachtung der Glaubensüberlieferung das „Lehramt“ dieses Pontifex verabsolutiert, der theologisch eigentlich ein „Zwerg“ ist.

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  7. dorrotee sagt:

    Dieser Papst sollte mal öfter schweigen. Besonders wenn es um Gaubensbrüder geht.

    Vor kurzem hat er sich mit den aktuellen weltweiten Umweltschützer solidarisiert. Damit ist
    er auf Kuschelkurs mit der“ Ersatzreligion“ Natur und Umweltschutz gegangen. Wobei man weiß, dass auch diese dem Profit hinterherjagen.
    Man schaue nur die PR von Greta an. Hochgepuscht und das auf Kosten eines kranken Mädchen.

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