Amnesty beteiligt sich an Klima-Gretas Ruhm

Von Felizitas Küble

„Amnesty International“ (AI) – ein linksorientierter Menschenrechtsverband –  hat die schwedische Klima-Ikone Greta Thunberg mit dem Preis „Botschafterin des Gewissens“ geehrt.

Diese Auszeichnung paßt zu einer Organisation, die sich ohnehin seit Jahrzehnten zeitgeistgemäß verhält.

Schon in den 80er Jahren kümmerte sich AI allenfalls beiläufig um die Opfer in den kommunistischen Diktaturen (einschließlich des SED-Systems), dafür umso stärker um Menschenrechtsverletzungen in Chile oder der „Apartheid“ in Südafrika (damals noch „weiß“ regiert) usw.

BILD: Auch die Grünen an vorderster Front beim grenzenlosen „Klimaschutz“

In den 90er Jahren machte sich AI sogar für ein „Recht auf Abtreibung“ stark, als gehöre ausgerechnet die Tötung wehrloser  Kinder im Mutterleib zu den „Menschenrechten“.

Dazu paßte ein typisch linker Antizionismus mit Polemik und diversen Aktionen gegen Israel, den jüdischen Staat, so daß dieser sich sogar amtlich gegen Amnesty positionierte: https://charismatismus.wordpress.com/2014/11/07/israel-wirft-linkslastiger-amnesty-international-extreme-einseitigkeit-vor/

Natürlich erklärte Greta bei der Preisverleihung, die Auszeichnung gelte letztlich „all den furchtlosen Jugendlichen, die für ihre Zukunft kämpfen“.

Wie mutig, riskant und tapfer ist es ja auch, am Freitag die Schule zu schwänzen und sich stattdessen  – von Medien, Merkel und Politik gefeiert  –  auf eine Art „Kinderkreuzzug füs Klima“ zu begeben

Inzwischen beginnen einige staatliche Stellen endlich, ihre Vernunft einzuschalten, das hat auch lang genug gedauert.

Am nächsten Freitag wollen die selbsternannten Klimaschützer „Fridays for Future“ rund 450 Protestkundgebungen in zahlreichen Städten durchführen.

Die Berliner Behörden verweigerten allen Schülern die Erlaubnis, an den Demonstrationen teilzunehmen. Es ist auch nicht einzusehen, warum die Schulpflicht plötzlich am Freitag außer Kraft gesetzt werden soll, nur weil ein ideologischer Kinderkreuzzug ruft.

 


3 Kommentare on “Amnesty beteiligt sich an Klima-Gretas Ruhm”

  1. Herta Hürkey sagt:

    Vor wenigen Wochen kam ich ZUFÄLLIG an einer FFF-Kundgebung vorbei. Warum erinnern
    mich die Schreihälse an die SDS-Studenten der 60er Jahre? Alles SOZIALISTISCH! Genau
    so erlebte ich VOR JAHREN Amnesty International, die perverse Rechte forderten. Seither
    bin ich ÜBERVORSICHTIG bei sog. „RECHTEN“. „Extrawürste“ wäre der ehrlichere Begriff.

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  2. Anonymous sagt:

    Den verächtlichen Grundton gegenüber Jugendlichen, die sich für den Erhalt der Natur einsetzen, verstehe ich nicht. Ebenso wenig wie die plötzliche Überhöhung der Schulpflicht, als sei diese das Maß aller Dinge. Aber diese Abwehrreaktion ist wahrscheinlich ideologisch bedingt.

    Dazu passt auch, „Amnesty International“ (AI) als „linksorientierten“ Menschenrechtsverband zu klassifizieren. Vielleicht liegt das daran, dass die Katholische Kirche bis heute die UN-Menschenrechtscharta nicht unterzeichnet hat und sich lange gegen Rechte wie die Religions-, Presse- und Meinungsfreiheit gewendet hat. Erst als man in der katholischen Kirche begriff, dass dann, wenn man eben selbst zur unterdrückten Minderheit wird, es doch ganz sinnvoll ist, für sich selbst Menschenrechte und insbesondere die Religionsfreiheit zu reklamieren, tat man plötzlich so, als wäre man die Vorkämpferin für die universalen Menschenrechte.

    Natürlich sehe ich AI auch kritisch. So war die Entscheidung, das Recht auf Schwangerschaftsabbruch als Menschenrecht zu deklarieren, mehr als grottenfalsch. Das macht aber eben nicht alles, was AI vertritt, unglaubwürdig.

    Natürlich muss man auch Greta Thunberg nicht mögen, toll finden oder gar glorifizieren. Man kann natürlich auch kritisch hinterfragen, ob und wenn ja, was ihr Einsatz bewirkt hat und bewirken wird. Aber dieses Mädchen ist mutig und sie steht für etwas Wichtiges ein. Ist es so schwierig, das einzugestehen und freundlich und liebevoll anzuerkennen?

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  3. Wolf sagt:

    Ist das eine Verteidigung von Menschenrechten, wenn Grundrechte der Lebewesen wie Luft, Wasser und Wind durch korrupte Finanzoligarchen als Geschäftsmodell zum Abschröpfen der Untertanen-Bürger angewendet werden? Erst hat die SPD unsere Wasserrechte, die jedem Lebewesen zustehen, an einen französischen Konzern verkauft und dann plant Altmeier, unsere Wasserrechte über JEFTA an einen japanischen Konzern zu verkaufen. Die Bonzen haben sich Natur-Gut angeeignet, um Bürger ihrem Finanzdiktat zu unterjochen, damit sie abkassieren können.

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