Überlieferte hl. Messe in der Gnadenkapelle von Telgte für Pilger aus Münster

Von Felizitas Küble

Am Samstag, dem 28. September, führten Gläubige aus der altrituellen St.-Aegidii-Gemeinde ihre jährliche Wallfahrt nach Telgte durch.

Pater Dr. Chrysostomus Ripplinger OSB zelebrierte in der Gnadenkapelle die heilige Messe in der traditionellen Liturgie, begleitet vom gregorianischen Choral der Männerschola.

In seiner Predigt erläuterte der Benediktiner den tieferen Sinn der Worte, die Jesus am Kreuz zu seiner Mutter Maria und dem Apostel Johannes sprach: „Siehe, dein Sohn!“ – „Siehe, deine Mutter!“ 

Hier ging es nicht allein um die menschliche Fürsorge Christi, sondern um die besondere Bedeutung der seligen Jungfrau für die Kirche; ist sie doch die geistliche Mutter der Christgläubigen.

Der Mittelpunkt dieser Wallfahrtskapelle ist nicht nur räumlich, sondern auch spirituell die Statue der trauernden Madonna mit ihrem göttlichen Sohn auf dem Schoß.

Solche Bilder der „Schmerzhaften Mutter“ werden vielfach als „Pieta“ (siehe das berühmte Bildnis von Michelangelo im Ptersdom) oder als „Vesperbild“ bezeichnet. So gibt es z.B. im Bistum Augsburg den Wallfahrsort „Maria Vesperbild“ mit einer Pieta.

Die Gottesmutter hat ihre Treue und Glaubensstärke auch mit ihrem Ausharren unter dem Kreuz gezeigt, als alle Apostel – außer Johannes – das Weite gesucht hatten.

In der Volksfrömmigkeit spielt die Verehrung der Schmerzhaften Gottesmutter bereits seit dem Hochmittelalter eine große Rolle. Die Menschen können vor diesen „Vesperbildern“ ihre Ängste, Bedrängnisse und Nöte der Fürsprache Mariens anvertrauen, deren Lebensweg selber nicht von Sorgen und Leiden verschont blieb.

Zugleich weist der Blick auf den verstorbenen Christus, den Maria liebreich auf ihrem Schoße trägt, hin auf sein Heilswerk am Kreuz, durch das wir Erlösung erfahren. Das Opfer des HERRN wird in der heiligen Messe auf sakramentale Weise zur Gegenwart und seine Gnadenhilfe uns zuteil.

Der altehrwürdige Wallfahrtsort Telgte befindet sich im Münsterland in einem idyllischen Städtchen. Seit dem späten Mittelalter pilgerten bereits Millionen von Menschen zur Gnadenkapelle; sie finden neue Glaubenskraft und inneren Trost im Blick auf unseren Erlöser und seine Mutter.

 


24 Kommentare on “Überlieferte hl. Messe in der Gnadenkapelle von Telgte für Pilger aus Münster”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Keltischer Gottesdienst mit der Band Daybreak

    Wir wollen mit Ihnen in die keltisch-spirituelle Welt Irlands und Schottlands eintauchen:

    Einen atmosphärisch dichten und schönen Gottesdienst feiern

    Einen neuen, unverbrauchten Zugang zum Glauben entdecken

    Musik aus Schottland und Irland genießen

    Die Band Daybreak begleitete schon viele Keltische Gottesdienste, welche auch über die Grenzen Recklinghausens hinaus schon an Beliebtheit gewonnen haben.

    Außerdem laden sie dazu ein, die Musik aus Schottland und Irland zu genießen. Also fühlen Sie sich herzlich eingeladen in die spirituelle Welt Irlands und Schottlands einzutauchen.

    Genießen Sie, wenn Sie möchten, im Anschluss an den Gottesdienst den Austausch miteinander, bei einem gemütlichen Beisammensein mit Tee und Gebäck.

    Wann: 10.11.2019 um 18:00 Uhr
    Wo: St. Josef Kirche
    Otto-Hue-Straße 1
    45739 Oer-Erkenschwick

    Daybreak besteht nun schon seit fast 17 Jahren und hat ein großes Repertoire an Liedgut von iro-schottischen und internationalen Songs.
    Die neun Sänger- und Musiker schlagen einen weiten musikalischen Bogen: Gospel, Keltische Lieder, iro-schottische Instrumental-Musik, Folk und moderne geistliche Lieder.
    Ihre Songs sind mitreißend, melodiös, manchmal auch romantisch und verträumt. Der mehrstimmige harmonische Gesang geht direkt ins Herz und zaubert immer wieder ein Lächeln auf die Lippen der Zuhörenden.
    Denn Daybreak singt nicht nur mehrstimmig, sondern tritt auch mit einem weiten Spektrum von Instrumenten auf. Dieses besteht aus: Geige, Gitarren, Klavier, Flöte, und Percussion-Instrumente.

    https://www.lokalkompass.de/event/oer-erkenschwick/c-kultur/keltischer-gottesdienst-mit-der-band-daybreak_e266094
    Hans-Joachim TambourDer keltische Weg

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  2. Anonymous sagt:

    Hallo Bernhard,

    ich finde, Ihr Vorwurf an mich ist nicht ganz zutreffend und auch etwas einseitig.

    Ich habe nicht gewusst, dass ein Buch von Alfons Maria von Liguori Inhalte über Maria enthalten darf, die eindeutig nicht der katholischen Lehre entsprechen – wie mir jetzt gesagt wurde – oder dass andere Heilige Aussagen über Maria machen können, die nicht der katholischen Lehre entsprechen und dennoch diese Bücher eine Imprimatur erhalten bzw. diese Aussagen nicht offiziell korrigiert werden.

    Desweiteren habe ich mich zu dem Begriff „Muttergottes“ und „Gottesgebärerin“ dahingehend geäußert, dass nach dem normalen Wortsinn die Begriffe rein sprachlich doch bedeuten, dass Maria die Mutter von Gott bzw. einer der drei göttlichen Personen sei und ihn geboren habe. Das werden Sie mir doch zugestehen, dass jeder unbedarfte Mensch, wenn er diese Begriffe hört, genau das annehmen muss. Wenn nun aber das gerade nicht ausgesagt werden soll, dann sind diese Begriffe einer logischen Herangehensweise nicht mehr zugänglich.

    Für beides – katholische Quellen, die unbeanstandet Dinge über Maria behaupten, die nicht der katholischen Lehre entsprechen und die Wahl von Begriffen, die dann das nicht bedeuten sollen, was sie eigentlich aussagen – , kann ich nun wirklich gar nichts.

    In meinem Studium habe ich gelernt, dass der Empfängerhorizont entscheidet. Das bedeutet, dass Worte oder Begriffe das bedeuten, was ein verständiger Mensch darunter versteht, weswegen derjenige, der diese Worte oder Begriffe verwendet, dafür verantwortlich ist, wenn er nicht so verstanden wird, wie er es möchte, weil er den Empfängerhorizont nicht beachtet hat.

    Hier komme ich dann auf ein ganz allgemeines Problem zu sprechen. Wann immer von außen Kritik an der katholischen Kirche geäußert wird, heißt es zur Verteidigung fast immer, der Kritisierende verstehe die katholische Lehre nicht oder unterschiebe der Kirche etwas oder verdrehe die Lehre. Alle drei Sachen kommen zwar vor. Nach meiner Beobachtung liegt das Problem aber nicht selten schlicht darin, dass die kritisierten katholischen Lehrinhalte und Glaubensvollzüge freundlich ausgedrückt mißverständlich sind. Und zwar so sehr, dass sie auch von den meisten Katholiken nicht verstanden werden.

    Ich nehme an, das kommt daher, weil die katholische KIrche es gewohnt ist, die absolute Deutungshoheit über die von ihr verwendeten Begriffe zu haben, weil andere Sichtweisen so gut wie nicht vorkamen. Diese Zeiten sind aber schon eine Weile vorbei und die Kirche muss sich schon bequemen sich so zu erklären, dass es jeder verstehen kann, falls sie gehört werden möchte. In diesem Zusammenhang darf ich abschließend auf Folgendes hinweisen:

    Sowohl Jesus selbst als auch Paulus betonen mehrfach, dass der christliche Glaube keine besondere intellektuelle „Ausstattung“ auf Seiten der Empfänger des Evangeliums bedarf, sondern dass im Gegenteil der Zugang dazu sozusagen „intellektuell barrierefrei“ ist gerade für die, welche eher schlichteren Gemütes sind. Sie haben den besseren Zugang.

    Vielleicht sollte man das wieder ernster nehmen. Aber ich gebe zu, dass mir das auch nicht ganz leicht fällt.

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  3. Bernhard sagt:

    @Anonymous: Es ist ja o. k., wenn Sie katholischen Glaubensinhalte kritisieren. Aber dafür müssen Sie erst einmal die katholischen Glaubensinhalte genau kennen. Sie haben jetzt schon mehrfach (bewusst?) katholische Glaubensinhalte falsch verstanden und dann der Kirche etwas untergeschoben, was sie tatsächlich gar nicht lehrt.

    Die Kirche lehrt natürlich nicht, dass Maria aus sich Gott hervorgebracht hat, wieder den dreifaltigen Gott, noch Gott Sohn. Und mit einem bisschen guten Willen kann man das auch ganz leicht herausfinden.

    Genauso wenig ist Maria die „Chefin“ Gottes, selbstverständlich besitzt sie über Ihn keine Verfügungsgewalt. Ganz egal wer Ihnen sowas erzählt hat, es ist falsch. Die Kirche lehrt das nicht. Wenn Katholiken sagen „bitte für uns“, dann ist das nur die Bitte, für einen zu beten, wie auf Erden lebende Menschen das auch tun können.

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  4. Anonymous sagt:

    Liebe Frau Küble,

    vielleicht genügt es Ihnen, wenn etwas dogmatisch festgelegt ist oder wenn Sie einfach mal sehr schlicht HERR (gr. Kuriou) mit GOTT (gr. Theo) begrifflich gleich setzen. Aber es hat ja vielleicht einen Grund, warum Elisabeth nicht Theo, sondern Kuriou sagt. Ich meine, es lohnt sich schon, genauer hinzuschauen.

    Natürlich ist es richtig, dass Gott auch der Herr ist, wenngleich es auch andere „Herren“ gibt, die nicht Gott sind. Wenn also Elisabeth „Herr“ sagt, dann geht es ihr eben um die Geburt des Herrschers. Und dieser Herrscher ist aus Fleisch und Blut, denn er wächst ja in Maria heran. Und damit geht es Elisabeth wohl in erster Linie um die messianische Hoffnung, die sich nun in Maria erfüllt, darum, dass dieser Herr in menschlicher Gestalt kommt. Und genau das besagt ja die Mutterschaft von Maria. Es geht also immer dabei um die Menschwerdung.

    Oder anders gesagt: Der Begriff „Herr“ betont eher eine „Funktion“, also, als was Jesus kommt und weniger eine ontologische Aussage. Und Jesus ist der Herr sowohl als Gott als auch als Mensch.

    Mutterschaft bedeutet immer, dass in einer Mutter ein neuer Mensch gezeugt wird, den es vorher nicht gab und der dann in ihr heranwächst und von ihr geboren wird. Mutterschaft bedeutet im christlichen Kontext nie, dass da einer geboren wird, der vorher schon unsichtbar vorhanden war. Ich glaube, es war Origines, der das anders sah und meinte, jeder Mensch sei schon sozusagen vor seiner Geburt bei Gott existent, entstehe daher nicht erst, sondern werde halt nur im Fleisch sichtbar durch Zeugung und Geburt. Diese Lehre wurde aber doch verworfen. Damit aber ist es UNMÖGLICH, dass Maria die „Mutter“ eines Wesens ist, dass schon vor seiner Zeugung existierte.

    Oder man führt eben eine gänzliche neue „Definition“ von „Mutterschaft“ ein. Dann soll man das aber auch so sagen.

    Wenn Sie also schreiben, „… es versteht sich doch wahrhaftig am Rande, daß Maria nicht die Mutter des dreieinigen Gottes ist, sondern die Mutter Christi, der wiederum GOTT und Mensch zugleich ist.“ wollen sie damit also sagen, dass Maria zwar nicht die Mutter des dreieinen Gottes ist, aber einer der drei göttlichen Personen? Oder wollen Sie doch damit sagen, dass es darum geht, dass da dieser Mensch entsteht und geboren wird?

    Paulus – übrigens auch vom Heiligen Geist geleitet – schreibt folgendes dazu:

    „Als aber die Fülle der Zeit gekommen war, entsandte (der) Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau, geboren unter [das] Gesetz, dass er die unter dem Gesetz [Versklavten] loskaufte, damit wir die Sohnschaft empfingen. Weil ihr aber Söhne seid, sandte (der) Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen, der da ruft: „Abba, (der) Vater!“ So bist du kein Sklave mehr, sondern Sohn; wenn aber Sohn, [dann] auch Erbe durch Gott.“ (Galater 4, 4-7)

    Auch hier fällt auf, dass er Maria schlicht einfach nur als „eine Frau“ bezeichnet. Nicht mal ihren Namen nennt er. Und er bezeichnet sie auch nicht in besonderer Weise. Jesus ist geboren „unter das Gesetz“; d.h. schlicht als Jude, der dem alten Bund unterworfen ist. Damit aber wird auch hier das Menschsein Jesu hervor gehoben.

    Natürlich ist Jesus nicht nur Mensch. Aber es ist seine Menschwerdung, die uns erlöst, befreit und zu Kindern Gottes macht. Und um diese Menschwerdung geht es bei der Geburt Jesu und damit auch bei der Mutterschaft Marias in erster Linie.

    Und genau deshalb halte ich den Begriff „Gottesmutter“ oder „Gottesgebärerin“ für missverständlich. Mit „Mutter Jesu“ oder „Mutter des Herrn“ habe ich dagegen überhaupt kein Problem.

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    • Guten Tag,
      es ist überhaupt nicht „sehr schlicht“, wenn ich HERR inhaltlich mit GOTT gleichsetze – vielleicht darf ich daran erinnern, daß in der griechischen Übesetzung des ALTEN TESTAMENTs (der jüdischen Seputaginta) das Wort HERR üblicherweise für GOTT steht (Ersatzbegriff für Jahwe) – immerhin sechstausendmal.
      Wie kommen Sie zu der unsinnigen Deutung, ich würde annehmen, Maria sei die Mutter von „einer der drei göttlichen Personen“?
      Ich schrieb ausdrücklich, sie sei die Mutter Christi, der GOTT und Mensch zugleich ist.
      Natürlich ist sie n i c h t die Mutter des prä-existenten Sohnes Gottes, „geboren aus dem Vater vor aller Zeit“.
      Aber da man Christus nach seiner Menschwerdung nicht in zwei Personen aufspalten kann (denn ER ist EINE Person mit zwei Naturen, der göttlichen und der menschlichen), ist Maria die Mutter des GOTTMENSCHEN.
      Daß Sie mit dem Titel „Mutter Jesu“ kein Problem haben dürften, versteht sich wohl von selber, das Wort ist doch schlicht eine historische Tatsache und kein Glaubensakt.
      Nochmal: „Mutter des HERRN“ ist gleichbedeutend mit „Mutter Gottes“.
      Bei Paulus ging es darum, durch das Wort „geboren von einer Frau“ zu verdeutlichen, daß Christus eine wahre menschliche Natur angenommen hat, nicht etwa nur einen Scheinleib (wie es die Gnostiker vielfach irrlehrten). Der Beweis für seine wirkliche menschliche Natur ist nämlich seine Geburt aus Maria.
      Es geht h i e r also um Jesu wahres Menschsein – und im nächsten Satz („und dem Gesetz unterstellt“) um sein wahres Judesein.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  5. Anonymous sagt:

    Was die Hochzeit zu Kana betrifft, weist Jesus erst mal seine Mutter gewaltig in die Schranken:

    „Frau (nicht: Mutter!), was habe ich mit Dir zu tun? Meine Zeit ist noch nicht gekommen.“

    Was für eine Distanzierung und Zurechtweisung! Hier klingt durch, was Jesus später einmal sagen wird:

    „Und es kamen seine Mutter und seine Brüder und standen draußen, schickten zu ihm und ließen ihn rufen. Und das Volk saß um ihn. Und sie sprachen zu ihm: Siehe, deine Mutter und deine Brüder und deine Schwestern draußen fragen nach dir. Und er antwortete ihnen und sprach: Wer ist meine Mutter und meine Brüder? Und er sah ringsum auf die, die um ihn im Kreise saßen, und sprach: Siehe, das ist meine Mutter und das sind meine Brüder! Denn wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.“ Markus 3, 31 – 35

    Man beachte: Den Begriff „Mutter“ wendet Jesus hier ohne Weiteres auf Andere als seine biologische Mutter an. Den Begriff „Vater“ hingegen nie.

    Maria muss ihm in Kana nicht sagen, dass der Wein zu Ende ist. Das weiß er selbst. Und schon gar nicht muss sie ihm sagen, was er zu tun hat. Denn er ist kein Kind mehr. Das Mutter-Kind-Verhältnis ist schon lange zu Ende. Mit 12 Jahren kontert er bereits den Vorwurf Marias, er habe sich unerlaubt entfernt, mit der Aussage: „Ich muss im Haus meines Vaters sein.“ Die Prioritäten Jesu sind also klar. ER macht sich komplett vom himmlischen Vater abhängig. Es gibt nach dieser harten Zurückweisung keinen Grund, anzunehmen, Jesus hätte der Bitte Marias bedurft oder sei auf sie eingegangen und hätte sonst nicht gehandelt. Er wird – wie immer – allein auf die Stimme seines Vaters gehört haben.

    Die katholische Lehre über Maria ignoriert leider diesen klaren biblischen Befund.

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    • Guten Tag,
      ich kenne die Übersetzung „Frau, was ist zwischen mir und dir?“, die als besonders wortgetreu gilt.
      Man muß schon entsprechend voreingenommen sein, um hier eine „harte Zurechtweisung“ herauszulesen.
      Übrigens sagt Maria ihrem göttlichen Sohn keineswegs, „was er zu tun hat“. Sie fordert ihn zu gar nichts auf.
      Vielmehr erklärt sie den Hochzeitsdienern: „Was ER euch sagt, das tut!“
      Daß er seine Mutter FRAU nennt, ist wirklich aufschlußreich – besonders hinsichtlich der Verheißung Gottes im Buch Genesis, gerichtet an die Schlange, den Teufel: „Ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der FRAU…“
      Erinnert sei auch an den Satz Jesu: „Das Heil kommt aus den Juden“ – Ja, Christus ist dieses Heil, geboren von der jüdischen Jungfrau Maria.
      Der Heiland kommt aus dem jüdischen Volke, was ebenfalls durch Maria geschieht.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Anonymous sagt:

        Jesus bezieht sich nicht auf Genesis. Das lesen Sie einfach in den Text hinein. Und natürlich weist er Maria zurück. Und der Satz „Sie haben keinen Wein“ hat natürlich Aufforderungscharakter. Oder glauben Sie, Maria wollte ihn absichtslos auf dem Laufenden halten? Gerade die angeblichen Fürbitten Marias werden ja mit dieser Bibelstelle begründet.

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      • Guten Tag,
        Maria hat die zurückhaltendste Form einer Bitte gewählt, die überhaupt denkbar ist. Zudem motiviert von ihrer Nächstenliebe. Was soll also diese ständige Vorwurfshaltung gegenüber der Mutter des HERRN?
        Ja, genau: ER hat ihrer Bitte dann mehr als entsprochen und reichlich Wasser in besten Wein verwandelt.
        Eben!
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  6. Anonymous sagt:

    Also gut: Ich nehme den Satz

    „Der Marienkult in der römisch-katholischen Kirche ist schlicht Götzendienst.“

    insoweit zurück, als es richtig ist, dass die katholische Kirche offiziell keine Miterlöserschaft Marias lehrt und sie auch gerade noch so nicht als eine Art Gott verkündet.

    Das tue ich aber nicht ohne gewaltige Bauchschmerzen, denn die katholische Lehre ist durchaus „grenzwertig“ und leistet – ob gewollt oder ungewollt – im Rahmen des „Vollzugs“ von Marienfrömmigkeit einer idolisierenden Annäherung an Maria Vorschub, was halt die Praxis vieler Katholiken schlicht belegt.

    Davon abgesehen halte ich aber die meisten katholischen Mariendogmen zumindest für Spekulationen, die über das, was uns die Bibel berichtet, weit hinausgehen und deshalb für mich keine Relevanz haben können.

    Ist Maria der „Anwalt“ für Christen? Jesus Christus hat uns doch gesagt, wer unser Beistand = Anwalt ist:

    „Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird. … Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ Joh. 14. 16, 17 und 26)

    Reicht das nicht aus? Man beachte auch: Der Heilige Geist wird uns das lehren und an das erinnern, was Jesus den Jüngern gesagt hat. Und was hat er den Jüngern im Hinblick auf die Mariendogmen gesagt? NICHTS mit Ausnahme dessen, was uns die Bibel selbst sagt.

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    • Guten Tag,
      Sie beginnen in dieser Causa, etwas mehr Vernunft anzunehmen, doch immer noch befinden wir uns teils in der Märchenstube. So wollen Sie uns erzählen, „die meisten Mariendogmen“ seien nicht biblisch fundiert und Sie tun so, als gäbe es davon eine ganze Menge.
      Die kath. Kirche kennt gerade mal vier Mariendogmen:
      Gottesmutterschaft
      Jungfräulichkeit

      (beides biblisch belegt)
      Sodann die makellose Empfängnis und die Aufnahme in den Himmel, beides biblisch naheliegend.
      Maria ist eine Anwältin im weiteren Sinne der Fürsprecherin, Christus ist unser eigentlicher Anwalt beim Vater als MITTLER.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Anonymous sagt:

        Die FORTWÄHRENDE Jungfräulichkeit ist NICHT biblisch belegt. Ebenso wenig eine „Gottesmutterschaft“. Der Begriff ist missverständlich. Gott hat keine Mutter. Jesus als Mensch hat eine Mutter. Daran beteiligt zu sein, Gott in menschlicher Gestalt zu gebären, macht Maria nicht zur Mutter des einen und ewigen Gottes. Denn dies würde ja begrifflich voraussetzen, dass vor der Empfängnis Gott noch nicht existiert hat. So wie das bei Ihnen und bei mir der Fall war: Wir hatten vor unserer Zeugung nicht existiert.

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      • Guten Tag,
        es versteht sich doch wahrhaftig am Rande, daß Maria nicht die Mutter des dreieinigen Gottes ist, sondern die Mutter Christi, der wiederum GOTT und Mensch zugleich ist. Daher hat das frühchristliche Konzil von Ephesus den Ausdruck „Gottesgebärerin“ dogmatisiert. Selbstverständlich bekennt sich auch die orthodoxe Kirche zu diesem Titel, ebenso übrigens Martin Luther, ja sogar Calvin und Zwingli.
        Dann wollen Sie bitte zur Kenntnis nehmen, daß dieser Ausdruck auch in der Bibel selber steht, denn im Lukas-Evangelium dürfen Sie nachlesen, daß Elisabeth die Madonna wörtlich als „die Mutter meines HERRN“ bezeichnet.
        Und daß der Begriff HERR in AT und NT i m m e r für GOTT steht, ist hinreichend bekannt.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  7. "GsJC" sagt:

    Anonymous aus „A“ schrieb:

    „Der Marienkult in der römisch-katholischen Kirche ist schlicht Götzendienst.“

    Als glühender Verehrer, der noch auf Erden wandelnden Heidi Baker, werden Sie aus christlicher Nächstenliebe Fürsprache und um das Erbarmen Ihres HERRN bitten, damit die römisch-katholischen Götzendiener nicht der ewigen Verdammnis anheimfallen.

    So haben wir Katholiken einen mächtigen, erleuchteten Anwalt (!) und setzen auf Ihre mächtige Fürsprache bei Gott. Das erinnert mich an etwas. Vielleicht komme ich noch darauf.

    MfG

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    • Anonymous sagt:

      APOSTOLISCHE REISE VON PAPST BENEDIKT XVI.
      NACH MÜNCHEN, ALTÖTTING UND REGENSBURG
      (9.-14. SEPTEMBER 2006)

      PREDIGT VON BENEDIKT XVI.

      Islinger Feld, Regensburg
      Dienstag, 12. September 2006

      […]
      Maria, die Mutter des Herrn, hat vom gläubigen Volk den Titel Advocata erhalten; sie ist unsere Anwältin bei Gott. So kennen wir sie seit der Hochzeit von Kana: als die gütige, mütterlich sorgende und liebende Frau, die die Not der anderen wahrnimmt und sie zum Herrn hinträgt, um zu helfen. Heute haben wir im Evangelium gehört, wie der Herr sie dem Lieblingsjünger und in ihm uns allen zur Mutter gibt. Die Christen haben zu allen Zeiten dankbar dieses Vermächtnis Jesu aufgenommen und bei der Mutter immer wieder die Geborgenheit und die Zuversicht gefunden, die uns Gottes und unseres Glaubens an Ihn froh werden läßt. Nehmen auch wir Maria als den Stern unseres Lebens an, der uns in die große Familie Gottes hineinführt. Ja, wer glaubt, ist nie allein. Amen.

      https://w2.vatican.va/content/benedict-xvi/de/homilies/2006/documents/hf_ben-xvi_hom_20060912_regensburg.html

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  8. Anonymous sagt:

    So einfach ist das nicht mit den amtlichen Lehrverkündigungen. Wenn man die Einführung zu dem Buch von Alfons Maria von Liguori liest (und ich habe versucht, aus einer sehr schlechten Google-Übersetzung schlau zu werden) dann wurde dieses Buch ja nicht nur vom zuständigen Bischof „freigegeben“ (der kath. Fachausdruck wird anders lauten), nein, das Buch wird ausdrücklich den Gläubigen zur Erbauung empfohlen und in den höchsten Tönen gelobt. Nichts davon wird von offizieller katholischer Seite in Frage gestellt.

    http://www.intratext.com/IXT/ITASA0000/_IDX076.HTM

    Jeder Katholik, der das liest, kann daher davon ausgehen, dass das Buch nichts enthält, was der katholischen Lehre widerspricht.

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    • Guten Tag,
      eine bischöfliche Imprimatur war damals sowieso für j e d e s Buch eines Katholiken erforderlich, ob Priester oder Laie oder Klosterbruder usw.
      Aber bittschön: Imprimatur bedeutet Druck-ERLAUBNIS – es ist keine lehramtliche Bestätigung des Inhalts.
      Damit wurde nur gesagt, daß keine Häresien enthalten sind (= kein Widerspruch gegen Dogmen geäußert wird), aber nicht, daß der Inhalt sich mit der kirchlichen Verkündigung deckt.
      Auch aus einer Empfehlung des Bischofs von X oder Y wird aus einem Buchinhalt keine amtliche Lehre (depositum fidei).
      Das ist doch klar.
      Dann wollen Sie noch zur Kenntnis nehmen, daß ein Kardinal John Henry Newmann demnächst zur Ehre der Altäre erhoben wird – und gerade e r hat gewissen marianischen Übertreibungen deutlich widersprochen.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  9. Anonymous sagt:

    „In seiner Predigt erläuterte der Benediktiner den tieferen Sinn der Worte, die Jesus am Kreuz zu seiner Mutter Maria und dem Apostel Johannes sprach: „Siehe, dein Sohn!“ – „Siehe, deine Mutter!“ Hier ging es nicht allein um die menschliche Fürsorge Christi, sondern um die besondere Bedeutung der seligen Jungfrau für die Kirche; ist sie doch die geistliche Mutter der Christgläubigen.“

    Mich erstaunt immer wieder, was die religiöse Phantasie – hier in der katholischen Spielart – alles in eine solche Bibelstelle hinein lesen kann.

    Nein, Maria ist NICHT die „Mutter der Christgläubigen“. Der Marienkult in der römisch-katholischen Kirche ist schlicht Götzendienst. Bevor sich jemand darüber aufregt, kann er sich diese vierteilige Serie mal anhören; und zwar nicht in erster Linie MacArthurs persönliche Schlussfolgerungen daraus, sondern nur die verbindlichen katholischen Texte dazu, die er referiert. Ich zitiere jetzt nur den Titel der Predigtreihe und gebe nicht die Links wieder, weil ich nicht möchte, dass dann im Text die Videos selbst auftauchen:

    Exposing the Idolatry of Mary Worship, Part 1 | John MacArthur | 2006
    Exposing the Idolatry of Mary Worship, Part 2 | John MacArthur | 2006
    Exposing the Idolatry of Mary Worship, Part 3 | John MacArthur | 2006
    Exposing the Idolatry of Mary Worship, Part 4 | John MacArthur | 2006

    Danach handelt Gott nach katholischer Lehre ausschließlich durch Maria und er tut alles, was sie sagt. Dies nur als Ausschnitt dessen, wer Maria für die römisch-katholische Kirche ist.

    Und nein, die sogenannte „Verehrung“ ist nichts Anderes als Anbetung. Man darf sich hier nicht mit sprachlicher Gymnastik aufhalten, sondern das WESEN der Sache selbst betrachten.

    Das deckt sich übrigens genau mit dem, was ich bei marianischen Katholiken gesehen habe.

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    • Guten Tag,
      erzählen Sie doch keine Märchen und stellen Sie die katholische Lehre nicht als Zerrbild dar.
      Anbetung Mariens wäre tatsächlich Götzendienst, nur ist dieser strikt verboten.
      Als z.B. die Mariaviten in Polen einen übertriebenen Marienkult begonnen haben, wurden sie von der kath. Kirche exkommuniziert.
      Die Gruppe gibt es in Polen übrigens immer noch putzmunter als Sekte, aber getrennt von der Kirche.
      Ebenso wenig stimmt es, daß „Gott nach kath. Lehre ausschließlich durch Maria handelt“, denn es gibt kein Dogma und nicht einmal eine Konzilsaussage, wonach sie die Mittlerin „aller“ Gnaden sei.
      Was Sie bei irgendwelchen „marianischen Katholiken“ gesehen haben wollen, tut wenig zur Sache, weil es um den amtlichen Standpunkt der Kirche geht, nicht um irgendwelche Ausuferungen der Volksfrömmigkeit.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Anonymous sagt:

        Liebe Frau Küble,

        machen Sie sich einfach mal richtig schlau. Lesen Sie einfach selbst Alfons Maria von Liguoris Werk „“Le glorie di Maria“, auf Deutsch „Die Herrlichkeiten Marias“ Da finden Sie zusammengefasst alles, was die katholische Kirche über Maria glaubt. Sie finden dazu die Ausführungen von John MacArthur in Teil 3 der Predigtreihe. leider ist das Buch im Internet nur auf Italienisch zu lesen. Das ist aber eine Sprache, die ich nicht beherrsche. Ein deutsches Zitat daraus:

        „Der hl. Alfons Maria von Liguori führt aus, dass es „der Wille Gottes ist, dass alle Gnaden, die um der Verdienste Jesu Christi willen seitdem und bis zum Ende der Welt an die Menschen gelangen, durch die Hand und die Vermittlung Mariens ihnen verliehen werden“ (Die Herrlichkeiten Mariens, Erster Teil, Kap. 5).“

        Quelle: https://www.kath.net/news/68075

        Ein paar weitere Zitate aus der gleichen Quelle:

        „So sagt der hl. Irenäus, dass sie „in ihrem Gehorsam für sich und das ganze Menschengeschlecht URSACHE DES HEILS geworden ist“ (Adv. Haer. III, 22,4).“

        „Denn der Allerhöchste, der die Demütigen erhöht, hat bestimmt, dass der Himmel, die Erde und die Unterwelt, ob sie wollen oder nicht, sich unter das Zepter der demütigen Jungfrau beugen sollen, und SO HAT ER MARIA ZUR GEBIETERIN ÜBER HIMMEL UND ERDE GEMACHT, und sie zur Führerin seiner Heerscharen, zur Schatzmeisterin seiner Reichtümer, zur Ausspenderin seiner Gnaden, zum Werkzeug seiner großen Wunder, zur ERLÖSERIN DES MENSCHENGESCHLECHTES, zur Mittlerin der Auserwählten, zur Vernichterin der Feinde Gottes und zur treuen Genossin seiner Herrlichkeit und seiner Triumphe erhoben“ (hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort, Das Goldene Buch, Erster Teil, 1. Kap.).

        „Alles, worum der Sohn den Vater bittet, wird ihm gewährt. Alles, worum die Mutter ihren Sohn bittet, wird ihr gleichermaßen gewährt“ (J. Frossard, Ausgewählte Gedanken des heiligen Pfarrers von Ars, S. 77).“

        „Der Herr wird allen mit Feuer vergelten, die seine geliebte Mutter Maria beleidigen!“

        Ich fasse zusammen:

        Nicht etwa Gott selbst und das Opfer Jesu am Kreuz sind Ursache unseres Heils, sondern Maria.

        Nicht etwa unter der Herrschaft Gottes, nein, unter dem „Zepter“ der „Himmelskönigin“ müssen sich der Himmel, die Erde und die Unterwelt beugen, ob sie wollen oder nicht. Wie unvollständig war da doch die Theologie von Petrus, der noch meinte, es sei uns nur ein Name gegeben, in dem das Heil sei, nämlich der Name Jesus Christus, so dass sich jedes Knie vor ihm beugen werde und jede Zunge ihn als Herrn bekennen werde. Da hat der doch glatt die von Gott zwischengeschaltete Maria vergessen.

        Nicht etwa Jesus ist der einzige Erlöser, nein Maria ist „Erlöserin des Menschengeschlechts“. Und worum sie (auf Fürbitte der Gläubigen) den Sohn bittet, das wird er tun. Und zwar „gleichermaßen“ wie der Vater die Bitten Jesu erhört.

        Maria war angeblich ohne Erbsünde geboren und ihr ganzes Leben lang sündlos gerade so wie Jesus selbst, der ihr keine Bitte abschlagen kann. Das ganze Reden vom Heil durch Maria usw, usf, können Sie auch selbst in der dogmatische Bulle „Ineffabilis Deus“ nachlesen.

        Natürlich wird immer betont, dass Maria nur ein Geschöpf sei usw. Das ist ja das Raffinierte an dieser Form der Idolisierung. Aber de facto wird sie durch die Beschreibung dessen, wie sie ist und was sie tut, zu einem „Teil“ Gottes. Aber weder Petrus noch die übrigen Apostel wussten irgend etwas davon. Jesus übrigens auch nicht.

        Und wenn man diese Maria nicht entsprechend ehren will, wird man mit Höllenfeuer bedroht. Damit wird der erforderliche Nachdruck geschaffen.

        Ich begreife zwar sehr wohl die psychologische Verfassung unserer Seele, die in ihrer unerlösten Gebrochenheit nach jedem Strohhalm greift, aber ich begreife nicht wie man geleitet vom Heiligen Geist so etwas glauben kann.

        Und meine Beobachtungen marianischer Gläubiger sind sehr wohl von Bedeutung. Weil sie belegen, wie normale Menschen „aus dem Fleisch“ die kirchliche Lehre über Maria verstehen MÜSSEN. Wenn Gottes Gnaden allein durch die Hand Marias kommen, wenn sie diejenige ist, die uns am Besten versteht und wie eine Mutter um uns sorgt, wenn Jesus ihren Bitten nicht widerstehen kann, dann ist es völlig logisch, wenn diese Gläubigen zuerst eine Beziehung zu ihr suchen und mit allen ihren Nöten und Anliegen zuerst zu ihr gehen. Würde ich das glauben, dann würde ich das genauso machen.

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      • Guten Tag,
        ich gebe Ihnen weitgehend recht mit Ihrer Kritik an den zitierten Aussagen von diesem oder jenem Theologen, Heiligen usw.
        Nur ist das alles kein Beleg für eine amtliche Lehrverkündigung. Weder sind dergleichen Verstiegenheiten je dogmatisiert worden, noch in einem einzigen Konzil als offizielle Lehre verkündet worden. Sie können auch keinen Papst in zweitausend Jahren auffinden, der Maria je „Erlöserin“ genannt hätte.
        Was allerdings den altchristlichen (!) Kirchenvater und Apologeten Irenäus betrifft, so meinte er mit Maria als „Ursache unseres Heils“ natürlich, daß Jesus das Heil ist und Maria seine Mutter = Ursache, die durch ihr Ja zur Menschwerdung Christus nicht nur im Leibe empfangen, sondern auch in ihrem Herzen aufgenommen hat usw. Das sollte man also im Zusammenhang betrachten.
        Alfons v. Ligouri ist zwar Kirchenlehrer, aber für Moraltheologie wohlgemerkt – nicht für Mariologie.
        Und im übrigen sind auch Kirchenlehrer nicht unfehlbar, was selbst für die beiden größten unter ihnen (Augustinus und Thomas gilt), denen die Kirche in mehreren Punkten nicht gefolgt ist.
        Also halten Sie mal bitte den Ball flacher und verzichten Sie auf Ihre Überinterpretationen, zu denen Sie sowieso neigen, wenn es um die kath. Kirche geht.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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  10. Cornelia Vogt sagt:

    Solch eine Mariä mit DEREN TOTEM SOHN IM ARM….
    Dabei tat mir immer die Mutter als MUTTER LEID.
    An etwas anderes dachte ich NIE BEI DEM ANBLICK .

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    • Holger Jahndel sagt:

      @Cornelia Vogt:

      Siehe übrigens auch die Worte Jesu am Kreuz im Neuen Testament der Bibel. Mit diesen Worten machte er nach damaligem jüdischen Recht und mit der entsprechenden damaligen Formel bzw. den entsprechenden damals dafür gebräuchlichen Worten Maria zur Adoptiv-Mutter des Apostels Johannes und diesen damit zu ihrem Adoptiv-Sohn und damit auch zu Jesu Christi Adoptiv-Bruder. Hätte er dies wohl wirklich getan, wenn die beiden unbedeutend gewesen wären und nicht eine spezielle spirituelle Bedeutung gehabt hätten? Denn immergin galt Johannes als der Jünger, der Jesus Christus am meisten liebte und den dieser deswegen auch am meisten zurücklieben konnte. Und dem er Sachen anvertraute, die er laut Neuem Testament der Bibel selbst Petrus nicht sagte. Johannes galt neben Petrus und Jakobus, dem „Herrenbruder“, als eine „der drei Säulen des Glaubens“ laut dem Neuem Testament der Bibel.
      Siehe zu Maria auch die katholische „Mariologie“ und auch u.a. die mystische theologische „Sophiologie“ der russisch-orthodoxen Kirche Russlands, etwa zur göttlichen Weisheit „Sophia (griechisch, bzw. hebräisch chakhema oder chokhma) und zum Heiligen Geist als Geist Gottes und „Geist der Weisheit und Offenbarung“ und „Sonnenfrau“ in der Johannes-Offenbarung bzw. Apokalpyse des Johannes und Paraklet und Tröster. Siehe dazu auch noch die „Weisheitsliteratur“ und den 1. Clemensbrief usw.

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