Unionsfraktion: Schärfer gegen kriminelle Clans vorgehen, die ihre „Unwerte“ ausleben

Zum kürzlich vorgestellten „Bundeslagebild Organisierte Kriminalität“ erklärt der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Mathias Middelberg:

„Es ist sehr zu begrüßen, dass das Bundeslagebild Organisierte Kriminalität in diesem Jahr erstmals einen Überblick zur Clankriminalität in Deutschland enthält. Das Ausmaß ist bedrohlich: Im letzten Jahr liefen 45 Ermittlungsverfahren gegen insgesamt 654 Tatverdächtige, davon waren mehr als drei Viertel Ausländer.

Für die CDU/CSU-Fraktion gilt: Null Toleranz gegenüber Clankriminalität, denn sie bedroht die innere Sicherheit und zerstört das Vertrauen der Bürger/innen in den Rechtstaat.

Unser Fraktionsvorstand hat sich bereits Anfang September auf seiner Klausur ausführlich mit der Clankriminalität in Deutschland befasst und zwölf Ansätze zur besseren Bekämpfung beschlossen. Dazu gehören unter anderem erweiterte Ermittlungsbefugnisse für die Sicherheitsbehörden, ein verbesserter Zeugenschutz und die gezielte Aufenthaltsbeendigung gefährlicher Ausländer.

Der Staat darf nicht dulden, dass Großfamilien abgeschottet und nach ihren eigenen Unwerten lebend in Deutschland ihr Unwesen treiben.“


Münster: Bischof Genn will mit feministischer „Maria 2.0“ weiter im Gespräch bleiben

„Wir bleiben miteinander im Gespräch“, verspricht Bischof Felix Genn den Damen der bundesweiten Intiative „Maria 2.0“, die in der Pfarrei Heilig Kreuz in Münster ihren Ursprung hat, weiß der Pressedienst des Bistums Münster am 26.9.2019 zu berichten.

Dr. Felix Genn (siehe Foto) erklärt weiter: „Die Bewegung hat gezeigt, dass viele Frauen, die bisher nicht sprechen konnten, jetzt gesprochen haben.“

Hat es ihnen bislang die Sprache verschlagen  –  oder mussten sie sich erst verbal aufrüsten (lassen) durch Vorreiter[innen] ihrer Verbände, die „mehr Demokratie, Transparenz und Gerechtigkeit [fordern], um unheilvolle Strukturen aufzubrechen“?

In welchem Verhältnis steht dazu die „Sorge engagierter Frauen und Männer um die Zukunft der Weitergabe eines lebendigen Glaubens auch an die nächsten Generationen“? Bedarf es da einer „Machtverteilung“? Wo bleiben Gebet, würdige Feier der Liturgie und Einsatz für glaubenstreuen und fundierten Religionsunterricht und Katechese?

Wie will man sich auf diesem Hintergrund „von der Frohen Botschaft, das [sic!] Zentrum des christlichen Glaubens“ leiten lassen?

Hat Jesus Christus denn ein „synodales Mitwirkungsgremium“ geschaffen? Sind die Apostel auf sein Geheiß hin nicht „ohne Geldbeutel und zweites Hemd“ hinausgezogen und für ihren Einsatz zu Tode gemartert worden? 

Konnten sie sich auf Steuer-Pfründe stützen, die sie den Kirchenmitgliedern „abgezwungen“ haben? Oder hat etwa ein hl. Petrus Canisius erst eine kirchliche Gemeinschaft zum Zweck der Kirchensteuerzahlung gegründet, um dann mit diesen Geldern seinen Katechismus zu finanzieren als Grundlage seiner Arbeit gegen den massenhaften Abfall der Menschen vom katholischen Glauben?

BILD: Proteste von „Maria 2.0“ in Münster gegen die „patriarchalische“ Kirche

Es wird höchste Zeit, dass diesen innerkirchlich „Macht ertrotzenden“ Damen seitens der Bischöfe die geldlichen Subventionen gestrichen werden, damit diese lernen, dass allein ihr uneigennütziger persönlicher Einsatz dem Auftrag Jesu, „der Weitergabe des lebendigen Glaubens“ zu dienen, gerecht wird  – und zwar im Verzicht auf Ansehen und „Macht“ und ohne zuerst zu verlangen, dass man seitens der Hierarchen finanziell „ausgehalten“ wird!

Wer glaubt, in der Kirche Macht beanspruchen zu dürfen, sollte erst bewiesen haben, dass es ihm mit einem Leben aus dem Glauben nach dem Vorbild des HERRN und Seiner heiligsten Mutter erkennbar ernst ist.

Es muss Schluss sein mit der Banalität zeitgeistiger Plattitüden und Worthülsen, die im Grunde nur den Glauben der Kirche aushöhlen und verflachen (wollen).

BILD: Gertrud Dörner ist Vorsitzende der „Marianischen Liga“ und widerspricht Bischof Genn

Die Initiator[inn]en sollten die Kirchengeschichte zur Kenntnis nehmen, und dort gerade die Frauen, große Heilige, die mit bescheidensten materiellen Mitteln im Vertrauen auf Jesu Zusage dauerhaften Beistands großartige Werke geschaffen haben. Die wirklichen „Machthaber“ der Kirche sind eben nur die Heiligen!

Für uns gilt das Wort des HERRN: „Geh und handle genauso“! Denn nur eins ist wichtig: Jesu Wort zu hören und zu befolgen!

Reinhard Dörner, Vorsitzender des Zusammenschlusses papsttreuer Vereinigungen eV.
Gertrud Dörner, Bundesvorsitzende der Marianischen Liga eV.

 


Das Fest der Faulenzer ist nun vorbei!

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Amos 6,1a.4-7:

Wehe den Sorglosen auf dem Zion
und den Selbstsicheren auf dem Berg von Samaria.
Ihr liegt auf Betten aus Elfenbein und faulenzt auf euren Polstern.
Zum Essen holt ihr euch Lämmer aus der Herde
und Mastkälber aus dem Stall.
Ihr grölt zum Klang der Harfe,
ihr wollt Lieder erfinden wie David.
Ihr trinkt den Wein aus großen Humpen,
ihr salbt euch mit dem feinsten Öl
und sorgt euch nicht über den Untergang des Stammes Josef.
Darum müssen sie jetzt in die Verbannung, allen Verbannten voran.
Das Fest der Faulenzer ist nun vorbei.