Geistliche Irreführung durch „Die letzte Reformation“ des Torben Søndergaard

Von Felizitas Küble

Bevor die Pfingstbewegung Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA begann und sich wenig später von Nordeuropa aus auch in Deutschland ausbreitete, existierte die Heiligungsbewegung als Vorläufer der Charismatik. 

Diese protestantisch-pietistische Strömung stellte die „Heiligung“ in den Mittelpunkt ihrer Frömmigkeit.

Damit korrigierte sie indirekt die lutherische Rechtfertigungslehre, wonach der Glaube „allein“ selig mache. Die sittlich ernsten Vertreter der Heiligungsbewegung hingegen betonten, daß auch der Gehorsam und die Nachfolge Christi für unser Heil unentbehrlich seien, vor allem die Einhaltung der göttlichen Gebote und die „Früchte des Geistes“.

Diese durchaus berechtigte Einsicht, die der katholischen Lehre sehr nahesteht, ist nach einiger Zeit allerdings über ihr Ziel hinausgeschossen:

Wichtige Wortführer der Heiligungsbewegung, die sich vor allem in den USA und Großbritannien ausbreitete, verkündeten die Lehre vom „reinen Herzen“, womit ein komplett sündenfreier Zustand des Menschen gemeint war, den er erreichen könne, wenn er die „Geisttaufe“ erfahre.

Damit wurde das Aufkommen der Pfingstbewegung theologisch vorbereitet und spirituell begünstigt. Dort steht zwar die Heiligung weniger im Vordergrund, allerdings die „Geistesgaben“ – vor allem die außergewöhnlichen – umso mehr.

Im Laufe der Zeit gab es innerhalb der Charismatik immer wieder Strömungen, die beide Richtung verknüpfen wollen, also verstärkt das Anliegen der Heiligungsbewegung aufgegriffen haben.

Dazu gehört auch die neupfingstlerische Gruppierung „Die letzte Reformation“, die schon durch den Titel ihre eigene Anmaßung und Verstiegenheit aufzeigt. (Siehe hier deren eigene Webseite: http://dieletztereformation.de/)

Der dänische Gründer Torben Søndergaard bietet neben zahlreichen Youtube-Videos auch Seminare und Kickstart-Wochenenden  in Kanada, den USA, europäischen Ländern und seit einiger Zeit auch in Deutschland an.

Wie so häufig wurde ich auch in diesem Falle durch eine kritische Christin auf diese Bewegung aufmerksam gemacht. Betroffene berichten von geistlichen Übergriffen und psychischen Manipulationen auf Kursen der Gruppierung. Belege dazu werden hier aufgezeigt: https://rationalwiki.org/wiki/Torben_S%C3%B8ndergaard

Wie so oft in enthusiastischen Kreisen, hat auch hier der Gründer ein „Erweckungserlebnis“ gehabt, begleitet von Zeichen, Wundern und prophetischen Eingebungen.

Das berechtigt diese „Geisterfüllten“ dann allzu leicht, gleichsam im „Namen Gottes“ – genauer: seines Heiligen Geistes – „vollmächtig“ zu sprechen und zu handeln. 

Daß dieser Schwärmer seine Geisterfahrung nach längerer Fastenzeit erlebt hat, ist auch nicht selten. Fasten ist grundsätzlich gewiß gut, sollte aber nicht in der Absicht vollzogen werden, Gott dadurch quasi zu einer Art Belohnung im Sinne besonderer religiöser Erfahrungen zu drängen.

Der Geist Gottes ist souverän und unverfügbar; er läßt sich nicht für unsere Interessen und Wünsche vereinnahmen, selbst wenn diese sich „geistlich“ tarnen.

Natürlich hat er auch sein Buch „Die letzte Reformation“ im direkten Auftrag Gottes geschrieben, wobei der Höchste es ihm sozusagen diktiert haben soll.

Ihm zufolge läßt sich die urchristliche Zeit der Apostelgeschichte mit ihren „Zeichen und Wundern“ wieder neu beleben; es handelt sich um die alte pfingstlerische Idee vom „neuen Pfingsten“  – in diesen Kreisen auch als „zweiter Segen“ bezeichnet (der erste Segen wäre demnach die Taufe oder der Glaubensbeginn).

Für Søndergaard ist die Voraussetzung für massenhafte Bekehrungen, Erweckungen und Erfolge ein sittlich strenges „Heiligungsleben“ der Christen. Daher betont er die Heiligkeit Gottes, den Abscheu vor der Sünde und er spart nicht mit „himmlischen“ Gerichtsdrohungen.

Wie die Zeugen Jehovas lehnt er Bluttransfusionen ab – und ganz entschieden auch die Kindertaufe, so daß Teilnehmer seiner Seminare zur Wiedertaufe gedrängt werden.

Somit verbindet dieser dänische Pfingstler einige Anliegen der früheren Heiligungsbewegung und eigene „Ticks“ mit denen der heutigen Charismatik.

HIER eine kritische Betrachtung von amtlicher evangelischer Seite: https://www.ezw-berlin.de/html/15_8796.php

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt

 


13 Kommentare on “Geistliche Irreführung durch „Die letzte Reformation“ des Torben Søndergaard”

  1. Anonymous sagt:

    Eine kleine Schriftbetrachtung zu Johannes Kap. 20, Verse 24-29::

    „Thomas, der Didymus genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.
    Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ (EÜ, Joh. 20,24-29)

    Diese Verse werden gerne überspitzt so interpretiert, als sei ein Glaube, der auf einer übernatürlichen Erfahrung beruht, irgendwie minderwertig. Aber ist das tatsächlich so gemeint?

    1. Was beschreibt der Text:

    Jesus erscheint nach seiner Auferstehung und vor seiner Himmelfahrt den Jüngern. Thomas ist nicht dabei. Den Berichten der Jünger glaubt er nicht. Er will den Herrn selbst sehen und seine Finger in die Wunden Jesu legen. Vorher ist er nicht bereit, zu glauben. Gegenstand dieses Glaubens ist die Auferstehung Jesu von den Toten.

    Thomas will es also ganz genau selbst wissen. Die anderen Jünger haben schon insoweit den Beweis, als ihnen der auferstandene Herr bereits erschienen ist. Thomas aber geht weiter. Er möchte Jesus anhand seiner Wundmale identifizieren. Thomas möchte keiner Sinnestäuschung erliegen. Nur dann, wenn dieser Jesus tatsächlich der gekreuzigte Herr ist, ist das für Thomas relevant. Thomas befindet sich so in einer Spannung zu seinen Glaubensbrüdern. Denn diese werden ihm womöglich vorwerfen, er vertraue ihnen nicht. Das nimmt Thomas aber in Kauf.

    Als Jesus den Jüngern wieder begegnet, fordert er Thomas aktiv auf, ihn an seinen Wundmalen zu berühren und zu glauben. Jesus erweist sich also als der, der bereits weiß, was Thomas geäußert hat und er duldet es nicht nur, angefasst zu werden, sondern fordert Thomas auf, ihn zu berühren und zu glauben. Offensichtlich ist Jesus das also sehr wichtig.

    Thomas kommt der Aufforderung nach und erkennt Jesus als seinen Herrn und Gott. Das ist insofern bemerkenswert, als zuvor keiner der Jünger so unverblümt direkt die Gottheit Jesu zum Ausdruck brachte. Und es ist auch immer noch ein Glaubensakt, einen Menschen als Gott zu glauben. Nicht wenige Christen werden später in Glaubenskrisen neue Kraft aus diesem Bekenntnis des Thomas schöpfen.

    Nun kommt die Aussage Jesu:

    „Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“

    2. Weitere biblischen Befunde

    Paulus berichtet davon, dass der auferstandene Herr den Jüngern mehrfach erschienen ist, aber auch 500 Brüdern, die noch leben und dazu befragt werden können. Er erwähnt dies als Beleg gegenüber denen, die an der leiblichen Auferstehung Jesu zweifeln. Paulus selbst begegnet dem auferstandenen UND in den Himmel aufgefahrenen Christus auf dem Weg nach Damaskus. Er wird im Laufe seines Lebens immer wieder davon berichten. Offensichtlich gründet sein Glaube darauf.

    Johannes wird auf Patmos ebenfalls dem auferstandenen UND in den Himmel aufgefahrenen Christus begegnen. Auch das ist ein einschneidendes Erlebnis, welches eben der Offenbarung Jesu Christi in dem gleichnamigen Buch zugrunde liegt.

    Gleich am Anfang des ersten Johannesbriefs lesen wir:

    „Was von Anfang an war, was wir gehört, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir geschaut und was unsere Hände angefasst haben vom Wort des Lebens – das Leben ist erschienen und wir haben gesehen und bezeugen und verkünden euch das ewige Leben, das beim Vater war und uns erschienen ist -, was wir gesehen und gehört haben, das verkünden wir auch euch, damit auch ihr Gemeinschaft mit uns habt.“

    Es ist dem Verfasser sehr wichtig zu betonen, dass er tatsächlich diesen Jesus Christus sinnlich erfahren hat und ihm begegnet ist.

    In den Evangelien schließlich finden wir viele Berichte von lebensverändernden Begegnungen, die Menschen mit Jesu Christus haben.

    3. Interpretation und Schlussfolgerung

    Das Evangelium und insbesondere die Osterbotschaft würden schlicht nicht existieren, wenn Jesus Christus nicht leibhaftig Menschen begegnet wäre; und zwar vor seiner Kreuzigung, nach seiner Auferstehung und nach seiner Himmelfahrt. Nichts deutet darauf hin, dass das nicht in seinem Willen gewesen wäre und er den Glauben, der daraus resultierte, in irgend einer Form als minderwertig betrachtet hätte. Es wäre für Thomas zwar sicher theoretisch möglich gewesen, an die Auferstehung und Gottheit Jesu zu glauben, indem er den Berichten der anderen Jünger vertraute. Aber seine Sehnsucht, selbst zu sehen und sich zu vergewissern, wird nicht getadelt. Jesus geht sogar darauf ein. Und Thomas ist ja nicht der Einzige, der glaubt, weil er den auferstandenen Herrn gesehen hat. Bei vielen Anderen ist es ja ebenso.

    Nein, was Jesus hier im Blick hat, sind die Menschen, die später zum Glauben an ihn kommen werden, also Menschen wie Du und ich. Ihr Glaube kann sie selig machen, auch wenn sie Jesus nicht leibhaftig sehen. Das ist also kein Tadel an Thomas, sondern eine Zusage an uns heute. Kann Jesus Menschen auch heute erscheinen? Ja, natürlich. Aber tut er das regelmäßig und ist es in der Regel erforderlich? Nein. Aber er sagt uns mit diesen Worten zu, dass wir einen Glauben empfangen können, der uns selig macht.

    Für mich bleibt Thomas ein Vorbild. Nicht, weil ich darauf bestehen würde, dass Jesus mir leibhaftig erscheinen müsse. Sondern weil er nicht aus zweiter Hand glauben wollte, sondern selbst überzeugt sein musste. Er musste Jesus selbst begegnen. Und das ist heute nicht anders als damals. Diese „Begegnung“ kann ganz verschiedener Art sein. Sie erfordert keine leibhaftige Erscheinung.

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  2. Matze sagt:

    Hallo Frau Küble, vielen Dank für ihre kritische Berichterstattung zu den Auswüchsen im charismatischen Bereich gerade auch ausserhalb der CE. Leider findet innerhalb des freikirchlichen Bereiches so gut wie keine Kritik an extremen Lehren von Charismatikern statt. Deshalb kann ich als Freikirchler, der gerne hier mitliest, fast durchgängig zustimmen. In einem wichtigen Punkt jedoch nicht: in der Tauffrage sollte auch gerade von katholischer Seite zumindest stehengelassen werden, da es da unterschiedliche Schriftverständnisse gibt.

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    • Guten Tag,
      vielen Dank für Ihre freundlichen und zustimmenden Zeilen.
      Mir ist bekannt, daß in vielen Freikirche die Erwachsenentaufe praktiziert wird. Das wurde hier noch nie thematisiert. Das Problem ist aber bei der oben kritisierten Gruppe, daß bereits getaufte Gläubige auf Seminaren zur Wiedertaufe g e d r ä n g t werden.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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  3. Cornelia Vogt sagt:

    Ich bin nicht WICHTIG.
    Man sollte nur seine Augen öffnen.
    Gott VERTRAUE ICH ZU HUNDERT PROZENT.
    DAS IST ALLES,WERTER HERR ANONYMUS.
    Ich STEHE hinter meinen Aussagen mit meinem NAMEN STETS.
    Cornelia Vogt

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  4. Cornelia Vogt sagt:

    Übernatürliches Wirken …..
    DIESE REFORMER LIEGEN FALSCH.
    BLIND sind Menschen, aber HALLO.
    WAS IST GOTT???
    DER HERR VON ALLEM, WAS LEBT UND WÄCHST IST KEIN WUNSCHKONZERT, SODAß MAN ZACKZACK MAL EBEN WUNDERT und DAZU SICH ALS VON GOTT BEVOLLMÄCHTIGT SIEHT.
    GOTT GIBT SICH ZU ERKENNEN, WENN E R ES WILL.
    DIE OFFENBARUNG AUF PATMOS.ES GIBT GENUG ZEICHEN.
    DA BRAUCHT ES ÜBERHAUPT NICHTS VON MENSCHEN.

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    • Anonymous sagt:

      Jesus hat den Jüngern aufgetragen, sein Evangelium zu verkünden und in seinem Namen zu handeln. Und dazu gehört auch, übernatürliche Dinge in der Kraft des Heiligen Geistes zu tun. Es geht also nicht um ein „Wunschkonzert“, sondern um Nachfolge. Und wer genau sind Sie, um zu beurteilen, ob es „genug“ Zeichen gibt? Wenn Sie keine Wunder erleben wollen, sagen Sie es doch gleich. Aber verstecken Sie sich bitte nicht hinter anderen Argumenten.

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      • Guten Tag,
        GOTT selbst hat sicher ausreichend Zeichen und Wunder gewirkt, damit wir glauben können.
        Wie heißt es so schön: „Selig, die nicht sehen und doch glauben!“
        Zudem unterlassen Sie bitte Ihre unfreundliche Tonlage („…sagen Sie es doch gleich“ – „und wer genau sind Sie…“) gegenüber Andersdenkenden.
        Hier übrigens die zuvor erwähnte, amtliche evangelische Kritik an dieser Gruppierung: https://www.ezw-berlin.de/html/15_8796.php
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Anonymous sagt:

        Frau Küble,

        wie wäre es, wenn auch Sie es Gott überlassen, welche Wunder er durch seine Jünger wirken möchte und ob er diese für „ausreichend“ erachtet. Ich habe den Eindruck, ein wunderloses Christentum wäre Ihnen am Liebsten. Aber vielleicht täusche ich mich ja. Wenn ich die Evangelien und die Apostelgeschichte lese und auf das schaue, was ich schon in meinem Leben mit Gott erlebt habe, bin ich um jedes einzelne Wunder dankbar, das ich erleben durfte und ich möchte mehr davon sehen, wie Jesus Menschen übernatürlich berührt. Mein Glaube darf Wunder zur Grundlage und zur Stärkung haben wie auch der Glaube vieler Menschen damals. Auch Thomas durfte seine Hände in die Wundmale des auferstandenen Herrn legen. Es wurde ihm nicht verwehrt. Hätte Jesus nicht gewollt, dass Menschen ihn durch Zeichen und Wunder erkennen und ihm nachfolgen, dann hätte er keine gewirkt. So einfach ist das. Er fordert an einer Stelle sogar sinngemäß: „Dann glaubt mir wenigstens um meiner Werke willen.“ Und dazu gehören zweifelsohne Wunder.

        Es mag sein, dass Ihr wunderloser Glauben der Heldenhaftere und Edlere ist – dann freuen Sie sich doch einfach darüber.

        Ich glaube an Jesus Christus, weil er mir als Derselbe begegnet ist und immer wieder mal begegnet, wie in der Schrift von ihm berichtet wird, Aber ich glaube auch, weil ich das in mir wahrnehme, was Paulus beschreibt: Dass ich den Geist der Sohnschaft empfangen habe, der in mir „Papa“ zu meinem Gott ruft. Auch das ist übrigens übernatürlich. Dazu muss ich auch keine Heilung erleben.

        Nein, entgegen Ihren immer wieder geäußérten Vorurtteilen suchen wir nicht die Wunder, wir suchen den Herrn. Und wie immer er sich zu erkennen gibt, ist es gut. Und er tut es auch durch Wunder. Denn er ist ein übernatürlicher Gott und so handelt er eben auch. Darüber darf man sich von Herzen freuen.

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  5. Anonymous sagt:

    „Die Zeichen aber, die da folgen werden denen, die da glauben, sind die:
    In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, mit neuen Zungen reden.
    Schlangen vertreiben; und so sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nicht schaden;
    auf die Kranken werden sie die Hände legen, so wird es besser mit ihnen werden.“ (Mrkus 16, 17-18)

    Paulus berichtet das hier:

    „Denn ich wollte nicht wagen, etwas zu reden, in dem Christus nicht durch mich wirkte, die Heiden zum Gehorsam zu bringen durch Wort und Werk, durch KRAFT DER ZEICHEN UND WUNDER und durch KRAFT DES GEISTES GOTTES, so dass ich von Jerusalem an und umher bis Illyrien alles mit dem Evangelium Christi erfüllt habe.“ (Römer 15,19)

    Vor Kreuzigung und Auferstehung und nach Pfingsten war es der Normalfall, dass durch die Gläubigen Zeichen und Wunder geschahen, Kraftwirkungen des Heiligen Geistes und dies zur Evangelisierung bedeutend beitrug.

    Und warum ist das heute nicht mehr so? Warum gibt es das in den etablierten Krichen einschließlich der katholischen Kirche nicht mehr bzw. nur in homöopathischen Dosen? Vielleicht fehlt es ja am Glauben?

    Torben Søndergaard, Dan Mohler, Todd White und andere nehmen das dafür ernst. Und sie legen Wert darauf, dass selbstverständlich Christen zur Heiligkeit berufen sind. Und es geschehen dort auch Zeichen und Wunder, um Menschen zu Jesus Christus zu bekehren.

    Man kann daran eigentlich nichts falsch finden. Außer man sucht verbissen nach irgend etwas Kritikwürdigem.

    Wie viele Menschen wurden durch katholische Geistliche in jeder erdenklichen Weise mißbraucht und manipuliert? Und dennoch würde Frau Küble dies nie als Beleg dafür gelten lassen, dass die katholische Kirche falsch liegt. Aber bei Anderen werden irgendwelche fachlich nicht geprüften angeblichen Mißbrauchsfälle gerne zum Anlaß genommen, um die gesamte Bewegung zu diskreditieren. Das spricht für sich.

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    • Guten Tag,
      bei Torben Søndergaard wird in Seminaren die Wiedertaufe verlangt, weil die Kindertaufe grundsätzlich verworfen wird.
      Weitere theol. Irrtümer habe ich doch erwähnt.
      Kein Wunder, daß auch die amtliche EZW (Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen) kritisch über diese „LETZTE REFORMATTION“ urteilt:
      Anscheinend ist Ihnen entgangen, daß der Hinweis auf Betroffene in diesem Artikel kein Hauptargument darstellt.
      Von daher erübrigt sich die Aufregung in Ihrem letzten Abschnitt.
      Freundlchen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Anonymous sagt:

        Es gibt halt theologisch verschiedene Ansichten darüber, ob die Taufe zu ihrer Wirksamkeit den Glauben des Täuflings erfordert. Dafür spricht ja auch einiges. Das hat aber mit den Zeichen und Wundern nichts zu tun. Denn die setzen keine theologische Irrtumslosigkeit voraus. Sondern „nur“ echten Glauben.

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  6. Cornelia Vogt sagt:

    Ich habe mit gerade den Trailer dieser Gruppe angesehen.
    Das artet aus in Massenhysterie.
    Solche WERBUNG hat Gott nicht nötig.
    ZUNGENREDE bei sogenannten Bekehrten ist FRAPANT, dies zu behaupten von dem Herrn.
    Das Gehirn setzt AUS bei solchen Veranstaltungen in Masse.
    Wie eine Extase bei Musikveranstaltingen .
    Dämonen will er austreiben können…..
    Na dann viel Spaß dabei, DENN DAZU MUß ER NICHT NACH BRASILIEN FLIEGEN.
    ER ÜBERSIEHT DIE EIGENE HAUSTÜR.

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    • Anonymous sagt:

      Ich habe dort keine Massenhysterie gesehen. Sondern einen Zusammenschnitt diverser Reaktionen auf Gottes Wirken. Alles ganz normal. Außer man möchte vom übernatürlichen Wirken Gottes verschont bleiben.

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