Der WE-Test bewertet unser CHRISTLICHES FORUM mit der Note „sehr gut“ (1,2)

Von Felizitas Küble

Unser CHRISTLICHES FORUM hat bei einem Webseiten-Test von WeTest am heutigen 10. Oktober die Note 1,2 erhalten – und damit ein SEHR GUT erreicht.

Ganz unten haben wir die genauen Bewertungs-Daten kopiert.

Note 1 gibt es für die INTEGRITÄT, also Glaubwürdigkeit, Ehrlichkeit, Rechtschaffenheit. Ebenso für die REPUTATION, also Ansehen bzw. guter Ruf. Hierzu heißt es: „Auf hochwertigen Seiten erwähnt. Sehr viele positive Bewertungen.“

Ein SEHR GUT erhalten wir auch für den INHALT, da „keine/kaum Rechtschreibfehler“ vorhanden sind und die Lesbarkeit positiv bewertet wird. CF - Kopie

Ein BEFRIEDIGEND gibt es für USABILITY  – also eher technische Daten wie schnelle Ladefähigkeit, Benutzerfreundlichkeit usw.  – Beanstandet werden zB. „zu viele Links“, eine „komplexe Navigation“ sowie „sehr viele Scripte“ (Texte).

Das Gesamturteil gelangt zur Note 1,2.        

Das ist durchaus nicht selbstverständlich. Zum Vergleich: „Kath.net“ kommt z.B. auf Note 2,3 und „Katholisches.info“ auf 2,6. Die kirchenamtliche Seite „Katholisch.de“ erreicht mit 1,7 ein GUT.

Hier gehts zum Testportal: http://www.wetest.de/

Inhalte (30%) sehr gut Keine/kaum Rechtschreibfehler. Gute Lesbarkeit. Lesbarkeitsindex: 75
Integrität (30%) sehr gut Es wird keine Popup-Werbung eingesetzt. Keine/kaum Werbung. Keine/kaum übertriebene Optimierung der Seite für Suchmaschinen.
Reputation (20%) sehr gut Auf hochwertigen Seiten erwähnt. Sehr viele positive Bewertungen
Usability (20%) befriedigend Komplexe Navigation und zu viele Links. Viewport nicht gesetzt. Sehr viele Scripte.
Gesamturteil sehr gut (1.2) 81 von 100 Punkten

Regensburger Bischof feierte 60. Geburtstag

Bischof Dr. Rudolf Voderholzer hat am Mittwoch, 9. Oktober, seinen 60. Geburtstag begangen. Aus diesem Anlass hatte der Regensburger Oberhirte zu einem Gottesdienst in St. Kassian und danach in den Innenhof des Bischöflichen Ordinariats in Regensburg eingeladen.

Gekommen waren die Diözesanleitung, Frau Karin Schlecht, Vorsitzende des Diözesankomitees der Katholiken im Bistum Regensburg, der evangelische Regionalbischof Klaus Stiegler, Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner aus Bayreuth sowie Dr. Hans Martin Weiss, der frühere evangelische Regionalbischof, und viele Mitarbeiter/innen des Ordinariats.

Dem Bischof war es ein Anliegen, den Geburtstag im Kreise seiner Mitarbeiter zu begehen.

Weitere maßgebliche Gäste aus Institutionen waren zugegen, so z.B. Direktor Michael Eibl, Geschäftsführer der Katholischen Jugendfürsorge.

Bischof Tebartz van Elst war aus Rom angereist

Es war eine große und frohe Schar von Feiernden, zu denen auch Bischof Dr. Franz-Peter Tebartz van Elst gehörte, der aus Rom gekommen war.

Sehr bemerkenswert war sodann die Anwesenheit von Pfarrer Jiří Hájek, der bis vor kurzem im tschechischen Mies gewirkt hatte. Dr. Winfried Voderholzer, Bruder des Bischofs, und Mitglieder der Familie waren ebenfalls nach Regensburg gekommen.

Bischof Voderholzer schloss Kardinal Gerhard Müller (siehe Foto), seinen akademischen Lehrer, zu Beginn des Gottesdienstes ins Gebet ein.

Er erinnerte daran, dass dies der Gedenktag des seligen John Henry Newman ist und nannte diesen den Heiligen des Wahrheitsgewissens, dem im Übrigen auch in der anglikanischen Kirche Anerkennung und Respekt zuteilwird.

Newman, der am kommenden Wochenende heiliggesprochen wird, sei ein großes Hoffnungszeichen: „Wenigstens auf der religiösen Ebene kann der Brexit überwunden werden.“

Quelle und FORTSETZUNG des Beitrags hier: https://www.bistum-regensburg.de/news/bischof-dr-voderholzer-60-mit-einer-grossen-und-frohen-schar-von-feiernden-am-gedenktag-des-seligen-john-henry-newman-7007/


Erklärung der Israelischen Botschaft in Berlin zum Terroranschlag in Halle

​Wir sind geschockt und erschüttert von den brutalen Terroranschlägen gestern Mittag in Halle, während jüdische Betende in den Synagogen in ganz Deutschland versammelt waren um Yom Kippur zu begehen, dem heiligsten Tag im Judentum.

Gemeinsam müssen wir jede Form von Extremismus ablehnen und vereint gegen solchen sinnlosen Terror vorgehen.

Wir möchten den deutschen Sicherheitskräften unsere Wertschätzung für ihre Mühen ausdrücken, die Sicherheit aller jüdischen Institutionen und Gläubigen an diesem heiligen Tag zu gewährleisten und vertrauen darauf, dass alle Maßnahmen ergriffen werden um die Täter zu fassen und sie umgehend der Justiz zuzuführen.

Unser tiefstes Beileid gilt den Opfern und ihren Familien in dieser schwierigen Zeit. Sie werden in unseren Gedanken und Gebeten sein.

 


SELK-Erklärung zum Attentat in Halle: Wir sollten positive Gegenwerte schaffen!

Stellungnahme der SELK (Selbständig Evang. Lutherischen Kirche):

Am Mittwoch, 9. Oktober 2019, dem jüdischen Jom Kippur-Fest, versuchte ein – nach jetzigem Kenntnisstand – rechtsextremistisch, antisemitisch orientierter Attentäter in die jüdische Synagoge der Stadt Halle/Saale einzudringen, um die Gottesdienstbesucher anzugreifen. Da dies misslang, erschoss er willkürlich andere Opfer.

BILD: Die Synagoge in Münster mit der Menora (siebenarmiger Leuchter)

Der Beauftrage der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) für „Kirche und Judentum“, Pfarrer Andreas Volkmar aus Bielefeld, nimmt in einem Kommentar dazu Stellung:

„Bin voller Scham und Trauer!“, schrieb mir ein guter Freund nach dem gestrigen Attentat vor der Synagoge in Halle/Saale am höchsten jüdischen Feiertag „Jom Kippur“. Ich konnte dem nur zustimmen und ein tiefer Schmerz über diese Tat erfüllt mich.

Ja, auch viele andere sind geschockt und fragen sich: „Wie und warum konnte es zu einem solchen antisemitisch motivierten Anschlag in Deutschland kommen?“

Aus dem Nichts kam diese Aktion nicht. Wer seit einigen Jahren aufmerksam im Internet unterwegs ist, findet ohne Schwierigkeiten unverblümten Antisemitismus. Es gibt durchaus das Bemühen, solche Aktivitäten zu begrenzen. Aber diese Leute finden immer wieder Schlupflöcher im Netz.

Die Not ist, dass man Menschen, die so denken, kaum mit rationalen Argumenten begegnet kann. Die „jüdische Weltverschwörung“ ist für sie das „Satanische“ an sich. Nur wer in dieser Szene enttäuscht wird, entwickelt die Energie, nachzudenken und auszusteigen.

Was kann man angesichts dieser Situation tun?

Den überzeugten Antisemiten, wird man nur schwerlich überzeugen können. Umso wichtiger ist es, die Breite der Öffentlichkeit gegen den Antisemitismus zu immunisieren oder zu impfen!

In der Regel liegt zurzeit der Schwerpunkt darauf, daran zu erinnern, welche Gräuel aus dem Antisemitismus erwachsen sind. Dieses Erinnern wird eine bleibende Aufgabe sein. Leider erschöpfen sich reine Negativschablonen irgendwann. Mancher will gar nicht mehr hinhören.

Darum müssen auch positive Akzente gesetzt und an sie erinnert werden:

1. So sollte gezeigt werden, welche eine fruchtbare Symbiose deutsche und jüdische Kultur gebildet haben. Künstler und Autoren wie Wolf Biermann, Alfred Döblin, Heinrich Heine, Else Lasker-Schüler, Felix Mendelsohn-Bartholdy, Kurt Weill und Michael Wolffsohn (siehe Foto) haben aus dieser Symbiose heraus geschaffen und gelebt.

2. Es müssen verstärkt Momente der Geschichte in den Blick genommen werden, wo Deutsche für Freiheit und Demokratie gerungen haben. Nur Wenigen sind Namen der sogenannten „48er“ wie Friedrich Hecker, Carl Schurz und Franz Sigel bekannt.

Nachdem sie nach der gescheiterten Revolution 1848/49 in die USA emigrieren mussten, waren sie dort Stützen der Demokratie und kämpften dort gegen den Rassismus gegenüber den Farbigen und die Vernichtung der Indianer. Carl Schurz bracht es sogar zum Innenminister.

3. Die antijüdischen Äußerungen des Reformators Martin Luthers haben nicht das Wesen der lutherischen Kirche bestimmt. Sie gehören nicht zum lutherischen Bekenntnis. Es haben sich sogar Menschen jüdischer Herkunft immer wieder bewusst diesem Bekenntnis zugewandt, ohne ihre jüdischen Wurzel zu vergessen. #

Erinnert sei an Carl Paul Caspari (*8.2.1814, + 11.4.1892), der als Theologe in Deutschland und Norwegen lehrte, und Friedrich August Philippi (*15.10.1809, + 29.8.1882), der eine der wichtigsten lutherischen Dogmatiken im 19. Jahrhundert schrieb.


Hedwigswallfahrt der vertriebenen Schlesier zum Hildesheimer Dom am 20. Oktober

Die heilige Hedwig, auch Hedwig von Andechs (1174 bis 1243) genannt, ist die Schutzpatronin Schlesiens; ihr Namensfest ist der 16. Oktober.

Die Herzogin sorgte für die Verbreitung des christlichen Glaubens und die Bildung des Volkes, gründete Klöster, förderte neue Ordensniederlassungen und setzte sich hingebungsvoll ein für die Armen und Kranken.

Als Landesmutter sorgte sie für ihr Volk, das aus Slawen und Deutschen bestand – und deshalb gilt als erste Brückenbauerin zwischen Polen und Deutschen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen viele Vertriebene und Flüchtlinge aus Schlesien ins Bistum Hildesheim und haben die Verehrung der Heiligen mitgebracht.

Mit der Hedwigswallfahrt pflegen sie diese bis heute und bringen gleichzeitig ihre Anliegen zur Gottesmutter, der Patronin des Bistums.

Hier das Programm:

10 Uhr Festhochamt:
Hauptzelebrant: Großdechant Franz Jung, Visitator em. der Grafschaft Glatz
13 Uhr Rosenkranzgebet mit heimatkirchlichen Marienliedern
14 Uhr Festandacht mit Konsistorialrat Pfarrer Christoph Lindner, Garbsen
Ansprache: Pfarrer Martin Karras, Burgdorf
Beichtgelegenheit ab 9 Uhr im Dom
In der Mittagspause werden in der Cafeteria des Bischöflichen Generalvikariats Essen und Getränke angeboten.

Quelle: https://www.bistum-hildesheim.de/bistum/veranstaltungen/details/event-title/hedwigswallfahrt-135990/