Historiker Michael Wolffsohn fordert Realitätssinn und mehr Sicherheit für alle

Von Felizitas Küble

Kürzlich berichteten wir im CHRISTLICHEN FORUM über ein aufschlußreiches Interview, das die „Jüdische Rundschau“ mit Hans-Georg Maaßen führte (siehe HIER).

Der amtsenthobene Verfassungsschutzpräsident wies darauf hin, daß Judenfeindlichkeit in Deutschland aus drei Quellen stammt: Dem Islam, dem Rechtsextremismus und dem antizionistischen Linkskartell.

Seit langem vertritt auch der deutschjüdische Bestseller-Autor und Historiker Michael Wolffsohn (siehe Foto) diese Auffassung, wobei er zu Recht seinen Schwerpunkt auf den islamischen Antisemitismus setzt.

Wir haben hier im CF seit Jahren vielfach über seine kompetenten Wortmeldungen berichtet.

In einem BILD-Artikel unter dem Titel „Botschaft an Judenfeinde und Freunde“ vom 12. Oktober fordert Prof. Dr. Michael Wolffsohn mehr Sicherheit für unser Land.

„Das bedeutet: über Sicherheit nicht nur zu reden, sondern für Sicherheit zu sorgen. Die innere und auch äußere Sicherheit (Stichwort: Bundeswehr) wurde seit Langem in Deutschland und Westeuropa (besonders Frankreich) ganz allgemein – Ausnahme vor allem Bayern – sträflich vernachlässigt.“

Der Geschichtswissenschaftler fügt hinzu:

„Halle ist „nur“ ein Beweis von vielen. Wenige Tage zuvor war in Berlin der islamistische Messerstecher, der vor der Synagoge Oranienburger Straße festgenommen worden war, auf freien Fuß gesetzt worden. Diese Laxheit ermuntert Folgetäter jeglicher Herkunft.“

BILD: Eines der zahlreichen Bücher  – und ein Bestseller – von Prof. Wolffsohn: „Deutschjüdische Glückskinder“

Der bekannte Publizist äußert sich hierbei u.a. auch kritisch über die Bundeskanzlerin:

„Wer zudem Angehörige staatlicher Sicherheitsorgane, Polizisten als „Schweine“ oder „Bullen und Soldaten als „Mörder“ beschimpft, schwächt die Sicherheit nach innen und außen. (…) Auch die Bundeskanzlerin hat allzu lange die Sicherheitsbehörden durch demonstrative Missachtung vor den Kopf gestoßen. Ein Synagogenbesuch ist kein Ersatz.“

Dabei kann Deutschland schon aus Eigeninteresse froh sein über seine jüdischen Bürger:

„Deutschlands und Europas Juden sind bereits qualifiziert, weil überdurchschnittlich gebildet. Sie sind Stützen in Wirtschaft und Gesellschaft. Sie sind (deutsche) Staatsbürger. Ihr Beitrag zum nationalen Wohlstand ist proportional viel größer als ihre winzige Zahl. Ihre Familienstruktur ist fester, ihre Kriminalitätsrate niedriger.

Wer Juden vertreibt, handelt nicht nur unmoralisch, sondern auch dumm. Diese ebenso mörderische wie selbstmörderische Dummheit hat Deutschland schon einmal begangen.“

Außerdem schreibt Professor Wolffsohn folgenden Klartext:

„„Nach Halle“ rückt der alt-neue, mörderische Rechtsextremismus in den Mittelpunkt. Zu Recht. Fakt ist aber, dass Juden in den vergangenen Jahren in ganz Europa noch häufiger von Islamisten und Linken bedroht wurden.

Die diesbezüglichen Statistiken der Landes- und Bundesbehörden vertuschen diese Tatsache. Das ist integrationspolitisch gut gemeint, aber töricht.

Denn: Mit falschen Diagnosen kann man keine Krankheit heilen.“

QUELLE für die Zitate: https://www.bild.de/politik/kolumnen/politik-inland/nach-halle-botschaft-an-judenfeinde-und-freunde-ein-kommentar-65278264.bild.html

 


3 Kommentare on “Historiker Michael Wolffsohn fordert Realitätssinn und mehr Sicherheit für alle”

  1. Cornelia Vogt sagt:

    ES GIBT JA ERST DIESE MASSIVEN PROBLEME SOWIE FREMDENHASS SEIT DER
    INVASION VON IMMIGRANTEN MUSLIMISCHEN HINTERGRUNDES.
    DEUTSCHE UND JUDEN WAR NICHT DAS PROBLEM ZUVOR.
    ES W U R D E ERST ZU EINEM!!!!

    JUDEN SIND UNAUFFÄLLIG.
    MERKEL BLICKT NICHT DURCH!!!!
    DENN WÖLFE IM SCHAFSPELZ EROBERN RASANT UND BESTIMMT, OHNE WENN UND ABER SOWIE OHNE RÜCKSICHT AUF SCHWACHE MENSCHEN.
    ISLAMISMUS GEPRÄGTE MIGRANTEN HABEN WIR BEREITS HIERÜBER GEHOLT.
    DEUTSCHE BRAUCHEN FACHKRÄFTE AUS WO BITTSCHÖN!!!

    WACH WERDEN TUN ALLE D A N N, WENN ES ZU SPÄT IST ERST, BEKANNTLICH.
    DIE BIBEL ZEUGT SOGAR DAVON.

    FESSELND IST NICHT SEIN WORT, STIMMT.
    DENN ES BESTEHT FREIER WILLE.
    DAS HAT EIN JEDER SELBST ZU VERANTWORTEN JETZT.

    WIE MAN LEBT, SO STIRBT MAN, SAGT DER VOLKSMUND.
    WER LEBT NACH GOTTES GEBOTEN NOCH!!!
    DIE EINEN REFORMIEREN LAUFEND.
    DIE ANDEREN KENNEN IHN GAR NICHT.

    DIE POLIZEIGEWALT SOLL ANGEMESSEN WERDEN…..
    MIT WEM SIE SICH HERUMSCHLAGEN M Ü S S E N, IST KLAR DABEI.
    DOCH DIE POLIZEI ZIEHT DEN KÜRZEREN.
    KÄMPFER OHNE ANGST VOR DEM TOD SIND UNBESIEGBAR.
    WER KANN DAS VON SICH SAGEN……BEKANNTERMAßEN SELBSTMÖRDER ISLAM.
    ALLAH WARTET MIT 70 JUNGFRAUEN AUF DIESE VERGEWALTIGER VOR DEM HERRN.

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  2. David sagt:

    Wenn man die ganze antijüdische Szene in Deutschland anschaut, so hat Herr Maaßen unbedingt recht. Der Unterschied zw. linken u. rechten antijüdischen Aktionen, sind m.E., im Augenblick, links mehr intellektuell ausgeprägt und auf der rechten Seite mehr gewalttätig.
    Links, möglicherweise noch kritischer gegenüber Israel und mehr pro für die Palästinenser. Und wer weiß schon, wie unsere Spitzenpolitiker wirklich über Israel denken?

    Dabei ist die BDS*-Kampagne die erfolgreichste Kampagne für die Rechte der Palästinenser weltweit und meint, Israels Apartheids- und Kolonialpolitik muss gestoppt werden durch Boykott, Desinvestment und Sanktionen. Wer weiß das schon? Darüber wird vornehm geschwiegen, da selbt Politiker*Innen aus dem Bundestag diese Aktionen unterstützen.

    *BDS = Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen, ist eine transnationale politische Kampagne, die den Staat Israel wirtschaftlich, kulturell und politisch isolieren will.

    Der BDS-Kampagne haben sich z.B. folgende Gruppierungen angeschlossen:
    • AlternativeMetaller Kassel
    • Arbeitsgemeinschaft Palästina Frankfurt
    • BDS-Gruppe Bonn
    • BDS-Gruppe Bremen
    • BDS-Gruppe Nürnberg
    • Das Palästina Portal
    • Deutscher Freidenker-Verband e.V.
    • Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V. mit Regionalgruppen in: Bremen, Düsseldorf, München, Kassel,  Köln, Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen (Süd), Frankfurt/Main , Hamburg, Hannover, Oldenburg, Osnabrück, Trier, Göttingen
    • Deutsch-Palästinensischer Frauen Verein e.V. Hamburg
    • DIE LINKE LAG Nahost Niedersachsen
    • Europäische Allianz für die Solidarität mit den Palästinensischen Gefangenen e.V.
    • Frauenverband Courage Essen e.V.
    • FrauenWegeNahost Bonn-Köln
    • Jüdisch-Palästinensische Dialoggruppe München
    • Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost e. V. – Deutschland
    • Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands
    • nümmes-straßenrock aus Berlin
    • Palästina/Nahost-Initiative Heidelberg
    • Palästinensischen Gemeinde Deutschland e.V.
    • Palästinensische Gemeinde in Koblenz und Umgebung e.V.
    • Solidarität-International (SI) e.V.
    • Solidarität-International e.V. , OG Kassel
    • Solidarität-International e.V. , OG Stuttgart
    Einzelpersonen:
    • Andreas Gärtner, Sprecher VW Komitee Kassel
    • Christoph Meyer, Sprecher des Kasseler VW-Komitees Kassel – Für die Zukunft der Jugend – gegen Umweltverbrecher und Profiteure in der VW-Krise

    Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer hat in einer Umfrage 2004 ermittelt, dass
    „der klassische Antisemitismus in Deutschland auf niedrigem Niveau stagniert, aber 62 Prozent der Deutschen sind es leid, immer wieder von den deutschen Verbrechen an den Juden zu hören. Über 80% der Deutschen haben eine kritische Haltung gegenüber der Palästinenserpolitik Israels.
    Diese Einstellung ist auch entgegen dem sonstigen Trend häufiger im linken politischen Lager anzutreffen als bei den Befragten rechter politischer Couleur.“

    Hier scheint mir, dass ein riesiges antijüdisches Potenzial vorhanden ist und sich nicht mit mehr Polizei abbauen lässt. Das islamische Potenzial ist hier noch nicht einmal erwähnt.

    Als Deutsche sollten wir mehr Sympathie für Israel aufbringen und nicht vorgesetztes Gerede, aus Politik und Medien, nachplappern.
    Eine eigene Meinung zu bilden macht Mühe, aber wir sind es Israel schuldig.
    Israel kann, gerade auch aus christlicher Sicht, nicht mit einem anderen Staat einfach so verglichen werden. Ein Besuch Israels könnte einen Quantensprung an Erkenntnis bewirken.

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  3. Pauline G sagt:

    Professor Wolffsohn hat recht. Nur sind die Leute bei uns, vor allem die tonangebenden und die Politiker, offensichtlich zu dumm oder zu ideologisch verblendet und „politisch-korrekt“, um seine Meinung und seine Warnungen zu beachten! Wenn man eh schon alles weiß und „alternativlos“ ist, braucht man keine andere Meinung, vor allem keine kritische!

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