Sukkot: Das Laubhüttenfest der Juden erinnert an das Wüstenleben nach dem Exodus

Etwa eine Woche nach dem Versöhnungstag – auch Yom Kippur genannt  –  wird bei den Juden bereits Sukkot gefeiert:

Das Laubhüttenfest begann am vergangenen Sonntagabend und ist besonders durch die Laubhütten (Sukkot) geprägt, die in vielen Häusern und öffentlichen Gebäuden errichtet werden, und in denen man vorübergehend lebt und vor allem die täglichen Mahlzeiten einnimmt.

Diese Laubhütten sollen an jene Hütten erinnern, in denen die Israeliten nach dem Auszug aus Ägypten in der Wüste lebten.

BILD: Jüdische Männer in Israel

Zudem werden Palmwedel, Zitrusfrüchte, Myrten- und Weidenzweige erworben, die für den Ritus der Festgebete an Sukkot als Schmuck unverzichtbar sind.

Im ganzen Land Israel errichtet man Laubhütten auf Parkplätzen, Hausdächern, Rasenanlagen und öffentlichen Plätzen. Jede Militärbasis hat ihre Laubhütte. Einige Israelis verbringen das Fest und die folgenden sechs Tage in ihrer Laubhütte.

Nach dem eigentlichen Festtag wird das Laubhüttenfest gemäß dem dem AT (Buch Lev. 23,36) für weitere sechs Halbfeiertage fortgesetzt. Während dieser Woche – jeder Tag ist halb Alltag und halb Festtag – sind die Schulen geschlossen, zahlreiche Geschäfte und Firmen schließen gänzlich oder sind halbtags geöffnet.

Viele Israelis verbringen diese Tage an Sukkot an den Erholungsorten im ganzen Land.

Infos: Israelische Botschaft in Berlin


2 Kommentare on “Sukkot: Das Laubhüttenfest der Juden erinnert an das Wüstenleben nach dem Exodus”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Römer 9:6-8 ff

    Die Juden sind also nicht vollständig verworfen,
    Paulus ist schließlich selbst ein Jude. Allerdings
    müssen sie, wie alle anderen Menschen auch, Glauben an
    Christus ausüben, um gerettet zu werden. Als Nation
    sind sie nicht mehr Gottes auserwähltes Volk, nur ein
    „Überrest“ der fleischlichen Juden hat auch das
    Vorrecht, zum „Israel Gottes“ zu gehören (Galater
    6:16). Dazu müssen sie, wie Paulus auch, Christus
    annehmen.
    Denke doch auch in diesem Zusammenhang an das
    Gleichnis vom Weingarten aus Markus, Kapitel 12.

    ———————————————————-

    Gefällt mir


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s