PLAKAT für die ZEHN GEBOTE GOTTES

POSTER aus dem KOMM-MIT-Verlag in Münster:

Dieses PLAKAT kann beim KOMM-MIT-Verlag bestellt werden. Es ist im großen DIN-A-2-Format erschienen (60 x 40 cm) und kostet 3 € inkl. Versandkosten (Betrag bitte vorweg in Briefmarken beilegen), vier Stück nur 6 € inkl. Porto (gegen Rechnung). – Per Tel. 0251-616768 oder Mail: felizitas.kueble@web.de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz

 


7 Kommentare on “PLAKAT für die ZEHN GEBOTE GOTTES”

  1. Anonymous sagt:

    Auch wenn es nicht mehr frei geschaltet werden sollte:

    Der Aussage „Willst Du vollkommen sein“, findet sich weder bei Markus noch bei Lukas, sondern nur bei Matthäus 19,21.Abgesehen davon findet man bei Matthäus 5, 48 im Anschluss an die Bergpredigt folgende Aufforderung Jesu:

    „Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.“

    Dies ist offensichtlich keine Option, sondern ein Erfordernis. Ohne diese Vollkommenheit können wir in Ewigkeit keine Gemeinschaft mit Gott haben. Jesus macht das auch in Matthäus 5,20 klar:

    „Wenn eure Gerechtigkeit nicht viel größer ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, kommt ihr nicht in das Himmelreich.“

    Diese größere Gerechtigkeit und die Vollkommenheit meinen das Gleiche wie „selig werden“ oder „in den Himmel kommen“. Dies ergibt sich aber auch aus dem Kontext,

    Denn in allen drei synoptischen Evangelien bespricht Jesus die Begegnung mit dem reichen Jüngling anschließend mit den Jüngern. Und im Wortlaut fast übereinstimmend sagt er:

    „Jesus aber sprach zu seinen Jüngern:
    Wahrlich, ich sage euch: Ein Reicher wird
    schwer ins Himmelreich kommen.
    Und weiter sage ich euch: Es ist leichter,
    dass ein Kamel durch ein Nadelöhr gehe, als
    dass ein Reicher ins Reich Gottes komme.
    Als das seine Jünger hörten, entsetzten sie
    sich sehr und sprachen: Ja, wer kann dann
    selig werden?
    Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen:
    Bei den Menschen ist’s unmöglich; aber bei
    Gott sind alle Dinge möglich.“ (Matthäus 19, 23 – 26)

    Klicke, um auf Synoptischer_Vergleich__Der_reiche_Juengling.pdf zuzugreifen

    Daraus wird folgendes klar:

    Es geht nicht um einen entbehrlichen Zusatz als reiche Unvollkommenheit aus. So lange der Jüngling ein Reicher ist, hat er keine Chance, durch Gesetzesobservanz ins Reich Gottes zu kommen. Nicht die geringste Chance. Es sei denn, ein Kamel komme durch ein Nadelöhr (oder durch ein angeblich gleichnamiges enges Tor).

    Denn hier spricht Jesus ganz eindeutig das „Kommen ins Himmelreich“ an. Die Jünger sind entsetzt, dass selbst ein Gesetzestreuer wie dieser junge Mann nicht selig werden kann. Daraufhin macht Jesus klar, dass es nicht um die menschlichen Möglichkeiten geht, dies zu erreichen. Sondern ALLEIN um Gottes Werk, denn bei den Menschen ist es unmöglich.

    Es ist diese Begegnung mit dem reichen Jüngling, es sind die Forderungen der Bergpredigt und viele andere Worte Jesu immer darauf angelegt, den Zuhörer an sein persönliches Limit zu führen, an diesen Punkt, wo er erkennt:

    Ich habe ja überhaupt keine Chance, diesen Anforderungen Gottes gerecht zu werden. Ich bin ja völlig verloren. Denn erst dann ist der Mensch bereit für das Evangelium von Jesus Christus.

    Diese Geschichte zielt auf diesen einen Punkt hin: Die Erlösung durch Gesetzesobservanz ist unmöglich.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Siehe dazu übrigens speziell bei Prof. Gustav Ruhland auch über die Verhütung des Zins-Kapitalismus im Judentum und aus der Bibel und später im Christentum und über den Raub- und Dhimmi-Kapitalismus im Islam mit der hohen Schutzsteuer und im Koran und so weiter.
      Ferner auch die „Christen für gerechte Wirtschaftsordnung“ mit ihrem Internetauftritt und auch die „Humanwirtschaftspartei“ und den Anthropologen David Graeber von der Occupy-Bewegung. Oder auch die Website von Frau Samirah Kenawi mit ihrer ökonomischen Interpretations der Genesis und der Paradies-Geschichte, siehe auch James DeMeos „Saharasia-These“ dazu und den Anthropologen und Anthroposophen Andreas Delor usw.

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  2. Anonymous sagt:

    Die zehn Gebote sind nicht der sittliche Grundsatz des Alten und Neuen Testaments. Sie sind ein Bund, den Gott mit den Israeliten geschlossen hatte. Wir Christen leben in einem Neuen Bund. Das Gesetz des Alten Bundes, wozu der Dekalog gehört, ist nicht in der Lage, uns vor Gott gerecht zu machen. Es ist daher auch nicht unser Maßstab. Unser Maßstab ist Jesus Christus selbst, der in uns lebt und uns durch seinen Geist führt, wenn wir von Neuem geboren sind und dies zulassen.

    Das Liebesgebot Jesu ist radikaler und umfassender als es der Dekalog je sein konnte.

    Zum abgebildeten Text noch folgendes:

    Der Dekalog ist im AT in Ex 20,2–17 und Dtn 5,6–21 enthalten. Eine Gegenüberstellung findet man hier:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zehn_Gebote#Wortlaut

    Es fällt folgendes auf:

    Es fehlt bereits der einleitende Satz, der den zeitlichen Bezug klar macht und gleichzeitig den Machtanspruch Gottes gegenüber Israel begründet. („Ich bin JHWH, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.“)

    Die katholische Kirche hat das Gebot, sich kein Bild von Gott u.a., zu machen, weggelassen. Aus dem Gebot, den Sabbat zu heiligen wird ein Gebot, den „Feiertag“ zu heiligen. Die gesamte Begründung für die Sabbatruhe wird weggelassen. Der Sabbat wird ja nicht mehr geheiligt. Sondern der Sonntag.

    Die gesamte Begründung für das vierte Gebot wird weggelassen („damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt.“). Aus dem letzten Gebot werden zwei Gebote gemacht, um wieder auf zehn Gebote zu kommen und den Wegfall des Bilderverbots zu „kompensieren“.

    Zur Klarstellung: Wer das Liebesgebot Jesu einhält, wird INHALTLICH nichts tun, was dem Dekalog widerspricht. Er wird es aber nicht tun, um ein Gesetz zu halten, das er vor Augen hat, sondern um dem nachzufolgen, der ihn erlöst hat, wird er dies aus innerer Überzeugung tun. Er wird aber weit mehr tun als das.

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    • Guten Tag,
      Sie schreiben wieder typisch: „Die katholische Kirche hat das Gebot, sich kein Bild von Gott u.a., zu machen, weggelassen. Aus dem Gebot, den Sabbat zu heiligen wird ein Gebot, den „Feiertag“ zu heiligen.“
      Was heißt hier „katholische“ Kirche?
      Luther hat es genauso gehalten. Während ich in katholischen Religionsbüchern noch manchnmal die Formulierung „Du sollst den Sabbat heiligen“ fand, hat Luther für seine Konfession amtlich den Ausdruck „Feiertag heiligen“ eingeführt. Auch das Bilderverbot ist bei ihm genauso entfallen.
      Übrigens: Dadurch, daß GOTT in Christus Mensch geworden ist, entfällt es tatsächlich, denn ER ist in seinem Sohn s i c h t b a r auf die Erde gekommenn, Gott also SELBER das „Bilderverbot“ aufgehoben.
      Was die sittliche Gültigkeit der Zehn Gebote betrifft, die Sie für den Neuen Bund bestreiten, so wissen Sie es offenbar besser als Christus selbst, der nicht nur x-mal die bleibende Bedeutung der Gebote bekräftigte, sondern zu dem reichen Jüngling sagte: „Willst Du zum Leben eingehen, so halte die Gebote!“ – Aus dem Kontext geht übrigens klar hervor, daß die Zehn Gebote gemeint waren.
      Daß deren Einhaltung allein nicht zum Heil führt, versteht sich für Christen von selbst, aber sie gehört zur Heiligung sehr wohl dazu – und Paulus erklärte, ohne Heiligung könne niemand ins Himmelreich gelangen.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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      • Anonymous sagt:

        Liebe Frau Küble,

        es ist immer wieder das Gleiche bei Ihnen. Weil andere (hier Luther) das Gleiche getan haben, ist angeblich alles gut.

        Was Luther getan hat, interessiert mich aber kein bisschen, wenn es nicht schriftgemäß ist. Er war ja Katholik und hat vieles aus dem Katholizismus weiter geführt. Das „Copyright“ gebührt dann aber der katholischen Kirche.

        Nein, Gott hat das „Bilderverbot“ nicht aufgehoben. Das ist schlicht Quatsch. Wenn Gott als Mensch auf die Welt kommt, heißt das noch lange nicht, dass WIR uns jetzt ein Bild von Gott machen sollen. Wo ist da die Logik? Jesus Christus ist kein „Bild“ von Gott wie eine Statue oder ein gemaltes Portrait. Er IST Gott. Na ja, angeblich ist ja der jetzige Papst auch der Meinung, Jesus sei auf Erden nur Mensch gewesen.

        Zu Ihrem Beispiel „Willst Du zum Leben eingehen, so halte die Gebote!“ hatte ich schon mehrfach vorgetragen, dass der gesamte Kontext dieser Bibelstelle Ihr Argument in keinster Weise stützt. Denn tatsächlich reichte es eben gerade nicht für den reichen Jüngling, die Gebote zu halten. Etwas fehlte ihm. Vielmehr sollte er seinen gesamten Besitz verkaufen und Jesus als mittelloser Jünger, der jegliche menschliche Absicherung hinter sich gelassen hat, nachfolgen. Ich weiß nicht, weshalb Sie das permanent ignorieren. Daher bleibt meine Feststellung richtig:

        1. Das Liebesgebot Jesu ist radikaler und umfassender als es der Dekalog je sein konnte.
        2. Es geht im NT nicht primär darum, Gesetze oder Gebote zu erfüllen, sondern Jesus Christus nachzufolgen und aus dem Geist Gottes zu leben. Dann wird man „automatisch“ inhaltlich die Gebote erfüllen. Paulus erklärt das sehr deutlich und warnt mehrfach davor, auf die eigene Fähigkeit zur Gesetzesobservanz zu vertrauen.
        3. Jesus Christus ist nicht Gehilfe des Gesetzes, damit wir es jetzt endlich erfüllen können. Es ist genau anders herum. Das Gesetz weist uns auf Jesus hin, weil wir es nicht erfüllen können. Die Verheißung Gottes im AT, die auf das Kommen seines Sohnes, die Erlösung durch ihn und dessen Herrschaft zielt, geschah – wie Paulus klarstellt – außerhalb des Gesetzes. Die Hauptfunktion des Gesetzes besteht darin, uns klar zu machen, dass wir einen Erlöser brauchen.

        Der Katholizismus vermischt leider Gesetz und Gnade. Vielleicht nicht in der Theorie, aber in der Praxis ständig.

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      • Guten Tag,
        vielleicht nehmen Sie zur Kenntnis, daß Christus dem reichen Jüngling gesagt hat, wenn er „vollkommen“ (!) sein wolle, dann solle er seinen Besitz verteilen und IHM
        nachfolgen. Übrigens sind es gerade die katholischen Orden, die diese Aufforderung sehr ernst nehmen!
        Christus hat dem jungen Mann aber nicht gesagt, er müsse seinen Besitz aufzugeben, um überhaupt ins ewige Leben zu gelangen, sondern um „vollkommen“ zu sein.
        Sie sind es, der ständig „Gesetz und Gnade vermischt“ – und dies sogar in der Theorie.
        Zudem vermischen Sie auch noch die göttlichen Gebote mit dem „Gesetz“, dem mosaischen – als ob beides identisch wäre (den Fehler hat schon Luther begangen).
        Sie reden erneut an meiner Argumentation vorbei (wie üblich), denn ich hatte bereits erklärt (und das ist eine amtlche katholsche Lehre), daß das Einhalten der Gebote allein nicht ausreicht, es gehört auch das Festhalten am Christusglauben dazu – sowie Werke der Nächstenliebe, weil der Glaube – so Paulus – „durch die Liebe wirksam wird“.
        Ebenso am Thema vorbei ist Ihr Hinweis, Christus sei kein „Bild“, als ob ich das behauptet hätte. Ich schrieb, Gott sei in Christus s i c h t b a r geworden, was nun einmal eine Heilstatsache ist.
        Ich bin nicht bereit, mich weiter mit Ihnen sinnlos und endlos im Kreise zu drehen.
        Freundlichen Gruß!
        Felizitas Küble

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      • Holger Jahndel sagt:

        @Anonymous:

        Gilt der Alte Bund auch für Christen? – JESUS CHRISTUS ist …

        http://hauszellengemeinde.de/alter-bund/

        hauszellengemeinde.de/alter-bund/

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