Friedrich Merz übt scharfe Kritik an Merkel

Der CDU-Politiker Friedrich Merz hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Bundesregierung für das schlechte Abschneiden der CDU bei den Thüringer Landtagswahlen verantwortlich gemacht.

„Das gesamte Bild der Bundesregierung ist einfach grottenschlecht und daran muß sich etwas ändern“, sagte Merz im ZDF. Ganz überwiegend stehe aber Merkel im Mittelpunkt der Kritik.

Seit Jahren lege sich „wie ein Nebelteppich“ die Untätigkeit und mangelnde Führung der Bundeskanzlerin übers Land. „Das kann so nicht weitergehen.“

Die Ergebnisse der Landtagswahlen stellten ein „großes Mißtrauensvotum“ gegenüber der Bundesregierung dar und hätten diese abgestraft.

Daß die Große Koalition aus CDU und SPD bis Ende 2021 im Amt bleiben soll, hält Merz für unverantwortlich. „Das geht einfach nicht. Dafür sind die Probleme des Landes zu groß, dafür sind aber auch die internationalen Herausforderungen viel zu groß.“

Die CDU-Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer habe indes „kaum eine negative Rolle gespielt“, sagte Merz und bestärkte ihre Position als Parteivorsitzende.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2019/friedrich-merz-bild-der-bundesregierung-ist-einfach-grottenschlecht/


16 Kommentare on “Friedrich Merz übt scharfe Kritik an Merkel”

  1. Anonymous sagt:

    Die AfD mit „guten Ideen“ in Verbindung zu bringen, ist so, als würde man einen Schnecke mit „blitzschnell“ in Verbindung bringen wollen. Kurz gesagt: Beides schließt sich völlig aus.

    Was Friedrich Merz betrifft:

    Natürlich ist es albern, wenn Herr Günther abschätzig über „ältere Männer“ spricht. Aber um dieses Kriterium geht es bei Friedrich Merz gar nicht. Merz war schon immer eine Neoliberaler und das wird sich auch nicht ändern. Seine tollste „Idee“ war es, eine Steuererklärung zu schaffen, die auf einen Bierdeckel passe.

    Ansonsten spitzt der Friedrich halt die Ohren und saugt das an Kritik gegenüber Merkel auf, was ihm wohlfeil erscheint und womit er sich vielleicht profilieren kann. Nur habe ich von ihm bisher kein politisches Programm oder wenigstens eine politische Leitidee gesehen bzw. gehört, die nach vorne weisen würde. Insofern ähnelt er natürlich der AfD.

    Es ist bei der CDU eben leider genau so wie bei der SPD und im Grunde bei jeder anderen Partei, dass das zur Verfügung stehende Personal über eine gewisse Mittelmäßigkeit nicht herauskommt. Aber das spiegelt letztlich die Bevölkerungsmentalität wieder. Nur die AfD kann dieses Niveau beim Spitzenpersonal mühelos noch unterbieten. Allen voran Höcke und Gauland.

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    • Adolf Breitmeier sagt:

      Anonymus: Angst vor der AfD? Wer einen ..Gegner“ ernsthaft in der Diskussion fürchten muss und keine Argumente mehr findet, der macht/redet ihn schlecht. Hören Sie sich die Reden der AfDler im Bundesparlament an, und sie werden erstaunt sein, wie geschliffen zum Beispiel ein Herr Curio argumentiert. Und kein anderer kann ihm das Wasser reichen. Übrigens, ich bin parteilos, ich mag es nur nicht, wenn man politisch Andersdenkende so ein bisschen (oder auch stärker) als schwachköpfig darstellt.

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      • Anonymous sagt:

        Angst vor der AfD? Mit Sicherheit nicht. Wie kommen Sie darauf? Dummheit ist gefährlich. Aber Angst sollte man vor ihr nicht haben.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Die AFD ist leider alleine schon ökonomisch zu liberal ausgerichtet.

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    • Holger Jahndel sagt:

      Es gab und gibt die ÖDP und die Republikaner und die Piratenpartei und die Humanwirtschaftspartei und die BüSo, für jeden Geschmack was dabei.
      Und die Deutschen werden stattdessen Nicht-Wähler, weil sie meinen, dass sie denen da oben eines damit ausgewischt haben.

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  2. Anonymous sagt:

    Ich bin begeistert von Friedrich Merz,einem
    Kraftvollen ,jungen „Alten“!!!
    Danke!

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    • "GsJC" sagt:

      Ich auch!

      nachdem, wie wir aus berufenem Munde erfahren durften, unser „Friedrich“ von „Mutti“ ausgebootet wurde, was nicht für eine besonders gute Mutter spricht, stellt er sich mutig und selbstlos erneut.

      MfG

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      • Adolf Breitmeier sagt:

        Lieber GsJL: Dazu braucht man keinen Mut, aber Machthunger – und selbstlos ist in der Politik wohl niemand. Herr Merz wittert ,,Morgenluft“ und will die Gunst der Stunde nutzen, sonst nix. Dass er von der AfD abkupfern wird (im Falle er zum Kandidaten der CDU gewählt werden wird) ist sonnenklar, denn sonst kann er ja keine neuen Ideen bringen. Dann sollte man doch lieber das Original wählen.

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      • "GsJC" sagt:

        Lieber Herr Breitmeier,

        Dann sollte man doch lieber das Original wählen.

        Dann machen wir das doch und nehmen Herrn Merz gelegentlich gegen die anwesenden Merkelfans ein wenig in Schutz und unterstellen ihm die besten Absichten. 😉

        Beste Grüße

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      • Adolf Breitmeier sagt:

        Lieber GsJC, Sie haben meinen Beitrag: Dann sollte man lieber das Original wählen gröblichst ,,missverstanden“. Die AfD ist das Original der neuen Ideen, Herr Merz (hochintelligent, gewiefter Taktiker) kann sich nur auf die Ideen der AfD stützen, denn ansonsten hat die CDU nichts im ,,Köcher“, was Deutschland erhalten könnte. Sie sehen, ich bin ein Patriot, kein Chauvinist. In wie weit hat sich Herr Merz patriotisch geäußert? Wie will er den Schaden, den Frau Dr. Merkel und die CDUCSUSPDGRÜNELINKE angerichtet haben wieder ,,ins Lot“ bringen?

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    • Holger Jahndel sagt:

      Der aber für die postmodernisierte dekadente werte-relativistische globalistische CDU/CSU wohl immer noch zu wertkonservativ war, selbst als Neocon.

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  3. Anonymous sagt:

    Friedrich Merz hatte sich beleidigt zurückgezogen, nachdem er von Merkel als Fraktionschef ausgebootet wurde. Jetzt rächt er sich. Wie billig ist das? AKK nimmt er aus der Kritik heraus. Denn um Kanzlerkandidat zu werden, braucht er sie noch. Denn sie ist die Parteivorsitzende.

    Ein Karrierist ist dieser Mann, sonst nichts.

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    • Bernhard sagt:

      Volle Zustimmung!

      Vor allem dass er Karrierist ist und nicht viel weiter, kann ich nur unterstreichen.

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    • Holger Jahndel sagt:

      @Anonymous:

      Für mich ist AKK die geeignetere Kanzlerkandidatin, trotz ihrer imho falschen gegnerischen Ostpolitik und Haltung gegenüber Russland und Präsident Wladimir Putin. Friedrich Merz ist Kommandant eines Hedge-Fonds und Rotary-Club Mitglied und sitzt im Aufsichtsrat des „Black-Rock“Hedge-Fonds des Heuschrecken-Finanzkapitals mit seinen destruktiven Spekulationen und seinem Raubtierkapitalismus usw.
      Wenn die Junge Union und die CDU allen ernstes einen solchen Mann zum Kanzler-kandidaten macht und dieser dann auch noch allen ernstes in deutschen Bundstagswahlen zum Kanzler gewählt werden solle, dann haben in diesem Lande viele ihr wahres Gesicht gezeigt. Denn natürlich würde dieser dann die Interessen des Finanzkapitals vertreten, wie dies auch schon der Bundeskanzler Gerhard Schröder mit seiner Legalisierung von Hedge-Fonds und ihrer Zulassung auf den deutschen Finanzmarkt getan hat. Diese Heuschrecken- Geier-Fonds waren ursprünglich verboten. Und selbst die CDU meinte damals, so weit wie Schröder wäre man der Finanzwirtschaft nicht entgegen gekommen und hätte diese legalisiert und ihnen so Zutritt zum deutschen Finanzmarkt gewährt. Siehe dazu auch die Tatsache, dass Gerhard Schröder nach seiner Abwahl mit dem Bankier Lord Rothschild auf dessen Schloß in Südfrankreich guten Rotwein trank. Ein Bankiers-Weingut fürs Establishment. Dieses liberale Establishment ist eben gerade auch in den Rotary-Clubs der Lions und Kiwanis und den Service- und Round-Table Clubs und Odd-Fellow-Orden als freimaurerische Vorfeld-Organisationen organisiert. Siehe auch die Website von Prof. Karl-Albrecht Schachtschneider als Staatsrechtler und Juristen, etwa auch zu den Rechtsverstössen der Regierung der Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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  4. Breitmeier, Adolf sagt:

    Späte Rache; Merz tritt einen angeschlagenen Gegner , A LAME DUCK, um sich selbst als Kanzlerkandidat in Stellung zu bringen, als Retter in der Not (was durchaus gelingen könnte, denn AKK stochert im Nebel). Allerdings im Prinzip hat er recht, denn Frau DR. Merkel hat dem Land in einem Ausmass geschadet, wie man es eigentlich gar nicht bennen kann. Sie hätte schon vor Jahren ihres Amtes verlustig gehen müssen, da hat die CDUCSU kläglich versagt.

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  5. Wolf sagt:

    Es ist schon einmal gut, dass Friedrich Merz dem Weiter so der Union auch als umstrittene Persönlichkeit den Kampf angesagt hat. Schön wäre, wenn er die AFD nicht als Konkurrenz, sondern als die Partei ansieht, die durch Merkels Werte-Verrat an der Union erst entstanden ist und damit für Ex-Unionswähler eine Alternative.
    In früheren Jahrzehnten wäre die Groko durch Wahlverluste zurück getreten, heute will sie ihr Diktat gegen die Bürger durchsetzen.
    Scholz, der als Finanzminister das Umsiedlungsprogramm auf Kosten der Bürger mit CO2 Steuer erbarmungslos durchzieht, damit die Migranten auch ohne Willen zur Integration das Füllhorn des Sozialstaates genießen, der von Generationen aufgebaut wurde, und fleißig deutsche Kohle zum insolventen Projekt nach Brüssel scheffelt.
    Die Deutschen sollen den Größenwahn der Politiker finanzieren, die mit vielen Rechtsbrüchen das von der EU der Gründerväter aufgebautes Werk, ihr ideologisches Zerstörungs- und Umverteilungswerk fortsetzen wollen.
    Ich habe Bauchgrimmen bei der Stichwahl der SPD-Führung, aber sehe das Risiko, das zwar linke Duo gegen Scholz mit Zweifeln an der EU durchaus als Alternative, in der Wahl zwischen Pest und Cholera. Kein Zweifel, die Groko hat fertig und ihre Despoten klammern sich an ihre Macht. Die schlimmste Heimsuchung war Merkels illegale Grenzöffnung, gegen die sogar de Maiziere gemurrt haben soll und von Kriminellen bis Terroristen jeder einwandern konnte. Mit all ihren Märchen hat Merkel die Basis getäuscht, über den postfaktischen Begriff Target II, die von Wirtschaftsunion, FDP und AFD geforderte keine Transfer- und Schuldenunion durchgesetzt, damit der sozialistische Umverteilungsstaat Fahrt aufnimmt und die Schere zwischen arm und reich noch mehr auseinander driftet und besonders die schon hier länger lebenden Bürger zweiter Klasse sollen für das Füllhorn der Neusiedler bluten. Also sollte Merz mit AKK für eine Koalition mit den Grünen heulen, dann verrät er die Bürger ein weiteres Mal, oder er besinnt sich. Die FDP, bleibt Lindner bei seinen Aussagen, stünde bereit, auch die AFD wäre ein Verhandlungspartner mit Realitätssinn, die natürlich als junge Partei noch Schliff braucht. Wie nun, Herr Merz ?

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