Kontroverse zwischen Nuhr und Sonneborn

Der Kabarettist Dieter Nuhr hat dem Europaabgeordneten Martin Sonneborn („Die Partei“) einen Hang zum Totalitären vorgeworfen, schreibt die Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT. 

Hintergrund ist Sonneborns Forderung, Nuhr aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu verbannen. Sonneborn hatte im Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung betont, wenn er etwas zu sagen hätte, würde er Dieter-Nuhr-Auftritte im ö.r. Rundfunk verbieten.

Die Äußerung Sonneborns sage viel über sein Verhältnis zur Meinungsfreiheit aus, kontert Nuhr. Auch seine Kritik an Greta Thunberg verteidigte der Kabarettist. Dafür hatte er viel Gegenwind erhalten. Früher sei es im Kabarett üblich gewesen, den Zeitgeist in Frage zu stellen:

„Das machen heute nur noch wenige. Politische Angepaßtheit und Ausgrenzung von Andersdenkenden ist ja auch ein gutes Geschäftsmodell.“

Er nehme abweichende Meinungen dagegen eher „als Herausforderung wahr und nicht als auszumerzendes Übel“.

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2019/nuhr-wirft-sonneborn-hang-zum-totalitaeren-vor/


4 Kommentare on “Kontroverse zwischen Nuhr und Sonneborn”

  1. Larissa sagt:

    Nuhr ist ein Comedy-Clown. Sonneborn ein seriöser Satiriker und nebenbei einer der ehrlichsten Politiker unserer Zeit. Recherchen haben das bestätigt.

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  2. Tja, wenn es um die eigenen politischen Überzeugungen geht, dann verstehen die Spaßvögel offenbar doch keinen Spaß mehr. Sonneborn war früher bei Titanic, die gerne kirchliche Würdenträger verballhornte, mal ganz vorsichtig formuliert. Ich hatte die Herrschaften dann mal angeschrieben, ob sie nicht mal das gleiche mit Imamen und Ajatollahs probieren wollen. Keine Reaktion. Daraufhin habe ich mein Abo gekündigt. In den heutigen Zeiten braucht es keine Satiriker mehr. Die politische Wirklichkeit in diesem Land ist Satire genug, aber leider nicht zum Lachen. Sonneborn eingeschlossen.

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  3. Holger Jahndel sagt:

    Schon Lenin sagte: „Die höchste Kunst des Krieges ist, militärische Auseinandersetzungen völlig zu vermeiden und stattdessen den Feind dadurch zu besiegen, dass man seine Prinzipien, seine Religion, seine Kultur und seine Traditionen zerstört. Wenn ein Land so demoralisiert ist, kann man es übernehmen, ohne einen einzigen Schuss abzufeuern.“

    Auch der chinesische Philosoph Sun Tsu lehrte schon um 450 v. Chr.: „Zersetzt alles, was am Leben eurer Gegner gut ist. Unterhöhlt ihr Ansehen und gebt sie im rechten Augenblick der öffentlichen Schande preis. Nutzt die Mitarbeit auch der niedrigsten und abscheulichsten Menschen (bspw. unsere Politiker). Verbreitet Streit und Uneinigkeit unter den Bürgern des feindlichen Landes. Stachelt die Jugend gegen die Alten auf. Stört mit allen Mitteln die Tätigkeit der Regierung. Entwertet alle Überlieferungen und Götter Eurer Feinde. Sendet leichte Frauen aus, um das Werk des Verfalls zu vervollständigen.“

    Wenn die Mehrheit der Bevölkerung diese Geistesmanipulation erst einmal akzeptiert hat, ist es kaum noch nötig, eine militärische Auseinandersetzung zu führen, bevor das Land kapituliert.

    Alexander Solschenizyn, der Literaturnobelpreisträger sagte: „Ein marxistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert.“

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