Energiewende: BDI warnt vor Stromausfällen

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, hat vor Stromausfällen aufgrund des Ausstiegs aus Kernkraft und Kohle gewarnt.

„Ohne ausreichende Netzkapazitäten drohen zu Spitzenlastzeiten Blackouts. Wer die verhindern will, muß Kraftwerke, die eigentlich abgeschaltet werden sollten, länger laufen lassen“, sagte Kempf am Montag den Zeitungen des Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Er bemängelte den schleppenden Ausbau des Stromnetzes. „Um die Energiewende zu schaffen, benötigen wir 7.700 Kilometer neue Übertragungsleitungen. Gerade mal 1.100 davon sind gebaut, mehr als 20 Prozent noch nicht einmal geplant“, erklärte der BDI-Chef.

2023 solle aber schon der Atomausstieg erfolgen. „Man muß kein Prophet sein, um zu der Prognose zu kommen, daß die Netze so nicht rechtzeitig fertig werden“, verdeutlichte er.

Er habe große Sorge, daß der Strombedarf nicht sicher gedeckt werden könne, da Deutschland nicht nur aus der Kernkraft, sondern auch aus der Kohle aussteige.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/wirtschaft/2019/energiewende-industrieverband-warnt-vor-blackouts/


2 Kommentare on “Energiewende: BDI warnt vor Stromausfällen”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Leider hat Deutschland bis heute kein modernes Zwischenspeichersystem für Strom, darin sollte man mal investieren. Denn bis heute muß Deutschland bei Engpässen den (Atom-) Strom aus Frankreich einkaufen. Einmal haben auch schon die Schweiz und/oder Österreich ausgeholfen. Das Stromnetz der USA ist ohnehin auch ebenfalls völlig marode und anfällig.
    Leider wird auch neben Erdöl und Erdgas, siehe Heinbergs Bücher und Artikel dazu und zu „Peak Oil“ und „Peak Everything“, das Uran knapp und teuer werden und ebenso Phosphor und Kalium (aus Phosphaten und Kali-Salzen werden neben dem auch knapper werdenden Stickstoff alle Kunstdünger für die industrielle Landwirtschaft hergestellt) und Kupfer und Lithium und Helium und Asphalt usw.
    Durch die knapper werdenden Rohstoffe für Kusntdünger wird es auch keine ausreichende mögliche angebaute Alternative in Form von Biodiesel und Biogas bzw. Bioöl bzw. Treibstoffen aus biologischem Anbau mehr geben können.
    Diese industrielle Landwirtschaft in großem Maßstab wird enden. Der Familien-Betrieb und Bio-Landbau und ökologische Anbau und Biobauernhof wird wohl die Landwirtschaftsform der Zukunft sein. Siehe dazu und zu Landwirtschaft und Bauern und Agrar- und Familien-Betrieb auch das Zeit-Fragen Magazin aus der Schweiz: http://www.zeit-fragen.ch siehe auch zur EFTA
    Meiner Ansicht wird ein Wasserstoffantrieb für Autos notwendig werden, aus mit Solar-Energie betriebenen Meerwasserentsalzungsanlagen für Meerwasser gewonnen, es gibt auch eine Algen- und/oder Bakterien-Art, welche ohne weitere Energiezufuhr von außen die Wasserstoff- und Sauerstoffmoleküle im H2O bzw. Wasser voneinander trennt. So dass der Sauerstoff verbraucht wird, und nur Wasserstoff zurückbleibt.
    In Wüstenstaaten könnten auch ferner große Solarenergie-Anlagen mit Sonnenkollektoren aufgestellt werden und Silizium aus Sand könnte als Material-Alternative für Kunstoffe und Plastiken aus Erdöl gewonnen werden usw. Ideal wären natürlich Staaten mit Meereküste für die Meerwasserentsalzungsanlagen, die auch Trinkwasser zum Trinken und zur Bewässerung und Meeressalz gewinnen und herausfiltern würden. Betrieben werden könnten diese wie gesagt mit Sonnen- und Solarenergie, siehe übrigens auch Franz Alts „Sonnenseiten“-Internetauftritt dazu und meine Partei ÖDP.

    Meiner Ansicht nach brauchen wir speziell auch in Deutschland und Polen und Frankreich und Tschechien und in der Ukraine und Russland und auch den USA und der gesamten westlichen Welt samt Großbritannien eine Wiederbelebung der Kohleindustrie und des Kohleabbaus und Kohlebergbaus. Denn dies ist die einzige noch reichlich vorhandene Material-Alternative zu Erdöl bzw. als Rohstoff für die chemische Industrie. Und als einziger noch reichlich vorhandener Rohstoff, für eine ökologisch verträgliche Re-Industrialisierung verwendbar, ist diese fossile Rohstoff der Kohle eigentlich viel zu schade zum verbrennen und verstromen und verfeuern.
    Er ist der einzige mögliche Rohstoff als Material-Ersatz zu Erdöl für die chemische Industrie. Denn es nahen sich „Peak Oil“ (siehe Michael C. Rupperts FROMTHEWILDERNESS Weblog – und Michael C. Ruppert (R.I.P.) Bücher) und „Peak Everything“, siehe dazu auch Heinbergs Bücher und Artikel und Weblog.
    Auch trägt Kohleverfeuerung und Kohleverstromung zum Klimawandel bei. Und Kohleindustrie belastet in China lokal und regional und national und global Wasser und Boden und Luft und Nahrung und die Umwelt und Natur usw.
    Siehe dazu auch Al Gores Buch „Wege zum Gleichgewicht – ein Marshallplan für die Erde“ usw.

    Liken


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