NRW verbietet Kita-Spiel „Original-Play“

Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat ein Verbot der umstrittenen Kita-Spielmethode „Original Play“ angekündigt. Das Konzept, bei dem fremde Männer in Kitas mit Kindern kuscheln, sei „völlig indiskutabel“, sagte Familienminister Joachim Stamp (FDP) der WAZ.

Bislang werde die Spielmethode zwar noch nicht in NRW praktiziert. Sie sei aber nicht zu verantworten, da eine Gefährdung der Kinder nicht ausgeschlossen werden könne, warnten die Landesjugendämter.

Nach Berichten der ARD über Mißbrauchsfälle im Zusammenhang mit „Original Play“ in Berlin und Hamburg sorgte das Konzept für Aufregung.

Neben dem Kinderschutzbund sprach sich auch die Leiterin des bayerischen Staatsinstituts für Frühpädagogik, Fabienne Becker-Stoll, gegen diese Spielmethode aus.  

Urheber von „Original Play“ ist der US-amerikanische „Spieleforscher“ Fred Donaldson. Grundlage des Konzepts seien Beobachtungen spielender Tiere. Die Männer, die später in die Kitas gingen, benötigten dafür keine pädagogische Ausbildung. Nach kurzen Seminaren könnten sie als „Lehrlinge“ in die Kindereinrichtungen.

In Deutschland habe die Methode vor 15 Jahren Einzug in einzelne Kitas und Kindergärten gehalten.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2019/einladung-fuer-paedophile-nrw-will-original-play-verbieten/


Aus der Größe und Schönheit der Schöpfung können wir GOTT erkennen

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Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Weish 13, 1-9:
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Töricht waren von Natur alle Menschen, denen die Gotteserkenntnis fehlte. Sie hatten die Welt in ihrer Vollkommenheit vor Augen, ohne den wahrhaft Seienden erkennen zu können.
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Beim Anblick der Werke erkannten sie den Meister nicht, sondern hielten das Feuer, den Wind, die flüchtige Luft, den Kreis der Gestirne, die gewaltige Flut oder die Himmelsleuchten für weltbeherrschende Götter.
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Wenn sie diese, entzückt über ihre Schönheit, als Götter ansahen, dann hätten sie auch erkennen sollen, wieviel besser ihr Gebieter ist; denn der Urheber der Schönheit hat sie geschaffen.
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Und wenn sie über ihre Macht und ihre Kraft in Staunen gerieten, dann hätten sie auch erkennen sollen, wieviel mächtiger jener ist, der sie geschaffen hat; denn von der Größe und Schönheit der Geschöpfe lässt sich auf ihren Schöpfer schließen.
Dennoch verdienen jene nur geringen Tadel. Vielleicht suchen sie Gott und wollen ihn finden, gehen aber dabei in die Irre.
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Sie verweilen bei der Erforschung seiner Werke und lassen sich durch den Augenschein täuschen; denn schön ist, was sie schauen.
Doch auch sie sind unentschuldbar:
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Wenn sie durch ihren Verstand schon fähig waren, die Welt zu erforschen, warum fanden sie dann nicht eher den HERRN der Welt?
Foto: Dr. Bernd F. Pelz

Bundestag beschließt Zentrum zur Geschichte der deutschen Minderheit in Oppeln

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat auf der gestrigen Bereinigungssitzung zusätzliche Mittel für die Kulturförderung gemäß Bundesvertriebenengesetz beschlossen.

Dazu erklärt der Sprecher der Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Eckhard Pols:

„Die Union setzt mit ihrem Einsatz für das deutsche Kulturerbe im Osten Europas ein klares politisches Signal: Die Bundesförderung nach dem Kulturparagraphen des Bundesvertriebenengesetzes bleibt ein Kernanliegen deutscher Politik und wird im Bundeshaushalt 2020 um mehr als fünf Millionen Euro erhöht.

  • So werden die deutschen Minderheiten in Polen und Rumänien 2020 mit zusätzlich 3,4 Millionen Euro unterstützt. Besonders hervorzuheben ist dabei die Förderung eines Dokumentations- und Ausstellungszentrums zur Geschichte der deutschen Minderheit in Oppeln. Die Mittel dienen außerdem der Renovierung bestehender Schulgebäude, Bildungsprojekten und Personalkosten in Altenheimen sowie Sozialstationen.
  • Das Schloss Steinort, eines der bedeutendsten noch erhaltenen Schlösser Ostpreußens, wird für die weitere bauliche Sicherung mit 500.000 Euro unterstützt.
  • Das Haus Schlesien in Königswinter, das auch von der Landsmannschaft Schlesien genutzt wird, erhält für die Sanierung und den Umbau 500.00 Euro.
  • Die Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen in Bonn wird für das Projekt zur Stärkung der eigenständigen Kulturarbeit der deutschen Heimatvertriebenen mit 500.000 Euro gefördert.
  • Das Ostpreußische Landesmuseum in Lüneburg erhält für die Erneuerung der Klimaanlage 280.000 Euro und für die wissenschaftliche Erstellung der geplanten Kant-Ausstellung 178.000 Euro.
  • Die Veröffentlichung der monatlichen Kulturkorrespondenz-Zeitschrift des Deutschen Kulturforums östliches Europa ist mit 80.000 Euro weiter gesichert.
  • Der Museumsverband Niedersachen und Bremen hat in Kooperation mit der niedersächsischen Landesbeauftragten für Heimatvertriebene erstmals ein Pilotprojekt zu den Heimatsammlungen entwickelt, das mit 50.000 Euro gefördert wird.

Die Ergebnisse sind ein wichtiger Erfolg für die Gruppe der Vertriebenen, Aussiedler und deutschen Minderheiten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der in der 19. Legislaturperiode 71 Abgeordnete angehören.

Die Unionsfraktion setzt sich weiter nachhaltig und mit Erfolg für die Anliegen der deutschen Heimatvertriebenen und Heimatverbliebenen ein.“


Das Inzuchtverbot der katholischen Kirche begründete die westliche Zivilisation

Auf der Internetseite „Grenzwissenschaft aktuell“ wurde jetzt ein aufschlußreicher Artikel veröffentlicht: https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/legten-inzest-und-polygamieverbot-der-fruehen-kirche-die-grundlage-der-westliche-psyche20191114/Natur

Demnach gelangen Forscher aus den USA in einer wissenschaftlichen Studie zu der Schlußfolgerung, daß der Ursprung der westlichen Zivilisation bzw. die psychologischen Grundlagen ihrer Wertegemeinschaft wesentlich im Einfluß der katholischen Kirche und ihrer Sittenlehre zu suchen sind.

Die spätantike Kirche habe nämlich durch Konzilsbeschlüsse (z.B. Synode von Agde 506 n. Chr.) und mit ihrer Lehrverkündigung dafür gesorgt, daß die damals oft übliche Inzucht (Verwandtschafts-Ehe) und Polygamie (Vielweiberei) allmählich zum fast vollständig verschwand.

So wurden durch Kirchengesetze z.B. Ehen zwischen Personen untersagt, die enger verwandt waren als Cousin oder Cousine dritten Grades.

Dieses Inzuchtverbot sei es gewesen, so heißt es weiter, „das die seelischen Grundlage für das legte, was wir heute als „Psychologie der westliche Zivilisation“ bezeichnen“.

Die erwähnte Studie von Wissenschaftler/innen um Jonathan Schulz von der George-Mason-Universität und Joseph Henrich von der Elite-Universität Harvard wurde aktuell im Fachjournal „Science“ (DOI: 10.1126/science.aau5141) veröffentlicht.

Durch diese kirchlichen Festlegungen seien grundlegende Werte der westlichen Kultur entstanden, darunter der Individualismus durch eine gewisse Herauslösung aus dem traditionellen Familien- und Stammesverband, verbunden mit der Bereitschaft, auch mit sippenfremden Personen zusammenzuarbeiten.

Wörtlich schreibt „Grenzwissenschaft aktuell dazu: „Mit dem Einfluss der Kirche wuchsen, verbreiteten und verfestigten sich damit einhergehend auch besagte psychologische Eigenschaften, so die Autoren der Studie.“

Weiter heißt es dazu über traditionelle Stammesgesellschaften in der Zeit davor:

„Die Heirat zwischen Cousins und Cousinen war beispielsweise ein einfacher Weg, diese Familienbande aufrecht und zu stärken“, erläutert Henrich. „Tatsächlich wurden solche Ehen in nicht wenigen europäischen Gesellschaften aktiv gefördert, um so den Wohlstand innerhalb der Familie zu festigen und zu sichern.“

Durch die Veränderungen, welche die katholische Kirche einleitete, wozu auch das Verbot der Schwager-Ehe gehörte, sei die Inzucht immer stärker zurückgegangen, was eine gewisse Befreiungs aus Stammeszwängen ermöglichte und den westlichen Individualismus begünstigte.


Israel: 1 Million Menschen in Schutzräumen

​Seit den frühen Morgenstunden des 12. November wurde der Süden und das Zentrum Israels massiv mit Raketen aus dem Gazastreifen beschossen.

Palästinensische Terroristen feuerten über 450 Raketen auf über 110 Orte und Gemeinden in Israel ab (Stand vom 14.11., 11.30 Uhr MEZ).
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Das Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ fing 90 Prozent der Raketen ab.
Aufgrund der Situation blieben die Schulen und Arbeitsstätten in Südisrael und Teilen des Zentrums – darunter auch Tel Aviv – geschlossen.
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Eine Million Menschen mussten Schutzräume aufsuchen. Mindestens 40 Personen mussten medizinisch versorgt werden. 
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Quelle: israelische Botschaft in Berlin

Wenn Politiker bedroht werden: Empörung! – Bei Abtreibungen: Schweigen!

Von Reinhard Wenner

Als am 2. November 2019 bekannt wurde, dass die beiden Abgeordneten der GRÜNEN, Claudia Roth und Cem Özdemir, Todesdrohungen erhalten haben, wurde  –  zu Recht – Empörung geäußert und rasche Aufklärung gefordert. 

Beim Thema „Abtreibung“ dagegen herrscht bei etlichen Politikern und Medien Schweigen. Bei Bedrohungen und Anschlägen auf Politiker und bei Unglücksfällen, bei denen auch Kinder zu Schaden gekommen sind, gibt es öfter gleichsam eine Empörungs- bzw. Betroffenheitswelle.

Von Schock ist die Rede, unter dem angeblich die ganze Stadt, die ganze Nation stehe. Rufe nach stärkerem Personenschutz von Politikern und ein energisches strafrechtliches Durchgreifen und Erhöhung des Strafrahmens ertönen. Ggf. werden auch weitere technische Sicherheitsmaßnahmen gefordert.

Und wer ist schockiert und findet es himmelschreiend, wenn alljährlich in Deutschland mehr als 100.000 Kinder abgetrieben werden? Von Strafrechtsschutz ist dann keine Rede.

Die armen Kinder – aber nicht, wenn es um Abtreibungen geht.

Bei Fernsehberichten über Flüchtlingssituationen werden immer wieder – Mitleid heischend – Kleinkinder gezeigt und bei Unglücksfällen oder in Notsituationen, bei denen auch Kinder betroffen sind, wird von ARD, ZDF und Deutschlandfunk öfter ihre Anzahl genannt.

Dagegen ist nichts einzuwenden. Sonderbar wird es erst, wenn dieselben Medien nichts über die täglich in Deutschland durch Abtreibung getöteten Kinder berichten. Bei den über 100.000 Abtreibungen pro Jahr sind das durchschnittlich mehr als 275 Kinder pro Tag.

Nach den Morddrohungen gegen Claudia Roth und Cem Özdemir hat Bundesinnenminister Seehofer von einer „Verrohung unserer Gesellschaft“ gesprochen. Aber mir ist nicht bekannt, dass er das jemals im Blick auf die Abtreibungen gesagt hat.

Mir ist weiter nicht bekannt, dass z.B. der derzeitige Bundespräsident wiederholt die Abtreibungen kritisiert hat, auch die Bundeskanzlerin nicht und auch keines ihrer Kabinettsmitglieder. Von Frau Roth und Herrn Özdemir von den GRÜNEN ist mir ebenfalls kein entsprechender Protest bekannt.

Das Recht auf Leben – Art. 2 Abs. 2 GG – gilt bei etlichen Leuten uneingeschränkt wohl nur, wenn Politiker bedroht werden.

Frauen und Männer, die die derzeitige „Abtreibungsregelung“ beschlossen haben und auch jene, die daran festhalten, sind durchaus dafür, in anderen Staaten qualifizierte Frauen und Männer für Kranken- und Altenpflege, für Industriebetriebe, Handwerk und Handel anzuwerben – neuestens Bundeskanzlerin Dr. Merkel in Indien und Bundesgesundheitsminister Spahn in Mexiko.

Wie wäre es, wenn Arbeitgeberverbände, Handwerkskammern, Gewerkschaften, die sich ja alle in Prognosen auskennen (sollten), der Bundesregierung und den Abgeordneten des Bundestages immer wieder sagten, dass all diese getöteten Kinder in Deutschland fehlen?

Denn unter den über 100.000 Kindern, die da seit Jahrzehnten Jahr für Jahr getötet worden sind, dürften etliche gewesen sein, die hervorragende Erfinder, Ingenieure, Handwerker, Dichter, Musiker, Universitätsprofessoren, Ärzte geworden wären – „Fachleute“, die schon aus betriebswirtschaftlicher Sicht dringend gebraucht würden.

Wir brauchen heutzutage zum Glück keine neuen „Kriegerdenkmale“ mehr. Was wir aber dringend brauchen, sind Erinnerungsstätten für die im Mutterleib getöteten Kinder einschließlich jener Kinder, die aus biologisch-medizinischen Gründen nicht lebend zur Welt gekommen sind.

Wenn für jedes im Mutterleib getötete bzw. nicht lebensfähige Kind ein Baum gepflanzt worden wäre, gäbe es inzwischen allein in Deutschland zusätzlich riesige Wälder.

Unser Autor Reinhard Wenner ist Mitverfasser des islamkritischen Sachbuches „Freiheit und Islam. Fakten, Fragen, Forderungen“. Das 848 Seiten starke Werk kann für 34 Euro direkt bei ihm bestellt werden: reinhard.wenner@gmx.de