China: Abriß einer Kirche beim Gottesdienst

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In China ließ das kommunistische Regime am 18.10.2019 eine bekannte und offiziell staatlich anerkannte Kirche abreißen. Noch während im Innern ein Gottesdienst stattfand, begannen die Abrissmaßnahmen.

Fotos und Videos im Netz zeigen den Abriss der Kirche, in deren Inneren noch ein Gottesdienst stattfindet.

Das Kirchengebäude hatte Platz für mehr als 3.000 Menschen, war Teil eines offiziell anerkannten Kirchennetzwerks Chinas und sehr bekannt.

Die beiden Pastoren der Kirche, Geng Yimin und Sun Yongyao, wurden unter dem Verdacht, „eine Menschenmenge zu mobilisieren, um die gesellschaftliche Ordnung zu stören“, festgenommen.

Bob Fu, Gründer und Vorsitzender von „China Aid“, erklärt dazu:

„Dies ist ein weiteres deutliches Beispiel für die Eskalation der Verfolgung, die die Religionen unter dem kommunistischen Regime erfahren […]. Der Schutz der Religionsfreiheit wird völlig missachtet, obwohl sie in der Verfassung der Kommunistischen Partei verankert ist. Das zeigt der ganzen Welt, dass Präsident Xi entschlossen ist, seinen Krieg gegen friedliche Christen fortzusetzen.

Quelle (Text/Foto): https://www.verfolgte-christen.org/erleben-mitfuehlen/magazin/aktuelle-meldungen/detail/news/china-abriss-einer-kirche-waehrend-des-gottesdienstes/

 


10 Kommentare on “China: Abriß einer Kirche beim Gottesdienst”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Emotionserkennung in China? (die-tagespost.de)
    Veröffentlicht am 21. November 2019von Kirchfahrter Archangelus
    Emotionserkennung in China?
    Internationale Zeitschriftenschau am 14. November 2019
    Ein Journalistenteam publizierte in The Financial Times einen beängstigenden Artikel mit der Überschrift: „Emotionserkennung ergänzt die Liste chinesischer Überwachungsinstrumente“.

    Darin heißt es: „Nach der Gesichtserkennung bereiten Sie sich auf eine Emotionserkennung vor. Das war das Schlagwort zur Verbrechensprävention, das in dieser Woche auf Chinas größter, in der südlichen Hightechmetropole Shenzhen veranstalteten, Überwachungs-Tech-Expo in aller Munde war. Die Technologie, so erfuhren wir, die auf Flughäfen und Bahnhöfen eingesetzt wird, um Tatverdächtige zu identifizieren, ist die neueste Entwicklung bei den Systemen zur Vorhersage von Verbrechen auf dem weltweit größten Überwachungsmarkt, der bereits auf Gesichts- und Gangerkennung, auf Eye-Tracking (Blickerfassung) und Analyse von Menschenmengen baut.“ Die Emotionserkennung könne laut einem Polizeiexperten in China „Tatverdächtige durch die Analyse ihres Seelenzustands rasch ausfindig machen“.

    https://www.die-tagespost.de/gesellschaft/literatur/Internationale-Zeitschriftenschau-am-14-November-2019;art4882,203009

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  2. Jutta sagt:

    Es geht nicht um China in diesem Video, aber um Verfolgungen in islamischen Ländern.
    Mutige Leute haben das gemacht.
    Alle Achtung.
    Dazu braucht es heute Mut.
    Wäre schön, wenn dieses Video Verbreitung und Nachahmung findet.

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  3. Bernhard sagt:

    Es ist aus der Ferne schwer zu ermitteln, was in diesem Fall tatsächlich passiert ist. Manchmal entpuppen sich eine angebliche Ungerechtigkeiten gegen Christen als etwas ganz anderes.

    Tatsache ist aber, dass unter den jetzigen Präsidenten die Lage der Christen in China nicht gut ist. Theoretisch dürfen unter 18-Jährige gar nicht in eine Kirche (natürlich halten sich die Leute nicht daran, und es wird regional auch unterschiedlich streng gehandhabt).

    Da hilft nur beten, dass sich das Blatt möglichst bald wendet.

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  4. Möglich ist dies alles, weil der durchschnittliche Katholik (nach über 50 nachkonziliaren Jahren ohne Katechesen und einer flachen „Religionenkunde“ statt kath. Religionsunterricht) eine auffällige Distanz zum Glauben zeigt und daher als „katholischer Agnostiker“ bezeichnet werden kann. Der „klassische“ Agnostizismus betont bekanntlich die prinzipielle Begrenztheit menschlichen Wissens, Verstehens und Begreifens, welche nicht gestatte, sichere Aussagen über die Existenz Gottes zu machen – die Möglichkeit der Existenz transzendenter Wesen oder Prinzipien wird dabei nicht bestritten. In weiten Teilen der katholisch-modernen Zeitgenossenschaft wird ein durchaus ähnliches Denksystem angewandt, so erklärt man sich beispielsweise die biblischen Wunder rational im Einklang mit den bekannten Naturgesetzen: der Durchzug durchs Rote Meer fand bei Ebbe statt, die biblische „Brotvermehrung“ wurde realisiert, weil jeder in seinen Brotbeutel griff und gab seinen Nachbarn etwas abgab, so dass es für alle reichte. Aus dem göttlichen Naturwunder der Brotvermehrung wird so eine wunderbare Geschichte über rechtes Sozialverhalten, wenig überraschend wird im neuen „Gotteslob“ – immerhin das offizielle Gebets- und Gesangbuch der deutschsprachigen Diözesen – auf Kreuze größtenteils zugunsten obskurer Schlangenlinien und schwer deutbarer Symbole verzichtet. Von Protesten aus dem „mündigen Gottesvolk“ dazu war nichts zu hören, der nachkonziliare Kirchgänger (soweit es den noch gibt…) hat sich schlichtweg an alles gewöhnt: hektographierte Zettel, Paperback-Heftchen und was auch immer.

    Man will (seit den 70ern) in einer „modern“ eingestellten Umgebung halt möglichst nicht als gläubig auffallen, daher haben die liturgischen Event-Veranstaltungen kaum Ähnlichkeit mit der Messe, die Gebäude kaum Ähnlichkeit mit Kirchen und die (meist furchtbar) banalen Liedtexte kaum Bezug zum Glauben. Das Resultat sind dann eben die im Beitrag zitierten Scheußlichkeiten.

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  5. Holger Jahndel sagt:

    Epoch Times – Online Nachrichten aktuell

    https://www.epochtimes.de

    Die Epoch Times berichtet Geschichten, die authentisch und sowohl lokal als auch global … 100 Mrd. Euro jährliche Geldwäsche in Deutschland: Erfolgreiche .

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    • Bernhard sagt:

      Die Epoch Times ist das Sprachrohr von Falun Gong, einer äußerst zweifelhaften „Meditationsbewegung“, und ist des Öfteren durch Lügen und die Vertrehung von Tatsachen aufgefallen. Außerdem muss man nur einmal schauen, wen sie alles unterstützt.

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      • Holger Jahndel sagt:

        Nun, sie hat bislang auch nicht mehr Unwahrheiten verbreitet als das sogenannte Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL, etwa zu Atomkraft und Kirche und Arbeitslosenzahlen und Wirtschaft und Neoliberalismus und Volkswirtschaftslehre und Migration und Zuwanderung und Asyl-Betrug. Das liegt daran, dass DER SPIEGEL in dieses liberal-freimaurerische Netzwerk eingebunden ist, mit dem auch der Neoliberale und Globalist George Soros kooperiert.
        Typisch ist die relativistische Islamophilie und Multi-Kulti-Ideologie und Beschönigung des politischen Islam und des Islamismus. Die „Epoch Times Deutschland“ ist sozusagen ein ausgleichendes Korrektiv in der recht wirtschaftsliberal-opportunistischen postmodern-werterelativistischen Medien-Landschaft.
        Natürlich gilt mal wieder wie bei allen konsumierten Medien: Kopf einschalten und kritisch lesen und selber mitdenken usw.

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