Der HERR ist mein Hirte, ER leitet mich auf rechten Pfaden treu seinem Namen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 23 (22), 1-3 ff.
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Der HERR ist mein Hirte, nichts wird mir fehlen.
ER lässt mich lagern auf grünen Auen
und führt mich zum Ruheplatz am Wasser.
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ER stillt mein Verlangen;
ER leitet mich auf rechten Pfaden treu seinem Namen.
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Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht,
ich fürchte kein Unheil;
denn du bist bei mir,
dein Stock und Stab geben mir Zuversicht.
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Du deckst mir den Tisch
vor den Augen meiner Feinde.
Du salbst mein Haupt mit Öl,
du füllst mir reichlich den Becher.
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Lauter Güte und Huld
werden mir folgen mein Leben lang,
und im Haus des HERRN
darf ich wohnen für lange Zeit.
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Wirklich „synodal“ oder wichtigtuerisch?

Presse-Erklärung des ZpV (Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen):

Seit Luther gehört die Vorstellung synodaler Prozesse in der Kirche anscheinend zum Allgemeingut. Der von Jesus Christus offenbarte Glaubensschatz gelangte so in die Verfügungsgewalt von (Landes-)Kirchen, die als Recht mißbrauchen, das geoffenbarte Wort Gottes nach Belieben zu verändern, d.h. den zeitgeistdienenden Vorstellungen zu unterwerfen.

Das Wort des hl. Paulus: „Macht euch nicht mit dieser Welt gemein“ wird selbstherrlich umgemünzt in: „Ändert Gottes Wort, damit ihr in der Gesellschaft ankommt“.

Dieses Ankommenwollen ist auch in der katholischen Kirche mittlerweile so weit verbreitet, daß ein biblisch orientiertes Zitat keine Chance mehr hat, gehört und beachtet zu werden. Hat Luther denn nicht gesagt, daß nur gilt, was in der Bibel steht?

Der Name „synodaler“ Weg ist kirchenrechtlich und praktisch gesehen eine irreführende, ja hochstaplerische Bezeichnung. Viel mehr ist es statt eines Weges ein unfruchtbarer Kreisverkehr: jeder Beteiligte glaubt, wo seine Nase gerade hinzeigt, sei vorne. Nach dem Motto: „Wenn keiner mehr weiter weiß, bildet man einen Arbeitskreis“.  – „Wir wissen ja nicht genau, was wir wollen, aber das mit aller Kraft“.

Der synodale Weg ist Beschäftigungstherapie für Funktionäre, Konjunktur für Projekte zur Neu-Erfindung des Rades und für Wichtigtuer, die schon längst Geklärtes ohne Kenntnis der einschlägigen und verbindlichen Dokumente – einschließlich der Bibel –  wieder in Frage stellen, für Gremienfetischisten und Zeitdiebe – während „normale“ Christen ihre Berufung in Familie und Beruf wahrnehmen und für unfruchtbares Geschwätz keine Zeit haben.

Ein aufwendiges Unternehmen auf Kosten der Kirchensteuerzahler, die dies aus Überzeugung rundweg ablehnen, zumal einige Diözesen bereits Verwirrung und Frust nach mehrjährigen „Pastoralgesprächen“ verzeichnen.

Zu den Beteiligten dieses „Weges“ gehören, soweit öffentlich bekannt, auch Personen, die nach CIC § 194 usw. ihre kirchlichen Rechte „ipso iure“ verloren haben, etwa Menschen, die vom katholischen Glauben oder von der Gemeinschaft der Kirche öffentlich abgefallen sind, ohne dass der verantwortliche Bischof Maßnahmen ergriffen hätte und öffentliche Anschuldigungen vorliegen. Diese Menschen können in obigem Kontext nicht wirksam beraten!

Deshalb erklären wir: Sollten derartige Leugner von gültigen und verbindlichen Lehren über Glauben und Sitte irgendwie an synodalen Beschlüssen beteiligt sein, werden wir deren Gültigkeit mit allen verfügbaren rechtlichen Mitteln anfechten.

Bonn, 3. Dezember 2019, Fest des hl. Franziskus Xaverius
V.i.S.d.P. Reinhard Dörner, Vorsitzender


Öffentliche Morddrohung gegen die AfD-Landtagsabgeordnete Christina Baum

Unbekannte Täter bedrohen die AfD-Politikerin und Ärztin Dr. Christina Baum, Landtagsabgeordnete in Baden-Württemberg, mit dem Tod.

In der Nacht zu Mittwoch haben die bislang unbekannten Täter ein Holzkreuz mit der Aufschrift „Nazihure Baum, nach dir kräht bald kein Hahn mehr, gestorben am 31.12.2019“ vor der Praxis der Zahnärztin und AfD-Politikerin aufgestellt (siehe Foto). Die Polizei ermittelt.

Dazu erklärt AfD-Bundessprecher Prof. Dr. Jörg Meuthen:

„Die Saat des Hasses, die von Regierungen und Altparteien gegen die AfD verbreitet wird, geht in erschreckender Weise auf. Diese Morddrohung gegen Christina Baum ist dabei nur die Spitze des Eisbergs.

Immer häufiger kommt es zu Angriffen auf Vertreter der AfD. Wurden anfangs Büros und Veranstaltungen der AfD angegriffen, geht es jetzt offenbar auch gegen Leib und Leben von AfD-Politikern.

Solche Morddrohungen sind die Folge, wenn z.B. im ZDF bei Maybrit Illner ein Talkgast sagen darf, dass AfD-Mitglieder ihr Recht auf Menschsein verwirkt hätten, ohne dass die Moderatorin dem widerspricht oder ihn der Sendung verweist.“


Regensburg: ADVENTs-Predigt von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer am 30.11.2019

PREDIGT zur Adventsvesper mit Investitur von Professor Dr. Josef Kreiml als Domkapitular im Dom zu Regensburg am 30. November 2019

Liebe Mitbrüder im Bischofs-, Priester- und Diakonenamt,
vor allem liebe Mitglieder des Domkapitels und der anderen Regensburger Stiftskapitel,
besonders lieber neu installierter Domkapitular Josef Kreiml,
liebe Angehörige unseres neuen Domkapitulars, vor allem liebe Frau Kreiml, die Mutter,
liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bischöflichen Ordinariats, besonders des Institutum Marianum,
liebe ehrwürdige Schwestern,
liebe Schwestern und Brüder im HERRN!

Mit dieser Vesper eröffnen wir nicht nur den ersten Adventssonntag, sondern die Adventszeit als die Vorbereitungszeit auf Weihnachten, mit dieser Vesper eröffnen wir den ganzen Weihnachtsfestkreis und wir eröffnen das neue Kirchenjahr.

Wir tun damit wiederum den ersten Schritt auf dem Weg, den wir mit Christus unserem HERRN gehen, indem wir in der Feier seiner Geburt, seines Lebens und Wirkens, seines Todes und seiner Auferstehung sowie der pfingstlichen Geistsendung seine Gegenwart unter uns erfahren und in der Freundschaft mit ihm wachsen.

Das neue Kirchenjahr ist ein neuer Schritt des HERRN auf uns zu, der uns als der gekreuzigt-auferstandene Herr aus Gottes Ewigkeit immer wieder neu entgegenkommt und uns den Weg des Lebens weist.

In der Sonntagsliturgie wird in diesem Kirchenjahr wieder schwerpunktmäßig und fortlaufend aus dem Matthäus-Evangelium gelesen, dem ersten der vier Evangelien.

Wir werden hineingenommen in den großen Verkündigungsbogen, „den das Matthäus-Evangelium von der Verkündigungsgeschichte bis zur Sendungsrede des Auferstandenen spannt. In der Verkündigungsgeschichte wird Jesus angekündigt als der Immanuel, der ‚Gott mit uns‘ (1,23).

In den Weisen aus dem Morgenland, die dem Stern nach Betlehem folgen, versammeln sich schon die Vertreter der Völkerwelt anbetend an der Krippe.

„Und das letzte Wort des Evangeliums nimmt die Botschaft von der Ankündigung der Geburt des Immanuel auf: „Geht hinaus in die ganze Welt, macht alle Menschen zu meinen Jüngern. … Siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt“ (28,19), (vgl. Joseph Ratzinger).

In der Kirche in Deutschland kommt nun noch hinzu, dass wir mit diesem ersten Adventssonntag auch den so genannten Synodalen Weg beginnen.

In einem zweijährigen Gesprächsprozess zwischen den Bischöfen und ausgewählten Vertretern der Weltchristen sollen die Ursachen der Situation der Kirche in unserem Land bedacht und Lösungswege beraten werden.

Die Situation, in der wir uns befinden, hat Papst Franziskus in seinem Schreiben vom 29. Juni 2019, präzise beschrieben:

„Heute […] stelle ich gemeinsam mit euch schmerzlich die zunehmende Erosion und den Verfall des Glaubens fest mit all dem, was dies nicht nur auf geistlicher, sondern auch auf sozialer und kultureller Ebene einschließt.

Diese Situation lässt sich sichtbar feststellen, wie dies bereits Benedikt XVI. aufgezeigt hat, nicht nur «im Osten, wie wir wissen, wo ein Großteil der Bevölkerung nicht getauft ist und keinerlei Kontakt zur Kirche hat und oft Christus überhaupt nicht kennt» [mit Verweis auf Benedikt XVI.], sondern sogar in sogenannten «traditionell katholischen Gebieten mit einem drastischen Rückgang der Besucher der Sonntagsmesse sowie beim Empfang der Sakramente». Es ist dies ein sicherlich facettenreicher und weder bald noch leicht zu lösender Rückgang.“ (Papst Franziskus, Brief an das pilgernde Volk Gottes).

Dieses Schreiben steht übrigens kirchengeschichtlich geradezu einzigartig da, und es wurde von Nuntius Eterovič sogar mit der Enzyklika Pius‘ XI. „Mit brennender Sorge“ von 1937 verglichen.

Als Wegweisung legt uns der Heilige Vater darin ans Herz gelegt, dass die Evangelisierung, die Neuevangelisierung das Leitkriterium schlechthin sein müsse all unserer Beratungen. Ich selber wurde Ende August von Papst Franziskus in Privataudienz empfangen, und er hat auch mir noch einmal mit eindringlichen Worten gesagt: „Das Wesen der Kirche ist Evangelisierung.“ 

Der Synodale Weg müsse ein geistlicher Prozess sein, ein gemeinsames Hören auf das Evangelium. Auf keinen Fall dürften wir den synodalen Weg mit einem politischen oder soziologischen Prozess verwechseln, und schon gar nicht dürften wir uns von einer Medienöffentlichkeit treiben lassen, die vom Wesen der Kirche zumeist gar nichts versteht.

Deswegen war ich sehr betrübt, dass es nicht gelungen ist, bei der Formulierung des Statutes des Synodalen Weges dieses Hauptanliegen des Heiligen Vaters in Form eines eigenen Forums „Neuevangelisierung“ zu berücksichtigen.

Umso froher bin ich nun, dass ich mit Prof. Dr. Josef Kreiml den besten Ansprechpartner in der Diözese Regensburg für den Synodalen Weg gewinnen konnte, den ich mir vorstellen kann.

Mit einem ausgewiesenen und erfahrenen Theologen möchte ich das Signal geben, dass wir uns von Regensburg her mit voller Kraft in den Synodalen Weg einbringen wollen, aber auch auf das theologische Argument, Rücksicht auf die Einheit der Kirche, den Sensus ecclesiae Wert legen.

Und wenn Prof. Kreiml ins Domkapitel aufgenommen wird, dann kommt das Signal dazu, dass ich Kirche, mit der ganzen Tradition, nicht als einen Konzern oder eine Partei verstehe, sondern als Gebetsgemeinschaft, deren Hauptverantwortliche keine Manager, sondern Priester sind, die vom täglichen gemeinsamen Gebet und der Feier der Eucharistie leben.

Prof. Kreiml ist darüber hinaus ein hervorragender Kenner der Theologie von Joseph Ratzinger, unserem emeritierten Papst Benedikt. Das wird uns sehr zugute kommen. Denn wir dürfen uns nichts vormachen. Von bestimmten Kreisen wird gegenwärtig gezielt versucht, Papst Benedikt und seine Theologie zu diskreditieren.

Der als „Dokumentation“ getarnte Film „Verteidiger des Glaubens“ versucht, Papst Benedikt für den Missbrauch in der Kirche verantwortlich zu machen.

Die Strategie ist durchsichtig: „Mit der Diskreditierung Benedikts XVI. soll im Vorfeld der deutschen Synode in Frankfurt [des synodalen Weges] jede Berufung auf sein Verständnis des katholischen Glaubens, ja auf die Glaubensüberlieferung insgesamt verunmöglicht werden.“ (Michael Karger, in der „Tagespost“ vom 21. 11. 2019)

Der Regisseur Christoph Röhl hat ja selbst in Erläuterung seines Filmes gesagt, es sei ihm um Personalisierung eines vermeintlichen Systems gegangen, das angeblich den Missbrauch hervorgebracht hat und das jetzt zur Ablösung ansteht.

Ein sehr bezeichnendes Licht auf die Ziele und Absichten des Regisseurs wirft ein Interview mit dem Jesuitenpater Hans Zollner, Professor an der Universität Gregoriana in Rom und Mitglied der päpstlichen Kinderschutzkommission; vielleicht der beste Kenner der ganzen Sache.

Er hat jüngst in der MZ in Regensburg folgendes gesagt:

„Ich wurde drei Stunden lang von dem Regisseur dieser Dokumentation ‚Verteidiger des Glaubens‘ interviewt, davon kam aber keine einzige Sekunde in dem Film vor.“

Wer also etwas Positives über Joseph Ratzinger, den späteren Papst Benedikt, zu sagen hatte, wurde zensiert; was nicht ins Konzept passte, wurde nicht aufgenommen.

Denn  – und ich fahre fort mit den Interview-Aussagen von Pater Zollner:

„Für mich war Papst Benedikt derjenige, der noch als Präfekt der Glaubenskongregation die Frage des Missbrauchs und die Verurteilung von Tätern überhaupt als erster konsequent angegangen ist.

Er hatte Papst Johannes Paul II. davon überzeugt, die Aufklärung dieser Fälle an der Glaubenskongregation und nicht in den Ortskirchen anzusiedeln. Sehr zum Ärger vieler damaliger Bischöfe und Kardinäle hat der von Joseph Ratzinger eingesetzte ‚Oberstaatsanwalt‘ mit eiserner Hand diese Fälle behandelt.

Dann hat Ratzinger für die Einführung einer kirchenrechtlichen Grundlage gesorgt, aufgrund derer Priester entlassen werden können. Dann hat er 2010 als Papst die Verjährungsfrist verlängert.

Ich sehe nicht, dass Benedikt dieses Thema vernachlässigt hätte. 2012 hat er den ersten großen Kongress unterstützt, der wir an der Gregoriana durchgeführt haben. Das, was derzeit in manchen Filmen gesagt wird, ist sehr einseitig.“ (MZ vom 21. 11. 2019)

Und, liebe Schwestern und Brüder im HERRN, von bestimmten Seiten wird im Hinblick auf den Synodalen Weg behauptet, es gebe beispielsweise kein theologisches Argument für die exklusive Zuordnung des Weiheamtes an das männliche Geschlecht.

So kann nur reden, wer sich von der bislang in der Kirche geltenden Erkenntnislehre und Glaubensbegründung verabschiedet hat. Denn im Blick auf den möglichen Empfänger des Weihesakramentes gibt es eine höchstlehramtliche Entscheidung mit „Ordinatio sacerdotalis“ von 1994.

Und zur Berufung auf die Praxis Jesu und die Tradition (übrigens auch der gesamten Ostkirchen) kommt der Hinweis auf die sakramentale Struktur der Kirche, deren Ämter eben nicht austauschbare Funktionen sind, sondern Darstellung, Repräsentation Christi als des Hauptes seiner Kirche im bräutlichen Gegenüber zur Kirche. Als Leiter des Institutum Marianum in Regensburg wird Prof. Kreiml auch die marianische Dimension der Kirche in die Debatten einbringen.

Die Behauptungen, es gebe keine theologische Begründung für die Lehre und Praxis der Kirche, sind falsch und irreführend, und apokalyptische Anwandlungen, als sei jetzt „die letzte Chance“ für die Kirche gegeben, sich (in einem bestimmten Sinne!) zu „reformieren“, sind nicht hilfreich und grenzen fast an versuchte Nötigung. Wir werden uns davon nicht einschüchtern lassen!

Ist denn die Frage wirklich so unberechtigt, die Frage die lautet:

Warum befinden sich denn die kirchlichen Gemeinschaften, in denen alle Empfehlungen, die uns von bestimmter Seite als Lösungen vorgeschlagen werden, verwirklicht sind, in derselben Situation, ja oft noch viel dramatischer??

Jeder kann wissen, dass in der EKD „ergebnisoffen“ darüber diskutiert wird, ob man den Sonntagsgottesdienst nicht ganz abschaffen soll. Es wäre doch für mich als Bischof vollkommen unverantwortlich, ein Experiment zu wiederholen, dessen Ausgang ich allenthalben beobachten kann.

Liebe Schwestern und Brüder im HERRN!

Was die Kirche braucht im Hinblick auf die stets nötige Erneuerung, das können wir jetzt schon ins Auge fassen und tun. Da brauchen wir nicht den Ausgang des Synodalen Weges abwarten. Nützen wir die bevorstehende Adventszeit zur geistlichen Erneuerung. Evangelisierung beginnt immer bei der Selbstevangelisierung:

Intensivierung und Verinnerlichung des persönlichen Gebetes und der täglichen Schriftbetrachtung! – Beantworten wir den Umkehr-Ruf Jesu mit der persönlichen und ehrlichen Gewissenserforschung und dem Empfang des Sakramentes der Versöhnung.

Und erfüllen wir die vielen Formen, die uns aus der geistlichen Erfahrung der Kirche zuwachsen, mit Leben.

Das gemeinsame Singen und Beten in den Familien!

Ich rufe dazu auf, den auch für dieses Jahr wieder vorbereiteten Hausgottesdienst zum Advent am kommenden Montag-Abend zu beten; und darüber hinaus das „Gotteslob“ auszuschöpfen mit seinen Liedern und Anregungen zum Gebet. Wo die Hauskirche lebt, da leben auch die Pfarrkirche und die Bischofskirche.

Ich weiß, dass vielerorts die Rorate-Ämter gefeiert werden; dass  das „Frauentragen“ die Menschen zusammenführt zu Schriftlesung und Gebet. Dass das Nikolaus-Brauchtum gepflegt und den Kindern der Unterschied zwischen dem heiligen Bischof und der Kommerzfigur des Weihnachtsmannes, der Unterschied zwischen Mitra und Zipfelmütze (oder Schlafmütze) nahebracht wird. Und so vieles mehr!

Liebe Schwestern und Brüder, wir haben doch solche Schätze!

Wuchern wir mit ihnen, und lassen wir den Ruf des Apostels zur Heiligung nicht unbeantwortet, der uns in dieser Feier zugerufen hat: „Der Gott des Friedens, heilige euch ganz und gar und bewahre euren Geist, eure Seele und euren Leib unversehrt, damit ihr ohne Tadel seid bei der Ankunft [beim Advent] unseres Herrn Jesus Christus.“ – Amen.

Unsere Redaktion dankt dem katholischen Oberhirten des Bistums Regensburg für seine freundliche Abdruckerlaubnis.

Weitere FOTOS und Infos hier: https://www.bistum-regensburg.de/news/synodaler-weg-muss-gemeinsames-hoeren-auf-das-evangelium-sein-bischof-rudolf-voderholzer-eroeffnet-die-adventszeit-7139/