CSU kritisiert Anti-Bauern-Politik der Grünen

Die CSU-Fraktion in  Bayern wendet sich entschieden gegen die von den Grünen angestrebte Kürzung der Direktzahlungen für Bauern und will stattdessen zusätzliches Engagement der Landwirte für den Umweltschutz auch zusätzlich fördern.

In der von den Grünen angestoßenen Plenardebatte zur künftigen Agrarpolitik setzt sich die CSU-Fraktion per Dringlichkeitsantrag dafür ein, bäuerliche Familienbetriebe auch künftig zu schützen und wirkungsvoll zu unterstützen.

Konkret geht es darum, dass die flächenbezogenen Direktzahlungen (Säule 1 der gemeinsamen Agrarpolitik der EU) für die Landwirte in Bayern erhalten bleiben. Ziel ist es, auch künftig die höheren Produktionsstandards der heimischen Landwirte bestmöglich abzusichern.

Nach dem Willen der CSU-Fraktion sollen insbesondere die ersten Hektare eines Betriebes stärker vergütet werden, um so gerade kleinere Betriebe bestmöglich zu unterstützen.

Gleichzeitig sollen die Zahlungen für Großbetriebe zugunsten von kleineren Betrieben und verstärkten Umweltleistungen begrenzt werden.

„Wir wollen diese Direktzahlungen für unsere Bauern unbedingt erhalten, weil sie ganz wesentlich für das Einkommen sind“, sagt Martin Schöffel, der agrarpolitische Sprecher der CSU-Fraktion.

Dazu stellt er klar: „Die Grüne Ideologie in der Agrarpolitik würde unsere Bauern in den Ruin treiben. Wir als Partner der Bauern können und werden das nicht zulassen, weil damit die Einkommen unserer Landwirte drastisch sinken und viele Höfe nicht überleben würden.“

Der CSU-Politiker fügt hinzu: „Eine ideologisierte Umweltpolitik, die nur von den Bauern finanziert wird, wird es mit der CSU nicht geben“.

 


6 Kommentare on “CSU kritisiert Anti-Bauern-Politik der Grünen”

  1. Dorrotee sagt:

    Wenn die Grünen evtuell bald in Koaliationsgesprächen stehen, werden die CSU-Leute eh wieder einknicken.

    Denn die SPD treibt schon jetzt die Regierungspartei vor sich her und droht ständig mit dem Ausstieg aus der GroKo.

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  2. Stefan Kunz sagt:

    Das Ziel der Grünen, die Landwirtschaft zu kontrollieren, wird fortgesetzt. Denn wer den Trog kontrolliert, steuert die Hungernden.

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  3. Holger Jahndel sagt:

    ÖDP ruft zur Unterstützung der Europäische Bürgerintiative „Bienen und Bauern retten“ auf
    Agnes Becker und Manuela Ripa wollen das Thema Artenvielfalt nach Europa bringen

    https://www.oedp.de/aktuelles/pressemitteilungen/newsdetails/news/oedp-ruft-zur-unterstuetzung-der-europaeische-buergeri-1/

    http://www.oedp.de

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