Sachsen: Justizministerin Meier (Grüne) distanziert sich jetzt von Anti-Polizei-Lied

Punkband Harlekins: „Advent, Advent, ein Bulle brennt“

Sachsens Justizministerin Katja Meier (Grüne) hat sich zu ihrer Vergangenheit in der Punkband „Harlekins“ geäußert. „Ich habe immer gesagt, nicht alle Texte, zu denen ich mit 16 Jahren Baß gespielt habe, teile ich über 20 Jahre später inhaltlich. Ich verurteile jegliche Form von Gewalt“, schrieb Meier auf Twitter.

Welche Texte sie genau meint, verriet die Grünen-Politikerin allerdings nicht.

In einem Lied der Band heißt es: „Advent, Advent – ein Bulle brennt“. Der Song hatte nach den heftigen linksextremen Ausschreitungen in der Neujahrsnacht in Leipzig-Connewitz in sozialen Netzwerken die Runde gemacht, worauf die Ministerin in die Kritik geraten war.

Die AfD forderte ihren Rücktritt. Meiers Koalitionspartner CDU hingegen wollte sich zu der Angelegenheit nicht äußern.

Allerdings ist fraglich, wie ernst Meier ihre Distanzierung meint. Noch im August hatte sie sich im Interview mit dem MDR positiv über ihre Zeit in der Punkband geäußert. Dabei wurde ihr sogar das Lied mit der Zeile „Advent, Advent – ein Bulle brennt“ von der MDR-Moderatorin Uta Deckow vorgespielt.

Auf die Frage, ob es heute vielleicht ganz gut sei, daß man den Text nicht so klar verstehen könne, antwortete Meier mit einem grinsenden „Och“ und einem Schulterzucken. Zum Punk sei sie gekommen, weil sie sich nach der Wiedervereinigung links politisiert wurde, berichtete die Grünen-Politikerin. So habe sie den Weg über die Politik zur damaligen Musik gefunden.

Sebastian Wippel, Vize-Vorsitzende der sächsischen AfD-Fraktion und selbst Polizist, besteht auf einen Rücktritt Meiers: „Sie ist absolut nicht tragbar. Ihre vermeintliche Distanzierung ist keine“, betonte Wippel gegenüber der Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT.

Es sei auch nicht so, daß Meier nur kurz Mitglied der Band gewesen sei. Vielmehr habe sie über einen längeren Zeitraum bei den „Harlekins“ mitgewirkt und sich offenbar nie wirklich an den Texten gestört. 

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/sachsens-justizministerin-reagiert-mit-minimal-distanzierung/


4 Kommentare on “Sachsen: Justizministerin Meier (Grüne) distanziert sich jetzt von Anti-Polizei-Lied”

  1. A. Nickmann sagt:

    Wenn die „C“ „D“ U mit solchen Leuten koaliert, braucht sie sich nicht wundern, wenn Polizisten zur AfD „desertieren.“
    Verwunderlich ist eher, dass noch nicht alle Polizisten diesen Schritt vollzogen haben.

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  2. Bernd L. Mueller sagt:

    “ …. zu denen ich mit 16 Jahren Baß gespielt habe, teile ich über 20 Jahre später inhaltlich. Ich verurteile jegliche Form von Gewalt“, schrieb Meier auf Twitter.“

    Sie lügt wie gedruckt mit vertuschen, relativieren, weglassen. Tatsächlich ist der Song ihrer Band 1997 entstanden und da war sie bereits volljährig !

    Grüne wollen doch partout Wahlalter auf 16 herabsetzen, das wird sie als Justizministerin in Zukunft wohl fordern.

    Damit noch mehr Hass gegen die ältere Generation oder überhaupt gegen Andersdenkende mit Terror- und Mordankündigungen folgen.

    Vizepräsidentin (!) Claudia Roth hat ja bereits Erfahrung – mit großem Erfolg in eines der höchsten Ämter der Republik analog dem Polizisten prügelnden Josef Fischer als AM.

    Claudia Roth rannte hinter einem Banner November 2015 bei einer Anti-AfD-Demonstration in vorderer Front – sichtbar – öffentlichkeitswirksam hinterher

    “ …Deutschland , Du mieses Stück Scheiße “ und “ ….Deutschland verrecke. “

    Das ist die grüne Politik, suhlen sich im Hass gegen die Deutsche Gesellschaft, gegen Polizisten – und gleichwohl ungeniert hohe Diäten/Gehälter von hart erarbeitenden Bürger/innen abkassieren.

    Einmalig in der freien, demokratischen Welt.

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  3. th.neumann sagt:

    Ende der siebziger Jahre wurde bei einer Demo ein Polizist durch einen Brandsatz schwerverletzt. In den 80ziger Jahren kam raus, dass bei der Demo ein späterer bekannter Grünen Politiker mit dabei war (an dem Anschlag aber völlig unbeteiligt). Das wurde in den 80ziger Jahren viel diskutiert.
    Wenn eine Punkband in den 80´ziger Jahren gezielt menschenverachtende Texte unter die Leute bringt, die nach Aufforderung von Gewalt klingen, kann man doch nicht sagen: ich habe damit nichts zu tun, ich habe nur im Hintergrund den Bass bedient?!

    Aufforderung in einem Lied-Text zum Polizistenmord ist doch keine schlichte Jugendsünde – auch wenn man im Hintergrund nur den Bass bedient. Wenn diese Politikerin nur einen Funken Ehrgefühl im Leib hätte, würde sie zurücktreten!

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  4. konnersreuth sagt:

    Wie sagt man in Schwaben? „Was geht mich mein Geschwätz von gestern an?!“
    Es ist so wie auf einer Antifa-Demo. Laufen brave Familienmütter mit, gibt es eine Ausschreitung, sind sie ja nicht schuld, distanzieren sich davon, aber sind doch dabei. Nur sind sie für nichts verantwortlich. Aber Hauptsache mitlaufen.
    Mitläufer hatten wir schon mal. Die wollten nachher auch für nichts verantwortlich sein.

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