Nigerias islamische Terrorgruppe Boko Haram ermordete über 50 Fischer im Tschadsee

Die islamistische Terrorgruppe Boko Haram haben mindestens 50 Menschen auf einer Insel im Tschadsee ermordet. Das sagte ein lokaler Beamter der BBC.

Bei den Getöteten handelt es sich um Opfer aus verschiedenen Nationalitäten. Die meisten seien Fischer gewesen, die auf dem See gefischt haben.
Das Verbrechen soll bereits Ende Dezember passiert sein – und erst jetzt, nachdem einige Gemeindemitglieder einen Suchtrupp in die Gegend des Angriffs geschickt haben, bekannt geworden sein.
Die Suchtruppe fand im Gewässer treibende Leichen, berichtet die BBC.
Die Regionalgouverneurin Midjiyawa Bakary bestätigte, dass der Angriff stattgefunden habe.

Auch am Freitag fand eine weitere Attacke auf ein Dorf statt. Bei Kämpfen seien mindestens 23 Menschen ermordet worden. Eine bewaffnete Gruppe überfiel ein Dorf im zentralnigerianischen Bundesstaat Kogi und brannte Teile davon nieder, wie die Zeitung „The Vanguard“ berichtete.

Quelle: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2020-01/nigeria-boko-haram-anschlag-tote-fischer-tschad-hirten.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NewsletterVN-DE


Theologin Hoffmann auf der MEHR-2020: Denkfaulheit contra Glaubenszweifel?

Von Felizitas Küble

Heute geht die charismatisch-öumenische MEHR-2020 in Augsburg zu Ende. Erstmals wurden in die emotional geprägte Konferenz auch speziell theologische Impulsreferate eingebaut, um dem Vorwurf entgegenzuwirken, die Veranstaltung setze nur auf rauschhafte Gefühle und Schwärmerei.

Das bischöflich-katholische Internetportal „Katholisch.de“ berichtet aktuell über diesen Versuch des Gebetshauses Augsburg, das intellektuelle Profil der Konferenz zu stärken: https://www.katholisch.de/artikel/24106-theologin-auf-mehr-konferenz-zweifel-ist-fuer-glaeubige-wichtig

In dem erwähnten Artikel heißt es:

„Zweifel ist nach Ansicht der Theologin Veronika Hoffmann kein Zeichen eines schwachen Glaubens. „Wenn man Anbetung und Zweifeln gegenüberstellt, ist das nicht fromm, sondern denkfaul“…Die Dogmatik-Professorin äußerte sich beim Forum „Mehr Theologie“ auf der ökumenischen Christenkonferenz „Mehr“….Hoffmann erklärte weiter: „Ist Zweifeln gefährlich? Ja – für die eigene Bequemlichkeit, Naivität und heimliche Arroganz“ in Bezug auf das vermeintliche Wissen über Gott.“

 
Die hier dargestellte Position der Theologin ist etwas durchwachsen, weil sie zwischen Zweifeln und Glaubensschwierigkeiten nicht unterscheidet:
Wenn ein Christ nicht an den Glaubenslehren zweifeln  w i l l , sondern einfach bestimmte Inhalte rational nicht versteht, dann ist das nur eine Glaubensschwierigkeit, denn sie findet lediglich im „Kopf“ statt, nicht in der Willensabsicht.
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Unter „Zweifel“ versteht man in der katholischen Theologie aber üblicherweise etwa anderes, nämlich ein bewußtes, willentlich gesteuertes Abstandnehmen bzw. Distanzieren von der amtlichen Glaubenslehre.
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Recht hat die Dogmatikerin freilich mit ihrer Aussage: „Persönliche Gotteserfahrungen seien wichtig, doch sie könnten nicht allein stehen. „Nicht alles, was sich fromm anfühlt, ist von Gott.“ Man könne etwa auf der „Mehr“-Konferenz auch „psychisch gepusht“ sein.“
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Genau dies ist einer unserer Kritikpunkte seit Jahr und Tag!
Ähnlich mißverständlich bis irreführend wie das Zweifel-Thema erscheinen die Ausführung des Neutestamentlers Thomas Schumacher. Wie „katholisch.de“ schreibt, ging es um die Frage, ob die biblischen Inhalte stimmen: Der Professor antwortete, eine geistige Betrachtung der Heiligen Schrift könne mehr zu Jesus führen als Fragen nach historischen Fakten. Wichtig sei das Echo der Lektüre im Leser.“
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Damit macht es sich der Herr Theologe aber zu einfach – und zwar zweifach:
1. Die Frage nach der historischen Richtigkeit der Heiligen Schrift kann nicht mit dem schlichten Hinweis hinweggefegt werden, eine „geistige Betrachtung“ der Bibel könne mehr zu Jesus führen (als ob das jemand bestritten hätte). Damit weicht der Referent nämlich einem klaren JA zur Zuverlässigkeit der Heiligen Schrift geschickt aus.
2. Die Aussage „Wichtig sei deas Echo der Lektüre im Leser“ ist auch nur halbrichtig, denn damit wird erneut der Focus von der objektiven auf die subjektive Ebene verschoben. In einem frommen Stuhlkreis mag das angehen, für einen theologischen Standpunkt ist dies aber schmalspurig.
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Es zeigt sich somit, daß diese beide Vortragsredner auf der MEHR-Konferenz ihren Hörern keine klare Orientierung vermittelt haben, sondern dem ohnehin schon vorhandenen Subjektivismus dieser schwärmerisch geprägten Konferenz auch  noch eine quasi-theologische Rechtfertigung anboten.
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HIER weitere ca. 20 Artikel über die MEHR-Konferenz und das Gebetshaus Augsburg von Dr. Johannes Hartl: https://charismatismus.wordpress.com/category/visionen-und-charismatik-kritik/gebetshaus-augsburg-j-hartl/

Gatestone-Institut: Die Feindseligkeit gegen das Christentum wächst in Europa

Bericht des US-amerikanischen, jüdisch geprägten Gatestone-Instituts:

Über das Thema antichristlicher Vandalismus wurde in den europäischen Medien bis Februar 2019 nur selten berichtet, als innerhalb von zwei Wochen neun Kirchen von Vandalen angegriffen wurden.

Im April 2019 machte das Thema erneut Schlagzeilen, als ein verdächtiger Brand die ikonische Kathedrale Notre Dame in Paris auslöschte. Seither hüllen die europäischen Medien die Fakten jedoch wieder in Schweigen.

BILD: Von Vandalen beschädigte Madonnenstatue im Münsterland; der Kopf des Christkinds wurde abgeschlagen

Dominique Rey, der katholische Bischof von Fréjus-Toulon, erklärte in einem Interview mit der italienischen Zeitschrift Il Timone am 5. August 2019:

„In der Vergangenheit wurde der Ausdruck des Heiligen respektiert, auch wenn man kein Christ war. Wir stehen vor einer ernsthaften Bedrohung der Religionsfreiheit. Der Säkularismus darf keine Ablehnung des Religiösen sein, sondern ein Neutralitätsprinzip, das jedem die Freiheit gibt, seinen Glauben auszudrücken.“ 

Das Gatestone-Institut überprüfte Tausende von Zeitungsberichten, Polizeiregister, parlamentarische Anfragen, Social Media Postings und spezialisierte Blogs aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien und Spanien.

Die Untersuchung zeigt (siehe Infos), dass 2019 etwa 3.000 christliche Kirchen, Schulen, Friedhöfe und Denkmäler in Europa vandalisiert, geplündert oder verunstaltet wurden. 2019 scheint ein Rekordjahr für antichristliche Sakrilegien auf dem Kontinent zu werden.

Gewalt gegen christliche Stätten ist am weitesten in Frankreich verbreitet, wo Kirchen, Schulen, Friedhöfe und Denkmäler laut Regierungsstatistik durchschnittlich drei Mal pro Tag zerstört, geschändet und verbrannt werden. In Deutschland kommt es nach Angaben von Polizeiregistern im Schnitt zu zwei Angriffen auf christliche Kirchen pro Tag.

Auch in Belgien, Grossbritannien, Dänemark, Irland, Italien und Spanien sind Angriffe auf christliche Kirchen und Symbole an der Tagesordnung. Die Angriffe betreffen überwiegend römisch-katholische Stätten und Symbole, wobei in Deutschland auch protestantische Kirchen ins Visier genommen werden.

Die Täter von antichristlichen Angriffen — zu denen Brandstiftung, Defekation, Entweihung, Plünderung, Spott, Schändung, Satanismus, Diebstahl, Urinieren und Vandalismus gehören — werden nur selten gefasst.

Wenn dies der Fall ist, zensieren Polizei und Medien oft Informationen über ihre Identität und ethnische Herkunft. Vielen Verdächtigen werden psychische Störungen nachgesagt; daher werden viele antichristliche Übergriffe nicht als Hassverbrechen eingestuft.

In Frankreich und Deutschland geht der Anstieg der antichristlichen Attacken mit der jüngsten Masseneinwanderung aus der muslimischen Welt einher. Der Mangel an offiziellen Statistiken über Täter und Motive macht es unmöglich, genau zu wissen, wie viele Angriffe auf muslimisches Antichristentum oder den dschihadistische Kampf zurückzuführen sind.

In Spanien hingegen werden Angriffe auf Kirchen und Kreuze überwiegend von Anarchisten, radikalen Feministinnen und anderen weit linken Aktivisten ausgeführt, die sich für eine dauerhafte Entfernung des Christentums aus dem öffentlichen Raum einzusetzen scheinen.

Quelle und FORTSETZUNG des Artikels hier: https://de.gatestoneinstitute.org/15381/europa-antichristliche-angriffe

 


LKR für eine liberal-konservative Wende

Der Bundesvorsitzende der Liberal-Konservativen Reformer (LKR), Jürgen Joost, hat dem Sprecher des neu gegründeten „Liberal-Konservativen Kreises“ aus Bundestagsabgeordneten der CDU, CSU  und FDP, Axel Fischer, vorgeschlagen, gemeinsam über  Möglichkeiten für eine liberal-konservative Wende in Deutschland zu sprechen.

Allerdings halte er es für eine Illusion, dass liberal-konservative Politik in der CDU/CSU noch durchsetzbar sei:

„Die Weichen für schwarz-grün sind längst gestellt, falls es alleine nicht reichen sollte zur Not mit Unterstützung der FDP.  

Die Union wird alles unternehmen, um  einerseits für die Grünen koalitionsfähig zu sein und andererseits die Mitte-Links-Wähler der SPD aufzusaugen. Damit ist sie für liberal-konservative Politik verloren.

Anderseits wird durch die vom Flügel beherrschte AfD der Korridor möglicher Koalitionen so verengt, dass am Ende alles auf schwarz-grün oder schwarz-grün-gelb hinausläuft…

Diese verfahrene Konstellation kann ausschließlich durch eine neue politische Kraft aufgebrochen werden, die liberal-konservative Politik für das 21. Jahrhundert verkörpert. Genau dies ist die Rolle der LKR. Darüber sind wir derzeit im Austausch mit liberal-konservativen gesellschaftlichen Kräften innerhalb und außerhalb von Parlamenten, um die Chancen für liberal-konservative Politik in Deutschland auszuloten.“


Krach im WDR über das „Umweltsau“-Lied

WDR-Redakteure kritisieren Entschuldigung des Intendanten

Mehrere WDR-Redakteure haben Intendant Tom Buhrow  vorgeworfen, dem Sender in der Umweltsau-Affäre in den Rücken gefallen zu sein.

Am kommenden Dienstag soll es eine Redakteursversammlung geben, an der auch Buhrow teilnehmen werde. „Wir sind – wie sicher viele von Euch – fassungslos“, beklagte sich die Redakteursvertretung in einem internen Rundschreiben laut dpa.

Fassungslos seien die Redakteure „natürlich nicht über eine Satire, die Geschmackssache sein darf; nein, wir sind fassungslos, daß der Programmchef von WDR2 ein Video mit einem satirischen Kinderlied löschen lässt, und vor allem auch darüber, daß Intendant Tom Buhrow einem offenbar von Rechtsextremen orchestrierten Shitstorm so leicht nachgibt, sich vorschnell redaktionell distanziert und sich nicht nur persönlich entschuldigt, sondern dabei mehrfach öffentlich (u.a. live bei WDR2) Redakteurinnen und Redakteuren in den Rücken fällt, statt ihnen in Zeiten inszenierter Empörungswellen gegen den WDR und den ÖRR den Rücken zu stärken.“

Der WDR-Intendant habe so die interne Rundfunkfreiheit gefährdet

Gegenüber dem Spiegel rechtfertigte Buhrow am Freitag nochmals seine Kritik an dem Lied und wies den Vorwurf zurück, er sei vor rechten Wutbürgern eingeknickt.

Zwar kenne der WDR die Mechanismen der rechten Mobilisierung. Aber Hunderte Senioren und deren Enkel hätten am Telefon ihren Unmut bekundet. Das seien echte Gefühlsäußerungen von ansonsten wohlmeinenden Hörern gewesen: „Uns war sofort klar, diese Menschen waren nicht Teil einer orchestrierten Sache.“

Quelle: http://www.jungefreiheit.de