AfD hält Frust der Bauern über Agrarpolitik der Regierung für berechtigt

Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Silvia Breher musste unlängst öffentlich zugeben, dass die Union derzeit mit vielen Austritten von Landwirten zu kämpfen habe und zunehmend auf Unverständnis bei diesem Berufsstand stoße. Der Union laufen die Bauern, die in der Vergangenheit immer zu ihren Stammwählern gehört haben, davon.

Das AfD-Bundesvorstandsmitglied Stephan Protschka erklärt dazu:

„Der Frust der Bauern über die Agrarpolitik der Bundesregierung ist groß. Die heimische Landwirtschaft hat mit ständig neuen politischen Auflagen und Rahmenbedingungen zu kämpfen, die natürlich zu höheren Kosten führen.

BILD: Traktor-Demonstration in Münster mit Transparent: „Ist der Bauer ruiniert, wird Dein Essen importiert.“

Weil die Erzeugerkosten weiterhin niedrig bleiben, führt das zu starken Wettbewerbsverzerrungen im EU-Binnenmarkt. Der Unmut der Bauern ist mehr als verständlich.

Allein die jüngsten Vorhaben der Bundesregierung, wie Insektenschutzgesetz, Verschärfung der Düngeverordnung oder das Mercosur-Abkommen werden zu enormen Belastungen führen. Tausende bäuerliche Familienbetriebe sind dadurch existentiell bedroht. Insbesondere die kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Betriebe werden diesem Druck nicht mehr lange standhalten können.

Die AfD steht für eine verlässliche und vernünftige Agrarpolitik, die auf der guten fachlichen Praxis und wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht. Wir wollen, dass es Planungs- und Investitionssicherheit in der heimischen Landwirtschaft gibt.

Die Bauern benötigen dringend bürokratische Entlastung und endlich faire Erzeugerpreise.“

 


5 Kommentare on “AfD hält Frust der Bauern über Agrarpolitik der Regierung für berechtigt”

  1. Maus sagt:

    Ach, die schöne Julia hat wohl Zuviel vom Wein genascht und will unsere Lebensmittelpreise erhöhen und noch nicht bemerkt, dass leider immer mehr Menschen auf die Tafeln angewiesen sind und kaum noch das Geld haben, beim Fleischer oder Bäcker einkaufen zu können. Wer für eine unsinnige Energiewende landwirtschaftlich Flächen verplempert und sich abhängig von Importen aus dem Ausland macht, muss sich nicht wundern. Ohne Sach- und Fachverstand, um Probleme zu lösen und unseren Landwirten zu helfen….Bäh

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    • kritischer Bürger sagt:

      Ja, die gute Julia ist in Mathematik schwach auf der Brust, sonst hätte sie bemerkt, wie durch gierige Gewerkschaften die Generationen, die dieses Land mit aufgebaut haben, mit Thermoskanne und Butterbrotbüchse zur Arbeit rannten, nicht wie die heute verzogenen Generationen mit niedrigen Gehältern und Löhnen in die Armutsfalle getrieben wurden.
      Vor allem die Gewerkschaften haben dafür gesorgt, dass durch die Lohnentwicklung durch überhöhte Forderungen für eine Minderheit immer mehr Menschen in Billiglohnarbeit getrieben wurden und die Schere zwischen arm und reich sich immer mehr auseinanderspreizte und der Wirtschaft geschadet hat.
      Für diese Erkenntnis bekommt auch Margret Thatcher als ehemalige Politikerin, die das Unheil, was die Gewerkschaften über die Menschen brachten, indem sie sie abgesägt hat, größte Wertschätzung von Menschen, die noch nachdenken können.
      Wenn man mit Diäten um sich schmeißen kann, muss man auch nicht darüber nachdenken, wie man ganze Generationen zu Armutsbettlern macht. Sollen halt zur Tafel gehen und sich um das Essen balgen und wie sang Jupp Schmitz einst so schön „Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld?“.
      Durch diese Ideologiepolitik ist die Realwirtschaft schon längst unter den Hammer gekommen und geht es der Wirtschaft mies, stirbt der Sozialstaat immer mehr, einfache ökonomische Grundregel, aber Julia hat ja schon ihre Diäten gebunkert und weiß nicht, wie Menschen am Existenzminimum unter 1000 Euro über die Runden kommen.

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  2. Elster sagt:

    Nun sollen Klimawandelleugner bestraft werden, vermutlich brauchen die Bonzen für ihre gehobenen Ansprüche mehr Geld und für ihre Durchsetzung der Ökodiktatur-Ideologie. Wer auch in diversen ev. Kirchenkreisen, die ergrünt sind, nicht alle, der heiligen Greta als neuer Prophetin huldigt, wird meist als Feindbild bekämpft, Erfolgsmethode der Grünen Vielflieger. Zum Unwort des Jahres wurde Klimahysterie gekürt, und ja die Deutschen werden in Sachen Klima leicht hysterisch, man denke nur an die Bewegung Fridays for Future von Kindern und Erwachsenen ohne Sach- und Fachverstand! So bekommt man Wirtschaft, Natur und Umwelt auch kaputt.
    Dass die Stimmung beim Thema Klimawandel so aufgeheizt ist, dass alle, die inzwischen bemerkt haben, dass sie über diese Hintertür mit höheren Steuern und Abgaben abgezockt werden, schließlich brauchen einige Politiker Nebenverdienste aus der Wirtschaft, wo eine unsinnige Energiewende hofiert wird, die eher zerstörerisch für Ökologie und Natur ist, anstatt wissenschaftliches Potential, auch von deutschen Forschern zu nutzen und um zu setzen.
    Dazu habe ich viele wissenschaftliche Anmerkungen auf der Achse gelesen und man kann das Schreckgespenst Atomkraftwerke aktuell nicht mehr aufrecht erhalten, lediglich nur dort, wo wir teuer aus Nachbarländern von alten Atomkraftwerken mit veralteter Technik zukaufen müssen, dank der Energiewende und unser Strom immer teurer wird, Atomkraftwerke wurden in Dt. vom Netz genommen, Warnungen, dass die Energieversorgung kollabiert, schon damals ignoriert, aber fleißig E-Autos kaufen.
    Nach neuestem wissenschaftlichen Stand ist es möglich, Atomkraftwerke zu bauen, da vertraue ich den Experten, die sehr sicher sind und die Brennstäbe recylebar und sie brauchen viel weniger Platz als Vogel – Insekten – Fledermaus Wind Schredder Anlagen und Solarparks.
    Jeder Naturwissenschaftler wird nicht leugnen, dass es den Klimawandel gibt, denn auch die Antarktis und Grönland waren einst grüne Kontinente, aber Mutter Erde hat ihr Gesicht seit ihrer Existenz so oft durch den natürlichen Klimawandel zu 90 Prozent in etwa gewandelt, dass der von Menschen betriebene Raubbau in Profit und Geldgier über die Finanzwirtschaft trotzdem noch relativ gering ist. Deutschland ist im Gegensatz zu anderen Ländern in Klimasünden ein winziger Krümel und ausgerechnet hier werden von den Bürgern höchste Steuern und Abgaben eingetrieben.

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  3. Stefan Kunz sagt:

    Ein Masseneintritt deutscher Landwirte bei der AfD wäre nun eine bedeutende und aus meiner Sicht wünschenswerte Aktion. Ein sogenannter DBV, der schon lange nicht mehr die Interessen der deutsche Bauern, höchstens einiger weniger, vertritt, sollte hier kein Hinderniss sein.

    Und wenn dann deutsche Lebensmittel nur noch an „Rechte“ verkauft werden würden, weil ja Linke nicht beim „Nazi“ einkaufen….lol

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  4. Bernd L. Mueller sagt:

    Mercosur ist der “ …..gemeinsame Markt Südamerikas. “

    Gründer : Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay.

    Über Standards von Umweltschutz allein in diesen Ländern besteht Konsens : …. es gibt ihn einfach nicht, Brandrodungen sind Teil der Politik in allen Ländern Südamerikas, und sei es aus der Illegalität heraus. Warum auch immer.

    Mit diesen Bauern müssen unsere Landwirte in einen unfairen Wettbewerb treten. Unmöglich, Kostenschere sooo groß, da hilft auch keine Automatisierung , Effizienz unserer industrialisierten Landwirtschaft mit modernsten Geräten, Technik.

    Es reicht den Sesselfurzern – ohne Kompetenz, ohne Ahnung / Kenntnis von Landwirtschaft – im klimatisierten Glaspalast in Brüssel nicht, dass Deutsche Bauern von Zuckerrüben in Wettberb mit Bauern u.a. aus Kubas Zuckerrohr-Plantagen gestellt wuden und Halbierung ihrer Erlöse erfolgte.

    Wettberbsverzerrung, Rübenanbau mit Aus in Deutschland steht bevor. Zuckerrübenanbau in Deutschland ist massiv bedroht.

    20 Zuckerrübenfabriken haben bereits geschlossen, weitere werden folgen. Zuckerrübenanbau ist in Deutschland d i e wettbewerbsfähigste in ganz Europa, aber politisch gemachte Wettbewerbsverzerrungen sind für die Landwirte eine existenzielle Bedrohung.

    Was folgt aus Mercosur in Europa ? Frankreichs Bauern werden auf die Straße gehen, hoffentlich auch unsere tüchtigen umweltbewussten Landwirte.

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