Christus betont seine Treue gegenüber Moses und dem jüdischen Gesetz

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Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mk 1,40:
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In jener Zeit kam ein Aussätziger zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde.
Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sprach: Ich will es – werde rein!
Im gleichen Augenblick verschwand der Aussatz, und der Mann war rein.
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Jesus schickte ihn weg und schärfte ihm ein:
Nimm dich in acht! Erzähl niemand etwas davon, sondern geh, zeig dich dem Priester und bring das Reinigungsopfer dar, das Moses angeordnet hat. Das soll für sie ein Beweis meiner Gesetzestreue sein.
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Der Mann aber ging weg und erzählte bei jeder Gelegenheit, was geschehen war; er verbreitete die ganze Geschichte, so dass sich Jesus in keiner Stadt mehr zeigen konnte; er hielt sich nur noch außerhalb der Städte an einsamen Orten auf. Dennoch kamen die Leute von überallher zu ihm.
Foto: Felizitas Küble

3 Kommentare on “Christus betont seine Treue gegenüber Moses und dem jüdischen Gesetz”

  1. killema sagt:

    Jesus war Jude und somit bekannte er die Treue gegenüber Moses und dem jüdischen Gesetz. Wir Christen haben aus Jesus den Christus gemacht, und vom Jüdischen Glauben entfernt.

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    • Holger Jahndel sagt:

      @killema:

      Jesus war der jüdische Messias und „Menschensohn“ (spiritueller Hoheitstitel) als göttlicher Erlöser und himmlischer Herrscher „Pantokrator“ laut dem Neuen Testament der Bibel usw.
      Die Christen sind nicht mehr unter dem alten abgelösten mosaischen Bund nach Moses mit dem vollen wortwörtlich ausgelegten unvollständigen mosaischen Gesetz. Sondern unter dem neuen Bund des neuen Testamentes nach Jesus Christus. Christen sind nicht mehr unter dem mosaischen Gesetz, auch wenn die im Neuen Testament erwähnten 10 Gebote noch gültig sind.
      Siehe auch die Logos-Theologie nach Justin dem Märtyrer und dem Heiligen Irenaeus von Lyon und dem jüdischen Theologen und Merkaba-Mystiker und hermetischen Philosophen Philo(n) von Alexandrien und die „Weisheitsliteratur“ des Alten Testamentes der Septuaginta-Bibel. Aus der Jesus Christus mindestens zweimal direkt eindeutig zitierte, und auf die sich auch andere Stellle des Neuen Testamentes der Bibel beziehen und Anklänge daran machen. Christen sind keine Juden mehr, es gab nicht nur das Juden-Christentum, sondern auch das Heiden-Christentum. Auch wenn es stimmt, dass die Christen das „neue Israel“ und Gottesvolk sind. Christus nahm das Gesetz auf sich und erfüllte es dadurch. Darum sind die Christen in Christus nicht mehr unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade. Solange sie in Christus und dem dreifaltigen Gott bleiben usw.
      Im Logos und im Glauben und im Heiligen Geist als Parakleten und Geist Gottes usw.

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  2. Es ist richtig, dass sich Jesus im Grundsatz als dem mosaischen Gesetz unterworfen und gehorsam lebte. Das hinderte ihn aber nicht zumindest im Falle der Entlassung einer Ehefrau mit Autorität sich gegen das mosaische Gesetz zu erklären: „Das hat Moses wegen eurer Herzenshärte so geregelt, im Anfang (also nach Gottes Wille) war es aber nicht so.“

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