Die AfD solidarisiert sich mit deutschen Bauern

Zu den Demonstrationen deutscher Landwirte gegen die Auflagenflut aus Bund und EU, äußert sich der europapolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Harald Weyel:

„Gerade die deutsche Landwirtschaft mit ihren besonders hohen Qualitätsstandards trifft die Regelungswut von Merkel-Regierung und Europäischer Union (EU) mit immer neuen ideologischen Auflagen besonders schwer.

Dabei sollen die deutschen Betriebe in der EU und international wettbewerbsfähig bleiben, was angesichts von Nitrat-Richtlinie, Pflanzenschutzgesetzgebung und Wasserrahmen-Richtlinie kaum möglich ist.

BILD: Traktoren-Demonstration westfälischer Bauern in Münster mit dem Transparent: „Eure Politik vernichtet die Landwirte“

Als wäre das nicht genug, erschwert die Bundesregierung unseren Bauern ihre Arbeit mit zahlreichen zusätzlichen nationalen Auflagen, wie beispielsweise dem Insektenschutzprogramm und der Verschärfung der Düngemittelverordnung.

Eigentlich sollte die Bundesregierung die deutsche Landwirtschaft schützen, wie es andere EU-Länder mit ihren Bauern machen. Denn neue Auflagen bedeuten weitere Kosten, die die Konkurrenz aus anderen EU-Mitgliedstaaten nicht treffen. In der Folge wird dort an Kapazitäten aufgebaut, was bei uns wegfällt.

Der Fleischverzehr wird in Deutschland nämlich nicht wesentlich sinken. In der Folge werden Lebendtier-Transporte aus benachbarten EU-Staaten und Dank dem Mercosur-Abkommen Schiffe aus Südamerika das benötigte Fleisch zu uns transportieren, was weder der Umwelt noch den Tieren hilft. Nur eines ist sicher, in Deutschland wird es immer weniger engagierte Landwirte geben und das Geld wird im Ausland verdient.

Wir als AfD-Bundestagsfraktion fordern die Bundesregierung deswegen auf, endlich ihre Politik der Mehrbelastung deutscher Landwirte zu beenden und stattdessen für faire und gleiche Wettbewerbsbedingungen aller Beteiligten auf den internationalen und EU-Märkten zu sorgen.


5 Kommentare on “Die AfD solidarisiert sich mit deutschen Bauern”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Das zweite Scheitern des Liberalismus
    Ulrich Berger und Christoph Stein 23.12.2004
    Der Neoliberalismus ist die letzte Großideologie des 20. Jahrhunderts: Hysterie, Regression und Wiederholungszwang
    Der Neoliberalismus ist die letzte Großideologie des 20. Jahrhunderts. Wie seine feindlichen Brüder lässt er keine historische Erfahrung und keine theoretische Reflexion gelten, die seinen Glaubenssätzen widersprechen könnte. Diese dogmatische Enge ist ein Makel seiner Herkunft. Er ist ein kämpferischer Anti-Anti-Liberalismus, konzipiert in den Zeiten der schwersten Niederlage der liberalen Ideale. Dies prägt seine Begriffsbildung und seine Kampfesweise. Er musste seinen Feinden auf gleicher Augenhöhe entgegentreten. So übernahm er, insbesondere vom Marxismus, die Grundkonzeption einer \“geschlossenen wissenschaftlichen Weltanschauung\“. Er zwingt alle Weltprobleme in ein einfaches Korsett, hat auf alle Fragen einfache Antworten (im wesentlichen immer dieselbe). Er verfügt über ein simples Menschenbild und er propagiert eine utopische Geschichtsphilosophie. Seine dogmatische Enge und sein utopischer Glaube hindern ihn allerdings daran, für die relevanten wirtschaftlichen Probleme pragmatische Lösungen zu finden. Dies macht ihn ebenso realitätsuntauglich, wie es der Marxismus war. Mit seinem Scheitern ist daher zu rechnen.

    http://www.heise.de/tp/artikel/19/19062/1.html

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  2. Maulwurf sagt:

    Nun, obwohl ich nicht immer einer Meinung mit Vertretern von der Organisation Attac bin, wo auch Katja Ebstein als auch der verstorbene Heiner Geißler vertreten sind, so gebe ich Attac Recht, das sich gegen die Globalisierung wendet und damit den Konzernen weitere Türen zum Raubbau an unserer Natur und Umwelt geöffnet werden, woran auch der deutsche Siemens-Konzern mit Vorstandsmitglied Siegmar Gabriel SPD vertreten ist.
    Da werden mal so eben ein paar Amazonaswälder warm saniert. Uns für Idioten abgestempelten Bürgern erzählt man das Klimaschwindelmärchen von Greta, damit wir schuldbewusst für den Klimawandel blechen, Hurra, die Verblödung in Medien und Bildungssystemen nimmt ihren Lauf, während unsere politischen Seilschaften im Rahmen der Globalisierung kungeln und mitverantwortlich für den globalen Raubbau aus Profitgier sind.
    Dass sich Konzerne global betätigen, sich Wachstumsmärkte erschließen, ist in Ordnung, dass sie aber ohne Rücksicht auf Verluste agieren, nicht. Auch in Südamerika wird Strom gebraucht und wenn man dazu Kohlestrom gewinnen muss, dann ist das tragbar, die Frage ist immer wie.
    Es war die rotgrüne Regierung, die in ihrer Gier unsere Kohleminen und andere Bergbauareale auch mit zugekauften radioaktiven Atommüll besonders aus Frankreich verfüllen ließ und damit die Kohleförderung unter Tage in Deutschland unmöglich gemacht hat, sozusagen unsere vorhandenen Ressourcen unbrauchbar machte und dafür für den Tagebau immer mehr Landschaften und Dörfer weichen mussten.
    Deutschland ist umwelttechnisch mit eines der Vorzeigeländer in Spitzentechnologie gewesen und für die politisch wirtschaftlichen Seilschaften und ihre globalen Umweltsünden sollen wir noch zahlen? Greta-Bild im Zug, umgeben mit Bergen von Plastikmüll, denn auch sie hat unbändigen Hunger und Durst, FFF-Kids, die bei ihren Demos ebenso Plastikmüll hinterlassen, anstatt umweltbewusst mit Thermoskanne und Brotbüchse zu demonstrieren.

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  3. killema sagt:

    Wir wollen doch mal sehen, ob wir die Landwirtschaft nicht kaputt bekommen können. Klima. Was wollen wir mit den Rinder- und Schweinemastbetriebe. Können das Fleisch im Ausland Billiger haben. Der CO2 wert wird dann auch Rapide runter gehen. Die Kartoffel sind in Ägypten viel Billiger. Das ihr Leute, ist die Klimareligion der links-grünen. Machen wir uns, wenn wir weiterhin den Scharlatane hinterher laufen, auf Not und Elend gefasst.

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  4. Stefan Kunz sagt:

    Hoffentlich wenden sich immer mehr von dieser Halbmondpartei und SED-Verschnitt-Laden ab. Die FDP ist schon lange ein zahnloses Tier. Und alles weitere nach Links wandernde Pack für eine vernünftige Politik nicht mehr zu gebrauchen!

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