Bistum Augsburg: Kritische Prüfung von Pfarrer Anthony Pullokaran und „Team“

Von Felizitas Küble

Der Kirchort St. Martin in Illerberg gehört zur Gesamtpfarrei Vöhringen im bayerischen Bistum Augsburg. Nun wird mancher denken: Wer kennt schon Illerberg? 

Weit gefehlt, denn in katholisch-charismatischen Kreisen ist diese Gemeinde überaus bekannt, schließlich wirkt dort seit Jahrzehnten ein „Heilungspriester“, wie man solche Geistliche gerne verheißungsvoll nennt.

Immerhin sind „Heilung“ und „Befreiung“ seit jeher zwei typische Zauberworte im schwärmerischen Spektrum.

Am „schönsten“ ist es doch, wenn zum Charismatischen das erscheinungsbewegte Element dazukommt – so auch bei Pfarrer Anthony Pullokaran aus Illerberg, denn er ist ein eifriger Anhänger von Medjugorje, weshalb seine Seminare gerne in Medjugorje-Zeitschriften beworben werden.

Aber auch das selbsternannte (kirchlich nicht anerkannte!) Exerzitienzentrum „Haus Raphael“ in Bad Soden-Salmünster arbeitet seit Jahrzehnten gut und gerne mit Pfr. Pullokaran zusammen.

Wen wunderts? Die Leiterin dieses charismatischen Hauses, eine Nonne namens Margaritha Valappila, stammt ebenso aus Kerala in Süd-Indien wie Pfr. Pullokaran, der bereits seit 1993 in Illerberg als Pfarrer tätig ist.

BILD: Buch „Jesus lebt heute“ von Sr. Valappila mit Kitsch-Titelbild

Die indische Region Kerala ist bereits seit den 70er Jahren stark von Pfingstbewegten aus den USA „heimgesucht“ worden; meist waren es zwar protestantische Freikirchler, die aber mit ihrer Charismatik vermehrt und verkehrt in katholische Gemeinden und Ordensgemeinschaften eindringen konnten.

Seit über 20 Jahren erhalte ich in zunehmendem Ausmaß Besuche und Anrufe von Geschädigten aus der charismatischen und esoterischen Szene. Auch heute sprach ich mit zwei Aussteigerinnen (einer katholischen und einer evangelischen Frau).

Durch diese Insider-Kontakte erhalte ich öfter konkrete Auskunft aus dem Innenleben der „Charismatischen Erneuerung“, darunter Hinweise über psychischen Druck und geistlichen Missbrauch in sog. „Heilungsseminaren“.

Kürzlich wies mich eine Betroffene darauf hin, daß es seitens des Bistums Augsburg eine kritische Überprüfung der Pullokaran-Exerzitien gäbe. Ich bin der Sache nachgegangen, wobei die Information  bestätigt wurde – siehe hier: https://www.pg-voehringen.de/pfarreien/st-martin-illerberg/exerzitien

Auf dieser Homepage der Pfarrgemeinde Vöhringen-Illerberg wird sogar von Pfarrer Pullokaran selbst erklärt, die „Verantwortlichen des Bistums Augsburg“ hätten seit Mitte November 2019 „Kontakt“ mit ihm und „seinem Team“ aufgenommen.

Man wolle „einige offene Fragen klären“, heißt es weiter. Wer die kirchlich-diplomatische Sprachwelt versteht (zumal hier „in eigener Sache“), der weiß, was dieser Satz zu bedeuten hat. Vermutlich handelt es sich um eine Art Visitation oder einen ähnlichen Überprüfungsvorgang.

Er und sein ehrenamtlicher Mitarbeiteranhang – von ihm“Team“ genannt – werden von Seiten des bischöflichen Ordinariats auf eine „Fortbildung“ geschickt, wobei während dieser Zeit  – außer für Ende Januar 2020 –  keine Exerzitien in Illerberg stattfinden dürfen.

Weiter unten heißt es, bei den von Pfr. Pullokaran und seinem Laienkreis angebotenen Exerzitien gehe es „insbesondere um lebensgeschichtliche Verletzungen“, die in das „Licht der Liebe Gottes gestellt“ würden. Ach wie schön!

Leider wird nicht verraten, ob dazu auch die sogenannte, in charismatischen Kreisen so beliebte „Heilung der Vorfahrensschuld“ gehört. Nachdem kirchliche Amtsträger auf das Wort „Vorfahrensschuld“ mit Recht allergisch reagieren, haben sich Schwärmerbewegte einen anderen Ausdruck einfallen lassen , so daß man mittlerweile meist vertuschend von der „Heilung des Stammbaums“ oder einer „Familienheilung“ spricht….

Immer wieder aufschlußreich ist die Tatsache, daß zwar ständig von „Heilung“ und „Befreiung“ die Rede ist, doch mit den wirklich psychisch Kranken will man durchaus nichts zu tun haben. Sollen also die Gesunden „geheilt“ werden?

Ähnlich wie bei „Haus Raphael“ heißt es auch in Illerberg (siehe obigen Link):
„Bitte beachten sie, dass Exerzitien nicht besucht werden können von Menschen mit Psychosen, Suchterkrankungen, schweren Depressionen, Suizidabsichten.“ 
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Von einem Valappila-Geschädigten (Haus Raphael in Hessen) weiß ich, daß er von dieser Ordensfrau schwer kritisiert wurde, weil er an ihrem Einkehrtag teilnahm, obwohl er depressiv war. Er hatte doch tatsächlich das wohlklingende Wort von der „Heilung“ für voll genommen….
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Zurück zu Pfarrer Anthony Pullokaran, den manche aus der Enthusiastenbewegung auch einfach (aber nicht ganz korrekt) „Pater Anthony“ nennen. Er reist mit seiner Laienschar aus 12 bis 15 Personen oft weite Strecken zu Seminaren, wobei sein weder theologisch noch psychologisch qualifizierten „Team“ Referate hält und „Seelsorgsgespräche“ anbietet.
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Auch im fernen Tirol hat die „Charismatische Erneuerung“ – kurz CE genannt  – für Pullokaran-Einkehrtage geworben: https://www.cetirol.org/veranstaltungen/archiv/

Passenderweise hielt er dort in Weissenbach mit seinem Team „Exerzitien für innere Heilung„.

Die Tiroler CE empfiehlt außerdem auf ihrer Webseite die so beliebten Seminare für die „Heilung des Stammbaums„, womit die charismatische Welt wieder einmal rund ist!

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt


23 Kommentare on “Bistum Augsburg: Kritische Prüfung von Pfarrer Anthony Pullokaran und „Team“”

  1. Mark sagt:

    Fr.Küble schließen Sie Ihre Büro und gehen Sie in die Kirche vor Tabernakel und bitten Sie Jesus um HEILUNG.

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  2. E.Maria sagt:

    Auch ich bin nur erschüttert, wie man Sr. Margarita und Pfr. Antony so verurteilen kann ohne sie zu kennen und wo sie selbst nie an den Exerzitien teilgenommen hatten. Das ist eine ganz üble Nachrede. Sie sollten sich wirklich schämen ! Ich war selbst auch auf den Exerzitien von beiden und habe sehr viel innere Heilung erfahrung dürfen, wofür ich Gott so dankbar bin. Kein Arzt konnte mir weiterhelfen.

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  3. Anonymous sagt:

    Die Autorin dieses Artikels hat Heilungs- und Befreiungsexerzitien mehr als nötig! Ich habe bereits bei meinen ersten Heilungsexerzitien bei Sr. Margarita eine unglaubliche geistige und seelische Heilung erhalten! Schämen Sie sich, Pfr Antony und Sr. Margarita, die in ihrem Alter so unglaublich viel geleistet hat (bei der bis 2000 Leute zu einem Gebetstag monatlich gekommen sind!) so in den Dreck zu ziehen! Die Früchte zählen und man kann nicht katholische charismatische Exerzitien mit freikirchlichen vergleichen!!!

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  4. Rainer Eisele sagt:

    Ich finde es schon interessant und eigentlich erbärmlich, wer sich hier alles anmaßt , irgendwelche Dinge zu beurteilen und Sie Frau Küble mit ihren zynischen Verurteilungen an erster Stelle ! Sie lassen sich über Illerberg und das Team um Pater Anthony , charismatische Exercitien im Allgemeinen und auch das Gebetshaus Augsburg aus, obwohl sie keine Ahnung davon haben, nie da waren und weder Pater Anthony noch Schwester Margeritha noch ein Teammitglied in Illerberg persönlich kennen, geschweige denn mit Ihnen gesprochen haben. Der Nächste schreibt irgendeinen Rotz von Medugorje obwohl er nie da war und obwohl die Erscheinungen von Medugorje mittlerweile schon eine zumindest teilweise Anerkennung durch den hl. Stuhl erfahren haben und dort eigentlich nix Anderes gemacht wird als die hl. Messe feiern , Rosenkranz beten und Beichten – traditioneller geht’s garnicht !
    Sie, Frau Küble , berichten über Aussteiger bzw. Geschädigte aus der charismatischen Erneuerung, die sich angeblich bei Ihnen gemeldet hätten , drum melde ich mich jetzt mal als jemand , der die letzten 10 Jahre an über 30 charismatischen Exerzitien in Illerberg bei Pater Anthony und seinem wunderbaren Team teilgenommen hat und unglaublich davon profitiert hat !!!!!
    Ich war damals komplett kaputt und nicht mehr arbeitsfähig aufgrund eines chronischen “ Burnouts “ – kein Arzt und kein Heilpraktiker konnte mir helfen und ich war kurz davor berentet zu werden mit 30 Jahren. Heute geht es mir besser denn je und ich bin ein erfolgreicher Geschäftsmann und das habe ich einzig und allein Gott zu verdanken , der mich nach über 10 Jahren Leidenszeit nach Illerberg zu Pater Anthony und seinem gesegneten Team geführt hat ! Preiset den Herrn und hören Sie bitte auf mit ihrem Richten und Urteilen über ein Werkzeug Gottes wie Pater Anthony oder auch ein Johannes Hartl oder einen gottgewollten Ort wie Medugorje weil sie schaden sich damit nur selber !

    Ich wünsche Ihnen Gottes Segen dafür !

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    • Volksfrömmigkeit sagt:

      „….und ich bin ein erfolgreichrer Geschäftsmann….“
      Und das haben Sie einzig allein Gott zu verdanken? Wenn das keine Würdingung des Himmels für Ihre Treue ist.
      Und was ist mit ihrer Sekretärin! Denn mit Ihrer Rechtschreibung werden Sie alleine schlecht selbst im Stande sein, einen Geschäftsbrief zu verpassen. Ja, wen Gott liebt, dem gibt er, sagen die Puritaner.

      „…weil sie schaden sich damit nur selber!“ „Ich wünsche Ihnen Gottes Segen dafür!“

      Nach diesem Schlussatz klingt der nachgeworfene Segenswunsch wie eine Drohung.
      Erst sagen Sie „…weil sie schaden sich nur selber!“ und dann „Ich wünsche Ihnen Gottes Segen dafür!“
      Für was? Für den selbstverschuldeten Schaden? Für einen Schaden als Folge durch Gottes Segen? Fluch und Segen liegen nahe beieinander, aber hier haben Sie Ihre unchristliche, intolerante Einstellung selbst verraten, Herr Eisele!

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  5. Antje Rathjen sagt:

    Guten Tag,
    Ich bin überrascht mit wieviel Halbwissen, Abwertung und Subjektivität hier argumentiert wird.
    Da sehe ich genau das was mir bei den Charismatischen gefällt, nicht die katholische Kirche ist das einzig Richtige „die jeder kopieren will“ sondern die Liebe Gottes die jedem Menschen gilt.
    Familienaufstellungen sind etwas spezielles aber wie können Sie so abwertend darüber
    schreiben wenn sie , wie ich vermute, noch nie daran teilgenommen haben?
    Der Fakt, dass Menschen mit akuten Depressionen, Suizidgedanken nicht teilnehmen sollen ist eine verantwortungsvolle Regel, die Menschen sind zu instabil um an tiefen Themen zu arbeiten! Bitte informieren Sie sich über Therapieangebote bevor sie
    Ihnen falsche Absichten unterstellen.
    Außerdem finde ich es anmaßend Heilungen als lächerlich darzustellen, Jesus hat geheilt und er lädt uns ein zu ihm zu kommen wenn wir beladen sind…!
    Und bitte erklären Sie mir inwiefern Heilung und Befreiung „Zauberworte“ sind? Sie sind die Realität in Jesu Wirken, oder habe ich da was falsch verstanden?
    Freundliche Grüße Antje Rathjen

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    • Guten Tag,
      bei der charismatischen Stammbaumheilung geht es nicht um die psychologische Variante der „Familienaufstellungen“, die man zwar auch kritisch sehen kann, die aber doch eine ganz andere Ebene darstellt als die Vorfahrensschuld-Tendenzen und deren „Heilung“, die von der Französischen Bischofskonferenz schon vor Jahren deutlich abgelehnt wurden.
      Um dies kritisch zu beurteilen, muß man wahrlich nicht erst an solch einem „Heilungsseminar“ teilnehmen…..
      Zwischen den in der Hl. Schrift bezeugten Wundern des HERRN und den angeblichen „Heilungen“ und „Befreiungen“ in der Pfingstler- und Schwärmerszene bestehen grundlegende Unterschiede. Ich werde Ihnen dies jetzt aber nicht am Punkte Null auseinanderbröseln.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • Mühldorf am Inn sagt:

      Liebe Frau Rathjen, eine deutsche Ordensfrau hat mich 1986 zu einer Charismatischen Gruppe gebracht, damit ich geheilt würde. Weil keine eigene Schuld an meinem Leiden gefunden werden konnte, wurde es als Ahnenschuld deklariert. Ich musste mich einem Exorzismus unterziehen, welchen ein begnadetes Ehepaar zusammen mit der Ordensfrau vorgenommen hat. Ich musste den Dämonen der Vergangenheit, für die ich nicht unbedingt verantwortlich wäre (weil mein Grossvater fremdgegangen sei) abschwören, und als ich auf dem Boden kniete, fragte mich die Frau (angesehene Familienmutter und Oma) in Gegenwart ihres Mannes und der Nonne: „Masturbiert der eigentlich?“
      Danach war ich jahrelang selbstmordgefährdet.
      Vielleicht war ich auch nur ein Kollateralschaden am Rande der katholisch geprägten Charsimatik.
      Aber Sie, Frau Rathjen, hätten dafür bestimmt eine weitere Ausrede, oder würden Sie jemanden so etwas empfehlen? Schliesslich kam die Empfehlung zum Exorzismus von einer Ordensfrau, die persönlich Eingebungen von „Oben“ erhielt.

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      • Sylvia sagt:

        Es tut mir sehr Leid, dass Sie an solche Leute gekommen sind, denn ein richtiger Exorzismus (auch großer Exorzismus genannt) darf nur ein Exorzist vornehmen, der vorher beim Bischof um Erlaubnis fragen muss. Wenn das Laien oder Ordensfrauen tun, kann das sehr gefährlich sein – vor allem auch dann, wenn diese nicht 100% heiligmäßig leben.. daher kann ich nachvollziehen, dass Sie danach solche Probleme hatten.. Es gibt aber sehr gute Heilungs-Exerzitien bei z.B. Mijo Barada, bei denen auch immer ein Exorzist dabei ist. Die kann ich Ihnen wärmstens aus eigener Erfahrung empfehlen:
        Missionare der Göttlichen Liebe
        http://missionare-der-goettlichen-liebe.org

        oder Exerzitien bei Schwester Margarita Valapilla (Haus Raphael) – da habe ich sehr viel Heilung und Befreiung erfahren – oder einen Termin bei Pater Dariusz in Ludwigshafen ausmachen, der ein begnadeter Exorzist ist (Kloster Ludwigshafen Oggersheim. Kapellengasse 10, 67071 Ludwigshafen, Telefon 0621 682407. Guardian: Pater Darius Bryk)

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      • Mühldorf am Inn sagt:

        Liebe Frau Silvia, bitte verstehen Sie, daß ich damit nichts mehr zu tun haben will.
        Das Ganze fing 1983 mit einem Gebetskreis in Karlsruhe mit Schwestern an, welche charismatisch von einem Jesuiten geleitet wurden, Charismatische Gottesdienste anboten und die Oberin bald zu prophezeien anfing. Meine Mutter wurde dorthin mitgenommen, ich ging auch mit, ich war 15 Jahre alt. Ich litt an einer chronischen Erkrankung an den Atemwegen, was auch lange von behandelten Ärzten als lediglich psychosomatisch abgetan wurde.
        Ein Befreiiungsgebet des betreffenden Jesuiten sollte Heilung bringen. Von der Oberin wurde weiter prohphezeit. Zuletzt übertrug sich das auf die Gottesdienstbesucher, wo manche brave fromme Person Warnungen aus dem Himmel erhielt. (Nachher mußte das Bischöfliche Ordinariat Freiburg einschreiten und schickten den Stadtdekan vor).
        Eine andere Ordensfrau (ganz anderer Orden )aus dem Umfeld meiner Mutter, ebenfalls charismatisch angehaucht, war davon ganz entsetzt und sprach der prophezeihenden Oberin (aus dieser sprach Christus) jede Wahrhaftigkeit ab, die wäre krank und von „Unten“ gesteuert.
        Sie selbst hatte natürlich auch Eingebungen, war Medjugorjeanhängerin der ersten Stunde und überredete mich, als es mir ganz schlecht ging, zu dem Exorzismus durch Privatpersonen. Man hat mir geradezu vermittelt, es sei sündhaft und unverantwortlich, wenn ich das n i c h t tun würde.
        Sie werden verstehen, daß ich mich von solchem Getue ein für alle mal abgewandt habe, egal in welchem pseudokatholischen Gewand das Ganze daherkommt.
        Ein drittes Mal werde ich mich sicher nicht geistig verstiegenen Personen aus dem Kleriker- oder Ordensstand anvertrauen. Dazu ist der Schaden zu groß, ein für allemal Schluss.

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  6. Holger Jahndel sagt:

    TELEPOLIS MAGAZIN ABWESENHEIT DES VATERS IST EIN ARTEFAKT DER MODERNE
    Abwesenheit des Vaters ist ein Artefakt der Moderne
    28. Januar 2020 Ralf Bönt

    Über toxische Männlichkeit und das Leben im Sekundären

    INHALTSVERZEICHNIS
    Abwesenheit des Vaters ist ein Artefakt der Moderne
    Hypermaskulinität und die Abwesenheit des Vaters
    Wir leben im Sekundären
    Auf einer Seite lesen

    https://www.heise.de/tp/features/Abwesenheit-des-Vaters-ist-ein-Artefakt-der-Moderne-4646502.html

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  7. Holger Jahndel sagt:

    Charakterbildung als Königsweg, wenn der soziale Fahrstuhl nicht mehr funktioniert
    09. November 2009 Thomas Pany
    „Tough Love“: eine Studie preist Liebe und Strenge als Erziehungsprinzip

    https://www.heise.de/tp/features/Charakterbildung-als-Koenigsweg-wenn-der-soziale-Fahrstuhl-nicht-mehr-funktioniert-3383297.html

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  8. Holger Jahndel sagt:

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    Weiter unten heißt es, bei den von Pfr. Pullokaran und seinem Laienkreis angebotenen Exerzitien gehe es „insbesondere um lebensgeschichtliche Verletzungen“, die in das „Licht der Liebe Gottes gestellt“ würden. Ach wie schön!

    Leider wird nicht verraten, ob dazu auch die sogenannte, in charismatischen Kreisen so beliebte „Heilung der Vorfahrensschuld“ gehört. Nachdem kirchliche Amtsträger auf das Wort „Vorfahrensschuld“ mit Recht allergisch reagieren, haben sich Schwärmerbewegte einen anderen Ausdruck einfallen lassen , so daß man mittlerweile meist vertuschend von der „Heilung des Stammbaums“ oder einer „Familienheilung“ spricht….

    Immer wieder aufschlußreich ist die Tatsache, daß zwar ständig von „Heilung“ und „Befreiung“ die Rede ist, doch mit den wirklich psychisch Kranken will man durchaus nichts zu tun haben. Sollen also die Gesunden „geheilt“ werden?

    Ähnlich wie bei „Haus Raphael“ heißt es auch in Illerberg (siehe obigen Link):
    „Bitte beachten sie, dass Exerzitien nicht besucht werden können von Menschen mit Psychosen, Suchterkrankungen, schweren Depressionen, Suizidabsichten.“ —–
    ———————————————————————————————————

    Es gibt tatsächlich bei ordentlich gründlich dazu ausgebildeten Heilpraktikern als spirituellen Heilern die „Familienaufstellungstherapie“, wo in der Tat innerfamiliäre Konflikte und Traumata und seelisch-psychische Verletzungen und Psychosen im Unterbewusstsein aufgearbeitet und therapiert und geheilt werden können. Denn in der Tat haben auch die seelisch-psychischen psychosozialen Bindungen und Verbindungen als soziale seelische Bindungen wie etwa die Familien-Strukturen und die Beziehungen zu Vater und Mutter und den Geschwistern und manchen Verwandten auch einen Einfluss auf die Psyche (griechisches Wort für Seele). Und auf das Unterbewusstsein. Dies kann sich im Falle von Traumata und Familien-Dramen und Konflikten sogar in manchen Fällen bis hin zu manchen Formen geistiger Krankheiten wie u.a. teilweise manchmal auch gewissen Formen der Schizophrenie äußern.
    Denn nicht alle Formen etwa der Schizophrenie sind ausschließlich genetisch bedingt. Zudem kann in der Tat auch die Seele (griechisch „Psyche“) u.a. über die Biophotonen als Zellsignale zur Zellkommunikation und Licht-Quanten (Teilchen, siehe Quantenphysik) und/oder elektro-magnetische Wellen (siehe Welle-Teilchen-Dualismus des Lichtes, geht in den Bereich der Quantenphysik rein) auf die Zellprogrammierung nachweislich mit einwirken, siehe etwa auch das bekannte und erforschte Beispiel des Placebo-Effektes und Prof. Fritz-Albert Popp und seine Biophotonen-Forschung und Biophotonen-Therapie dazu. Auch die Magnetfeld-Therapie per Biomagnetismus.

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  9. Angela Kraffzick sagt:

    Liebe Frau Küble, ich kenne Sie persönlich aus Fulda und weiß, daß Sie noch nie in Medjugorje waren. Ich bin erschüttert wie Sie alles was nicht Ihrer traditionellen kath. Weltanschauung entspricht, so abgrundtief schlecht machen. Nur auf Grund der Aussagen einzelner Teilnehmer schreiben Sie solche Artikel. Es könnte doch sein, daß diese Leute schwer esotherisch belastet sind und sich deshalb für sie alles so darstellt wie sie es beschreiben.
    Mir hat noch kein Heilungsseminar einen Schaden zugefügt – ganz im Gegenteil und ich könnte Ihnen sehr viele persönlich Bekannte nennen, die dies auch so sehen. Übrigens bin auch ich traditionelle Christin und eng mit Kevelaer verbunden.
    Mfg

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    • Konnersreuther sagt:

      „Ich bin erschüttert wie Sie alles was nicht Ihrer traditonellen kath. Weltanschauung entspricht, so abgrundtief schlecht machen.“

      Das Problem ist doch, dass sich Medjugorje ziemlich scheinheilig an die traditionelle katholische Welt anhängen will, um sich besser darstellen (bzw. verkaufen) zu können.
      Es ist ziemlich raffiniert, sich da einen katholischen Anstrich zu geben.

      Medjugorje widerspricht eben der katholischen tradtionellen Lehre (wenn die „Gospa“ auch immer von Kirche und Papst spricht), da kann auch Frau Küble nichts dafür

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      • Holger Jahndel sagt:

        Es wirkt sich leider auch verheerend aus, dass die alte tridentische Messe als traditionaler „Heiliger Messe aller Zeiten“ weitgehend abgeschafft bzw. aufgegeben wurde als traditionelle katholische Messe und lebendiger spiritueller Tradition und liturgische Praxis für Katholiken., Das war eine liturgische Katastrophe, siehe auch die „Zeugen der Wahrheit“ (ZDW) Website dazu und den Catwalk-Weblog und das Kreuzgang-Forum und Gloria.TV für katholische Traditionalisten. Leider wurde auch der kleine Laienexozismus verboten. Der wäre gerade heute aber notwendig. Siehe auch die Tatsache, dass die universellen Symboliken und Prinzipien der Logos-Theologie nach Justin dem Märtyrer, der diese aufbauend auf Philo(n) von Alexandrien als jüdischem Theologen und Merkaba-Mystiker und hermetischen Philosophen der Hermetik und dem Apostel Paulus entwickelte und welche dann vom Heiligen Irenaus von Lyon übernommen und weiterentwickelt wurde (dieser zählte neben der gesamten Septuaginta-Bibel als Urbibel des frühen Christentums und sogenannte „Volksbibel“ des frühen Christentums mit samt der gesamten in diesem griechischsprachigen Alten Testament enthaltenen „Weisheitsliteratur“, aus der auch noch Jesus Christus persönlich zitiert, als altem Testament auch noch den 1. Clemensbrief und den Hirtenbrief des Hermas zum neuen Testament der Bibel), auch noch in der alten traditionellen katholischen tridentinischen Messe als „Traditionaler Heiliger Messe aller Zeiten“ und lebendige spirituelle Tradition verarbeitet sind, ebenso etwa auch in der alten byzantinischen Messe der russisch-orthodoxen Kirche, welche auch von der katholischen Kirche als gültige Meßform anerkannt ist. Und dies deshalb auch besonders wirksam als Messen sind. Siehe auch die alte Jakobus-Liturgie nach dem Apostel Jakobus als liturgischen Schatz.

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  10. Anonymous sagt:

    Heilung ist kein „Zauber“

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  11. Cornelia Vogt sagt:

    Ich kenne diese Gruppierung noch GAR NICHT.
    Sie wachsen wie Pilze aus dem Boden.
    Das soll Prüfung Gottes sein.
    Stark und FEST IM GLAUBEN AN GOTT.
    Alles Vorgegaukelte nicht annehmen.
    Jeder hat das allerdings für SICH SELBER ZU ENTSCHEIDEN.
    DIE ABWEISUNG KRANKER SAGT DOCH SCHON ALLES.
    DENN GERADE S I E SUCHEN TROST BEI GOTT.
    BEI JENEN, DIE VORGEBEN, HELFEN ZU KÖNNEN.
    IN FORM VON SEMINAREN ….
    DANN VERWEIGERN SIE PRAKTISCH DIE HILFE.
    IMMER DERSELBE MIST MIT SOWAS.
    BLENDWERK.
    WARUM BITTSCHÖN SPRINGT MAN DARAUF AN.
    ICH EMPFINDE DEN GANZEN WIRRWARR WIE DEN TANZ UM DAS GOLDENE KALB.
    NEUZEITLICH AUSGEDRÜCKT G E L D.

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