AfD: Kritik an Steinmeiers Iran/Israel-Politik

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Anton Friesen, Mitglied der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, erklärt zum Besuch des deutschen Staatsoberhaupts in Israel am 23. Januar 2020:

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht am 23. Januar als erstes deutsches Staatsoberhaupt in der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem. Anlass ist der 75. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslager Auschwitz.

Das ist eine Ehre, über die wir uns freuen. Obwohl Zweifel angebracht sind, dass gerade dieser Bundespräsident diese Würdigung verdient.

Die israelische Seite hat zu Recht bereits angekündigt, Steinmeier auf seine Iran-Politik anzusprechen.

Der deutsche Bundespräsident hat der Führung in Teheran im vergangenen Februar zum ‚Nationalfeiertag‘ gratuliert. An diesem wurde der 40. Jahrestag des Siegs der islamistischen Revolution im Iran begangen. Steinmeier hat in seinem Glückwunsch-Telegramm kein Wort über die massiven Drohungen verloren, die von Seiten hochrangiger iranischer Vertreter gegen Israel immer wieder ausgestoßen werden.

Bemerkenswert instinktlose Äußerungen sind leider kein Einzelfall: So hat der Bundespräsident für ein Musikfestival geworben, auf dem die Band ‚Feine Sahne Fischfilet‘ aufgetreten ist. Diese tauchte jahrelang in Verfassungsschutzberichten auf, weil sie Gewalt gegen ‚Bullen‘ feiert. Spielt die Verherrlichung von Gewalt für den Bundespräsidenten keine Rolle, wenn es um einen ‚guten Zweck‘ geht? In diesem Fall (natürlich) um den ‚Kampf gegen Rechts‘?

Das Staatsoberhaupt hat die Aufgabe, das Land nach außen würdig zu vertreten und nach innen integrativ zu wirken. Mit beidem ist Herr Steinmeier mitunter überfordert.“


5 Kommentare on “AfD: Kritik an Steinmeiers Iran/Israel-Politik”

  1. Holger Jahndel sagt:

    „Ist die CDU mehr U als C?“Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Sylvia Pantel (CDU) sprach Michael Hesemann am 17. September 2014 vor dem CDU Ortsverband Düsseldorf Süd/Eller:

    http://www.michaelhesemann.info/23.html

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Dennis Prager: Das Geschenk des Judentums an unsere Kultur

    https://www.dijg.de/anthropologie/judentum-sexualitaet-kultur/

    https://www.dijg.de/

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  3. Cornelia Vogt sagt:

    UND
    Er habe die Rede in Englisch gehalten, da DEUTSCH DIE TÄTERSPRACHE SEI UND ÜBERLEBENDE DES HOLOCAUST VERLETZEN KÖNNE.
    Ich dachte, ich höre nicht richtig!

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