Neuer Film „Ein verborgenes Leben“ über den katholischen Märtyrer Franz Jägerstätter

Anfang der 1940er-Jahre gerät der tiefgläubige oberösterreichische Bauer Franz Jägerstätter in einen Gewissenskonflikt, als er für die Nationalsozialisten in den Krieg ziehen soll.

Trotz allem Unverständnis in seinem Dorf verweigert er den Eid auf Hitler und wird 1943 wegen „Wehrkraftzersetzung“ zum Tode verurteilt.

Der bekannte US-amerikanische Filmemacher Terrence Malick verwebt diesen historischen Stoff zu einem leisen und bewegenden Bekenntnis für eine Ethik des Widerstands und des reinen Gewissens.
.
Die zelebrierte Dorfidylle der Friedenszeit vor dem 2. Weltkrieg bewegt sich dabei zwar nahe am Bergkitsch, unterstreicht aber letztlich stimmig die Darstellung eines vom Bösen zerstörten Paradieses.
Der tiefkatholische Glaube des Blutzeugen Franz Jägerstätter kommt in dem Film leider kaum zum Vorschein. Dabei wurde 1997 der Seligsprechungs-Prozess für ihn eröffnet, 2007 erfolgte die Seligsprechung.
Trotzdem ist „Ein verborgenes Leben“ laut „Filmdienst“ sehenswert ab 16 Jahren.

Hier geht zur Rezension des Film-Dienstes

Ausführlicher Bericht von Thomas May über Märtyrer der NS-Zeit: https://charismatismus.wordpress.com/2018/05/25/bewegende-kurzportraets-ueber-katholische-maertyrer-und-bekenner-in-diktaturen/


NRW-Verfassungsgerichtshof gibt der AfD betreffs „gefährlicher Orte“ recht

Wie die Westfälischen Nachrichten vom 29. Januar 2020 unter dem Titel „Gericht watscht Land NRW ab“ berichten, hat der nordrhein-westfälische Verfassungsgerichtshof jenen AfD-Landtagsabgeordneten recht gegeben, die sich von der Landesregierung in NRW nicht ausreichend über „gefährliche Orte“ informiert fühlten.

VGH-Präsidentin Ricarda Brandts erklärte, das Informationsrecht der Abgeordneten beinhalte eine Antwortpflicht der Landesregierung.

Zuvor hatte das CDU-geführte NRW-Innenministerium den fragenden Parlamentariern nur die Kreispolizeibehörden genannt, in deren Bezirk sich die als „gefährlich“ definierten Orte befinden.

Die AfD-Politiker wünschten jedoch genauere Details – und erhalten sie jetzt durch diesen Gerichtsbeschluß.