INSA-Umfrage: Mehrheit ohne „göttliche Erfahrung“ oder „übernatürliches Erlebnis“

Das Erfurter INSA-Institut wollte in einer Umfrage wissen: „Wer hatte schon einmal ein übernatürliches Erlebnis?“ –  Fast eine Zweidrittel-Mehrheit (62 %) der Befragten gibt an, noch nie ein übernatürliches Erlebnis gehabt zu haben. 18 Prozent hatten schon einmal eines. Weitere 14 Prozent wissen es nicht –  und sechs Prozent machten keine Angabe. Männer bejahen die Aussage etwas seltener als Frauen (15 % zu 21 %).

Eine damit verwandte Frage „Wer hatte schon einmal eine göttliche Erfahrung?“ kam zu ähnlichen Ergebnissen. Zwei Drittel der Befragten (66 %) haben abgelehnt. Nur zwölf Prozent stimmen der Aussage zu. Weitere 22 Prozent (kumuliert) wissen keine Antwort oder machen keine Angabe.

Hinsichtlich der Aufgliederung nach Konfessionen stechen vor allem die freikirchlichen Befragten hervor. 41 Prozent davon geben an, schon einmal eine göttliche Erfahrung gemacht zu haben. Das Gleiche trifft auf 30 Prozent der Befragten sonstiger Religionen und Konfessionen zu. Bei den anderen Gruppen liegen die Werte zwischen sieben und 19 Prozent. Besonders selten bejahten die Konfessionslosen diese Aussage (7 %).

Bezogen auf die Aufschlüsselung nach Ost- und West-Deutschland ergeben sich keine Unterschiede.

HIER geht es zum erwähnten INSA-Institut: www.insa-consulere.de


13 Kommentare on “INSA-Umfrage: Mehrheit ohne „göttliche Erfahrung“ oder „übernatürliches Erlebnis“”

  1. Holger Jahndel sagt:

    Siehe auch zu Nahtod-Erfahrungen und Psi-Phänomenen und Parapsychologie usw.

    https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/

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  2. Holger Jahndel sagt:

    Nicht zu vergessen die bedauernswerten intelligenten Schüler in Deutschland, die heute als angebliche bloße „Nerds“ verachtet und angepöbelt und ausgenutzt werden usw. Es trifft ja gerade die vernünftigeren und netteren Kinder und Jugendlichen und jungen Erwachsenen, gerade die mit Ideen und Idealen und Prinzipien und Fleiss und Ordnung. Gerade die etwas Besseren und auch noch traditionell erzogeneren – wer sich nicht wehrt, der lebt verkehrt in der neoliberal-postmodernen technokratischen Neid- und Ego- und Medien-Gesellschaft. Die Menschen sind in Deutschland seelisch-psychisch entwurzelt und schlecht geerdet und daher häufig auch psychisch labil usw.

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  3. Ochun sagt:

    Guten abend, ja ich glaube an das gute wie an das böse. Denn in der Welt sind beide vertreten. Wie kann man nach dem heutigen Leben noch glauben das Menschen die anderen töten, beurteilen, misshandelt, Kinder unausprechende dingern antut. Geschehen in name eine gute Gott. Wenn man genau betrachtet was gut und was nicht ist. Die zu unterstützen und in Glauben zu bevor Worte sagt viel über die Menschen die es vertreten. Oder gelten diese definición nur für die normalen Menschen. Die die Kinder und Jugendliche, sonderlich oder andere nicht bereit sind zu chaden

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  4. Anonymous sagt:

    @Neukatholikin

    Es reicht nicht, vom Heilsgeschehen überzeugt zu sein. Das ist nur ein Anfang. Wir müssen Jesus und den Vater persönlich kennen, die Stimme Jesu hören, eine enge persönliche Beziehung zu ihm haben:

    „Das aber ist das ewige Leben: dass sie dich, den einzigen wahren Gott, erkennen und den du gesandt hast, Jesus Christus.“ (Joh. 17,3)

    „Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben.“ (Joh. 10, 27 und 28)

    Es ist übrigens tatsächlich so, dass Schafe auf die Stimme des Schäfers geeicht sind, es sei denn, er ist nur ein Mietschäfer, der sich nicht lange genug um sie gekümmert hat. Selbst wenn sich Schafherden treffen und scheinbar vermischen, versammeln sich die Schafe auf einen Ruf des Schäfers wieder um ihn und ziehen mit ihm weiter. Das setzt eine persönliche, von Vertrauen = Glauben geprägte Beziehung zwischen den Schafen und dem Hirten voraus. Deshalb verwendet Jesus dieses Beispiel, um seine Beziehung zu uns und umgekehrt zu beschreiben.

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  5. Anonymous sagt:

    Diese Umfrage ist völlig belanglos, weil es in der säkularen Welt keinen Konsens darüber gibt, was eine „übernatürliche“ und was eine „göttliche“ Erfahrung ist.

    Wer es aber mit dem eine, wahren Gott zu tun hat, der sich in und durch Jesus Christus offenbart, der wiederum in denen lebt, die ihm vertrauen, der kommt weder um übernatürliche noch um göttliche Erfahrungen herum. Sonst gehört er nicht zu Christus. Denn ER ist übernatürlich und göttlich.

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    • bellajosefina sagt:

      Es wäre hier in der Tat einmal zu klären, was genau unter einer „übernatürlichen“ oder „göttlichen Erfahrung“ zu verstehen ist. Wurde das in der Umfrage definiert? Sonst kann ja jeder alles darunter verstehen.

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      • Anonymous sagt:

        So ist es. Und dann werden ja noch viele Leute befragt, die grundsätzlich die Existenz von Gott oder des „Übernatürlichen“ bestreiten. Dass die dergleichen dann nie erlebt haben wollen, ist doch klar. Gerade „übernatürlich“ wird aber gerne mit „unerklärlich“ verwechselt. Das ist so wie mit den UFOs. Da werden aus einem unidentifizierten/unbekannten Flugobjekt (engl. unidentified flying object) gleich ausserirdische Flugobjekte gemacht.

        Wie gesagt: Der Sinn dieser Umfrage und ihrer Veröffentlichung hier im Forum erschließt sich mir nicht.

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  6. Neukatholikin sagt:

    Muss man das haben: ein religiöses Erlebnis? Das klingt typisch modernistisch-charismatisch. Ich dachte, es reicht, wenn man einfach von der Wahrheit des Heilsgeschehens überzeugt ist.
    Religiöse Erlebnisse kann man mit allen Götzen haben, auch mit Pachamama.

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    • Guten Tag,
      Sie haben völlig recht, das muß man nicht haben, „religiöse Erfahrungen“ können auch die Anhänger fremder bzw. heidnischer Religionen erleben.
      Der Glaube ist ein Überzeugtsein von der Offenbarung Gottes – oder wie Sie schreiben: „Von der Wahrheit des Heilsgeschehens“.
      Es kommt nicht von ungefähr, daß die Anhänger von Freikirchen am häufigsten glauben, ein „übernatürliches Erlebnis“ gehabt zu haben, da sie – vor allem in pfingstlich-charismatischen Kreisen – dazu neigen, ihre Frömmigkeit stark auf Gefühle und „Erfahrungen“ zu gründen.
      Freundlichen Gruß!
      Felizitas Küble

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    • Anonymous sagt:

      Als Christ muss man sie haben, diese Erfahrungen mit einem übernatürlichen Gott, weil man sonst keine Beziehung zu ihm hat. Natürlich produziert der Affe Gottes Ähnliches. Das war schon so bei Mose und den Zauberern des Pharao. Aber der Teufel würde dergleichen nicht produzieren, wenn es das Echte nicht gäbe. So wie es Falschgeld nur gibt, weil es echtes Geld gibt.

      Die Lösung besteht deshalb nicht darin, göttliche und übernatürliche Erfahrungen abzulehnen, sondern nahe bei Jesus zu leben, so dass man das Eine vom Anderen zu unterscheiden lernt. Gott mutet den Seinen das zu.

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    • Holger Jahndel sagt:

      @Neukatholikin:

      „Der Gesang der Männer im Feuer-Ofen“ im Alten Testament der Bibel bei Daniel

      http://aj-immo.de/BIBEL,Apokryphen13,der,gesang.html

      https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/dan3.html

      http://12koerbe.de/phosphoros/dan-3-ps.htm

      Die „Weisheitsliteratur“ über die göttliche personale Weisheit Gottes (griechisch „Sophia“, Hebräisch „Chakhema“ oder „Chokhma“) – Frau Weisheit und der „Geist der Weisheit und Offenbarung“ im Neuen Testament der Bibel als Geist Gottes (schon in der Genesis, personal) und Heiliger Geist – siehe auch die „Sonnenfrau“ der Johannes-Offenbarung bzw. Johannes-Apokalypse im NT, nach deren Abbild sich bis heute Marien-Erscheinungen zeigen bis hin zu Details wie den Sternen über dem Haupt und dem blauen Mantel und so weiter…

      http://12koerbe.de/phosphoros/chokhmah.htm#Prinzip%20der%20Sch%C3%B6pfung

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  7. Sorge sagt:

    Wer Gott nicht sucht, wird Ihn auch nicht finden.

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    • Anonymous sagt:

      Römer 9, 15-16:

      „Denn er spricht zu Mose: „Welchem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig; und welches ich mich erbarme, des erbarme ich mich.“ So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen.“

      Jesaja 65, 1:

      „Ich werde gesucht von denen, die nicht nach mir fragten; ich werde gefunden von denen, die mich nicht suchten; und zu den Heiden, die meinen Namen nicht anriefen, sage ich: Hier bin ich, hier bin ich! “

      Lukas 19, Vers 10:

      „Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.“

      Was haben wir für ein großes Glück, dass die Initiative des Suchens nicht von uns ausgeht! Wir sind aus uns heraus vollkommen hilflos. Der heilige Geist muss in uns sogar bewirken, dass wir Gott suchen. So können wir uns nicht einmal dessen rühmen, dass wir Gott gesucht haben.

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