Bürgerliche Mehrheiten mit der AfD sind laut NZZ weder Skandal noch Tabubruch

Beatrix von Storch

Merkel hat diese Woche aus dem fernen Afrika öffentlich die Anweisung erteilt, was nun in Thüringen zu geschehen habe. Die Wahl des FDP-Abgeordneten Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten hielt sie nicht einfach nur für falsch, sondern für „unverzeihlich“. Deshalb müsse „das Ergebnis wieder rückgängig gemacht werden“.

Nun ist sie laut Grundgesetz zu solch einer Order gar nicht berechtigt, wegen der föderalen Ordnung, der Demokratie und ähnlichen „Kleinigkeiten“. Aber Merkel kann ihr FDJ-Gen nicht ablegen, das steckt tief in ihr drin. Demokratische Wahlen, die an ihrer Herrschaft rütteln, akzeptiert sie nicht. Machtwechsel gab es in der DDR ja auch nicht.

Darum lieber die Solidarität mit dem Kommunisten Ramelow als mit einem demokratisch gewählten Ministerpräsidenten aus der FDP. Das Demokratieverständnis von Merkel erinnert auch an das von Erdogan, der die verlorene Wahl von Istanbul ebenfalls wiederholen ließ. Deutschland ist unter Merkel tief gesunken.

CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer schaffte es dann sogar noch, dem Irrsinn die Krone aufzusetzen. Sie will Kemmerich, der eine Mehrheit hat, ersetzen durch einen unbekannten Kandidaten von Grünen oder SPD, obwohl es dafür keine Mehrheit gibt und diese nicht wollen – absurd. Das C in CDU steht nur noch für Chaos.

Bürgerliche Bündnisse mit der AfD gegen Rot-Rot-Grün sind in Deutschland möglich – und eben kein Tabubruch, wie das die Mainstream-Medien in höchster Erregung verkünden.

Die angesehene Neue Zürcher Zeitung hat die Frage gestellt: „Ist die Wahl von Thüringen ein Tabubruch, gar ein Skandal?“. Die Antwort der NZZ ist eindeutig: „Nein – das ist Demokratie.“ 


10 Kommentare on “Bürgerliche Mehrheiten mit der AfD sind laut NZZ weder Skandal noch Tabubruch”

  1. Bonifatius sagt:

    Immerhin, der Absturz der CDU von 21 auf 12 Prozent durch linken Schlingerkurs, das klappt noch besser, wenn die CDU in Thüringen König Bodo die Füße küsst, der unbedingt die vom Bürger abgestraften Wahlverlierer SPD und Grüne an die Regierung bringen will, möchte man etwa die SPD im Wählersinkflug überholen?
    Bei den Linken indes bahnt sich vielleicht eine Wende an, sich von der despotischen Altlast Ramelow zu trennen und eine Erneuerung in Richtung Bürgerpolitik zu wagen, die vielleicht auch bereit wäre, sich konservativen Werten der Mitte an zu nähern mit einem Kandidaten a la Wagenknecht, anstatt um König Ramelows Gunst zu betteln und die eigenen konservativen Werte zu verraten.
    Ach und die Medien, die bombastisch im ÖR durch ihre politischen Steigbügelhalter in ihren Quasselrunden verdienen, haben doch erst Thüringen zum Kriegsschauplatz verklärt, obwohl es kein Kriegsschauplatz ist und heizen den Parteihörigen Schranzen noch richtig ein, die unfähig sind, darüber nach zu denken, den Niedergang unseres Landes noch zu stoppen, na ja, ist wohl etwas zu langweilig ohne Abenteuerspielplatz-Demo, wo sich Gegner in die Wolle kriegen.

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    • CDU Vertriebener sagt:

      Ha, Ha. eigentlich zum Heulen bei diesem Trauerspiel, die Union hat in der Wählergunst der Hamburger die SPD im Sinkflug überholt und gibt Merkels SPD-Favoriten noch kräftig Aufwind. Taschentuch bitte ! Nicht dass Merkel die Union bis zum Gerippe abgemagert hat, nein, jetzt blasen die Merkel-Höflinge noch zum Sturm mit Säuberungsaktionen gegen die Werte-Union, die diesem Gerippe, das Merkel hinterlässt, noch neues Leben einhauchen hätte können. Die Union, gibt es die überhaupt noch, oder ist es schon längst ein aristokratischer Hofstaat Merkels?

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    • Die Linken sollten umdenken und sich konservativer Werte besinnen? Das finde ich abstrus! Bester Beleg dafür ist dieses bodenlose Schauspiel in Münster, an dem sich die CDU beteiligt hat? Was ist daran noch demokratisch? Ist die AfD etwa von Bürgern 2. Klasse gewählt, dass die Altparteien sie einfach ignorieren, statt nachzudenken, wo bei ihnen der Haken hängt?

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  2. Drossel sagt:

    Die Union will wohl verantwortungslos den Löffel abgeben, indem sie zu König Bodos Füßen krauchend dessen Wunschtraum rotrotgrün erfüllt, obwohl 2/3 der Wähler dagegen sind ? War es nicht die SPD, die Christine Lieberknecht CDU mit 1 Stimme den Dolch in die Rippen jagte, Kameradenverrat nannte man im Volksmund Kameradenschwein. Die Grünen Öko-Ideologen, die Thüringens natürliche Ressourcen zum Schaden der Menschen für den eigenen Profit zerstören wollen…… Gut, das Wahlergebnis ist chaotisch und Verantwortung zeigen heißt, einen eigenen MP gegen König Bodo auf zu stellen und Charakter zeigen und in seinen Forderungen zum Wohl der Bürger nicht nach zu geben. Sonst verhält man sich wie in einem politischen Puff zum Leidwesen der Wähler, die entmündigt werden.

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  3. Anonymous sagt:

    Die NZZ ist als Schweizer Presseorgan nicht maßgeblich. Da die AfD keine bürgerliche Partei ist, gibt es auch keine bürgerliche Mehrheit.

    Und wer, wie die AfD, ständig alle anderen Parteien, auch die sog. „bürgerlichen Parteien“, verbal verunglimpft und niedermacht, muss sich nun wirklich nicht wundern, wenn diese Parteien nicht mit ihr koalieren wollen.

    Merkel hat auch keine Order erteilt, sondern ihre Überzeugung kommuniziert, die ich teile. Niemand ist verpflichtet, dieser Überzeugung zu folgen.

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    • Stefan Kunz sagt:

      @Anonymus
      Warum ist die NZZ kein massgebliches Presseorgan? Aus Ihrer Sicht nicht, weil deren Artikel der realen Wahrheit zu nahe kommen?
      Sollte es in Thüringen Neuwahlen des MP geben, dann müsste man der AfD empfehlen, geschlossen und offen bekennend den Linken-Kandidaten zu wählen. Dann müsste dieser auf Grund der von dem FDP-Mann eingeforderten Charakterfrage ja ebenfalls die Annahme des Amtes verweigern.
      Sie würden sicherlich vor Begeisterung in die Hände klatschen und ihre Meinung nach dem Wind drehen, sicherlich wäre dann plötzlich die AfD keine rechte Partei mehr.

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  4. Stefan Kunz sagt:

    Mit den Ereignissen in Thüringen bzw. den Folgen einer demokratischen Wahl hat man begonnen, die Masken zu senken und langsam und sicher zeigt man das wahre Gesicht. Die Fratze des Sozialistischen-Faschismus, der zwar von sich behauptet, antifaschistisch zu sein.
    Aber die DDR behauptete ja auch von sich, eine Demokratie zu sein!
    Doch wenn man es sich näher betrachtet, war die DDR die Fortführung des Linken National-Sozialistischen Reichs. Optisch wurden Änderungen vorgenommen, Gestapo hieß plötzlich Stasi, HJ hieß FDJ, und einiges mehr.

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  5. Maus sagt:

    Ich wüsste nicht, dass ich Frau Merkel zur Monarchin gekürt hätte, die wie Katharina die Große um die Weltherrschaft gegen Volk und Demokratie kämpft. AKK spielt wohl schon den Krenz, sollte AM mal abtreten, einfach nur noch bäh, schämt Euch Union des Merkel-Hofstaates. Anfänglich hab ich mich auch von ihren Märchen beeindrucken lassen, weil ich nie geglaubt hätte, dass vor allem Westpolitiker mit Merkel eine heimliche Krönungsorgie feiern, aber je mehr ihr verheerender Regierungsstil für unser Land und Volk sichtbar wurde, wo sie sich als Mama Afrika feiern lässt und als Globalistin der UNO Finanzoligarchie, desto mehr habe ich ihr und ihrem Haufen von Bückdienern die Stimme verweigert und kann nur hoffen, dass die Werte-Union, die genauso bekämpft wird, dem Spuk ein Ende bereitet.

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  6. David sagt:

    Jetzt wissen wir wenigstens, dass Frau Merkel nicht für Demokratie ist, was sie bisher mit alternativlos bezeichnete, war schon immer eine verschleiertes Diktat.

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