CDU-Wirtschaftspolitiker stellen Merkels Energiewende und Kernkraftausstieg infrage

Die CDU will jetzt die Rückkehr zur Kernkraft prüfen. In einem Papier des CDU-Bundesfachausschusses Wirtschaft, Arbeitsplätze und Steuern ist zu lesen:

„Wir setzen uns dafür ein, dass sich Deutschland stärker in das von Euratom durchgeführte Programm ‚Horizont‘ zur Zukunft der Kernenergie einbringt.“

Die im Rahmen dieses Programms durchgeführten „Projekte zur Kernfusion und zu kleinen modularen Reaktoren“ sollten „ergebnisoffen“ geprüft werden – und zwar „als mögliche Variante für eine CO2-freie Energieproduktion“.

Zu dieser angedachten Kurskorrektur der CDU-Energiepolitik erklärt Beatrix von Storch (siehe Foto), Vize-Bundessprecherin der AfD:

„Merkels populistischer Ausstieg aus der Atomkraft war ein großer Fehler. Unter den unaufhörlich  steigenden Strompreisen leiden Verbraucher ebenso wie Industrie und Gewerbe. Und in Zukunft wird nach dem völlig verantwortungslosen Kohleausstieg auch die Energieversorgung in Deutschland nicht mehr zu jeder Zeit gesichert sein.

Wenn jetzt Wirtschaftsexperten aus der CDU mit dem Atomausstieg einen zentralen Baustein von Merkels Klima-Energie-Populismus hinterfragen, dann stellen sie – mit diesem Akt der Vernunft – die Kanzlerin selbst und deren gesamte unsinnige, schädliche Greta-Politik in Frage.“


8 Kommentare on “CDU-Wirtschaftspolitiker stellen Merkels Energiewende und Kernkraftausstieg infrage”

  1. Adolf Breitmeier sagt:

    Leider kann man die Atomkraftwerke nicht so einfach wieder anschalten, die Fachkräfte sind abgewandert, das Prozedere, einen Meiler hochzufahren, ist hochkompliziert, die gesamte Anlage müsste erneut Sicherheitsprüfungen durchlaufen, fast wäre es günstiger, moderne Atomkraftwerke zu bauen, als die alten wieder aufzumotzen. Das reiche Deutschland ist zu einem Schwellenland geworden – und weil man uns einredet, wir seien reich, handeln wir auch so. Dabei sind wir weltweit gesehen mittlerweile arme Kirchenmäuse. Dank Merkel und ihrer Vasallen.

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  2. Bernd L. Mueller sagt:

    …….endlich Politik mit Vernunft / Hirn.

    Objektiv gesehen sind AKWs unverzichtbarer Bestandteil jeder Industrie – Nation, sei denn, sie hätte unendliche Ressourcen von Wasserkraft oder Bio-Massen.

    AKWs ohne CO 2 , nachhaltig gut. Kostenneutral, kostengünstig.

    Schafft endlich die Endlager für verbrannte Stäbe. Es gibt Salzstöcke im Erdreich bis 2.000 m Tiefe, zugeschüttete / aufgelassenen Bergwerke etc.

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  3. killema sagt:

    Sind ein paar Schlafmützen in der CDU endlich wach geworden. Scheuen sie nicht den Ärger, den sowas von Merkel gibt. Wir haben die sichersten Atomkraftwerke und verschandeln Deutschland mit Windräder
    die die Gretarelegion als das non plus Ultra der Zukunft vorgibt.

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  4. David sagt:

    Na endlich zeigt sich die Wissenschaft. Man müsste auch mal aufzeigen, was sich in Bezug auf Kernfusion in Deutschland so tut. In meiner Nachbarschaft soll Grundlagenforschung dazu betrieben werden.

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