Jüdischer Schriftsteller Noll kritisiert die „Selbstherrlichkeit“ von Kanzlerin Merkel

Der deutsch-israelische Schriftsteller Chaim Noll (siehe Fotos) setzt sich nicht erst seit heute skeptisch mit der Politik von Kanzlerin Merkel auseinander. Im Dezember 2019 haben wir dazu einen Artikel des jüdischen Autors veröffentlicht: https://charismatismus.wordpress.com/2019/12/22/merkel-und-der-niedergang-deutschlands/

Unter dem Titel „Sie schlägt den Takt mit dem Hammer“ erschien am 8. Februar ebenfalls ein kritischer Beitrag des jüdischen Autors und einstigen „DDR“-Bürgerrechtlers im liberal-konservativen Webportal „Die Achse des Guten“.

Demnächst publiziert die Evangelische Verlagsanstalt ein neues, diesmal literaturgeschichtliches Buch von Chaim Noll über „Die Wüste“. (Er selber lebt mit seiner Familie in der israelischen Negev-Wüste.)

Hier folgen wesentliche Auszüge aus dem erwähnten Artikel Nolls, die wir mit seiner freundlichen Erlaubnis vorstellen:

„Nun hat sie wieder ein neues Wort gefunden, tödlich wie der Biss einer Giftschlange: „unverzeihlich“. So nannte sie die ihr nicht genehme Wahl eines Thüringer Ministerpräsidenten. Es erinnert an „nicht hilfreich“, womit sie damals Thilo Sarrazin um sein Amt brachte.

Sie setzt solche simplen Signale gezielt ein, um zu zerstören, zu ruinieren, Zeichen zu setzen für die von ihr apostrophierte Alternativlosigkeit… Sie genügen im deutschen Politik-Betrieb, der sich zunehmend in ein Biotop serviler Schleicher verwandelt, damit ihr zuliebe jeder eliminiert wird, der ihr nicht passt.

Eigentlich ist es nicht ihre Aufgabe, über die Personalpolitik im Freistaat Thüringen zu entscheiden. Oder über Bücher zu befinden, die sie nicht einmal gelesen hat. Sie tut es trotzdem. Mit der Selbstherrlichkeit einer absolutistischen Herrscherin.

Irgendwo habe ich gelesen, ihr Vorbild sei die Zarin Katharina, genannt „die Große“. Deren Weg zur Macht Leichen säumten. Auch sie, die frühere FDJ-Funktionärin, hat die hypnotisierende Kraft einer Anaconda. Ich fange an, mich vor dieser Frau zu fürchten.

Offenbar teilen auch andere mein Gefühl, es ginge in Deutschland nicht mehr mit rechten Dingen zu.

Was ist kürzlich in Erfurt geschehen? „Allen, die sich jetzt um die Demokratie sorgen, möchte man sagen: Das ist Demokratie!“, schrieb die Neue Zürcher Zeitung, die dieser Tage  – angesichts gleichgeschalteter Leitmedien in Hamburg, Frankfurt, München und Berlin  –  zur Stimme der Vernunft im deutschsprachigen Raum avanciert.

„Was im Erfurter Landtag stattgefunden hat, ist eine freie Wahl, und darüber hinaus hat ein liberaler und bürgerlicher Kandidat diese Wahl gewonnen. Es gibt keinen plausiblen Grund, das Ergebnis moralisch zu verurteilen.“

So könnte man es sehen. Als Demokrat. Was „die mächtigste Frau der Welt“ bekanntermaßen nicht ist.

BILD: Chaim Noll bei einer Lesung seiner Bücher in Bochum

Das ihr unliebsame Thüringer Wahlergebnis müsse „wieder rückgängig gemacht werden“, ließ sie diktatorisch, zudem in einzigartiger Einfalt verlauten…

Als ob man irgendetwas in der Politik „wieder rückgängig machen“ könnte! Was geschehen ist, ist geschehen, sei es der Einlass hunderttausender militanter Muslime auf ihr Geheiß, sei es die Wahl eines Ministerpräsidenten durch Abgeordnete einer Partei, die sie gern weghexen würde.

Den vollständigen Artikel von Chaim Noll lesen Sie hier: https://www.achgut.com/artikel/sie_schlaegt_den_takt_mit_dem_hammer

 


Bayern: Grüne Fraktionschefin erhält Rüge im Landtag wegen Verleumdung der AfD

Die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bayerischen Landtag, Katharina Schulze, hat von Landtagspräsidium eine Rüge erhalten, weil sie die AfD als „faschistische Partei“ bezeichnet hat. Zudem nannte sie die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag „Neonazis“. Dies berichtet die Süddeutsche Zeitung.

Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) begründete im Plenum des Landtags die Rüge damit, daß die Äußerungen „in ihrer Verallgemeinerung derzeit nicht belegbar“ seien. Deshalb stellten sie „eine gröbliche Störung der Ordnung“ dar.

Schulze gab sich uneinsichtig: „Unsere Demokratie zu schützen, ist mir ein Herzensanliegen, deswegen mache ich Politik.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/nach-angriff-auf-afd-schulze-erhaelt-ruege-vom-landtagspraesidium/


Sievernich: Unsinnige „Kernbotschaft“ an Manuela Strack, die „kleine Blume“

Die Seherin sieht sich als „kleine Gebetsperle“

Der Förderverein der Gebetsstätte Sievernich – es handelt sich wohlgemerkt nicht um eine kirchlich anerkannte Erscheinungsstätte –  wirbt seit langem mit den „Botschaften“, die der Himmel angeblich an Manuela Strack übermittelt hat (siehe hier:  https://maria-die-makellose.de/botschaften_themen.html).

Frau Strack ist die „Seherin“ von Sievernich, einer kleinen Pfarrei im Bistum Aachen unweit der Grenze zum Bistum Köln.

In den letzten Jahren ist es stiller um die selbsternannte Visionärin geworden, die mit 33 Jahren reichlich Staub in frommen Kreisen aufwirbelte, als sie zu Beginn der Jahrtausendwende mit ihren angeblichen Privatoffenbarungen viele Pilger und Neugierige in die kleine Gemeinde zog.

Obwohl selber in Düren lebend, verkündete die Familienmutter seinerzeit jahrelang einer (leicht)gläubigen Schar zu Sievernich ihre jüngsten „Botschaften“ von oben.

Merkwürdigerweise ist die kirchliche Obrigkeit – sprich: die zuständige Bistumsleitung von Aaachen – nicht gegen den offensichtlichen Unfug dieser „Botschaften“ und Phänomene vorgegangen, sondern ließ den falschmystischen Geschehnissen ungehindert ihren Lauf.
Wie dieses Nicht-Eingreifen mit dem kirchlichen Wächteramt, Gläubige vor abergläubischen Gefahren zu schützen, vereinbart werden kann, ist wohl das Geheimnis des bischöflichen Ordinariats.

Wie theologisch unsinnig viele der „übernatürlichen“ Einsprechungen und Visionen von Frau Strack tatsächlich sind, haben wir bereits mehrfach aufgelistet und erläutert: https://charismatismus.wordpress.com/category/irrgeistige-erscheinungen/sievernich-manuela/

Interessanterweise veröffentlichte die erwähnte Sievernich-Werbeseite auch die „Kernbotschaft“, welche der Seherin Strack  – in ihrer Fangemeinde schlicht als „Manuela“ bezeichnt – am 19. Mai 2003 zuteil geworden sein soll.

Während die Erscheinungs-„Madonna“ Manuela bei Überreichung von drei „Schlüsselgeheimnissen“ (!) am 7.10.2002 bereits als „Kleine Gebetsperle“ würdigte, wurde sie von „Jesus“ gar als „meine kleine Blume“ angeschwärmt.

Als ob der wahre Gottessohn und Erlöser  mit solchem Kitsch jemals den Hochmut und Eigendünkel von Personen begünstigen würde, die sich ohnehin mit ihren „Botschaften“ bereits im Lampenlicht von Medien und Öffentlichkeit befinden (Sievernich wurde damals nicht nur zuhauf von neugierigen Pilgerscharen „heimgesucht“, sondern auch von Presseleuten usw.).

Die verfehlte „Kernbotschaft“ von Manuela Strack

Unter dem Titel „Die Kernbotschaft von Sievernich“ wird berichtet, Jesus sei für Manuela am 19. Mai 2003 in der Pfarrkirche von Sievernich direkt sichtbar geworden („Nun sah ich in der heiligen Hostie das Antlitz Jesu“).

Dann habe die Erscheinung („seine Stimme klang männlich, sanft, einfühlsam…“) sie mit den folgenden Worten begrüßt:

„Ich grüße und segne dich, meine kleine Blume. Erkennst du Mich?“

Danach habe jene Stimme sie aufgefordert, auf die Marienbotschaften zu hören, die sie bislang erhalten habe. Weiter heißt es, erneut der Eitelkeit der Visonärin schmeichelnd: „Durch dich dürfen die Menschen erfahren, dass Ich zu jedem von euch komme, wenn Ich nur eingeladen werde. Allen Menschen schenke Ich Heil und Segen.

Nun gibt es zwar den allgemeinen Heilswillen Gottes, aber das tatsächliche Heil wird keineswegs „allen Menschen“ zuteil, sondern hängt von ihrem Glauben und ihrer Nachfolge Christi ab. Gott wirkt grundsätzlich nicht gegen den freien Willen seiner Geschöpfe.

Diffamierung der katholischen Priesterschaft

Nachdem Frau Strack mit Lob und Preis überschüttet und ihr „Erwählungsbewußtsein“ massiv gestärkt wurde, zieht der irrgeistige „Jesus“ über die Priesterschaft her:

„Meine Priester, Meine Nachfolger, wo seid ihr? Seht Mich an, könnt ihr vor Mir bestehen? Liebt ihr Mich oder geht ihr den irdischen Genüssen des weltlichen Lebens nach? Meine Kleine, bevor Ich die Welt mit Meinen Füßen betrat, liebten die Pharisäer Meinen Vater nicht mehr… Meine Kleine, wie ist es heute?

Kurz vor Meiner Wiederkunft in Herrlichkeit schaue Ich auf Meine Nachfolger. Wer liebt Mich heute noch? Wer handelt nach Meinem Wort?“

Das sind freilich skeptische Fragen an die Geistlichkeit „kurz vor meiner Wiederkunft“. Das Jesus-Phantom beklagt sich weiter wortreich über den katholischen Klerus:

„Zu Meinen Lebzeiten auf der Erde wurde Ich geschunden und gemartert…Wie ist es heute? Werde Ich von Meinen Priestern geliebt und verkündet oder werde Ich von ihnen verleugnet um ihrer selbst willen?…. Wegen eurer Vergehen wird die Kirche, Mein Leib, in Deutschland geschunden, weil ihr nicht mehr wahrhaftig seid….“

Abschließend fordert der Erscheinungs-„Jesus“ dazu auf: „Dient dem Vater im Himmel, Mir, dem Sohn, und Seiner Mutter treu und redlich.“

Hier wird Maria als die Mutter des Vaters im Himmel bezeichnet, was eindeutig verfehlt ist, denn die Madonna ist keine Muttergottheit, sondern als Geschöpf die menschliche Mutter des Gottessohnes. Es müßte also heißen: „Dient dem Vater im Himmel, Mir, dem Sohn, und meiner Mutter treu und redlich.“

Solange eine Botschaft noch nicht einmal zwischen Gott-Vater und Gott-Sohn unterscheiden kann – und das gilt erst recht für eine „Kernbotschaft“  –  kann auch der ganze „Rest“ nicht von oben stammen.

Zudem wird hier eine Art „neue Dreieinigkeit“ präsentiert, die aus Gott-Vater, Jesus und Maria besteht – der Heilige Geist wird einfach ignoriert!

Während die Priesterschaft also denkbar schlecht wegkommt, ist es mit dem Mitarbeiterteam von Manuela bestens bestellt:

„Deine Helfer dürfen sich in Mir geborgen fühlen gegen Anfeindungen und Versuchungen des Feindes…Sind sie Mir und Meiner Mutter treu, so bringen sie reiche Frucht.“

Es handelt sich eindeutig um eine pseudo-konservative, in Wirklichkeit häresieverdächtige und pauschale Herabsetzung von katholischen Geistlichen, verbunden mit einer Aufwertung erscheinungstüchtiger Laien, die sich um eine kirchlich nicht anerkannte „Seherin“ gruppieren.

Im Grunde geht es hier um die Aufrichtung einer schwarmgeistigen Laienherrschaft auf spiritueller Ebene.

Noch offensichtlicher kann sich Pseudomystik und Falschprophetie kaum präsentieren!

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

 


Marx zieht sich als DBK-Vorsitzender zurück

Wie mehrere Internetportale berichten, teilte die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) am 11. Februar 2020 mit, dass der Erzbischof von München, Kardinal Reinhard Marx, für eine zweite Amtszeit als Vorsitzender der DBK nicht mehr zur Verfügung steht.

Schon seit einiger Zeit stehe dies für ihn fest, teilte er den deutschen Bischöfen in einem Brief mit.

Marx hatte sich bisher gemeinsam mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken für den umstrittenen Synodalen Weg stark gemacht und war dadurch bei vielen Katholiken immer wieder in Kritik geraten. Seinen Rückzug begründet der 66-jährige mit seinem Alter.

Bei der Frühjahrsvollversammlung der DBK, die Anfang März in Mainz tagt, hätte sich Marx für eine zweite Amtszeit als Vorsitzender der DBK zur Wiederwahl stellen müssen.

Quelle und vollständiger Text hier: https://www.kathnews.de/kardinal-marx-tritt-ab

Foto: Laura Mohr


Die Rettung der Gerechten kommt von GOTT

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 37 (36), 5-6 ff:
.
Befiehl dem HERRN deinen Weg und vertraue ihm;
ER wird es fügen.
ER bringt deine Gerechtigkeit heraus wie das Licht
und dein Recht so hell wie den Mittag.
.
Der Mund des Gerechten bewegt Worte der Weisheit,
und seine Zunge redet, was recht ist.
ER hat die Weisung seines Gottes im Herzen,
seine Schritte wanken nicht.
.
Die Rettung der Gerechten kommt vom HERRN,
ER ist ihre Zuflucht in Zeiten der Not.
Der HERR hilft ihnen und rettet sie,
ER rettet sie vor den Frevlern.